
Berger de Picardie
Der Berger Picard ist ein gutmütiger, urwüchsiger französischer Hütehund, bekannt für seinen lebhaften Geist, seine Intelligenz und seine treue Gesellschaft.
- Size
- Mittel
- Lifespan
- 12–13 years
- Origin
- Frankreich
- Temperament
- Gutmütig
- Standard colors
- Grau und Rehfarben
Characteristics
Coat and grooming
How the Berger de Picardie coat is built, and what that means when you groom it.
- Fellschichten
- Doppeltes Fell
- Fellstruktur
- Drahthaar, Rau
- Fellänge
- Mittellang
- Haarwechsel
- Geringer Haarverlust
Grooming guidance
Vorsicht: A Berger de Picardie coat should be hand-stripped rather than clipped.
Ein Drahthaarfell soll an der Wurzel ausgezupft werden, sobald das Haar reif zum Lösen ist. Eine Schermaschine kappt es stattdessen auf halber Länge und lässt die weiche Unterwolle stehen. Das Ergebnis ist ein Fell, das schlaff und verblasst nachwächst; die wetterfeste Struktur kehrt erst zurück, wenn das Haar erneut getrimmt wird.
Berger de Picardie colors and patterns
What each club's breed standard says about every Berger de Picardie color and pattern. Point at a ruling to see the club's own wording.
Breed standards describe the Berger de Picardie in Grau und Rehfarben. Standard patterns: Einfarbig, Gestromt, Zobel und Dunkel gestromt.
| Color or pattern | FCI | AKC | UKC | KC | KUSA |
|---|---|---|---|---|---|
| Grau | Standardgemäß (“grey which generally remains dark”) | Standardgemäß (“brindle may be any shade of base color from almost black to light grey or fawn”) | Standardgemäß (“gray, gray-black, gray with black highlights, gray-blue, gray-red”) | Nicht anerkannt | Standardgemäß (“grey that generally remains dark”) |
| Rehfarben | Standardgemäß (“fawn”) | Standardgemäß (“Fawn”) | Standardgemäß (“light or dark fawn”) | Standardgemäß (“fawn”) | Standardgemäß (“fawn”) |
| Schwarz | Disqualifizierend (“black”) | Disqualifizierend (“solid black”) | Disqualifizierend (“pure black”) | Nicht anerkannt | Disqualifizierend (“black”) |
| Weiß | Disqualifizierend (“white”) | Disqualifizierend (“solid ... white”) | Disqualifizierend (“pure ... white”) | Nicht anerkannt | Disqualifizierend (“white”) |
| Albino | Nicht anerkannt | Nicht anerkannt | Disqualifizierend (“albinism”) | Nicht anerkannt | Nicht anerkannt |
| Patterns | |||||
| Einfarbig | Standardgemäß (“fawn”) | Standardgemäß (“a clear or true fawn with no dark markings”) | Standardgemäß (“light or dark fawn”) | Standardgemäß (“fawn with or without dark overlay”) | Standardgemäß (“fawn”) |
| Gestromt | Standardgemäß (“fawn brindle”) | Standardgemäß (“Brindle”) | Standardgemäß (“brindle”) | Standardgemäß (“brindle”) | Standardgemäß (“fawn brindle”) |
| Zobel | Standardgemäß (“fawn with dark overlay”) | Standardgemäß (“fawn charbonné (fawn with charcoal)”) | Standardgemäß (“gray with black highlights”) | Standardgemäß (“fawn with or without dark overlay”) | Standardgemäß (“fawn with dark overlay”) |
| Dunkel gestromt | Standardgemäß (“fawn brindle”) | Standardgemäß (“Brindle”) | Standardgemäß (“brindle”) | Standardgemäß (“brindle”) | Standardgemäß (“fawn brindle”) |
| Harlekin | Disqualifizierend (“harlequin”) | Disqualifizierend (“harlequin”) | Disqualifizierend (“harlequin”) | Nicht anerkannt | Disqualifizierend (“harlequin”) |
| Gescheckt | Disqualifizierend (“pied”) | Disqualifizierend (“pied”) | Disqualifizierend (“pied”) | Nicht anerkannt | Disqualifizierend (“pied”) |
| Gefleckt | No ruling | Disqualifizierend (“spotted”) | No ruling | Nicht anerkannt | No ruling |
| Color or pattern | FCI | AKC | UKC | KC | KUSA |
|---|---|---|---|---|---|
| Braun | No ruling | Standardgemäß (“medium to dark brown”) | Standardgemäß (“brown, with the darkness of the color varying with the color of the coat”) | No ruling | No ruling |
| Dunkelbraun | Standardgemäß (“dark colour”) | Standardgemäß (“darker eye color is preferred”) | No ruling | Standardgemäß (“dark, blending with coat colour”) | Standardgemäß (“dark colour”) |
| Haselnussbraun | Standardgemäß (“never lighter than hazel”) | Standardgemäß (“never lighter than hazel”) | Standardgemäß (“never lighter than hazel”) | Standardgemäß (“never lighter than hazel”) | Standardgemäß (“never lighter than hazel”) |
| Hellbraun | Fehler (“eyes very light in colour”) | No ruling | No ruling | No ruling | Fehler (“eyes very light in colour”) |
| Blau | Disqualifizierend (“wall eye”) | No ruling | No ruling | No ruling | Disqualifizierend (“wall eye”) |
| Gelb | Disqualifizierend (“light eye tending to yellow”) | Disqualifizierend (“yellow eyes”) | No ruling | No ruling | Disqualifizierend (“light eye tending to yellow”) |
| Color or pattern | FCI | AKC | UKC | KC | KUSA |
|---|---|---|---|---|---|
| Schwarz | Standardgemäß (“always black”) | Standardgemäß (“large, and always black”) | Standardgemäß (“large and always black”) | Standardgemäß (“nose large, black”) | Standardgemäß (“always black”) |
What the rulings mean
- Standardgemäß
- Described by the club's breed standard.
- Fehler
- Named by the club's breed standard as a fault: the animal can be shown but is penalized.
- Disqualifizierend
- The club's breed standard disqualifies an animal of this color or pattern.
- Nicht anerkannt
- The club does not accept this color or pattern for the breed.
Color changes
How a Berger de Picardie's colors can change over its life.
Schwarzchanges toSchneenase
Nase · Mit der Jahreszeit · can change back
Schwarzchanges toRosa
Nase · Mit der Jahreszeit · can change back
Sources
Each ruling comes from the club's published breed standard or color list.
Berger Picard: Wesen, Herkunft und Eignung im Überblick
Der Berger Picard ist ein robuster französischer Hütehund mit rauem Fell, wachem Blick und enger Bindung an seine Bezugspersonen. Ein Überblick über Wesen und Haltung.
Der Berger Picard, im deutschen Sprachraum gelegentlich auch Picardie-Schäferhund genannt, ist ein mittelgroßer Hütehund aus Nordfrankreich. Sein Fell ist rau und struppig, wetterfest gegen Regen und Kälte, dazu kommen von Natur aus stehende Ohren und ein Ausdruck, den viele Halter als wach und ein wenig verschmitzt beschreiben. Über Generationen hinweg arbeitete die Rasse auf den Höfen der Picardie, wo sie Schafherden trieb und bewachte.
Als Familienhund zeigt sich der Berger Picard gutmütig und anhänglich. Er bindet sich eng an seine Menschen und behält aufmerksam im Blick, was um ihn herum passiert. Die Rasse ist energiegeladen und braucht regelmäßige Beschäftigung, findet aber auch drinnen zur Ruhe, sobald ihr Bewegungsbedürfnis gestillt ist. Loyalität und Intelligenz machen den Hund aufnahmefähig für Menschen, denen er vertraut, Fremden gegenüber bleibt er eher zurückhaltend.
Im Kern ist der Berger Picard ein Arbeitshund geblieben. Bekommt er eine Aufgabe, tägliche Bewegung und verlässliche Gesellschaft, ist er meist gelassen und unkompliziert im Zusammenleben. Fehlt es an Beschäftigung oder geistiger Auslastung, wird er rasch unruhig und langweilt sich.
| Merkmal | Detail |
|---|---|
| Herkunft | Frankreich (Region Picardie) |
| Größe | Mittelgroß |
| Lebenserwartung | 12 bis 13 Jahre |
| Gruppe/Verwendung | Hütehund |
| Verträglichkeit | Familien, ältere Kinder, aktive Haushalte |
Für wen die Rasse passt
Der Berger Picard passt zu aktiven Haltern, die ihm eine strukturierte Tagesroutine und tägliche Bewegung bieten können. Gut kommt er in Familien zurecht, die viel Zeit zuhause verbringen und einen Hund wollen, der am Familienleben teilnimmt. Wer gerne trainiert, Hundesport betreibt oder lange Spaziergänge unternimmt, findet in der Rasse einen passenden Partner. Weniger geeignet ist sie für Haushalte, die viele Stunden außer Haus sind oder sich einen ruhigen Schoßhund wünschen.
Geschichte und Herkunft des Berger Picard
Der Berger Picard entstand als Hütehund auf den Bauernhöfen der Picardie und wurde nach einem Beinahe-Aussterben im 20. Jahrhundert von engagierten Züchtern neu aufgebaut.
Der Berger Picard stammt aus der Picardie im Norden Frankreichs, nahe der Grenze zum Pas-de-Calais. Über Generationen hinweg trieb und hütete er als Arbeitshund Schaf- und Rinderherden und bewachte zugleich das Hofgelände. Sein raues Fell und der robuste Körperbau waren an das kalte, feuchte Klima der Region angepasst.
Ausgestellt wurde die Rasse erstmals im späten 19. Jahrhundert in Frankreich, auf landwirtschaftlichen Schauen neben anderen französischen Hütehundrassen. Über weite Strecken ihrer frühen Geschichte blieb sie jedoch vor allem ein Arbeitshund der Höfe und keine breit standardisierte Ausstellungsrasse, weshalb Aufzeichnungen zu ihrer frühen Entwicklung nur lückenhaft vorliegen.
Die beiden Weltkriege brachten schwere Verluste für den Bestand, weil ein Großteil der Kämpfe an der Westfront genau über jenes Ackerland verlief, auf dem die Rasse zuhause war. Die Zahlen sanken so stark, dass der Berger Picard nahe daran war, ganz zu verschwinden. Nach dem Zweiten Weltkrieg bauten französische Züchter die verbliebenen Hunde auf und formten aus einer kleinen Basis die Rasse neu.
Außerhalb Frankreichs bleibt der Berger Picard bis heute selten. In späteren Jahrzehnten gewann er international mehr Aufmerksamkeit und wird inzwischen von großen kynologischen Verbänden anerkannt, doch er bleibt eine vergleichsweise seltene Rasse, die vor allem von Liebhabern französischer Hütehunde gehalten wird.
Aussehen und Rassestandard des Berger Picard
Der Berger Picard ist mittelgroß, mit rauem, wetterfestem Fell, von Natur aus aufrechten Ohren und einem wachen, ausdrucksstarken Gesichtsausdruck.
Der Berger Picard ist ein schlanker, gut bemuskelter Hund mittlerer Größe, gebaut für Ausdauer und nicht für Masse. Sein Umriss ist rechteckig und etwas länger als hoch. Die von Natur aus aufrechten, breit angesetzten Ohren und die struppigen Augenbrauen verleihen ihm einen wachen, aufmerksamen Ausdruck. Die Rute reicht etwa bis zum Sprunggelenk und trägt an der Spitze eine leichte Biegung. Der Rassestandard stammt ursprünglich aus Frankreich und wird von der FCI verwaltet, in Österreich vermittelt der ÖKV (Österreichischer Kynologenverband) diesen Standard für Zucht und Ausstellung.
| Merkmal | Standard |
|---|---|
| Widerristhöhe | Rüden 60 bis 65 cm, Hündinnen 55 bis 60 cm |
| Gewicht | Etwa 23 bis 32 kg |
| Fell | Rau, hart und griffig, mittellanges Deckhaar mit Unterwolle |
| Farben | Falb und Gestromt, in verschiedenen Schattierungen |
| Augen | Dunkel, oval, mit wachem Ausdruck |
Fell und Farbschläge
Das Deckhaar ist hart und griffig, etwa 5 bis 6 cm lang, darunter liegt eine weichere Unterwolle. Die Struktur lässt Wasser und Schmutz gut abperlen und verleiht der Rasse ihr zotteliges, urwüchsiges Erscheinungsbild. Anerkannt sind die Farben Falb und Gestromt, von hellem Graufalb bis zu dunkleren Schattierungen, gelegentlich mit kleinen weißen Abzeichen an Brust oder Pfoten. Das Fell wird weder geformt noch stark getrimmt, sein natürliches, leicht ungepflegtes Erscheinungsbild gehört zum Rassetyp.
Wesen des Berger Picard: Charakter im Alltag
Der Berger Picard ist loyal, intelligent und energiegeladen, anhänglich gegenüber der eigenen Familie und zurückhaltend bis wachsam gegenüber Fremden.
Der Berger Picard ist gutmütig und seiner Familie zugetan. Er geht enge Bindungen mit seinen Menschen ein und hält sich gerne in ihrer Nähe auf, um am Alltag teilzuhaben. Die Rasse ist intelligent und aufmerksam, bemerkt Veränderungen im Umfeld rasch und eignet sich dadurch als zuverlässiger Wachhund, ohne dabei ein ausgeprägter Kläffer zu sein.
Fremden gegenüber zeigt sich der Berger Picard anfangs oft zurückhaltend. Aggressiv ist er dabei in der Regel nicht, braucht aber Zeit, um bei neuen Personen aufzutauen, und profitiert von früher, kontinuierlicher Sozialisierung. Mit Kindern ist er meist geduldig und verspielt, wobei er mit älteren Kindern, die den Umgang mit einem aktiven Hund verstehen, am besten zurechtkommt.
Mit anderen Haustieren kann ein gut sozialisierter Berger Picard friedlich zusammenleben, wobei sich sein Hüteinstinkt gelegentlich als Hinterherlaufen oder Anstupsen zeigt. Früher Kontakt mit anderen Tieren hilft dabei. Die Rasse hat eine feinfühlige, mitunter dickköpfige Ader und reagiert auf ruhige, konsequente Führung deutlich besser als auf harte Korrekturen.
| Merkmal | Wert |
|---|---|
| Anhänglichkeit | 5 |
| Energie | 4 |
| Erziehbarkeit | 4 |
| Bellfreude | 2 |
| Fellwechsel | 2 |
Pflege und Haltung des Berger Picard
Der Berger Picard braucht mäßige Fellpflege, dafür tägliche Bewegung und beständige geistige Beschäftigung, um gesund und ausgeglichen zu bleiben.
Beim Fell ist der Berger Picard eine vergleichsweise pflegeleichte Rasse, dafür hat er echte Bedürfnisse in Sachen Bewegung und Gesellschaft. Sein hartes Fell stößt Schmutz ab und braucht kein häufiges Baden, regelmäßige Pflege bleibt aber wichtig, damit es in gutem Zustand bleibt.
Fellpflege
- Das Fell ein- bis zweimal wöchentlich bürsten, um abgestorbene Haare zu entfernen und Verfilzungen vorzubeugen.
- Das Fell gelegentlich von Hand auszupfen oder in Form bringen statt zu scheren, damit die charakteristische harte Struktur erhalten bleibt.
- Nur baden, wenn der Hund wirklich schmutzig ist, da sich Schmutz aus dem Fell von selbst löst.
- Die stehenden Ohren regelmäßig kontrollieren und reinigen, Krallen bei Bedarf kürzen.
- Die Zähne mehrmals wöchentlich putzen, das unterstützt die Zahngesundheit.
Bewegung
- Täglich mindestens ein bis zwei Stunden Aktivität einplanen, mit Spaziergängen und freiem Auslauf.
- Geistige Arbeit ergänzen, etwa durch Trainingsspiele, Nasenarbeit oder hüteähnliche Aufgaben.
- Hundesport wie Agility, Obedience oder Fährtenarbeit anbieten, der der Rasse gut liegt.
- Unterforderung vermeiden, denn Langeweile kann zu Buddeln, Kauen oder Unruhe führen.
Lebensumfeld
Am besten kommt der Berger Picard in einem Zuhause mit sicher eingezäuntem Garten und einem Halter zurecht, der tagsüber überwiegend anwesend ist. An unterschiedliche Wohnsituationen kann er sich anpassen, solange sein Bewegungsbedürfnis gedeckt ist, für langes Alleinsein eignet er sich jedoch nicht. Kühles, feuchtes Wetter verträgt er dank seines wetterfesten Fells gut.
Ernährung des Berger Picard richtig gestalten
Der Berger Picard kommt mit einer vollwertigen, ausgewogenen Ernährung passend zu Größe und Aktivitätslevel gut zurecht, aufgeteilt in gemessene Tagesportionen.
Der Berger Picard ist ein aktiver, mittelgroßer Hund und braucht eine vollwertige, ausgewogene Ernährung, die sein Energielevel und seine schlanke Muskulatur unterstützt. Ein hochwertiges Futter, abgestimmt auf Lebensphase und Aktivität des Hundes, bildet meist die einfachste Grundlage. Die Portionen sollten so angepasst werden, dass der Hund ein gesundes Gewicht hält, die Rippen sollten sich leicht ertasten, aber nicht sehen lassen. Frisches Wasser sollte jederzeit verfügbar sein.
| Lebensphase | Menge pro Tag | Mahlzeiten |
|---|---|---|
| Welpe (2 bis 6 Monate) | Laut Futter- und Wachstumsvorgabe, aufgeteilt | 3 bis 4 |
| Junghund (6 bis 12 Monate) | Etwa 300 bis 400 g Trockenfutter, je nach Gewicht und Aktivität | 2 bis 3 |
| Erwachsen | Etwa 300 bis 400 g Trockenfutter, je nach Gewicht und Aktivität | 2 |
| Senior | Etwas weniger als beim erwachsenen Hund, aktivitätsabhängig | 2 |
Leckerlis und Nahrungsergänzung
Leckerlis eignen sich gut fürs Training, sollten aber unter etwa zehn Prozent der Tageskalorien bleiben. Ein gesunder erwachsener Hund auf einer vollwertigen Fertignahrung braucht in der Regel keine zusätzlichen Präparate. Nahrungsergänzung für Gelenke oder andere Zwecke sollte nur nach tierärztlicher Empfehlung gegeben werden. Futterumstellungen sollten über mehrere Tage schrittweise erfolgen, um Verdauungsproblemen vorzubeugen.
Gesundheit des Berger Picard: typische Erkrankungen
Der Berger Picard gilt als robuste, gesunde Rasse mit einer Lebenserwartung von etwa 12 bis 13 Jahren, einige erbliche Erkrankungen kommen dennoch vor.
Insgesamt ist der Berger Picard eine robuste, gesunde Rasse, was auch an seiner Arbeitsherkunft und einem für die kleine Population vergleichsweise breiten Genpool liegt. Die meisten Hunde werden etwa 12 bis 13 Jahre alt. Wie bei jeder Rasse treten einige erbliche und altersbedingte Erkrankungen auf, verantwortungsbewusste Züchter lassen ihre Zuchttiere entsprechend untersuchen, um das Risiko zu senken.
| Erkrankung | Anzeichen | Hinweis |
|---|---|---|
| Hüftgelenksdysplasie | Steifheit, Hinken, Zurückhaltung beim Springen | Durch Untersuchung der Zuchttiere reduzierbar |
| Progressive Retinaatrophie | Nachtblindheit, im Verlauf Erblindung | Über Augenuntersuchung feststellbar |
| Augenerkrankungen (allgemein) | Trübungen, veränderte Sehkraft | Regelmäßige Augenkontrollen empfohlen |
| Magendrehung | Aufgeblähter Bauch, Unruhe, erfolgloses Würgen | Ein medizinischer Notfall |
Vorsorge
- Impfungen und Parasitenprophylaxe auf dem laufenden Stand halten.
- Jährliche tierärztliche Kontrollen einplanen, bei Senioren öfter.
- Welpen von Züchtern nehmen, die auf Hüft- und Augenerkrankungen untersuchen lassen.
- Ein gesundes Gewicht halten, um die Gelenke zu schonen.
- Regelmäßige Zahnpflege und Krallenpflege nicht vernachlässigen.
Erziehung und Training des Berger Picard
Der Berger Picard ist intelligent und arbeitswillig, aber feinfühlig und eigenständig, weshalb konsequentes, belohnungsbasiertes Training am besten funktioniert.
Der Berger Picard ist intelligent und lernt rasch, hat aber eine eigenständige, mitunter dickköpfige Ader, wie sie für Hütehunde typisch ist. Am besten arbeitet er mit einem Halter, den er respektiert und dem er vertraut. Die Rasse reagiert feinfühlig auf Tonfall und Umgang, weshalb ruhige, konsequente, belohnungsbasierte Methoden weit bessere Ergebnisse bringen als Druck. Kurze, abwechslungsreiche Einheiten halten seine Aufmerksamkeit, während stures Wiederholen das Interesse schnell schwinden lässt. Frühe Sozialisierung ist wichtig, weil die Rasse Fremden gegenüber von Natur aus zurückhaltend ist.
Grundlagen
- Früh mit der Sozialisierung beginnen und den Welpen mit Menschen, Orten und anderen Tieren bekannt machen.
- Grundkommandos wie Sitz, Bleib, Komm und das Gehen an der Leine von klein auf üben.
- Die Einheiten kurz und abwechslungsreich halten, um Konzentration und Motivation zu erhalten.
- Erwünschtes Verhalten sofort mit Futter, Spiel oder Lob belohnen.
- Darauf aufbauend Richtung anspruchsvollerer Aufgaben wie Agility, Hüten oder Fährtenarbeit arbeiten.
Zucht des Berger Picard
Die Zucht des Berger Picard erfordert Gesundheitsuntersuchungen, sorgfältige Verpaarung innerhalb eines kleinen Genpools und aufmerksame Betreuung des Wurfs.
Berger Picards erreichen die körperliche Reife im Allgemeinen mit etwa 18 bis 24 Monaten, verantwortungsbewusste Züchter warten mit der Verpaarung, bis der Hund ausgewachsen und gesundheitlich untersucht ist. Da die Rasse eine kleine Population hat, kommt der sorgfältigen Wahl der Zuchtpartner besondere Bedeutung zu, um die genetische Vielfalt zu erhalten und die Verbreitung erblicher Erkrankungen einzudämmen. Zuchttiere sollten auf Hüft- und Augenprobleme untersucht werden.
Die Trächtigkeit der Hündin dauert etwa 63 Tage. Würfe umfassen üblicherweise wenige bis etwa sieben oder acht Welpen. Die Mutter übernimmt Geburt und erste Aufzucht in der Regel gut, Züchter sollten Geburt und die ersten Wochen dennoch aufmerksam begleiten. Welpen werden mit etwa sechs bis acht Wochen entwöhnt, früher Umgang und Sozialisierung in dieser Phase helfen dabei, das ruhige, selbstsichere Wesen zu formen, für das die Rasse bekannt ist. Seriöse Züchter geben ihre Welpen an passende, aktive Haushalte ab und bleiben auch danach für Fragen erreichbar.
| Kennzahl | Wert |
|---|---|
| Zuchtreife | Etwa 18 bis 24 Monate |
| Trächtigkeit | Etwa 63 Tage |
| Durchschnittliche Wurfgröße | Etwa 4 bis 8 Welpen |
| Entwöhnungsalter | 6 bis 8 Wochen |
| Gesundheitsuntersuchung | Hüft- und Augenuntersuchung empfohlen |
Berger de Picardie registrieren: Hund und Chip in Österreich
Die Heimtierdatenbank erledigt die Pflicht; das gratis Profil von United Pet Club hält Ihren Hund der Rasse Berger de Picardie überall auffindbar.
Einen Hund der Rasse Berger de Picardie in Österreich registrieren
Das Tierschutzgesetz verlangt, dass jeder Hund gechippt und in der amtlichen Heimtierdatenbank eingetragen ist, Ihr Hund der Rasse Berger de Picardie eingeschlossen. Damit endet die Pflicht, nicht der Nutzen: Das gratis Profil von United Pet Club hängt Ihre Telefonnummer so an den Chip, dass auch ein Finder in München oder Mailand sie erreicht. Registrieren Sie Ihren Hund in ein paar Minuten.
Die 15 Ziffern im Chip Ihres Hundes der Rasse Berger de Picardie sind erst dann eine Rückfahrkarte, wenn ein Register sie mit Ihrer Nummer verknüpft. United Pet Club macht das gratis und auf Lebenszeit: alle Chipmarken, gebührenfreie Aktualisierungen, weltweit abfragbar. Zuerst der Chip, dann das Konto, und die Sache ist erledigt.
Wie registriere ich einen Hund der Rasse Berger de Picardie in Österreich?
Eröffnen Sie ein gratis Konto bei United Pet Club, geben Sie die Daten Ihres Hundes samt Foto ein und speichern Sie. Das Profil bleibt lebenslang gratis und ergänzt den Pflichteintrag in der Heimtierdatenbank.
Wie melde ich den Chip meines Hundes der Rasse Berger de Picardie an?
Tragen Sie die 15-stellige Chipnummer mit Adresse und Handynummer in Ihr gratis Konto ein. Der Lebenszeitplan nimmt jede Chipmarke und verrechnet für Aktualisierungen nie etwas.
Ist der Chip für einen Berger de Picardie in Österreich Pflicht?
Ja. Das Tierschutzgesetz schreibt Chip und Eintragung in die Heimtierdatenbank vor. Der United-Pet-Club-Eintrag kommt dazu, damit die Nummer auch außerhalb Österreichs zu Ihnen führt, gratis.
Was kostet die Registrierung eines Berger de Picardie?
Nichts. Profil, Chip-Anmeldung und alle späteren Änderungen sind im gratis Lebenszeitplan enthalten, ohne jährliche Gebühren.
Häufige Fragen zum Berger Picard
Häufige Fragen zum Berger Picard behandeln Größe, Wesen, Pflegebedarf, Lebenserwartung, Eignung als Familienhund und Verfügbarkeit.
Wie groß wird ein Berger Picard?
Er zählt zu den mittelgroßen Hunden. Rüden erreichen eine Widerristhöhe von etwa 60 bis 65 cm, Hündinnen etwa 55 bis 60 cm, das Gewicht liegt meist zwischen 23 und 32 kg.
Wie ist das Wesen des Berger Picard?
Er gilt als gutmütig, loyal, intelligent und energiegeladen. Seiner Familie gegenüber ist die Rasse anhänglich und wachsam, Fremden gegenüber oft zurückhaltend, bis sie diese besser kennt.
Ist der Berger Picard pflegeintensiv?
Das Fell ist recht pflegeleicht und braucht nur wöchentliches Bürsten, dafür hat die Rasse hohen Bewegungs- und Gesellschaftsbedarf. Sie passt am besten zu aktiven Haltern, die täglich Zeit und Beschäftigung bieten können.
Wie alt wird ein Berger Picard?
Die übliche Lebenserwartung liegt bei etwa 12 bis 13 Jahren. Gute Ernährung, regelmäßige tierärztliche Betreuung und ein gesundes Gewicht unterstützen ein langes, beschwerdefreies Leben.
Eignet sich der Berger Picard als Familienhund?
Ja, meist ist er ein guter Familienhund. Er ist geduldig und verspielt und kommt vor allem mit älteren Kindern und aktiven Haushalten gut zurecht.
Sind Berger Picards leicht zu finden?
Nein, die Rasse ist relativ selten, besonders außerhalb Frankreichs. Wer einen Welpen sucht, muss bei einem seriösen Züchter oft mit Wartezeit rechnen.
Haart der Berger Picard stark?
Der Fellwechsel hält sich in Grenzen. Das harte Deckhaar haart weniger als bei vielen anderen Rassen, wöchentliches Bürsten hält lose Haare unter Kontrolle.
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