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Bartagame

Bartagame

Die Bartagame ist eine freundliche, gelassene Echse, deren ruhige Neugier und Zahmheit sie zu einem der beliebtesten Reptilien als Haustier macht.

Size
Mittel
Lifespan
8–12 years
Origin
Australien
Temperament
Freundlich
Key Traits
FreundlichRuhigNeugierigFügsamAufmerksam

Characteristics

Energy Level4
Trainability4
Good With Kids3
Good With Pets4
Grooming Needs2

Bartagame colors and patterns

What each club's breed standard says about every Bartagame color and pattern. Point at a ruling to see the club's own wording.

Augen: rulings by club
Color or pattern
Schwarz
Braun
Gold

Durchscheinend

Augen: rulings by club
Color or pattern
Schwarz

Hypo

Haut und Schuppen: rulings by club
Color or pattern
Weiß
Lohfarben
Hypomelanistisch
Rot
Orange
Gelb
Patterns
Sattelfleckig

Leatherback

Augen: rulings by club
Color or pattern
Schwarz
Braun
Gold

Normal

Haut und Schuppen: rulings by club
Color or pattern
Grau
Braun
Lohfarben
Patterns
Sattelfleckig

Null

Haut und Schuppen: rulings by club
Color or pattern
Weiß
Grau
Patterns
Musterlos

Rot

Haut und Schuppen: rulings by club
Color or pattern
Rot
Orange
Patterns
Sattelfleckig

Silkback

Augen: rulings by club
Color or pattern
Schwarz
Braun
Gold

Zitrusgelb

Haut und Schuppen: rulings by club
Color or pattern
Gelb
Patterns
Sattelfleckig

Über die Bartagame

Die Bartagame ist eine mittelgroße, gutmütige Echse aus Australien, die sich rasch an die Hand gewöhnt. Aus diesem Grund gehört sie zu den beliebtesten Terrarientieren.

Bei der Bartagame handelt es sich um eine bodenbewohnende Echse, die aus Australien stammt. Der Name deckt mehrere Arten der Gattung Pogona ab, doch als Haustier wird in den meisten Ländern die Streifenköpfige Bartagame (Pogona vitticeps) gehalten. Erwachsene Tiere messen von der Schnauze bis zur Schwanzspitze rund 40 bis 60 cm. Kennzeichnend sind der breite, flache Körper und ein dorniger Kehlsack, der sich verdunkeln und aufstellen lässt, sobald sich das Tier bedroht fühlt oder imponiert.

Der Reiz liegt vor allem im Wesen. Bartagamen geben sich ruhig, aufmerksam und neugierig, und die meisten lassen sich nach der Eingewöhnung regelmäßig anfassen. Weil sie tagaktiv sind, decken sich ihre Wachzeiten mit dem Alltag im Haushalt. Statt sich zu verstecken, hockt ein erwachsenes Tier häufig auf einem warmen Platz und beobachtet den Raum. So lässt sich die Art gut beobachten.

Um ein anspruchsloses Haustier handelt es sich dabei nicht. Nötig sind ein großes Terrarium, geregelte Wärme, UVB-Licht und eine gemischte Kost, die mit dem Alter wechselt. Wird sie richtig gehalten, erreicht sie in der Regel ein Alter von 8 bis 12 Jahren.

Kurzüberblick
MerkmalDetail
HerkunftAustralien
GrößeMittelgroß (40 bis 60 cm Gesamtlänge)
Lebenserwartung8 bis 12 Jahre
Gruppe / RolleReptil als Haustier, bodenbewohnende Echse
Passt zuÄlteren Kindern und aufmerksamen Reptilien-Einsteigern

Für wen sie geeignet ist

Gut aufgehoben ist eine Bartagame bei einem Halter, der ihr Platz, tägliche Kontrollen und eine stabile Beleuchtung samt Heizung bieten kann. Sie eignet sich für geduldige Reptilien-Einsteiger sowie für Familien mit älteren Kindern, die das Tier behutsam angreifen und sich danach die Hände waschen. Wer bloß ein Schautier ohne Kontakt sucht oder die UVB- und Wärmetechnik nicht warten möchte, trifft mit ihr eine schlechte Wahl.

Geschichte und Herkunft

Bartagamen stammen aus den trockenen und halbtrockenen Gebieten Australiens und verbreiteten sich international als Haustier, nachdem die Nachzucht den Wildfang ersetzte.

Ihren Ursprung haben Bartagamen in Australien, im trockenen Landesinneren sowie in den Wäldern und im Buschland des Ostens und der Mitte. Die Streifenköpfige Bartagame, Pogona vitticeps, kommt in den halbtrockenen und trockenen Teilen Ost- und Zentralaustraliens vor. Der Gattungsname Pogona geht auf das griechische Wort für Bart zurück und spielt auf die dornige Kehle an, die die Echsen beim Imponieren aufblähen.

Bereits in den 1960er-Jahren untersagte Australien die kommerzielle Ausfuhr seiner heimischen Wildtiere. Die heute im Ausland gehaltenen Bartagamen gehen daher auf Tiere zurück, die das Land vor dem Verbot verließen, oder auf etablierten Zuchtbestand, nicht auf laufende Wildfänge.

Ab den 1990er-Jahren stand die Art als Haustier breit zur Verfügung, weil die Nachzucht in den Vereinigten Staaten und Europa zunahm und verlässlich gesunde Tiere lieferte. Durch gezielte Zucht haben sich seither mehrere Farb- und Zeichnungslinien gefestigt, oft Morphen genannt, während die braunen und sandfarbenen Wildtypen häufig geblieben sind.

In freier Wildbahn gilt die Art nicht als bedroht, und der internationale Heimtierbestand beruht heute fast zur Gänze auf Nachzucht statt auf Importen aus Australien.

Aussehen

Die Bartagame ist eine breite, flache Echse von 40 bis 60 cm mit Reihen weicher Dornen, einem dornigen Kehlsack und Farben von Sand und Braun bis zu gezüchtetem Rot und Gelb.

Kennzeichnend für die Bartagame sind der breite, flache Körper, ein dreieckiger Kopf und ein Schwanz, der etwa die Hälfte der Gesamtlänge einnimmt. An den Körperseiten und rund um die Kehle verlaufen Reihen weicher, spitzer Schuppen. Aus den Kehlschuppen entsteht der Bart, den das Tier verdunkeln und abspreizen kann. Die Dornen sehen scharf aus, sind jedoch biegsam und verletzen beim Angreifen niemanden.

Körperliche Merkmale
MerkmalDetail
Länge40 bis 60 cm gesamt (Schnauze bis Schwanzspitze)
Gewicht300 bis 550 g bei einem gesunden erwachsenen Tier
HautTrockene, beschuppte Haut mit Reihen weicher Dornen; kein Fell
FarbenSand, Braun, Grau; Zuchtlinien in Rot, Orange, Gelb und Weiß
AugenRund, wach, seitlich an einem breiten Kopf

Haut und Farben

Wildfarbene Bartagamen zeigen sich sandfarben, braun oder grau und sind so vor Boden und Rinde getarnt. Je nach Temperatur und Stimmung verändern sie ihren Farbton ein wenig und werden dunkler, wenn ihnen kalt ist oder sie unter Stress stehen. Aus der Nachzucht sind zahlreiche Farb- und Zeichnungslinien hervorgegangen, darunter rote, orange und gelbe Tiere, zeichnungsarme Linien und farbstarke Morphen. Ihr ganzes Leben lang häuten sich Bartagamen in Fetzen, in jungen Jahren während des Wachstums öfter. Männchen tragen meist einen größeren Kopf und einen dunkleren Bart, Weibchen bleiben in der Regel schlanker. Sicher lässt sich das Geschlecht an den paarigen Wülsten an der Schwanzbasis erkennen.

Wesen

Bartagamen sind ruhig, neugierig und friedlich und zählen zu den wenigen Echsen, die ein behutsames tägliches Handling verlässlich dulden.

Unter Reptilien gilt die Bartagame als umgänglich und ausgeglichen. Sobald sich die Tiere an ihren Halter gewöhnt haben, dulden die meisten das Handling gut, und viele sitzen ruhig auf der Hand oder auf der Schulter. Wachsam und neugierig, wie sie sind, verfolgen sie Bewegungen rund um das Terrarium, anstatt sich davor zu verstecken.

Gegenüber Menschen zeigt sich eine eingewöhnte Bartagame meist friedlich und beißt kaum. Neue oder gestresste Tiere blähen bisweilen den Bart auf, sperren das Maul auf oder drücken den Körper flach. Das sind allesamt Warnungen, Abstand zu halten, und keine Hinweise auf ein aggressives Wesen. Zur Verständigung dienen zudem das Armwinken, ein langsames, kreisendes Winken eines Vorderbeins, und das Kopfnicken, das Männchen beim Imponieren einsetzen.

Bei anderen Haustieren ist Vorsicht angebracht. Ohne Aufsicht sollten Bartagamen nicht mit Katzen oder Hunden zusammenkommen, und einen Artgenossen im selben Becken brauchen oder wollen sie üblicherweise nicht. Zwei erwachsene Tiere, vor allem zwei Männchen, geraten oft in Streit oder konkurrieren um den wärmsten Sonnenplatz, weshalb die meisten Halter sie einzeln unterbringen.

Wesensbewertung (1 = niedrig, 5 = hoch)
MerkmalBewertung
Zuneigung3
Energie2
Erziehbarkeit3
Lautäußerung1
Häutung3

Pflege und Haltung

Bartagamen brauchen ein großes Terrarium mit heißem Sonnenplatz, UVB-Beleuchtung, niedriger Luftfeuchte und regelmäßiger Reinigung sowie kurzes tägliches Handling.

Im Mittelpunkt der täglichen Pflege stehen Licht, Wärme und Sauberkeit. Eine Bartagame braucht einen kräftigen Sonnenplatz, Vollspektrum-UVB-Licht für die Vitamin-D- und Kalziumverwertung sowie eine trockene Umgebung. Kontrolliere täglich das Temperaturgefälle, entferne Kot und übrig gebliebenes Futter, und reinige das Terrarium einmal in der Woche gründlicher.

Pflege der Haut

  • Stelle eine flache Wasserschale bereit und biete gelegentlich lauwarme Bäder an, die bei der Flüssigkeitsversorgung und der Häutung helfen
  • Zieh Häutungsreste nicht ab; lass sie von selbst abfallen, damit die darunterliegende Schicht keinen Schaden nimmt
  • Halte das Terrarium trocken, um Haut- und Schuppenproblemen vorzubeugen
  • Krallenschneiden erübrigt sich; an rauen Flächen wie Schiefer oder Ästen nutzen sich die Krallen von allein ab

Bewegung

  • Gönne dem Tier beaufsichtigte Zeit außerhalb des Terrariums in einem warmen, sicheren Raum
  • Biete im Becken Kletteräste und Sonnenplattformen an
  • Lass das Tier nach lebenden Insekten suchen, statt es ausschließlich aus der Hand zu füttern
  • Meide kalte Böden und Zugluft, solange sich das Tier außerhalb des Beckens aufhält

Umgebung

Platziere das Terrarium an einem stabilen, zugfreien Ort, fern von Heizkörpern und Klimaauslässen im Haushalt. Sorge für ein klares Gefälle von warm zu kühl, damit das Tier seine Temperatur selbst steuern kann, und schalte das Licht nachts aus, um einen normalen Tag-Nacht-Rhythmus zu gewährleisten. Wechsle UVB-Röhren nach den Angaben des Herstellers, denn die UVB-Leistung lässt lange nach, ehe die Lampe kein sichtbares Licht mehr abgibt.

Ernährung und Fütterung

Bartagamen sind Allesfresser: Jungtiere fressen vorwiegend Insekten, erwachsene Tiere vorwiegend Blattgrün und Gemüse, dazu durchgehend Kalzium.

Bartagamen nehmen tierische wie pflanzliche Kost auf, und das Verhältnis verschiebt sich mit dem Alter. Jungtiere wachsen rasch und fressen einen hohen Anteil lebender Insekten, etwa Grillen, Dubia-Schaben und Larven der Schwarzen Soldatenfliege. Erwachsene Tiere ernähren sich überwiegend von Blattgrün und Gemüse, Insekten machen nur einen kleineren Teil aus. Als Grün eignen sich Blattkohl, Senfblätter und Löwenzahn, dazu oft Kürbis und Paprika. Futterinsekten sollten nicht breiter sein als der Abstand zwischen den Augen der Bartagame, damit das Risiko von Erstickung und Verstopfung sinkt.

Fütterungsplan nach Lebensabschnitt
LebensabschnittVerhältnis der Kost pro TagMahlzeiten
Schlüpfling (0 bis 3 Monate)Überwiegend Insekten, dazu täglich gehacktes Grün3 bis 5
Jungtier (3 bis 12 Monate)Etwa zur Hälfte Insekten, zur Hälfte Grün2 bis 3
Erwachsen (ab 12 Monaten)Überwiegend Grün und Gemüse, Insekten 2 bis 3 mal pro Woche1

Leckerbissen und Nahrungsergänzung

Bestäube Futterinsekten bei den meisten Fütterungen mit Kalziumpulver und setze ein Präparat aus Kalzium mit D3 sowie ein Multivitamin nach dem Plan ein, den deine Tierärztin oder das Etikett vorgibt. Obst wie Beeren oder Melone eignet sich in kleinen Mengen als gelegentlicher Leckerbissen, wegen des Zuckergehalts jedoch nicht als Grundnahrung. Fülle Futterinsekten 24 Stunden vor dem Verfüttern mit Gemüse (Gut-Loading), damit die Bartagame diese Nährstoffe ebenfalls erhält. Halte stets frisches Wasser bereit.

Gesundheit

Bei richtiger Beleuchtung, Wärme und Kost wird eine Bartagame meist 8 bis 12 Jahre alt; die häufigsten Probleme sind Knochenkrankheit, Verstopfung und Atemwegsinfekte.

In einer richtigen Einrichtung ist eine Bartagame ein robustes Tier und wird meist 8 bis 12 Jahre alt, mitunter älter. Die meisten Gesundheitsprobleme in der Haltung lassen sich auf die Pflege zurückführen, vor allem auf zu wenig UVB, falsche Temperaturen, schlechte Kost oder unsaubere Verhältnisse. Weil Reptilien Krankheiten verbergen, sollte man auf Änderungen bei Appetit, Aktivität und Kot als frühe Warnzeichen achten.

Häufige Erkrankungen
ErkrankungAnzeichenHinweis
Metabolische KnochenkrankheitWeicher Kiefer, verbogene Gliedmaßen, Zittern, SchwächeDurch zu wenig Kalzium oder unzureichendes UVB
Verstopfung (Impaction)Kein Kot, Trägheit, aufgeblähter BauchVerbunden mit zu großer Beute oder losem, körnigem Bodengrund
AtemwegsinfektionMaulatmung, Schleim, PfeifgeräuscheOft durch zu kühle oder zu feuchte Terrarien
ParasitenGewichtsverlust, dünnflüssiger Kot, schlechter AppetitDiagnose durch eine Kotprobe beim Reptilientierarzt
Maulfäule (Stomatitis)Schwellung oder Ausfluss rund um das MaulBraucht rasche tierärztliche Behandlung

Vorsorge

  • UVB-Beleuchtung bereitstellen und planmäßig ersetzen
  • Das richtige Temperaturgefälle und die Wärme am Sonnenplatz halten
  • Futter mit Kalzium bestäuben und Vitaminpräparate sachgemäß einsetzen
  • Einen sicheren Bodengrund verwenden und richtig große Beute füttern
  • Einen Kontrolltermin samt Kotprobe bei einer auf Exoten erfahrenen Tierärztin vereinbaren
  • Jedes neue Reptil in Quarantäne halten, bevor es in die Nähe anderer kommt

Lebensraum und Terrarium

Eine erwachsene Bartagame braucht ein großes, trockenes Terrarium ab 120 mal 60 cm mit Sonnenplatz bei 38 bis 42 °C, kühlem Ende um 26 bis 29 °C und UVB.

Bartagamen benötigen ein geräumiges, horizontal ausgerichtetes Terrarium, denn als bodenbewohnende Sonnenanbeter klettern sie nicht. Ein einzelnes erwachsenes Tier sollte ein Becken mit mindestens 120 mal 60 cm Grundfläche bewohnen, wobei mehr Platz besser ist. Die Einrichtung muss ein Temperaturgefälle bieten: ein heißes Sonnenende mit einer Wärmequelle von oben und ein kühleres Ende zum Zurückziehen. Das UVB-Licht muss den Sonnenplatz erreichen, damit die Bartagame Vitamin D3 bildet und das Kalzium aus dem Futter verwertet.

Terrarium-Vorgaben
KennwertEmpfehlung
Mindestgröße (ein erwachsenes Tier)120 mal 60 mal 60 cm; größer bevorzugt
Temperatur am Sonnenplatz38 bis 42 °C an der Sonnenfläche
Temperatur am kühlen Ende26 bis 29 °C
Nachttemperatur20 bis 24 °C, ohne Licht
LuftfeuchteNiedrig, etwa 30 bis 40 Prozent
UVBVollspektrum-UVB-Röhre über dem Sonnenbereich
BodengrundFest oder nicht lose, um Verstopfung zu vermeiden

Einrichtungs-Checkliste

  • Terrarium in passender Größe mit sicherem Deckel
  • Wärmequelle für den Sonnenplatz von oben, über ein Thermostat geregelt
  • Vollspektrum-UVB-Licht mit passender Fassung und richtigem Abstand
  • Zwei Thermometer und ein Hygrometer, um beide Enden abzulesen
  • Sonnenplattform oder Ast unter der Wärmequelle
  • Versteck am kühlen Ende
  • Flache Wasserschale
  • Sicherer, leicht zu reinigender Bodengrund

Schlupf und Inkubation

Bartagameneier werden bei etwa 28 bis 30 °C und 75 bis 80 Prozent Luftfeuchte inkubiert und schlüpfen meist nach rund 55 bis 75 Tagen.

Bartagamen legen Eier. Ein geschlechtsreifes Weibchen legt ein Gelege von etwa 15 bis 30 Eiern, manchmal mehr, und kann nach einer einzigen Paarung mehrere Gelege pro Saison hervorbringen, weil es Spermien speichern kann. Die Eier landen zunächst in einem feuchten Ablagemedium und kommen dann in einen Inkubator, in dem stabile Temperatur und Luftfeuchte entscheiden, ob und wann sie schlüpfen. Für die Inkubation dient meist ein Behälter mit feuchtem Vermiculit oder Perlit in einem thermostatgeregelten Inkubator.

Inkubationswerte
KennwertWert
Temperatur28 bis 30 °C
Luftfeuchte75 bis 80 Prozent
InkubationsdauerEtwa 55 bis 75 Tage
WendenEier nicht wenden oder drehen

Schritte beim Schlupf

  1. Einen Inkubator einrichten und sicherstellen, dass er eine stabile Temperatur hält, bevor die Eier hineinkommen
  2. Eier zur Hälfte in feuchtes Vermiculit oder Perlit eingraben, und zwar in derselben Lage, in der sie gelegt wurden
  3. Die Oberseite jedes Eis markieren und diese Seite oben lassen; Eier nicht drehen
  4. Temperatur und Luftfeuchte konstant halten und täglich prüfen, dabei auf Schimmel oder Einfallen achten
  5. Die Schlüpflinge den Dottersack aufnehmen und das Ei aus eigenem Antrieb verlassen lassen
  6. Schlüpflinge in eine kleine, warme Einrichtung mit UVB umsetzen und binnen weniger Tage füttern

Häufig gestellte Fragen

Häufige Fragen zu Größe, Wesen, Pflegeaufwand, Lebenserwartung, Eignung und Verfügbarkeit der Bartagame.

Wie groß wird eine Bartagame?

Eine Streifenköpfige Bartagame kommt auf etwa 40 bis 60 cm Gesamtlänge, wovon der Schwanz rund die Hälfte einnimmt, und ein gesundes erwachsenes Tier wiegt ungefähr 300 bis 550 g.

Sind Bartagamen zutraulich und gut zu handhaben?

Ja. Sie sind ruhig, neugierig und gelassen, und die meisten dulden ein behutsames tägliches Handling, sobald sie sich an ihren Halter gewöhnt haben. Damit gehören sie zu den zahmsten Echsen für die Hand.

Sind Bartagamen schwer zu pflegen?

Der Aufwand ist mittelhoch. Vom Wesen her sind sie nachsichtig, verlangen aber ein großes Terrarium, ein richtiges Wärmegefälle, Vollspektrum-UVB, eine mit dem Alter wechselnde Kost und tägliche Reinigung. Ein anspruchsloses Haustier sind sie somit nicht.

Wie lange leben Bartagamen?

Bei richtiger Haltung werden sie meist 8 bis 12 Jahre alt, manche leben länger. Die meisten frühen Todesfälle gehen auf unzureichende Beleuchtung, Wärme oder Kost zurück und nicht darauf, dass das Tier empfindlich wäre.

Sind Bartagamen für Anfänger und Kinder geeignet?

Sie passen zu geduldigen Reptilien-Einsteigern und älteren Kindern, die sie behutsam angreifen und sich danach die Hände waschen. Kleine Kinder brauchen Aufsicht, und die Einrichtung muss ein Erwachsener warten.

Können zwei Bartagamen zusammenleben?

Meist nicht. Die meisten werden einzeln gehalten, weil zusammenlebende erwachsene Tiere, vor allem zwei Männchen, oft um den Sonnenplatz konkurrieren und sich verletzen können.

Woher stammen Bartagamen als Haustiere?

Die Art ist in Australien heimisch, doch Heimtiere entstammen der Nachzucht und werden nicht aus der Wildnis entnommen, da Australien die kommerzielle Ausfuhr von Wildtieren vor Jahrzehnten untersagt hat. Erhältlich sind sie breit bei Reptilienzüchtern und in Fachgeschäften.

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