United Pet Club
Australian Terrier — a Klein, Temperamentvoll Hund breed originating in Australien

Australian Terrier

Der Australian Terrier ist ein temperamentvoller, mutiger kleiner Arbeitsterrier, bekannt für sein kühnes Selbstbewusstsein und seine treue Gesellschaft.

Size
Klein
Lifespan
11–15 years
Origin
Australien
Temperament
Temperamentvoll
Standard colors
Blau, Lohfarben, Rot und Sandfarben
Key Traits
TemperamentvollSelbstsicherAufmerksamLoyalMutig

Characteristics

Energy Level4
Trainability4
Good With Kids3
Good With Pets4
Grooming Needs5

Coat and grooming

How the Australian Terrier coat is built, and what that means when you groom it.

Fellschichten
Doppeltes Fell
Fellstruktur
Drahthaar
Fellänge
Mittellang
Haarwechsel
Geringer Haarverlust

Grooming guidance

  • Vorsicht: A Australian Terrier coat should be hand-stripped rather than clipped.

    Ein Drahthaarfell soll an der Wurzel ausgezupft werden, sobald das Haar reif zum Lösen ist. Eine Schermaschine kappt es stattdessen auf halber Länge und lässt die weiche Unterwolle stehen. Das Ergebnis ist ein Fell, das schlaff und verblasst nachwächst; die wetterfeste Struktur kehrt erst zurück, wenn das Haar erneut getrimmt wird.

Australian Terrier colors and patterns

What each club's breed standard says about every Australian Terrier color and pattern. Point at a ruling to see the club's own wording.

Breed standards describe the Australian Terrier in Blau, Lohfarben, Rot und Sandfarben. Standard patterns: Einfarbig und Lohzeichnung.

Fell: rulings by club
Color or patternFCIAKCUKCKCKUSA
BlauStandardgemäß (“Blue, steel blue or dark grey blue”)Standardgemäß (“Blue & Tan”)Standardgemäß (“dark blue, steel blue, dark gray blue or silver blue”)Standardgemäß (“Blue, steel blue or dark grey blue”)Standardgemäß (“Blue, steel blue, or dark grey-blue”)
LohfarbenStandardgemäß (“rich tan (not sandy)”)Standardgemäß (“Blue & Tan”)Standardgemäß (“The tan markings are as rich as possible”)Standardgemäß (“rich tan (not sandy)”)Standardgemäß (“rich tan (not sandy)”)
RotStandardgemäß (“red”)Standardgemäß (“Red”)Standardgemäß (“solid red”)Standardgemäß (“red”)Standardgemäß (“red”)
SandfarbenStandardgemäß (“Clear sandy”)Standardgemäß (“Sandy”)Standardgemäß (“any shade of solid sandy”)Standardgemäß (“Clear sandy”)Standardgemäß (“Clear sandy”)
SchwarzNicht anerkanntFehler (“All black body coat in the adult dog”)Fehler (“All black coat (except in puppies)”)Nicht anerkanntNicht anerkannt
AlbinoNicht anerkanntNicht anerkanntDisqualifizierend (“Albinism”)Nicht anerkanntNicht anerkannt
Patterns
EinfarbigStandardgemäß (“Clear sandy or red”)Standardgemäß (“solid sandy and solid red”)Standardgemäß (“solid sandy or solid red”)Standardgemäß (“Clear sandy or red”)Standardgemäß (“Clear sandy or red”)
LohzeichnungStandardgemäß (“with rich tan (not sandy) on face, ears, under body, lower legs and feet”)Standardgemäß (“Blue & Tan”)Standardgemäß (“tan markings ... on the face, ears, underbody, lower legs and feet”)Standardgemäß (“with rich tan (not sandy) on face, ears, under body, lower legs and feet”)Standardgemäß (“with rich tan (not sandy) on face, ears, under body, lower legs, feet”)
ZobelFehler (“any smuttiness or dark shadings objectionable”)Fehler (“dark smut in sandy/red coated dogs”)Fehler (“Dark smut in Sandy or Red dogs”)Fehler (“smuttiness or dark shading undesirable”)Fehler (“any smuttiness or dark shadings objectionable”)
Augen: rulings by club
Color or patternFCIAKCUKCKCKUSA
SchwarzNo rulingStandardgemäß (“dark brown to black (the darker the better)”)No rulingNo rulingNo ruling
DunkelbraunStandardgemäß (“dark brown”)Standardgemäß (“dark brown to black (the darker the better)”)Standardgemäß (“dark brown”)Standardgemäß (“dark brown”)Standardgemäß (“dark brown”)
HellbraunNo rulingFehler (“Light-colored ... eyes”)No rulingNo rulingNo ruling
Nase: rulings by club
Color or patternFCIAKCUKCKCKUSA
SchwarzStandardgemäß (“Black”)Standardgemäß (“Black”)Standardgemäß (“black”)Standardgemäß (“black”)Standardgemäß (“Black”)
RosaNo rulingNo rulingFehler (“Flesh-colored nose”)No rulingNo ruling

What the rulings mean

Standardgemäß
Described by the club's breed standard.
Fehler
Named by the club's breed standard as a fault: the animal can be shown but is penalized.
Disqualifizierend
The club's breed standard disqualifies an animal of this color or pattern.
Nicht anerkannt
The club does not accept this color or pattern for the breed.

Color changes

How a Australian Terrier's colors can change over its life.

  • Schwarzchanges toRostrot

    Fell · Mit dem Körperzustand · can change back

  • Schwarzchanges toGrau

    Fell · Fortschreitend

  • Schwarzchanges toBlau

    Fell · Fortschreitend

  • Schwarzchanges toBraun

    Fell · In der Sonne · can change back

  • Lohzeichnungchanges toSattelzeichnung

    Fell · Mit dem Alter · from 6 to 156 weeks

  • Schwarzchanges toSchneenase

    Nase · Mit der Jahreszeit · can change back

  • Schwarzchanges toRosa

    Nase · Mit der Jahreszeit · can change back

Über den Australian Terrier

Der Australian Terrier ist ein kleiner Arbeitsterrier aus Australien, geschätzt für Selbstbewusstsein, Wachsamkeit und enge Bindung an seine Bezugsperson.

Der Australian Terrier zählt zu den kleinsten Arbeitsterriern überhaupt und misst am Widerrist etwa 25 bis 28 cm bei einem Gewicht von rund 5 bis 7 kg. Gezüchtet wurde er in Australien, um auf Bauernhöfen, in Minen und rund ums Haus Ratten und Schlangen in Schach zu halten und gleichzeitig als Wachhund und Begleiter zu dienen. Herausgekommen ist ein stämmiger, tiefläufiger Hund mit rauem, wetterfestem Fell und einem gehörigen Maß an Selbstvertrauen auf kleinem Raum.

Trotz seiner Größe steckt in ihm ein waschechter Terrier. Er ist temperamentvoll, mutig und reagiert blitzschnell auf alles Neue in seinem Revier. Gleichzeitig baut er eine enge Bindung zu seiner Familie auf und hängt oft besonders an einer einzigen Bezugsperson, der er von Zimmer zu Zimmer folgt und deren Bewegungen er aufmerksam verfolgt.

Die Rasse passt zu Haltern, die einen kleinen Hund mit großer Persönlichkeit wollen und einen aktiven, aufmerksamen Begleiter einem ruhigen Schoßhund vorziehen. In Wohnung wie Haus kommt er gut zurecht, solange tägliche Bewegung und Gesellschaft nicht zu kurz kommen.

Kurzfakten
MerkmalDetail
HerkunftAustralien
GrößeKlein (etwa 5 bis 7 kg)
Lebenserwartung11 bis 15 Jahre
Gruppe/AufgabeTerrier; Rattler, Wachhund, Begleiter
VerträglichkeitFamilien und engagierte Einzelpersonen; ältere Kinder; mit Sozialisierung verträglich mit anderen Hunden

Wem er liegt

Diese Rasse passt zu Menschen, die oft zu Hause sind oder den Hund mitnehmen können, denn lange Alleinstunden mag er gar nicht. Er dankt es Haltern, die ihm klare Struktur und tägliche Denkarbeit bieten. Haushalte mit Kleintieren wie Nagern oder Kaninchen sollten vorsichtig sein, weil der Jagdtrieb des Terriers ausgeprägt bleibt.

Geschichte und Herkunft

Der Australian Terrier entstand im Australien des 19. Jahrhunderts aus importierten rauhaarigen britischen Terriern und war die erste australische Rasse mit offizieller Anerkennung.

Die Wurzeln der Rasse reichen bis in die frühen 1800er-Jahre zurück, als Siedler verschiedene rauhaarige Terrier aus Großbritannien nach Australien brachten. Diese Arbeitshunde wurden gekreuzt und auf die praktischen Anforderungen des Koloniallebens hin selektiert: Ratten und Schlangen erlegen, Lagerhäuser und Gehöfte bewachen und Schafcamps im rauen Land begleiten.

Mehrere britische Terrierschläge trugen zum Erbgut bei, darunter kleine rauhaarige Terrier aus dem schottischen Hochland und dem Norden Großbritanniens. Züchter bevorzugten einen robusten, tiefläufigen Hund mit rauem Fell, das Schmutz abweist und Witterung standhält, dazu den Mut, sich mit Ungeziefer anzulegen, das deutlich größer war als er selbst.

Erstmals ausgestellt wurde die Rasse in Australien gegen Ende des 19. Jahrhunderts, damals noch unter Namen, die auf das raue, zerzauste Fell anspielten. Sie war die erste in Australien entwickelte Rasse, die dort anerkannt und gezeigt wurde, und erhielt im 20. Jahrhundert auch bei Kennel Clubs in Großbritannien und den USA Anerkennung.

Der eng verwandte Australian Silky Terrier teilt einen Teil dieser Abstammung, wurde aber auf ein längeres, seidigeres Fell und eine reine Begleitrolle hin gezüchtet, während der Australian Terrier sein raueres Fell und seinen Arbeitscharakter behielt. In Österreich ist die Rasse beim Österreichischen Kynologenverband (ÖKV), der heimischen FCI-Mitgliedsorganisation, anerkannt.

Erscheinungsbild und Rassestandard

Der Australian Terrier ist ein kleiner, tiefläufiger, kräftiger Hund mit rauem, glattem Fell, weicherem Kopfschopf und stehenden Ohren, länger als hoch gebaut.

Der Australian Terrier ist länger im Körper als hoch. Das ergibt eine niedrige, bodennahe Silhouette. Der Kopf ist lang, mit kleinen stehenden Ohren und dunklen, ovalen Augen, die einen wachen, aufgeweckten Ausdruck ergeben. Ein auffälliger, weicherer Kopfschopf bedeckt den Schädel und hebt sich vom rauen Körperfell ab. Die Rute wurde in manchen Regionen traditionell kupiert, bleibt aber dort, wo das Kupieren untersagt ist, meist natürlich.

Rassestandard im Überblick
MerkmalStandard
WiderristhöheEtwa 25 bis 28 cm
GewichtEtwa 5 bis 7 kg
FellRaues, glattes Deckhaar von etwa 6 cm Länge mit kurzer, weicher Unterwolle; weicherer Kopfschopf
FarbenBlue and Tan, einfarbig Sandy oder einfarbig Rot
AugenKlein, oval, dunkelbraun

Fell und Farben

Das Deckhaar ist rau, glatt und liegt eng am Körper an, darunter sorgt eine kurze, weichere Unterwolle für Isolation. Anerkannte Farben sind Blue and Tan, wobei das Blau von dunklem Stahlgrau bis Silberblau reichen kann, mit lohfarbenen Abzeichen an Gesicht, Läufen und Unterseite, dazu einfarbig Sandy und einfarbig Rot. Der Kopfschopf ist meist heller und weicher als das übrige Fell. Die raue Struktur ist kein Zufall: Sie hilft dem Fell, Schmutz abzuweisen und Nässe standzuhalten.

Wesen und Verhalten

Der Australian Terrier ist selbstbewusst, treu und wachsam: seiner Familie ergeben und zugleich ein entschlossener Wachhund mit ausgeprägtem Jagdinstinkt für Kleintiere.

Dieser selbstbewusste, temperamentvolle Hund baut zu seinem Haushalt eine enge Bindung auf. Zu Hause zeigt er sich meist anhänglich und menschenbezogen, oft mit einer besonders starken Bindung an eine Person, deren Nähe er sucht. Kindern, die respektvoll mit ihm umgehen, begegnet er meist verspielt und geduldig, wobei seine Größe bedeutet, dass der Umgang mit sehr kleinen Kindern beaufsichtigt werden sollte.

Fremden gegenüber ist die Rasse wachsam und aufmerksam. Besucher und ungewohnte Geräusche meldet er zuverlässig. Als kleiner Wachhund ist er damit durchaus tüchtig, doch aggressiv wird er nach dem Kennenlernen meist nicht. Frühe Sozialisierung hilft ihm, sich rasch an neue Menschen zu gewöhnen.

Mit anderen Hunden kommt er meist gut aus, wobei manche Exemplare die terriertypische Neigung zu Konflikten mit gleichgeschlechtlichen Artgenossen zeigen. Sein Jagdinstinkt bleibt kräftig, weshalb Kleintiere wie Nager, Kaninchen und mitunter auch Katzen eine Hetzreaktion auslösen können. Er ist klug und lernt schnell, aber auch eigenständig genug, um Grenzen auszutesten.

Wesensmerkmale (1 = niedrig, 5 = hoch)
MerkmalBewertung
Anhänglichkeit4
Energie4
Trainierbarkeit4
Lautstärke4
Fellverlust2

Pflege und Fellpflege

Der Australian Terrier braucht überschaubare Fellpflege, tägliche Bewegung und regelmäßige Gesellschaft und kommt in Wohnung wie Haus zurecht, wenn sein Bewegungsbedarf gedeckt ist.

Das raue Fell ist vergleichsweise pflegeleicht und haart wenig, profitiert aber von regelmäßiger Aufmerksamkeit, um seine Struktur zu erhalten und abgestorbene Haare zu entfernen.

Fellpflege

  • Ein- bis zweimal wöchentlich bürsten, um loses Haar zu entfernen und Verfilzungen vorzubeugen
  • Das Fell einige Male im Jahr trimmen (Handstripping), um die raue Struktur zu erhalten; Scheren macht es mit der Zeit weicher
  • Nur bei Bedarf baden, denn häufiges Waschen weicht das Fell auf und entzieht ihm schützende Öle
  • Krallen alle paar Wochen kürzen und Ohren auf Schmutz kontrollieren
  • Zähne mehrmals wöchentlich putzen, um die Zahngesundheit zu unterstützen

Bewegung

  • Täglich 30 bis 60 Minuten Bewegung durch Spaziergänge und Spiel einplanen
  • Einen sicher eingezäunten Bereich für freien Auslauf bieten, denn die Rasse hetzt und gräbt gern
  • Schnüffelspiele, Apportieren und erlaubte Grabestellen einbauen, um den Terrierinstinkt auszuleben
  • In der Nähe von Straßen und Kleintieren an der Leine führen, weil der Jagdtrieb den Rückruf übertönt

Umgebung

Die Rasse lebt gerne in Wohnung oder Haus, solange sie täglich Bewegung bekommt und nicht über längere Zeit allein bleibt. Dank des wetterfesten Fells kommt sie mit unterschiedlichem Klima zurecht, auch mit dem kalten Alpenwinter hierzulande, sollte aber als Familienhund drinnen leben und nicht im Freien gehalten werden.

Ernährung und Fütterung

Der Australian Terrier kommt mit einer vollwertigen, auf kleine, aktive Hunde abgestimmten Ernährung gut zurecht, portioniert gefüttert, um seine Neigung zu Übergewicht zu bremsen.

Eine vollständige, ausgewogene Ration für kleine Rassen passt gut zum Australian Terrier. Weil er klein und aktiv ist, kommt es auf die Portionsgröße an: Diese Rasse setzt bei zu großzügiger Fütterung oder zu vielen Leckerlis leicht Gewicht an. Ein Futter passend zur Lebensphase wählen und die Menge nach Körperzustand und Aktivität anpassen statt nach einer starren Zahl. Frisches Wasser sollte jederzeit bereitstehen.

Allgemeiner Fütterungsleitfaden
LebensphaseMenge pro TagMahlzeiten
Welpe (2 bis 6 Monate)Etwa 80 bis 130 g, je nach Gewicht und Futtersorte3 bis 4
Junghund (6 bis 12 Monate)Etwa 90 bis 130 g2 bis 3
ErwachsenEtwa 75 bis 110 g2
SeniorEtwa 65 bis 95 g, an die Aktivität angepasst2

Leckerlis und Nahrungsergänzung

Leckerlis sollten nicht mehr als etwa 10 Prozent der Tagesration ausmachen und in die Gesamtmenge eingerechnet werden. Bei vollwertiger Ernährung braucht es meist keine zusätzlichen Präparate; Ergänzungen für Gelenke, Haut oder Fell vorher mit einer Tierärztin oder einem Tierarzt besprechen, besonders bei älteren Hunden.

Gesundheit und Lebenserwartung

Der Australian Terrier gilt als robust mit einer Lebenserwartung von 11 bis 15 Jahren, neigt aber zu bestimmten Gelenk-, Hormon- und Augenerkrankungen.

Der Australian Terrier ist eine robuste Rasse mit einer typischen Lebenserwartung von 11 bis 15 Jahren. Die meisten Hunde bleiben bei regelmäßiger tierärztlicher Betreuung, guter Ernährung und Gewichtskontrolle gesund. Wie bei vielen kleinen Rassen treten einige erbliche und altersbedingte Erkrankungen häufiger auf als in der Gesamtpopulation der Hunde, daher lohnen sich Aufmerksamkeit und Vorsorgeuntersuchungen.

Bei der Rasse beobachtete Erkrankungen
ErkrankungAnzeichenHinweis
PatellaluxationHüpfender Gang, zeitweise Lahmheit der HinterläufeBei kleinen Rassen häufig; reicht von mild bis operationsbedürftig
Legg-Calvé-Perthes-KrankheitLahmheit und Schmerzen der Hinterläufe bei jungen HundenBetrifft das Hüftgelenk; oft ist eine Operation nötig
Diabetes mellitusVermehrter Durst, Harndrang und Appetit bei GewichtsverlustMit Diät und Insulin behandelbar; braucht dauerhafte Betreuung
Allergische HauterkrankungJuckreiz, wiederkehrende Haut- oder OhrenentzündungenAuslöser können in der Umwelt oder im Futter liegen
Grauer Star und andere AugenproblemeTrübe Augen, verminderte SehkraftRegelmäßige Augenkontrollen helfen bei früher Erkennung

Vorsorge

  • Impfungen und Parasitenschutz aktuell halten
  • Ein schlankes Körpergewicht bewahren, um Gelenke zu schonen und das Diabetesrisiko zu senken
  • Jährliche Tierarztkontrollen einplanen, bei Senioren öfter
  • Zahnpflege konsequent betreiben, um Parodontitis vorzubeugen
  • Züchter nach Vorsorgeuntersuchungen der Elterntiere auf Patella-, Hüft- und Augenerkrankungen fragen, idealerweise bei einem beim Österreichischen Kynologenverband (ÖKV) registrierten Zuchtverein

Erziehung und Training

Der Australian Terrier ist klug und lernwillig, aber eigenständig, deshalb wirkt konsequentes, belohnungsbasiertes Training am besten, früh begonnen.

Diese Rasse ist aufgeweckt und lernt rasch. Damit eignet sie sich gut für Gehorsam und Hundesportarten wie Agility oder Erdhundeprüfungen. Ihr eigenständiger Terriercharakter bedeutet aber auch, dass sie stur werden und sich bei Wiederholungen schnell langweilen kann, weshalb Trainingseinheiten kurz, abwechslungsreich und motivierend bleiben sollten. Frühe Sozialisierung mit Menschen, Hunden und Alltagssituationen dämpft ihre wache, reaktive Ader. Weil der Jagdtrieb stark ausgeprägt ist, bleibt der Rückruf in der Nähe von Kleintieren schwierig und sollte an Straßen oder in der Wildbahn nicht als verlässlich gelten.

Grundlagen

  1. Sozialisierung und Handling schon im Welpenalter beginnen und den Hund verschiedenen Menschen, Orten und Geräuschen aussetzen
  2. Zuerst einen verlässlichen Namensbezug und ein Aufmerksamkeitssignal aufbauen
  3. Grundkommandos wie Sitz, Platz, Bleib und Komm in kurzen täglichen Einheiten festigen
  4. Leinenführigkeit früh üben, denn die Rasse zieht gern interessanten Gerüchen nach
  5. Übermäßiges Bellen und Graben durch erlaubte Alternativen umlenken
  6. Kommandos schrittweise in belebteren, ablenkungsreicheren Umgebungen festigen

Zucht

Der Australian Terrier erreicht die Zuchtreife im ersten oder zweiten Lebensjahr und bringt kleine Würfe, die von klein auf sorgfältige Sozialisierung brauchen.

Verantwortungsvolle Zucht des Australian Terriers stellt Wesen, Fellqualität und Gesundheitsuntersuchungen der Elterntiere in den Vordergrund. Hündinnen werden in der Regel erst gedeckt, wenn sie körperlich und im Verhalten vollständig ausgereift sind, meist nach dem ersten Lebensjahr und sobald Gesundheitszeugnisse vorliegen. Wie bei allen kleinen Rassen sollte Zucht darauf abzielen, die bei der Rasse verbreiteten Gelenk-, Hormon- und Augenerkrankungen zurückzudrängen, statt möglichst viele Welpen zu produzieren.

Die Trächtigkeit dauert etwa 63 Tage. Die Würfe sind klein, meist drei bis fünf Welpen, passend zur Größe der Rasse. Die Hündin wirft und versorgt den Wurf in der Regel ohne viel Zutun, doch angesichts des kleinen Körperbaus behalten Züchter mögliche Geburtskomplikationen im Blick.

Welpen brauchen früh eine sorgfältige Sozialisierung. Das wache, mutige Wesen der Rasse bedeutet, dass der Kontakt zu verschiedenen Menschen, das Handling, Geräusche und behutsame neue Erfahrungen in den ersten Wochen einen selbstbewussten, stabilen erwachsenen Hund formen. Meist ziehen die Welpen nach etwa acht Wochen in ihr neues Zuhause, entwöhnt und mit begonnenem Impf- und Parasitenschutz.

Zuchtdaten
KennzahlWert
GeschlechtsreifeEtwa 6 bis 12 Monate
Empfohlenes ErstdeckalterNach vollständiger Reife, meist ab 12 Monaten
TrächtigkeitEtwa 63 Tage
Typische Wurfgröße3 bis 5 Welpen
EntwöhnungsalterEtwa 6 bis 8 Wochen
Alter bei AbgabeEtwa 8 Wochen oder später

Australian Terrier registrieren: Hund und Chip in Österreich

Die Heimtierdatenbank erledigt die Pflicht; das gratis Profil von United Pet Club hält Ihren Hund der Rasse Australian Terrier überall auffindbar.

Einen Hund der Rasse Australian Terrier in Österreich registrieren

Geben Sie die Daten Ihres Hundes der Rasse Australian Terrier ein: Name, Geburtsdatum, ein gutes Foto, dazu Ihre Handynummer, speichern, fertig. Das Profil bleibt gratis, für immer, und nimmt die Chipnummer auf, sobald Sie sie haben. Die Hunderegistrierung wartet nicht auf den Tierarzttermin.

Chippen und Eintragen übernimmt in Österreich meist der Tierarzt; dass die Nummer auch international zu Ihnen führt, bleibt Ihre Sache. Melden Sie den Mikrochip gratis im Lebenszeitplan an: jede Marke wird angenommen, Änderungen nach einer Übersiedlung kosten nichts, und der Eintrag antwortet auf Scans rund um die Uhr, diesseits und jenseits der Grenze. Eröffnen Sie Ihr gratis Konto und haken Sie beides heute ab.

Wie registriere ich einen Hund der Rasse Australian Terrier in Österreich?

Eröffnen Sie ein gratis Konto bei United Pet Club, geben Sie die Daten Ihres Hundes samt Foto ein und speichern Sie. Das Profil bleibt lebenslang gratis und ergänzt den Pflichteintrag in der Heimtierdatenbank.

Wie melde ich den Chip meines Hundes der Rasse Australian Terrier an?

Tragen Sie die 15-stellige Chipnummer mit Adresse und Handynummer in Ihr gratis Konto ein. Der Lebenszeitplan nimmt jede Chipmarke und verrechnet für Aktualisierungen nie etwas.

Ist der Chip für einen Australian Terrier in Österreich Pflicht?

Ja. Das Tierschutzgesetz schreibt Chip und Eintragung in die Heimtierdatenbank vor. Der United-Pet-Club-Eintrag kommt dazu, damit die Nummer auch außerhalb Österreichs zu Ihnen führt, gratis.

Was kostet die Registrierung eines Australian Terrier?

Nichts. Profil, Chip-Anmeldung und alle späteren Änderungen sind im gratis Lebenszeitplan enthalten, ohne jährliche Gebühren.

Häufig gestellte Fragen

Häufige Fragen zu Größe, Wesen, Pflege, Lebenserwartung, Eignung und Verfügbarkeit des Australian Terriers.

Wie groß wird ein Australian Terrier?

Er ist eine kleine Rasse und misst am Widerrist etwa 25 bis 28 cm bei einem Gewicht von rund 5 bis 7 kg, mit einem Körper, der etwas länger als hoch ist.

Wie ist das Wesen des Australian Terriers?

Er ist treu, temperamentvoll, wachsam und selbstbewusst. Er bindet sich eng an seine Familie und gibt einen guten kleinen Wachhund ab, behält aber einen starken Trieb, Kleintiere zu jagen.

Ist der Australian Terrier pflegeleicht?

Der Pflegeaufwand ist mittel. Das raue Fell haart wenig und braucht ein- bis zweimal wöchentliches Bürsten sowie gelegentliches Handstripping, dazu benötigt der Hund täglich 30 bis 60 Minuten Bewegung und regelmäßige Gesellschaft.

Wie alt werden Australian Terrier?

Die meisten werden 11 bis 15 Jahre alt. Ein schlankes Gewicht, konsequente Zahn- und Tierarztpflege sowie ein Züchter, der auf Gesundheit untersucht, unterstützen ein langes Leben.

Eignet sich der Australian Terrier für Wohnung und Familie?

Ja, er kommt in Wohnung wie Haus zurecht, solange er täglich Bewegung bekommt und nicht über längere Zeit allein bleibt. Er passt zu Familien mit respektvollen älteren Kindern und zu engagierten Einzelpersonen.

Verträgt er sich mit anderen Haustieren?

Mit Sozialisierung kann er mit anderen Hunden zusammenleben, doch sein Jagdtrieb lässt ihn Nager, Kaninchen und mitunter Katzen hetzen, weshalb Kleintiere im Haushalt sorgfältiges Management brauchen.

Ist der Australian Terrier eine seltene Rasse?

Er ist bei den großen Kennel Clubs anerkannt, aber seltener als viele beliebte kleine Rassen, weshalb die Suche nach einem seriösen Züchter Geduld und eventuell eine Warteliste erfordert.

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