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Barbet — a Mittel, Freundlich Hund breed originating in Frankreich

Barbet

Der Barbet ist ein freundlicher, wollig behaarter französischer Wasserhund, der ein fröhliches Wesen mit ausgeprägten Schwimm- und Apportierinstinkten verbindet.

Size
Mittel
Lifespan
12–14 years
Origin
Frankreich
Temperament
Freundlich
Standard colors
Schwarz, Weiß und Grau and 3 more
Key Traits
FreundlichIntelligentAnhänglichAthletischWill gefallen

Characteristics

Energy Level2
Trainability2
Good With Kids3
Good With Pets2
Grooming Needs5

Coat and grooming

How the Barbet coat is built, and what that means when you groom it.

Fellschichten
Einfaches Fell
Fellstruktur
Gelockt
Fellänge
Mittellang
Haarwechsel
Geringer Haarverlust

Grooming guidance

  • Vorsicht: A Barbet coat mats easily.

    Feines oder langes Haar verknotet unsichtbar am Fellgrund, wo sich die Filzknoten zusammenziehen und an der Haut ziehen. Gebürstet werden muss abschnittsweise bis auf die Haut, nicht nur an der Oberfläche.

  • Hinweis: A Barbet needs clipping every few weeks.

    Dieses Fell wächst immer weiter, statt auszufallen, und muss daher alle paar Wochen geschnitten werden. Lässt man es wachsen, verfilzt es dicht an der Haut und schließt Feuchtigkeit, Schmutz und Wärme ein.

Barbet colors and patterns

What each club's breed standard says about every Barbet color and pattern. Point at a ruling to see the club's own wording.

Breed standards describe the Barbet in Schwarz, Weiß, Grau, Braun, Gelb und Rehfarben. Standard patterns: Einfarbig und Gescheckt.

Fell: rulings by club
Color or patternFCIAKCUKCKC
SchwarzStandardgemäß (“Solid black”)Standardgemäß (“Black”)Standardgemäß (“Solid black”)Standardgemäß (“All shades of black”)
WeißStandardgemäß (“white”)Standardgemäß (“White”)Standardgemäß (“white”)Standardgemäß (“Solid white or white with markings”)
GrauStandardgemäß (“grey”)Standardgemäß (“Gray”)Standardgemäß (“grey”)Standardgemäß (“grey”)
BraunStandardgemäß (“brown”)Standardgemäß (“Brown”)Standardgemäß (“brown”)Standardgemäß (“brown”)
GelbFehlerNicht anerkanntDisqualifizierendStandardgemäß (“Yellow”)
RehfarbenStandardgemäß (“All shades of red-fawn and pale fawn are permitted”)Standardgemäß (“Fawn”)Standardgemäß (“All shades/hues of red-fawn and pale fawn are acceptable”)Standardgemäß (“fawn”)
AlbinoFehlerNicht anerkanntDisqualifizierend (“Albinism”)Nicht anerkannt
Patterns
EinfarbigStandardgemäß (“Solid”)Standardgemäß (“with or without white markings”)Standardgemäß (“Solid”)Standardgemäß (“with or without white”)
GeschecktStandardgemäß (“more or less pied”)Standardgemäß (“Pied (primarily white with all shades of black, gray, brown, fawn markings)”)Standardgemäß (“more or less pied”)Standardgemäß (“Pied”)
DreifarbigNo rulingNo rulingNo rulingNicht anerkannt (“Tri colour”)
GestromtNo rulingNo rulingNo rulingNicht anerkannt (“Brindle”)
ZobelNo rulingNo rulingNo rulingNicht anerkannt (“Sable”)
Dunkel gestromtNo rulingNo rulingNo rulingNicht anerkannt (“Brindle”)
Augen: rulings by club
Color or patternFCIAKCUKCKC
DunkelbraunStandardgemäß (“preferably dark brown”)Standardgemäß (“dark hazel to dark brown”)Standardgemäß (“preferably dark brown”)Standardgemäß (“dark hazel to dark brown”)
HaselnussbraunNo rulingStandardgemäß (“dark hazel to dark brown”)No rulingStandardgemäß (“dark hazel to dark brown”)
HellbraunFehler (“Light eyes”)No rulingNo rulingNo ruling
Nase: rulings by club
Color or patternFCIUKC
SchwarzStandardgemäß (“black or brown depending on the colour of the coat”)Standardgemäß (“Black or brown in color, depending on the color of the coat”)
LeberbraunStandardgemäß (“black or brown depending on the colour of the coat”)Standardgemäß (“Black or brown in color, depending on the color of the coat”)

What the rulings mean

Standardgemäß
Described by the club's breed standard.
Fehler
Named by the club's breed standard as a fault: the animal can be shown but is penalized.
Disqualifizierend
The club's breed standard disqualifies an animal of this color or pattern.
Nicht anerkannt
The club does not accept this color or pattern for the breed.

Color changes

How a Barbet's colors can change over its life.

  • Schwarzchanges toRostrot

    Fell · Mit dem Körperzustand · can change back

  • Schwarzchanges toGrau

    Fell · Fortschreitend

  • Schwarzchanges toBraun

    Fell · In der Sonne · can change back

  • Weißchanges toStichelschimmel

    Fell · Mit dem Alter · from 2 weeks

  • Schwarzchanges toSchneenase

    Nase · Mit der Jahreszeit · can change back

  • Schwarzchanges toRosa

    Nase · Mit der Jahreszeit · can change back

Der Barbet im Überblick

Der Barbet ist ein mittelgroßer französischer Wasserhund mit dichtem, lockigem Fell, freundlichem Wesen und ausgeprägtem Schwimm- und Apportiertrieb.

Der Barbet stammt aus Frankreich und wurde für die Jagd auf Wasserwild in Sümpfen, Teichen und Flüssen gezüchtet. Der Name geht auf das französische Wort barbe zurück, das Bart bedeutet, eine Anspielung auf das lange Haar an der Schnauze. Ein dichtes, von lockig bis wollig reichendes Fell bedeckt den gesamten Körper, und die Rasse gilt als robust bei Arbeit in kaltem, nassem Gelände.

Im Wesen zeigt sich der Barbet freundlich, anhänglich und aufgeweckt, mit einem starken Wunsch, seinem Menschen zu gefallen. Hunde dieser Rasse bleiben gerne in der Nähe ihrer Familie und bauen enge Bindungen zum Haushalt auf. So ist der Barbet zugleich ein verlässlicher Begleiter und ein tüchtiger Apportierhund, getragen von ausgeglichenem Gemüt und Arbeitswillen.

Diese sportliche Rasse braucht regelmäßige Bewegung, vor allem Zugang zu Wasser und Apportierspiele. Erwachsene Tiere leben in der Regel 12 bis 14 Jahre. Das Fell haart kaum, verfilzt aber leicht, weshalb Halter über das gesamte Hundeleben hinweg mit echtem Pflegeaufwand rechnen sollten.

Der Barbet auf einen Blick
MerkmalDetails
HerkunftFrankreich
GrößeMittelgroß
Lebenserwartung12 bis 14 Jahre
Gruppe / RolleWasserhund und Apportierhund
VerträglichkeitFamilien, Kinder und andere Hunde bei guter Sozialisierung

Für wen sich der Barbet eignet

Der Barbet passt zu einem aktiven Haushalt, der ihm tägliche Bewegung bietet und engen Kontakt schätzt. Wer gerne schwimmt, wandert oder Hundesport betreibt, findet in ihm einen passenden Partner. Für Halter, die regelmäßiges Bürsten nicht leisten können, ist er weniger geeignet, denn das wollige Fell braucht häufige Pflege. Weil die Rasse eng bindet und längeres Alleinsein nicht mag, kommt sie dort am besten zurecht, wo tagsüber jemand zu Hause ist.

Geschichte und Herkunft

Der Barbet ist ein alter französischer Wasserhund zum Apportieren von Wasservögeln und gilt als Vorfahre mehrerer moderner Wasser- und Vorstehhundrassen.

Der Barbet entwickelte sich in Frankreich als Arbeitshund für die Wasserjagd, dessen Hauptaufgabe darin bestand, für Jäger Wasservögel aus Sümpfen und entlang von Flüssen zu apportieren. Hinweise auf rauhaarige Wasserhunde dieses Typs finden sich in französischen Schriften über mehrere Jahrhunderte hinweg, und die Rasse zählt allgemein zu den älteren europäischen Wasserhunden.

Das wollige, wasserabweisende Fell passte zu dem kalten, feuchten Marschland, in dem der Hund arbeitete. Jäger schätzten den Barbet für sein Schwimmvermögen und seine Bereitschaft, immer wieder ins kalte Wasser zu gehen, um erlegtes Federwild zu holen. Über die Jagd hinaus hielt man Hunde dieses Schlages auch als Begleiter in ländlichen und städtischen Haushalten.

Der Barbet wird häufig als Mitbegründer im Hintergrund mehrerer moderner Rassen genannt, die mit Wasserarbeit und Apportieren in Verbindung stehen. Da die Aufzeichnungen zu Arbeitshunden über weite Strecken der Geschichte eher locker geführt wurden, sind die genauen Linien nicht vollständig dokumentiert, und Berichte über seine tatsächlichen Nachkommen gehen auseinander.

Der Bestand der Rasse sank im Lauf des zwanzigsten Jahrhunderts deutlich, und engagierte Züchter bauten die Population später von einer kleinen Basis aus wieder auf. Heute bleibt der Barbet im Vergleich zu gängigen Vorstehhundrassen selten, gehalten von Liebhabern sowohl als Begleiter wie auch als Arbeits- und Sporthund. In Österreich betreut der Österreichische Kynologenverband (ÖKV) als FCI-Mitgliedsorganisation die Anerkennung und Zucht solcher seltenen Rassen.

Erscheinungsbild

Der Barbet ist ein mittelgroßer, quadratisch gebauter Hund, von Kopf bis Rute mit dichtem, lockigem bis wolligem Fell bedeckt, mit einer charakteristischen bärtigen Schnauze.

Der Barbet ist ein mittelgroßer Hund von annähernd quadratischen Proportionen, mit einem kräftigen Körperbau, der seine Herkunft als Arbeitshund widerspiegelt. Der gesamte Körper ist von einem dichten Fell bedeckt, das von lockeren Locken bis zu einer dichteren, wolligen Struktur reicht. An der Schnauze wächst das Haar lang und bildet den Bart, der der Rasse ihren Namen gibt, und ein ähnlicher Haarwuchs fällt oft über die Augen. Die Rute wird in Ruhe tief getragen, und die Gesamtkontur wirkt durch das üppige Fell eher rund als scharf gezeichnet.

Rassestandard im Überblick
MerkmalBeschreibung
WiderristhöheEtwa 53 bis 65 cm, Rüden größer als Hündinnen
GewichtEtwa 14 bis 28 kg, je nach Größe und Geschlecht
FellLanges, dichtes, lockiges bis wolliges Einfachfell, wasserabweisend
FarbenEinfarbig Schwarz, Braun, Falb, Grau oder Weiß, mit teils zulässigen weißen Abzeichen
AugenRund, weit auseinanderstehend, braun, oft vom Fell verdeckt

Fell und Farben

Der Barbet trägt ein Einfachfell ohne kurze Unterwolle und haart nur sehr wenig. Das Haar hält Wasser fest und trocknet langsamer als ein glattes Fell, was mit ein Grund ist, warum die Rasse für die Arbeit im kalten Wasser geeignet ist. Zu den gängigen einfarbigen Varianten zählen Schwarz, Braun, Falb, Grau und Weiß, und kleine weiße Abzeichen an Brust oder Pfoten kommen bei manchen Hunden vor. Weil das Fell dicht und lockig ist, neigt es unbehandelt zum Verfilzen, weshalb die meisten Halter es scheren lassen oder in gepflegter Arbeitskondition halten.

Wesen

Der Barbet ist freundlich, anhänglich und gelehrig, bindet sich eng an seine Familie und bleibt dabei umgänglich gegenüber Fremden und anderen Hunden.

Der Barbet hat ein ausgeglichenes, gutmütiges Wesen. Er ist seiner Familie zugetan und bleibt lieber in der Nähe seiner Menschen, statt eigene Wege zu gehen. Der Wunsch der Rasse zu gefallen zeigt sich im kooperativen Alltag und in der Aufmerksamkeit beim Training.

Fremden gegenüber zeigt sich der typische Barbet freundlich statt misstrauisch, weshalb er über das Anschlagen bei Besuch hinaus kein geborener Wachhund ist. Früher Kontakt zu verschiedenen Menschen hilft dem Hund, in neuer Gesellschaft entspannt zu bleiben. Kindern gegenüber zeigt sich die Rasse meist geduldig und verspielt, wobei bei jedem Hund im Umgang mit Kleinkindern Aufsicht sinnvoll ist.

Die meisten Barbets kommen gut mit anderen Hunden aus, besonders wenn sie schon als Welpen sozialisiert wurden. Der ausgeprägte Apportiertrieb bedeutet, dass die Rasse Wasserspiele und Ballspiele genießt und mit einem regelmäßigen Ventil für diese Energie am zufriedensten ist. Ohne genug Beschäftigung oder Gesellschaft kann ein Barbet unruhig werden und störendes Verhalten entwickeln.

Bewertung der Eigenschaften (1 = niedrig, 5 = hoch)
EigenschaftBewertung
Anhänglichkeit5
Energie4
Trainierbarkeit4
Bellfreudigkeit2
Haarverlust1

Pflege und Fellpflege

Der Barbet braucht häufiges Bürsten gegen Verfilzung sowie tägliche Bewegung, idealerweise mit Schwimmen, und passt zu einem aktiven, aufmerksamen Zuhause.

Fellpflege

Das wollige Fell ist die wichtigste Pflegeaufgabe bei dieser Rasse. Rechnen Sie mit Folgendem:

  • Mehrmals pro Woche bis auf die Haut durchbürsten und kämmen, um Verfilzung vorzubeugen.
  • Das Fell regelmäßig scheren lassen oder in gepflegter Arbeitskondition halten, um die Länge zu kontrollieren.
  • Das Fell nach dem Schwimmen oder Regen gründlich trocknen, da eingeschlossene Feuchtigkeit Hautprobleme verursachen kann.
  • Die Ohren regelmäßig kontrollieren und reinigen, da Behaarung und Hängeohren Feuchtigkeit speichern.
  • Haare rund um Augen und Pfoten bei Bedarf stutzen.

Bewegung

Der Barbet ist sportlich und braucht echte tägliche Beschäftigung:

  • Mindestens eine Stunde Bewegung täglich, verteilt auf Spaziergänge und aktives Spiel.
  • Schwimmen anbieten, wann immer es sicher möglich ist, denn die Rasse ist für die Wasserarbeit gebaut.
  • Apportierspiele nutzen, um den Arbeitstrieb zu befriedigen.
  • Trainingsspiele oder Hundesport für geistige Auslastung ergänzen.

Umgebung

Der Barbet kommt mit Haus oder Wohnung zurecht, solange sein Bewegungsbedarf gedeckt ist, und er möchte lieber in der Nähe seiner Familie sein als getrennt von ihr gehalten zu werden. Dank seines Fells verträgt er kalte, nasse Witterung gut, wie sie in österreichischen Wintern häufig vorkommt, doch bei Hitze ist Vorsicht geboten. Weil die Rasse eng bindet, kommt sie dort am besten zurecht, wo sie nicht über längere Zeit allein bleibt.

Ernährung und Fütterung

Füttern Sie den Barbet mit einem vollwertigen, auf Lebensphase und Aktivität abgestimmten Futter, aufgeteilt auf zwei tägliche Mahlzeiten, und behalten Sie die Kondition im Blick.

Der Barbet kommt gut mit einem vollwertigen, ausgewogenen Hundefutter zurecht, das zu Alter, Größe und Aktivität passt. Arbeitshunde und sehr aktive Tiere brauchen mehr Energie als Begleithunde mit mäßiger Bewegung, weshalb sich die Portionen am einzelnen Hund orientieren sollten und nicht an einer fixen Menge. Frisches Wasser sollte immer verfügbar sein, besonders weil diese Rasse viel Zeit mit Schwimmen und Bewegung verbringen kann. Beobachten Sie die Kondition über die Zeit und passen Sie die Mengen an, damit der Hund schlank bleibt, denn Übergewicht belastet die Gelenke.

Allgemeine Fütterungsrichtlinie (an den einzelnen Hund anpassen)
LebensphaseMenge pro TagMahlzeiten
Welpe (2 bis 6 Monate)Laut Angabe auf dem Welpenfutter, nach Gewicht3 bis 4
Junghund (6 bis 12 Monate)Laut Angabe auf dem Junghundefutter, nach Gewicht2 bis 3
ErwachsenEtwa 200 bis 350 g vollwertiges Trockenfutter2
SeniorEtwas weniger als beim erwachsenen Hund, zur Gewichtserhaltung2

Leckerlis und Nahrungsergänzung

Halten Sie Leckerlis auf einen kleinen Anteil der täglichen Kalorien begrenzt, etwa ein Zehntel oder weniger, und verringern Sie an Tagen mit viel Training und entsprechend vielen Leckerlis die Portionen der Hauptmahlzeit. Die meisten Barbets brauchen bei vollwertiger Ernährung keine zusätzlichen Präparate. Besprechen Sie Nahrungsergänzung für Gelenke, Haut oder Fell vorab mit einer Tierärztin oder einem Tierarzt, da der Bedarf individuell verschieden ist.

Gesundheit

Der Barbet gilt allgemein als gesunde Rasse mit 12 bis 14 Jahren Lebenserwartung, wobei Hüftdysplasie, Ohrenentzündungen und Augenerkrankungen zu beachten sind.

Der Barbet gilt allgemein als robuste, gesunde Rasse, und eine typische Lebenserwartung liegt bei 12 bis 14 Jahren. Wie bei vielen mittelgroßen und größeren Hunden kann Hüftdysplasie sowie bestimmte erbliche Augenerkrankungen vorkommen, und die Hängeohren mit ihrer dichten Behaarung machen Ohrenentzündungen zu einem wiederkehrenden Thema. Verantwortungsvolle Züchter lassen ihre Zuchttiere auf bekannte erbliche Probleme untersuchen, weshalb Interessenten nach den Gesundheitsergebnissen der Elterntiere fragen sollten.

Zu beobachtende Erkrankungen
ErkrankungAnzeichenHinweis
HüftdysplasieSteifheit, Hinken, Zurückhaltung beim Springen oder KletternZuchttiere untersuchen lassen; Hund schlank halten
OhrenentzündungenKopfschütteln, Geruch, Kratzen an den OhrenBehaarte Hängeohren speichern Feuchtigkeit; regelmäßig reinigen und trocknen
Erbliche AugenerkrankungenTrübung, veränderte Sehkraft, Anstoßen an GegenständenAugenuntersuchung der Elterntiere senkt das Risiko
HautproblemeRötung, Juckreiz, wunde Stellen unter dem FellFell nach Wasserkontakt vollständig trocknen; bis auf die Haut bürsten

Vorsorge

  • Grundimpfungen und Parasitenschutz aktuell halten.
  • Jährliche tierärztliche Kontrollen einplanen, bei Senioren zweimal jährlich.
  • Ohren regelmäßig reinigen und trocknen, besonders nach dem Schwimmen.
  • Zahnpflege durch Bürsten oder tierärztliche Reinigung sicherstellen.
  • Den Hund auf gesundem Gewicht halten, um die Gelenke zu schonen.

Erziehung

Der Barbet ist klug und gefallsüchtig, weshalb er von früh an auf konsequentes, belohnungsbasiertes Training gut anspricht.

Der Barbet lernt rasch und möchte mit seinem Menschen zusammenarbeiten, weshalb er auf klares, konsequentes Training gut anspricht. Die Sensibilität der Rasse bedeutet, dass harte Korrekturen eher nach hinten losgehen, während geduldige, belohnungsbasierte Methoden die kooperative Seite des Hundes zum Vorschein bringen. Frühe Sozialisierung mit Menschen, Hunden und alltäglichen Situationen hilft dem Hund, zu einem selbstsicheren erwachsenen Tier heranzuwachsen. Da die Rasse einen ausgeprägten Apportiertrieb hat, können Apportier- und Wasserarbeit beim Training gleichzeitig als Bewegung und als Belohnung dienen.

Grundlagen

  1. Sozialisierung und behutsamen Umgang schon im Welpenalter beginnen.
  2. Zuerst Namensreaktion und einen zuverlässigen Rückruf trainieren.
  3. Sitz, Platz und Bleib in kurzen, häufigen Einheiten ergänzen.
  4. Das Gehen an lockerer Leine üben, bevor Ziehen zur Gewohnheit wird.
  5. Den Apportiertrieb in strukturiertes Apportieren und, wo möglich, Wasserarbeit lenken.
  6. Konzentration und Gehorsam schrittweise auch bei Ablenkung aufbauen.

Zucht

Barbets werden meist aus gesundheitsgetesteten, ausgewachsenen Elterntieren gezüchtet, in mäßig großen Würfen, die in den ersten Wochen bei der Mutterhündin aufwachsen.

Verantwortungsvolle Barbet-Zucht beginnt mit gesundheitsgetesteten Elterntieren, die körperlich wie geistig ausgereift sind, in der Regel deutlich nach dem ersten Lebensjahr. Züchter lassen Hüften und Augen vor der Verpaarung untersuchen, da dies die wichtigsten erblichen Anliegen der Rasse sind. Wie bei anderen Hunden dauert die Trächtigkeit der Hündin ungefähr neun Wochen, und die Würfe fallen mäßig groß aus.

Die Welpen wachsen bei der Mutterhündin auf, die Milch und frühe Fürsorge gibt, und beginnen im zweiten Lebensmonat mit der Entwöhnung auf feste Nahrung. Früher Umgang und die Gewöhnung an häusliche Geräusche und Eindrücke in dieser Zeit unterstützen das freundliche, ausgeglichene Wesen, für das die Rasse bekannt ist. Die Welpen bleiben normalerweise beim Wurf und der Mutterhündin, bis sie alt genug für den Umzug in ein neues Zuhause sind, üblicherweise mit etwa acht Wochen. Weil die Rasse selten ist, stehen künftige Halter oft auf der Warteliste eines vom ÖKV anerkannten Zuchtbetriebs.

Zuchtdaten
KennzahlWert
GeschlechtsreifeEtwa 6 bis 12 Monate, Zucht jedoch erst nach voller Reife
TragzeitEtwa 63 Tage
Typische WurfgrößeEtwa 5 bis 8 Welpen
EntwöhnungBeginnt mit etwa 4 Wochen, abgeschlossen mit etwa 7 bis 8 Wochen
Alter beim UmzugEtwa 8 Wochen

Barbet registrieren: Hund und Chip in Österreich

Die Heimtierdatenbank erledigt die Pflicht; das gratis Profil von United Pet Club hält Ihren Hund der Rasse Barbet überall auffindbar.

Einen Hund der Rasse Barbet in Österreich registrieren

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Die 15 Ziffern im Chip Ihres Hundes der Rasse Barbet sind erst dann eine Rückfahrkarte, wenn ein Register sie mit Ihrer Nummer verknüpft. United Pet Club macht das gratis und auf Lebenszeit: alle Chipmarken, gebührenfreie Aktualisierungen, weltweit abfragbar. Zuerst der Chip, dann das Konto, und die Sache ist erledigt.

Wie registriere ich einen Hund der Rasse Barbet in Österreich?

Eröffnen Sie ein gratis Konto bei United Pet Club, geben Sie die Daten Ihres Hundes samt Foto ein und speichern Sie. Das Profil bleibt lebenslang gratis und ergänzt den Pflichteintrag in der Heimtierdatenbank.

Wie melde ich den Chip meines Hundes der Rasse Barbet an?

Tragen Sie die 15-stellige Chipnummer mit Adresse und Handynummer in Ihr gratis Konto ein. Der Lebenszeitplan nimmt jede Chipmarke und verrechnet für Aktualisierungen nie etwas.

Ist der Chip für einen Barbet in Österreich Pflicht?

Ja. Das Tierschutzgesetz schreibt Chip und Eintragung in die Heimtierdatenbank vor. Der United-Pet-Club-Eintrag kommt dazu, damit die Nummer auch außerhalb Österreichs zu Ihnen führt, gratis.

Was kostet die Registrierung eines Barbet?

Nichts. Profil, Chip-Anmeldung und alle späteren Änderungen sind im gratis Lebenszeitplan enthalten, ohne jährliche Gebühren.

Häufig gestellte Fragen

Häufige Fragen zu Größe, Wesen, Pflegeaufwand, Lebenserwartung, Eignung und Verfügbarkeit des Barbet.

Wie groß wird ein Barbet?

Der Barbet ist ein mittelgroßer Hund mit einer Widerristhöhe von etwa 53 bis 65 cm und einem Gewicht von rund 14 bis 28 kg, wobei Rüden in der Regel größer sind als Hündinnen.

Wie ist das Wesen des Barbet?

Er ist freundlich, anhänglich und gefallsüchtig. Die Rasse bindet sich eng an ihre Familie, versteht sich meist gut mit Kindern und anderen Hunden und zeigt sich Fremden gegenüber eher umgänglich als misstrauisch.

Ist der Barbet aufwendig in der Pflege?

Der Hauptaufwand liegt bei der Fellpflege. Das dichte, wollige Fell haart kaum, verfilzt aber leicht, weshalb es mehrmals pro Woche bis auf die Haut gebürstet und regelmäßig geschoren werden muss. Zudem braucht die Rasse tägliche Bewegung, idealerweise mit Schwimmen.

Wie alt werden Barbets?

Ein typischer Barbet lebt 12 bis 14 Jahre. Gutes Gewichtsmanagement, regelmäßige tierärztliche Kontrollen und Aufmerksamkeit für die Ohren unterstützen ein langes, gesundes Leben.

Ist der Barbet ein guter Familienhund?

Ja, für einen aktiven Haushalt. Er ist geduldig und verspielt mit Kindern, verträgt sich gut mit anderen Hunden und ist am zufriedensten, wenn er regelmäßig Bewegung bekommt und nahe bei seinen Menschen bleibt. Für Haushalte, die tagsüber lange leer stehen, ist er weniger geeignet.

Haart der Barbet stark?

Der Haarverlust ist gering. Das einlagige, wollige Fell hält lose Haare eher fest, statt sie abzuwerfen, weshalb häufiges Bürsten nötig ist, um Verfilzung zu verhindern.

Sind Barbets leicht zu finden?

Die Rasse ist selten. Künftige Halter müssen sich oft an einen anerkannten Zuchtbetrieb wenden und auf eine Warteliste setzen lassen, da die Würfe begrenzt sind und die Nachfrage das Angebot übersteigen kann.

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