Delaware
Das Delaware ist eine ruhige amerikanische Zweinutzungsrasse, geschätzt für ihr schnelles Wachstum, ihr freundliches Wesen und ihre verlässliche Braunei-Legeleistung.
- Size
- Mittel
- Lifespan
- 6–8 years
- Origin
- Vereinigte Staaten
- Temperament
- Ruhig
- Standard colors
- Schwarz und Weiß
Characteristics
Delaware colors and patterns
What each club's breed standard says about every Delaware color and pattern. Point at a ruling to see the club's own wording.
Breed standards describe the Delaware in Schwarz und Weiß. Standard patterns: Kuckucksfarbig und Columbia.
| Color or pattern | APA | EE | ABA |
|---|---|---|---|
| Schwarz | Standardgemäß (“Only One Variety”) | Standardgemäß (“weiß-schwarzcolumbia-gesperbert”) | Standardgemäß (“Barred as in Delaware”) |
| Weiß | Standardgemäß (“Only One Variety”) | Standardgemäß (“weiß-schwarzcolumbia-gesperbert”) | Standardgemäß (“Barred as in Delaware”) |
| Patterns | |||
| Kuckucksfarbig | No ruling | Standardgemäß (“weiß-schwarzcolumbia-gesperbert”) | No ruling |
| Columbia | Standardgemäß (“Only One Variety”) | Standardgemäß (“weiß-schwarzcolumbia-gesperbert”) | Standardgemäß (“Barred as in Delaware”) |
| Color or pattern |
|---|
| Hornfarben |
| Gelb |
| Color or pattern |
|---|
| Gelb |
| Color or pattern |
|---|
| Rot |
| Color or pattern |
|---|
| Rot |
| Color or pattern |
|---|
| Braun |
What the rulings mean
- Standardgemäß
- Described by the club's breed standard.
Color changes
How a Delaware's colors can change over its life.
Schwarzchanges toGesperbert
Gefieder · Mit dem Alter · males only
Sources
Each ruling comes from the club's published breed standard or color list.
Delaware-Huhn im Überblick
Das Delaware-Huhn ist ein ruhiges, mittelgroßes amerikanisches Zweinutzungshuhn mit raschem Wachstum, freundlichem Wesen und beständiger Legeleistung bei braunen Eiern.
Das Delaware-Huhn ist eine amerikanische Zweinutzungsrasse, die in den 1940er-Jahren entstanden ist. Der Körper ist überwiegend weiß, an Hals, Flügeln und Schwanz zeigt sich eine schwarze Bänderung, ein Zeichnungsmuster, das die Rasse deutlich von einfärbigen Nutzhühnern abhebt. Die Tiere sind mittelgroß und wachsen rasch. Genau dieses rasche Wachstum hat die Rasse für kommerzielle Züchter von Anfang an interessant gemacht.
In der Rassegeflügelzucht gilt das Delaware-Huhn als besonders ausgeglichen. Hennen verhalten sich ruhig und gelassen im Umgang mit ihren Haltern, und die Tiere kommen sowohl in Volierenhaltung als auch im Freilauf gut zurecht. Sie legen den Großteil des Jahres über große braune Eier und stellen das Legen bei kühlerem Wetter seltener ein als manch hellere Rasse.
Mit dem Aufkommen moderner Broiler-Hybriden verlor das Delaware-Huhn seine Rolle in der Großproduktion, und der Bestand ging stark zurück. Heute findet man die Rasse vor allem bei Kleintierzüchtern und bei Erhaltungszüchtern, denen das ruhige Wesen und die ausgewogene Fleisch- und Eierleistung wichtig sind.
| Merkmal | Detail |
|---|---|
| Herkunft | Vereinigte Staaten |
| Größe | Mittelgroß |
| Lebenserwartung | 6 bis 8 Jahre |
| Nutzungstyp | Zweinutzungsrasse (Fleisch und Eier) |
| Geeignet für | Familien, gemischte Hobbyhaltung, Einsteiger |
Für wen sich das Delaware-Huhn eignet
Wer eine einzelne Rasse für Fleisch und Eier sucht, ohne sich auf eines von beidem festzulegen, ist beim Delaware-Huhn gut aufgehoben. Das ruhige Wesen eignet sich gut für Haushalte mit Kindern und für Menschen, die zum ersten Mal Hühner halten. Auch wer sich für historisches Rassegeflügel interessiert, hält die Rasse häufig mit, um den Bestand zu sichern.
Geschichte und Herkunft des Delaware-Huhns
Das Delaware-Huhn entstand Anfang der 1940er-Jahre in den USA aus New-Hampshire- und Plymouth-Rock-Kreuzungen und wurde 1952 in den amerikanischen Rassestandard aufgenommen.
Die Wurzeln des Delaware-Huhns liegen im gleichnamigen US-Bundesstaat, wo es Anfang der 1940er-Jahre entstand. Als Züchter gilt George Ellis, der Hennen der Rasse New Hampshire mit Hähnen der gesperberten Plymouth Rock kreuzte. Ziel war ein rasch wachsender Masthuhn-Typ mit hellen Federkielen, der beim Rupfen einen saubereren Schlachtkörper ergab als dunkler gefiederte Tiere.
Bevor sich der Name Delaware durchsetzte, war die Rasse zunächst unter anderen Bezeichnungen bekannt. 1952 nahm die American Poultry Association sie in ihr Standardwerk, die Standard of Perfection, auf.
In den 1940er- und frühen 1950er-Jahren trugen das Delaware-Huhn und seine Kreuzungen wesentlich zur Broilerproduktion entlang der Delmarva-Halbinsel bei. Die Tiere vereinten schnelles Wachstum mit dem hellen Gefieder, das Verarbeitungsbetriebe bevorzugten.
Mit dem Aufstieg der Cornish Cross und ähnlicher Hybriden endete die kommerzielle Bedeutung der Rasse. Der Bestand schrumpfte deutlich, und das Delaware-Huhn wurde zur seltenen Rasse. Naturschutz- und Erhaltungsorganisationen setzten es später auf ihre Prioritätenliste, und kleine Züchter arbeiten seither daran, die Bestände wieder aufzubauen.
Aussehen und Rassestandard des Delaware-Huhns
Das Delaware-Huhn ist mittelgroß, weiß gefiedert mit schwarzer Bänderung an Hals, Flügeln und Schwanz, hat einen roten Einfachkamm und gelbe Beine.
Der Körperbau ist breit und recht tief, typisch für eine Zweinutzungsrasse. Die Grundfarbe ist Weiß, mit schwarzer Bänderung, die sich am Halsbehang, an den Flügelspitzen und am Schwanz konzentriert. Insgesamt wirkt das Tier überwiegend weiß mit zurückhaltenden schwarzen Akzenten, nicht stark gemustert.
Am Kopf sitzt ein einfacher, mittelgroßer roter Kamm mit fünf Zacken, dazu rote Kehllappen und Ohrscheiben. Der Schnabel ist rötliches Horn, die Augen sind rötlich-kastanienbraun, Beine und Haut sind gelb. Das Gefieder liegt eng an und ist mäßig weich.
| Merkmal | Standardwert |
|---|---|
| Gewicht | Hähne etwa 3,9 kg (8,5 lb), Hennen etwa 2,9 kg (6,5 lb) |
| Kamm | Einfachkamm, fünf Zacken, rot |
| Gefieder | Eng anliegend, glatt |
| Farbe | Weiß mit schwarzer Bänderung an Halsbehang, Flügeln und Schwanz |
| Augen | Rötlich-kastanienbraun |
Gefieder und Farbe
Die anerkannte Farbvariante ist das oben beschriebene weiß-schwarze Muster mit Columbian-Einschlag. Beine und Füße sind unbefiedert und gelb. Es gibt auch eine Zwergform mit entsprechend geringerem Gewicht. Küken schlüpfen hell gefärbt, ein Merkmal, auf das gezielt selektiert wurde, damit der Schlachtkörper sauber bleibt.
Wesen und Verhalten des Delaware-Huhns
Delaware-Hühner sind ruhig, freundlich und gutmütig, kommen mit Stall- und Freilandhaltung gleichermaßen zurecht und fügen sich gut in gemischte Herden ein.
Das Delaware-Huhn gilt als gelassen und zutraulich. Im Umgang mit Haltern verhalten sich die Tiere meist ruhig und lassen sich ohne Weiteres hochheben. Das erleichtert die tägliche Pflege. Im Vergleich zu manch aktiverer Legerasse sind die Hennen eher still.
Familienmitgliedern gegenüber zeigt sich die Rasse zugänglich, und einzelne Tiere werden bei regelmäßigem Kontakt richtig zahm. Fremden gegenüber verhalten sich die Hühner meist zurückhaltend, kaum aggressiv. In gemischten Herden behaupten Delaware-Hühner ihren Platz, ohne andere Tiere zu drangsalieren, und sie kommen mit anderen Zweinutzungsrassen gut aus.
Bei Freilauf suchen die Tiere aktiv nach Futter, sie akzeptieren aber auch die Haltung im Gehege ohne Probleme. Hähne gelten allgemein als gutmütig, wobei das Wesen, wie bei jeder Rasse, von Tier zu Tier unterschiedlich ausfällt.
| Eigenschaft | Bewertung |
|---|---|
| Zuneigung | 3 |
| Energie | 3 |
| Trainierbarkeit | 3 |
| Lautstärke | 2 |
| Mauser | 3 |
Pflege und Haltung des Delaware-Huhns
Delaware-Hühner sind robust und pflegeleicht, brauchen aber saubere Stallhygiene, Auslauf zum Scharren und Schutz vor großer Hitze.
Das Delaware-Huhn ist eine robuste Rasse, die dank ihrer Körpergröße auch mit kalten Wintern, wie sie in weiten Teilen Österreichs üblich sind, gut zurechtkommt. Die laufende Pflege folgt den üblichen Grundsätzen der Hühnerhaltung.
Gefiederpflege
- Für sauberes Gefieder sorgt ein trockener, gut eingestreuter Stall
- Kamm und Kehllappen bei starkem Frost auf Erfrierungen kontrollieren
- Beine und Füße regelmäßig auf Kalkbeinmilben untersuchen
- Einen trockenen Platz zum Sandbaden anbieten, das hilft gegen äußere Parasiten
Bewegung
- Täglich Zugang zu einem Gehege oder beaufsichtigtem Freilauf zum Futtersuchen ermöglichen
- Ausreichend Platz zum Scharren und Bewegen bieten, das stärkt die Muskulatur
- Überbelegung vermeiden, so bleiben Stress und Federpicken geringer
Umgebung
Die Rasse verträgt sowohl Stallhaltung als auch Freilauf. Geeignet ist ein sicherer, zugluftfreier Stall mit guter Belüftung und Schutz vor Raubtieren. Wegen des Einfachkamms sind Schatten und Luftzirkulation in heißen Klimazonen wichtig, während Körpergröße und Gefieder der Rasse in kalten Regionen zugutekommen, etwa im österreichischen Alpenraum.
Ernährung und Fütterung des Delaware-Huhns
Delaware-Hühner kommen mit handelsüblichem, altersgerechtem Geflügelfutter gut aus. Legehennen brauchen Legemehl, Grit, Kalzium und stets frisches Wasser.
Ein vollwertiges, auf das jeweilige Alter abgestimmtes Geflügelfutter deckt den Großteil des Nährstoffbedarfs. Küken bekommen zunächst Kükenstarter, wechseln dann auf Aufzuchtfutter, und sobald die Hennen mit dem Legen beginnen, stellt man auf Legemehl um. Weil die Rasse rasch wächst, unterstützt eine gleichbleibende Versorgung mit ausgewogenem Futter die gesunde Entwicklung. Freilauf und Küchenreste können den Speiseplan ergänzen, sollten formuliertes Futter aber nicht ersetzen.
| Lebensphase | Futterart/Menge pro Tag | Fütterungen |
|---|---|---|
| Küken (0 bis 8 Wochen) | Kükenstarter, zur freien Aufnahme | Freie Aufnahme |
| Junghuhn (8 bis 18 Wochen) | Aufzuchtfutter, zur freien Aufnahme | Freie Aufnahme |
| Legehenne | Legemehl, etwa 110 g (0,25 lb) | Freie Aufnahme oder 2 Fütterungen |
Leckerlis und Zusatzfutter
Sobald die Tiere auch anderes als Fertigfutter fressen, sollte unlöslicher Grit zur Verfügung stehen, den sie zum Zerkleinern der Nahrung brauchen. Für Legehennen eine eigene Kalziumquelle wie zerkleinerte Austernschalen bereitstellen. Leckerlis wie Grünfutter, Mehlwürmer und Getreide oder Kukuruz sind in kleinen Mengen unbedenklich und sollten insgesamt etwa zehn Prozent der Futtermenge nicht übersteigen.
Gesundheit und typische Erkrankungen des Delaware-Huhns
Delaware-Hühner sind robust und werden meist 6 bis 8 Jahre alt. Regelmäßige Parasitenkontrolle und übliche Hygienemaßnahmen decken die meisten Gesundheitsrisiken ab.
Das Delaware-Huhn gilt als robuste, gesunde Rasse ohne bekannte rassetypische Erbkrankheiten. Bei guter Haltung erreichen die Tiere häufig ein Alter von 6 bis 8 Jahren. Die meisten Gesundheitsprobleme gehen auf Parasiten, Atemwegsinfekte oder Haltungsfehler zurück, nicht auf die Rasse selbst.
| Erkrankung | Anzeichen | Hinweis |
|---|---|---|
| Äußere Parasiten (Milben, Läuse) | Vermehrtes Kratzen, stumpfes Gefieder, blasser Kamm | Sandbäder anbieten und den Stall bei Bedarf behandeln |
| Innere Würmer | Gewichtsverlust, dünnflüssiger Kot | Mit Weidewechsel und tierärztlicher Entwurmung in den Griff bekommen |
| Atemwegsinfekt | Niesen, Nasenausfluss, rasselnde Atmung | Für Belüftung sorgen, kranke Tiere absondern |
| Erfrierung | Geschwärzte Spitzen an Kamm oder Kehllappen | Risiko bei starkem Frost, Stall trocken halten |
Vorbeugende Maßnahmen
- Für saubere, trockene Einstreu und gute Belüftung sorgen
- Neue Tiere vor der Eingliederung in die Herde in Quarantäne halten
- Futter und Wasser sauber halten und vor Wildvögeln schützen
- Sandbadeplätze anbieten, um äußere Parasiten einzudämmen
- Körperzustand und Legeleistung als frühe Warnzeichen im Blick behalten
Stall und Auslauf für das Delaware-Huhn
Delaware-Hühner brauchen einen sicheren, belüfteten Stall mit Sitzstangen und Legenestern sowie einen Auslauf im Freien; sie vertragen Stall- wie Freilandhaltung.
Das Delaware-Huhn kommt mit einer gewöhnlichen Hobbyhaltung im Garten gut zurecht. Ein raubtiersicherer Stall in Kombination mit einem umzäunten Gehege oder beaufsichtigtem Freilauf deckt den Bedarf der Rasse. Als mittelgroße, aktive Rasse profitiert sie von ausreichend Platz zum Bewegen und Futtersuchen, verträgt Enge aber besser als nervösere Rassen. Eine gute, zugfreie Belüftung ist das ganze Jahr über wichtig, gerade auch in den kälteren Monaten hierzulande.
| Parameter | Empfehlung |
|---|---|
| Stallfläche pro Tier | Etwa 0,37 m² (4 sq ft) |
| Auslauffläche pro Tier | Etwa 0,75 bis 0,9 m² (8 bis 10 sq ft) |
| Sitzstangenplatz pro Tier | Etwa 20 cm (8 in) Sitzstange |
| Legenester | Ein Nest für 3 bis 4 Hennen |
| Belüftung | Hoch angebrachte Lüftungsöffnungen über Sitzstangenhöhe, keine direkte Zugluft |
Checkliste für die Stalleinrichtung
- Sicherer Stall mit verriegelbaren Türen und raubtiersicherem Gitter
- Sitzstangen oberhalb der Legenester angebracht
- Saubere Legenester mit trockener Einstreu
- Futter- und Wasserstelle erhöht und sauber gehalten
- Schattiger Bereich im Freien für heiße Tage
- Sandbadeplatz im Gehege
Brut und Schlupf beim Delaware-Huhn
Delaware-Eier brüten in rund 21 Tagen bei etwa 37,5 °C mit kontrollierter Luftfeuchtigkeit aus. Die hell befiederten Küken lassen sich mit üblicher Aufzuchtpflege gut aufziehen.
Delaware-Eier brüten nach demselben Zeitplan wie bei anderen Standardrassen, das dauert etwa 21 Tage. Moderne Delaware-Hennen brüten kaum von selbst, weshalb die meisten Halter einen Brutapparat oder eine brütige Henne einer anderen Rasse verwenden. Nur saubere, gut geformte Eier einlegen und während der gesamten Brutzeit gleichbleibende Bedingungen sicherstellen.
| Parameter | Einstellung |
|---|---|
| Temperatur | Etwa 37,5 °C (99,5 F) im Umluftbrüter |
| Luftfeuchtigkeit | Etwa 45 bis 55 % an den Tagen 1 bis 18, angehoben auf 65 bis 70 % in den letzten Tagen |
| Bruttage | Etwa 21 |
| Wenden | Bis Tag 18 täglich 3 bis 5 Mal wenden, danach einstellen |
Ablauf des Schlupfs
- Saubere, unbeschädigte Eier auswählen und bis zum Einlegen mit der Spitze nach unten lagern
- Den Brutapparat vor dem Einlegen vorheizen und stabil einregeln
- Eier bis Tag 18 täglich wenden und Temperatur sowie Luftfeuchtigkeit im Blick behalten
- Etwa ab Tag 7 bis 10 schieren, um die Entwicklung zu prüfen
- Ab Tag 18 das Wenden einstellen und die Luftfeuchtigkeit für die Schlupfphase erhöhen
- Die Küken ohne Eingreifen schlüpfen lassen und im Brutapparat trocknen, bevor sie in die Kükenaufzucht kommen
Häufig gestellte Fragen zum Delaware-Huhn
Häufige Fragen zum Delaware-Huhn betreffen Größe, Wesen, Pflegeaufwand, Lebenserwartung, Eignung und Verfügbarkeit.
Wie groß wird ein Delaware-Huhn?
Das Delaware-Huhn zählt zu den mittelgroßen bis großen Rassen. Hähne bringen etwa 3,9 kg (8,5 lb) auf die Waage, Hennen rund 2,9 kg (6,5 lb). Daneben gibt es eine deutlich leichtere Zwergform.
Wie ist das Wesen des Delaware-Huhns?
Die Rasse gilt als ruhig, freundlich und gutmütig. Die Tiere sind meist still, lassen sich gut handhaben und kommen in gemischten Herden zurecht. Auch für Familien eignet sich das Delaware-Huhn deshalb gut.
Ist die Pflege des Delaware-Huhns aufwendig?
Nein. Die Rasse ist robust und pflegeleicht und braucht lediglich übliche Stallhygiene, ausgewogenes Futter, Parasitenkontrolle und einen raubtiersicheren Stall. Stallhaltung und Freilauf verträgt sie gleichermaßen gut.
Wie alt werden Delaware-Hühner?
Bei guter Pflege werden sie meist 6 bis 8 Jahre alt. Die Legeleistung ist in der Regel in den ersten zwei bis drei Jahren am höchsten.
Eignet sich das Delaware-Huhn für Einsteiger?
Ja. Das ruhige Wesen, die Robustheit und die doppelte Nutzung als Fleisch- und Eierlieferant sprechen für die Rasse, besonders für alle, die zum ersten Mal Hühner halten.
Sind Delaware-Hühner leicht zu bekommen?
Sie sind seltener als gängige Hybridrassen und galten zeitweise als seltene Erhaltungsrasse. Erhältlich sind sie über spezialisierte Rassegeflügelzüchter und kleine Zuchtbetriebe, das Angebot kann aber eingeschränkt sein.
Legen Delaware-Hennen gut?
Ja. Die Hennen legen zuverlässig große braune Eier und stellen das Legen bei kühlerem Wetter seltener ein als manch hellere Rasse.
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