
Australian Terrier
Der Australian Terrier ist ein temperamentvoller, mutiger kleiner Arbeitsterrier, bekannt für sein kühnes Selbstbewusstsein und seine treue Gesellschaft.
- Size
- Klein
- Lifespan
- 11–15 years
- Origin
- Australien
- Temperament
- Temperamentvoll
- Standard colors
- Blau, Lohfarben, Rot und Sandfarben
Characteristics
Coat and grooming
How the Australian Terrier coat is built, and what that means when you groom it.
- Fellschichten
- Doppeltes Fell
- Fellstruktur
- Drahthaar
- Fellänge
- Mittellang
- Haarwechsel
- Geringer Haarverlust
Grooming guidance
Vorsicht: A Australian Terrier coat should be hand-stripped rather than clipped.
Ein Drahthaarfell soll an der Wurzel ausgezupft werden, sobald das Haar reif zum Lösen ist. Eine Schermaschine kappt es stattdessen auf halber Länge und lässt die weiche Unterwolle stehen. Das Ergebnis ist ein Fell, das schlaff und verblasst nachwächst; die wetterfeste Struktur kehrt erst zurück, wenn das Haar erneut getrimmt wird.
Australian Terrier colors and patterns
What each club's breed standard says about every Australian Terrier color and pattern. Point at a ruling to see the club's own wording.
Breed standards describe the Australian Terrier in Blau, Lohfarben, Rot und Sandfarben. Standard patterns: Einfarbig und Lohzeichnung.
| Color or pattern | FCI | AKC | UKC | KC | KUSA |
|---|---|---|---|---|---|
| Blau | Standardgemäß (“Blue, steel blue or dark grey blue”) | Standardgemäß (“Blue & Tan”) | Standardgemäß (“dark blue, steel blue, dark gray blue or silver blue”) | Standardgemäß (“Blue, steel blue or dark grey blue”) | Standardgemäß (“Blue, steel blue, or dark grey-blue”) |
| Lohfarben | Standardgemäß (“rich tan (not sandy)”) | Standardgemäß (“Blue & Tan”) | Standardgemäß (“The tan markings are as rich as possible”) | Standardgemäß (“rich tan (not sandy)”) | Standardgemäß (“rich tan (not sandy)”) |
| Rot | Standardgemäß (“red”) | Standardgemäß (“Red”) | Standardgemäß (“solid red”) | Standardgemäß (“red”) | Standardgemäß (“red”) |
| Sandfarben | Standardgemäß (“Clear sandy”) | Standardgemäß (“Sandy”) | Standardgemäß (“any shade of solid sandy”) | Standardgemäß (“Clear sandy”) | Standardgemäß (“Clear sandy”) |
| Schwarz | Nicht anerkannt | Fehler (“All black body coat in the adult dog”) | Fehler (“All black coat (except in puppies)”) | Nicht anerkannt | Nicht anerkannt |
| Albino | Nicht anerkannt | Nicht anerkannt | Disqualifizierend (“Albinism”) | Nicht anerkannt | Nicht anerkannt |
| Patterns | |||||
| Einfarbig | Standardgemäß (“Clear sandy or red”) | Standardgemäß (“solid sandy and solid red”) | Standardgemäß (“solid sandy or solid red”) | Standardgemäß (“Clear sandy or red”) | Standardgemäß (“Clear sandy or red”) |
| Lohzeichnung | Standardgemäß (“with rich tan (not sandy) on face, ears, under body, lower legs and feet”) | Standardgemäß (“Blue & Tan”) | Standardgemäß (“tan markings ... on the face, ears, underbody, lower legs and feet”) | Standardgemäß (“with rich tan (not sandy) on face, ears, under body, lower legs and feet”) | Standardgemäß (“with rich tan (not sandy) on face, ears, under body, lower legs, feet”) |
| Zobel | Fehler (“any smuttiness or dark shadings objectionable”) | Fehler (“dark smut in sandy/red coated dogs”) | Fehler (“Dark smut in Sandy or Red dogs”) | Fehler (“smuttiness or dark shading undesirable”) | Fehler (“any smuttiness or dark shadings objectionable”) |
| Color or pattern | FCI | AKC | UKC | KC | KUSA |
|---|---|---|---|---|---|
| Schwarz | No ruling | Standardgemäß (“dark brown to black (the darker the better)”) | No ruling | No ruling | No ruling |
| Dunkelbraun | Standardgemäß (“dark brown”) | Standardgemäß (“dark brown to black (the darker the better)”) | Standardgemäß (“dark brown”) | Standardgemäß (“dark brown”) | Standardgemäß (“dark brown”) |
| Hellbraun | No ruling | Fehler (“Light-colored ... eyes”) | No ruling | No ruling | No ruling |
What the rulings mean
- Standardgemäß
- Described by the club's breed standard.
- Fehler
- Named by the club's breed standard as a fault: the animal can be shown but is penalized.
- Disqualifizierend
- The club's breed standard disqualifies an animal of this color or pattern.
- Nicht anerkannt
- The club does not accept this color or pattern for the breed.
Color changes
How a Australian Terrier's colors can change over its life.
Schwarzchanges toRostrot
Fell · Mit dem Körperzustand · can change back
Schwarzchanges toGrau
Fell · Fortschreitend
Schwarzchanges toBlau
Fell · Fortschreitend
Schwarzchanges toBraun
Fell · In der Sonne · can change back
Lohzeichnungchanges toSattelzeichnung
Fell · Mit dem Alter · from 6 to 156 weeks
Schwarzchanges toSchneenase
Nase · Mit der Jahreszeit · can change back
Schwarzchanges toRosa
Nase · Mit der Jahreszeit · can change back
Sources
Each ruling comes from the club's published breed standard or color list.
Meet some of our Australian Terrier
A few of the Australian Terrier profiles members have added to United Pet Club.
Über den Australian Terrier
Der Australian Terrier ist ein kleiner Arbeitsterrier aus Australien, geschätzt für Selbstbewusstsein, Wachsamkeit und enge Bindung an seine Bezugsperson.
Der Australian Terrier zählt zu den kleinsten Arbeitsterriern überhaupt und misst am Widerrist etwa 25 bis 28 cm bei einem Gewicht von rund 5 bis 7 kg. Gezüchtet wurde er in Australien, um auf Bauernhöfen, in Minen und rund ums Haus Ratten und Schlangen in Schach zu halten und gleichzeitig als Wachhund und Begleiter zu dienen. Herausgekommen ist ein stämmiger, tiefläufiger Hund mit rauem, wetterfestem Fell und einem gehörigen Maß an Selbstvertrauen auf kleinem Raum.
Trotz seiner Größe steckt in ihm ein waschechter Terrier. Er ist temperamentvoll, mutig und reagiert blitzschnell auf alles Neue in seinem Revier. Gleichzeitig baut er eine enge Bindung zu seiner Familie auf und hängt oft besonders an einer einzigen Bezugsperson, der er von Zimmer zu Zimmer folgt und deren Bewegungen er aufmerksam verfolgt.
Die Rasse passt zu Haltern, die einen kleinen Hund mit großer Persönlichkeit wollen und einen aktiven, aufmerksamen Begleiter einem ruhigen Schoßhund vorziehen. In Wohnung wie Haus kommt er gut zurecht, solange tägliche Bewegung und Gesellschaft nicht zu kurz kommen.
| Merkmal | Detail |
|---|---|
| Herkunft | Australien |
| Größe | Klein (etwa 5 bis 7 kg) |
| Lebenserwartung | 11 bis 15 Jahre |
| Gruppe/Aufgabe | Terrier; Rattler, Wachhund, Begleiter |
| Verträglichkeit | Familien und engagierte Einzelpersonen; ältere Kinder; mit Sozialisierung verträglich mit anderen Hunden |
Wem er liegt
Diese Rasse passt zu Menschen, die oft zu Hause sind oder den Hund mitnehmen können, denn lange Alleinstunden mag er gar nicht. Er dankt es Haltern, die ihm klare Struktur und tägliche Denkarbeit bieten. Haushalte mit Kleintieren wie Nagern oder Kaninchen sollten vorsichtig sein, weil der Jagdtrieb des Terriers ausgeprägt bleibt.
Geschichte und Herkunft
Der Australian Terrier entstand im Australien des 19. Jahrhunderts aus importierten rauhaarigen britischen Terriern und war die erste australische Rasse mit offizieller Anerkennung.
Die Wurzeln der Rasse reichen bis in die frühen 1800er-Jahre zurück, als Siedler verschiedene rauhaarige Terrier aus Großbritannien nach Australien brachten. Diese Arbeitshunde wurden gekreuzt und auf die praktischen Anforderungen des Koloniallebens hin selektiert: Ratten und Schlangen erlegen, Lagerhäuser und Gehöfte bewachen und Schafcamps im rauen Land begleiten.
Mehrere britische Terrierschläge trugen zum Erbgut bei, darunter kleine rauhaarige Terrier aus dem schottischen Hochland und dem Norden Großbritanniens. Züchter bevorzugten einen robusten, tiefläufigen Hund mit rauem Fell, das Schmutz abweist und Witterung standhält, dazu den Mut, sich mit Ungeziefer anzulegen, das deutlich größer war als er selbst.
Erstmals ausgestellt wurde die Rasse in Australien gegen Ende des 19. Jahrhunderts, damals noch unter Namen, die auf das raue, zerzauste Fell anspielten. Sie war die erste in Australien entwickelte Rasse, die dort anerkannt und gezeigt wurde, und erhielt im 20. Jahrhundert auch bei Kennel Clubs in Großbritannien und den USA Anerkennung.
Der eng verwandte Australian Silky Terrier teilt einen Teil dieser Abstammung, wurde aber auf ein längeres, seidigeres Fell und eine reine Begleitrolle hin gezüchtet, während der Australian Terrier sein raueres Fell und seinen Arbeitscharakter behielt. In Österreich ist die Rasse beim Österreichischen Kynologenverband (ÖKV), der heimischen FCI-Mitgliedsorganisation, anerkannt.
Erscheinungsbild und Rassestandard
Der Australian Terrier ist ein kleiner, tiefläufiger, kräftiger Hund mit rauem, glattem Fell, weicherem Kopfschopf und stehenden Ohren, länger als hoch gebaut.
Der Australian Terrier ist länger im Körper als hoch. Das ergibt eine niedrige, bodennahe Silhouette. Der Kopf ist lang, mit kleinen stehenden Ohren und dunklen, ovalen Augen, die einen wachen, aufgeweckten Ausdruck ergeben. Ein auffälliger, weicherer Kopfschopf bedeckt den Schädel und hebt sich vom rauen Körperfell ab. Die Rute wurde in manchen Regionen traditionell kupiert, bleibt aber dort, wo das Kupieren untersagt ist, meist natürlich.
| Merkmal | Standard |
|---|---|
| Widerristhöhe | Etwa 25 bis 28 cm |
| Gewicht | Etwa 5 bis 7 kg |
| Fell | Raues, glattes Deckhaar von etwa 6 cm Länge mit kurzer, weicher Unterwolle; weicherer Kopfschopf |
| Farben | Blue and Tan, einfarbig Sandy oder einfarbig Rot |
| Augen | Klein, oval, dunkelbraun |
Fell und Farben
Das Deckhaar ist rau, glatt und liegt eng am Körper an, darunter sorgt eine kurze, weichere Unterwolle für Isolation. Anerkannte Farben sind Blue and Tan, wobei das Blau von dunklem Stahlgrau bis Silberblau reichen kann, mit lohfarbenen Abzeichen an Gesicht, Läufen und Unterseite, dazu einfarbig Sandy und einfarbig Rot. Der Kopfschopf ist meist heller und weicher als das übrige Fell. Die raue Struktur ist kein Zufall: Sie hilft dem Fell, Schmutz abzuweisen und Nässe standzuhalten.
Wesen und Verhalten
Der Australian Terrier ist selbstbewusst, treu und wachsam: seiner Familie ergeben und zugleich ein entschlossener Wachhund mit ausgeprägtem Jagdinstinkt für Kleintiere.
Dieser selbstbewusste, temperamentvolle Hund baut zu seinem Haushalt eine enge Bindung auf. Zu Hause zeigt er sich meist anhänglich und menschenbezogen, oft mit einer besonders starken Bindung an eine Person, deren Nähe er sucht. Kindern, die respektvoll mit ihm umgehen, begegnet er meist verspielt und geduldig, wobei seine Größe bedeutet, dass der Umgang mit sehr kleinen Kindern beaufsichtigt werden sollte.
Fremden gegenüber ist die Rasse wachsam und aufmerksam. Besucher und ungewohnte Geräusche meldet er zuverlässig. Als kleiner Wachhund ist er damit durchaus tüchtig, doch aggressiv wird er nach dem Kennenlernen meist nicht. Frühe Sozialisierung hilft ihm, sich rasch an neue Menschen zu gewöhnen.
Mit anderen Hunden kommt er meist gut aus, wobei manche Exemplare die terriertypische Neigung zu Konflikten mit gleichgeschlechtlichen Artgenossen zeigen. Sein Jagdinstinkt bleibt kräftig, weshalb Kleintiere wie Nager, Kaninchen und mitunter auch Katzen eine Hetzreaktion auslösen können. Er ist klug und lernt schnell, aber auch eigenständig genug, um Grenzen auszutesten.
| Merkmal | Bewertung |
|---|---|
| Anhänglichkeit | 4 |
| Energie | 4 |
| Trainierbarkeit | 4 |
| Lautstärke | 4 |
| Fellverlust | 2 |
Pflege und Fellpflege
Der Australian Terrier braucht überschaubare Fellpflege, tägliche Bewegung und regelmäßige Gesellschaft und kommt in Wohnung wie Haus zurecht, wenn sein Bewegungsbedarf gedeckt ist.
Das raue Fell ist vergleichsweise pflegeleicht und haart wenig, profitiert aber von regelmäßiger Aufmerksamkeit, um seine Struktur zu erhalten und abgestorbene Haare zu entfernen.
Fellpflege
- Ein- bis zweimal wöchentlich bürsten, um loses Haar zu entfernen und Verfilzungen vorzubeugen
- Das Fell einige Male im Jahr trimmen (Handstripping), um die raue Struktur zu erhalten; Scheren macht es mit der Zeit weicher
- Nur bei Bedarf baden, denn häufiges Waschen weicht das Fell auf und entzieht ihm schützende Öle
- Krallen alle paar Wochen kürzen und Ohren auf Schmutz kontrollieren
- Zähne mehrmals wöchentlich putzen, um die Zahngesundheit zu unterstützen
Bewegung
- Täglich 30 bis 60 Minuten Bewegung durch Spaziergänge und Spiel einplanen
- Einen sicher eingezäunten Bereich für freien Auslauf bieten, denn die Rasse hetzt und gräbt gern
- Schnüffelspiele, Apportieren und erlaubte Grabestellen einbauen, um den Terrierinstinkt auszuleben
- In der Nähe von Straßen und Kleintieren an der Leine führen, weil der Jagdtrieb den Rückruf übertönt
Umgebung
Die Rasse lebt gerne in Wohnung oder Haus, solange sie täglich Bewegung bekommt und nicht über längere Zeit allein bleibt. Dank des wetterfesten Fells kommt sie mit unterschiedlichem Klima zurecht, auch mit dem kalten Alpenwinter hierzulande, sollte aber als Familienhund drinnen leben und nicht im Freien gehalten werden.
Ernährung und Fütterung
Der Australian Terrier kommt mit einer vollwertigen, auf kleine, aktive Hunde abgestimmten Ernährung gut zurecht, portioniert gefüttert, um seine Neigung zu Übergewicht zu bremsen.
Eine vollständige, ausgewogene Ration für kleine Rassen passt gut zum Australian Terrier. Weil er klein und aktiv ist, kommt es auf die Portionsgröße an: Diese Rasse setzt bei zu großzügiger Fütterung oder zu vielen Leckerlis leicht Gewicht an. Ein Futter passend zur Lebensphase wählen und die Menge nach Körperzustand und Aktivität anpassen statt nach einer starren Zahl. Frisches Wasser sollte jederzeit bereitstehen.
| Lebensphase | Menge pro Tag | Mahlzeiten |
|---|---|---|
| Welpe (2 bis 6 Monate) | Etwa 80 bis 130 g, je nach Gewicht und Futtersorte | 3 bis 4 |
| Junghund (6 bis 12 Monate) | Etwa 90 bis 130 g | 2 bis 3 |
| Erwachsen | Etwa 75 bis 110 g | 2 |
| Senior | Etwa 65 bis 95 g, an die Aktivität angepasst | 2 |
Leckerlis und Nahrungsergänzung
Leckerlis sollten nicht mehr als etwa 10 Prozent der Tagesration ausmachen und in die Gesamtmenge eingerechnet werden. Bei vollwertiger Ernährung braucht es meist keine zusätzlichen Präparate; Ergänzungen für Gelenke, Haut oder Fell vorher mit einer Tierärztin oder einem Tierarzt besprechen, besonders bei älteren Hunden.
Gesundheit und Lebenserwartung
Der Australian Terrier gilt als robust mit einer Lebenserwartung von 11 bis 15 Jahren, neigt aber zu bestimmten Gelenk-, Hormon- und Augenerkrankungen.
Der Australian Terrier ist eine robuste Rasse mit einer typischen Lebenserwartung von 11 bis 15 Jahren. Die meisten Hunde bleiben bei regelmäßiger tierärztlicher Betreuung, guter Ernährung und Gewichtskontrolle gesund. Wie bei vielen kleinen Rassen treten einige erbliche und altersbedingte Erkrankungen häufiger auf als in der Gesamtpopulation der Hunde, daher lohnen sich Aufmerksamkeit und Vorsorgeuntersuchungen.
| Erkrankung | Anzeichen | Hinweis |
|---|---|---|
| Patellaluxation | Hüpfender Gang, zeitweise Lahmheit der Hinterläufe | Bei kleinen Rassen häufig; reicht von mild bis operationsbedürftig |
| Legg-Calvé-Perthes-Krankheit | Lahmheit und Schmerzen der Hinterläufe bei jungen Hunden | Betrifft das Hüftgelenk; oft ist eine Operation nötig |
| Diabetes mellitus | Vermehrter Durst, Harndrang und Appetit bei Gewichtsverlust | Mit Diät und Insulin behandelbar; braucht dauerhafte Betreuung |
| Allergische Hauterkrankung | Juckreiz, wiederkehrende Haut- oder Ohrenentzündungen | Auslöser können in der Umwelt oder im Futter liegen |
| Grauer Star und andere Augenprobleme | Trübe Augen, verminderte Sehkraft | Regelmäßige Augenkontrollen helfen bei früher Erkennung |
Vorsorge
- Impfungen und Parasitenschutz aktuell halten
- Ein schlankes Körpergewicht bewahren, um Gelenke zu schonen und das Diabetesrisiko zu senken
- Jährliche Tierarztkontrollen einplanen, bei Senioren öfter
- Zahnpflege konsequent betreiben, um Parodontitis vorzubeugen
- Züchter nach Vorsorgeuntersuchungen der Elterntiere auf Patella-, Hüft- und Augenerkrankungen fragen, idealerweise bei einem beim Österreichischen Kynologenverband (ÖKV) registrierten Zuchtverein
Erziehung und Training
Der Australian Terrier ist klug und lernwillig, aber eigenständig, deshalb wirkt konsequentes, belohnungsbasiertes Training am besten, früh begonnen.
Diese Rasse ist aufgeweckt und lernt rasch. Damit eignet sie sich gut für Gehorsam und Hundesportarten wie Agility oder Erdhundeprüfungen. Ihr eigenständiger Terriercharakter bedeutet aber auch, dass sie stur werden und sich bei Wiederholungen schnell langweilen kann, weshalb Trainingseinheiten kurz, abwechslungsreich und motivierend bleiben sollten. Frühe Sozialisierung mit Menschen, Hunden und Alltagssituationen dämpft ihre wache, reaktive Ader. Weil der Jagdtrieb stark ausgeprägt ist, bleibt der Rückruf in der Nähe von Kleintieren schwierig und sollte an Straßen oder in der Wildbahn nicht als verlässlich gelten.
Grundlagen
- Sozialisierung und Handling schon im Welpenalter beginnen und den Hund verschiedenen Menschen, Orten und Geräuschen aussetzen
- Zuerst einen verlässlichen Namensbezug und ein Aufmerksamkeitssignal aufbauen
- Grundkommandos wie Sitz, Platz, Bleib und Komm in kurzen täglichen Einheiten festigen
- Leinenführigkeit früh üben, denn die Rasse zieht gern interessanten Gerüchen nach
- Übermäßiges Bellen und Graben durch erlaubte Alternativen umlenken
- Kommandos schrittweise in belebteren, ablenkungsreicheren Umgebungen festigen
Zucht
Der Australian Terrier erreicht die Zuchtreife im ersten oder zweiten Lebensjahr und bringt kleine Würfe, die von klein auf sorgfältige Sozialisierung brauchen.
Verantwortungsvolle Zucht des Australian Terriers stellt Wesen, Fellqualität und Gesundheitsuntersuchungen der Elterntiere in den Vordergrund. Hündinnen werden in der Regel erst gedeckt, wenn sie körperlich und im Verhalten vollständig ausgereift sind, meist nach dem ersten Lebensjahr und sobald Gesundheitszeugnisse vorliegen. Wie bei allen kleinen Rassen sollte Zucht darauf abzielen, die bei der Rasse verbreiteten Gelenk-, Hormon- und Augenerkrankungen zurückzudrängen, statt möglichst viele Welpen zu produzieren.
Die Trächtigkeit dauert etwa 63 Tage. Die Würfe sind klein, meist drei bis fünf Welpen, passend zur Größe der Rasse. Die Hündin wirft und versorgt den Wurf in der Regel ohne viel Zutun, doch angesichts des kleinen Körperbaus behalten Züchter mögliche Geburtskomplikationen im Blick.
Welpen brauchen früh eine sorgfältige Sozialisierung. Das wache, mutige Wesen der Rasse bedeutet, dass der Kontakt zu verschiedenen Menschen, das Handling, Geräusche und behutsame neue Erfahrungen in den ersten Wochen einen selbstbewussten, stabilen erwachsenen Hund formen. Meist ziehen die Welpen nach etwa acht Wochen in ihr neues Zuhause, entwöhnt und mit begonnenem Impf- und Parasitenschutz.
| Kennzahl | Wert |
|---|---|
| Geschlechtsreife | Etwa 6 bis 12 Monate |
| Empfohlenes Erstdeckalter | Nach vollständiger Reife, meist ab 12 Monaten |
| Trächtigkeit | Etwa 63 Tage |
| Typische Wurfgröße | 3 bis 5 Welpen |
| Entwöhnungsalter | Etwa 6 bis 8 Wochen |
| Alter bei Abgabe | Etwa 8 Wochen oder später |
Australian Terrier registrieren: Hund und Chip in Österreich
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Was kostet die Registrierung eines Australian Terrier?
Nichts. Profil, Chip-Anmeldung und alle späteren Änderungen sind im gratis Lebenszeitplan enthalten, ohne jährliche Gebühren.
Häufig gestellte Fragen
Häufige Fragen zu Größe, Wesen, Pflege, Lebenserwartung, Eignung und Verfügbarkeit des Australian Terriers.
Wie groß wird ein Australian Terrier?
Er ist eine kleine Rasse und misst am Widerrist etwa 25 bis 28 cm bei einem Gewicht von rund 5 bis 7 kg, mit einem Körper, der etwas länger als hoch ist.
Wie ist das Wesen des Australian Terriers?
Er ist treu, temperamentvoll, wachsam und selbstbewusst. Er bindet sich eng an seine Familie und gibt einen guten kleinen Wachhund ab, behält aber einen starken Trieb, Kleintiere zu jagen.
Ist der Australian Terrier pflegeleicht?
Der Pflegeaufwand ist mittel. Das raue Fell haart wenig und braucht ein- bis zweimal wöchentliches Bürsten sowie gelegentliches Handstripping, dazu benötigt der Hund täglich 30 bis 60 Minuten Bewegung und regelmäßige Gesellschaft.
Wie alt werden Australian Terrier?
Die meisten werden 11 bis 15 Jahre alt. Ein schlankes Gewicht, konsequente Zahn- und Tierarztpflege sowie ein Züchter, der auf Gesundheit untersucht, unterstützen ein langes Leben.
Eignet sich der Australian Terrier für Wohnung und Familie?
Ja, er kommt in Wohnung wie Haus zurecht, solange er täglich Bewegung bekommt und nicht über längere Zeit allein bleibt. Er passt zu Familien mit respektvollen älteren Kindern und zu engagierten Einzelpersonen.
Verträgt er sich mit anderen Haustieren?
Mit Sozialisierung kann er mit anderen Hunden zusammenleben, doch sein Jagdtrieb lässt ihn Nager, Kaninchen und mitunter Katzen hetzen, weshalb Kleintiere im Haushalt sorgfältiges Management brauchen.
Ist der Australian Terrier eine seltene Rasse?
Er ist bei den großen Kennel Clubs anerkannt, aber seltener als viele beliebte kleine Rassen, weshalb die Suche nach einem seriösen Züchter Geduld und eventuell eine Warteliste erfordert.
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