
Labrador Retriever
Der Labrador Retriever ist eine freundliche, aufgeschlossene Rasse, die als Familienbegleiter und hingebungsvoller Arbeitshund geliebt wird.
- Size
- Groß
- Lifespan
- 11–13 years
- Origin
- Kanada
- Temperament
- Freundlich
- Standard colors
- Schwarz, Schokolade, Fuchsrot und Gelb
Characteristics
Coat and grooming
How the Labrador Retriever coat is built, and what that means when you groom it.
- Fellschichten
- Doppeltes Fell
- Fellstruktur
- Glatt
- Fellänge
- Kurz
- Haarwechsel
- Saisonaler Fellwechsel
Grooming guidance
Kritisch: A Labrador Retriever should not be shaved.
Die Unterwolle hält Hitze ebenso ab wie Kälte, und das Deckhaar schützt die Haut vor Sonne und Insektenstichen. Wird das ganze Fell abgeschoren, fällt beides weg. Es wächst oft lückenhaft, weich oder in anderer Farbe nach, und bei manchen Tieren kehrt das Deckhaar nie richtig zurück. Bürsten Sie die Unterwolle aus, statt sie abzuschneiden.
Hinweis: A Labrador Retriever drops its undercoat in heavy bursts.
Die Unterwolle löst sich über einige Wochen in starken Schüben. Ein Unterwollharke oder ein Bad mit anschließendem gründlichem Föhnen entfernt sie weit schneller als tägliches Bürsten. Das Fell kurz zu scheren ist dafür keine Abkürzung.
Labrador Retriever colors and patterns
What each club's breed standard says about every Labrador Retriever color and pattern. Point at a ruling to see the club's own wording.
Breed standards describe the Labrador Retriever in Schwarz, Schokolade, Fuchsrot und Gelb. Standard patterns: Einfarbig.
| Color or pattern | FCI | AKC | UKC | KC | KUSA |
|---|---|---|---|---|---|
| Schwarz | Standardgemäß (“wholly black”) | Standardgemäß (“Black”) | Standardgemäß (“solid black”) | Standardgemäß (“wholly black”) | Standardgemäß (“whole black”) |
| Schokolade | Standardgemäß (“liver/chocolate”) | Standardgemäß (“Chocolate”) | Standardgemäß (“any solid shade of chocolate”) | Standardgemäß (“liver/chocolate”) | Standardgemäß (“liver/chocolate”) |
| Fuchsrot | Standardgemäß (“Yellows range from light cream to red fox”) | Standardgemäß (“Yellows may range in color from fox-red to light cream”) | Standardgemäß (“any solid shade of yellow from red to pale cream”) | No ruling | No ruling |
| Gelb | Standardgemäß (“yellow”) | Standardgemäß (“Yellow”) | Standardgemäß (“any solid shade of yellow from red to pale cream”) | Standardgemäß (“yellow”) | Standardgemäß (“yellow”) |
| Albino | Disqualifizierend | Disqualifizierend | Disqualifizierend (“albinism”) | Nicht anerkannt | Nicht anerkannt |
| Silber | Disqualifizierend | Disqualifizierend | Disqualifizierend | Nicht anerkannt (“Silver”) | Nicht anerkannt |
| Anthrazit | Disqualifizierend | Disqualifizierend | Disqualifizierend | Nicht anerkannt (“Charcoal”) | Nicht anerkannt |
| Champagne | Disqualifizierend | Disqualifizierend | Disqualifizierend | Nicht anerkannt (“Champagne”) | Nicht anerkannt |
| Patterns | |||||
| Einfarbig | Standardgemäß (“wholly”) | Standardgemäß (“blacks are all black”) | Standardgemäß (“solid”) | Standardgemäß (“wholly”) | Standardgemäß (“whole”) |
| Gestromt | Disqualifizierend | Disqualifizierend (“brindle markings”) | Disqualifizierend | Nicht anerkannt | Nicht anerkannt |
| Lohzeichnung | Disqualifizierend | Disqualifizierend (“tan markings”) | Disqualifizierend | Nicht anerkannt | Nicht anerkannt |
| Dunkel gestromt | Disqualifizierend | Disqualifizierend (“brindle markings”) | Disqualifizierend | Nicht anerkannt | Nicht anerkannt |
| Color or pattern | FCI | AKC | UKC | KC | KUSA |
|---|---|---|---|---|---|
| Braun | Standardgemäß (“brown”) | Standardgemäß (“brown”) | Standardgemäß (“brown”) | Standardgemäß (“brown”) | Standardgemäß (“brown”) |
| Haselnussbraun | Standardgemäß (“hazel”) | Standardgemäß (“brown or hazel in chocolates”) | Standardgemäß (“brown or hazel in chocolates”) | Standardgemäß (“hazel”) | Standardgemäß (“hazel”) |
| Schwarz | No ruling | Fehler (“Black, or yellow eyes give a harsh expression and are undesirable”) | Fehler (“eyes too dark”) | No ruling | No ruling |
| Gelb | No ruling | Fehler (“yellow eyes”) | Fehler (“yellow eyes”) | No ruling | No ruling |
| Color or pattern | AKC | UKC |
|---|---|---|
| Schwarz | Standardgemäß (“black on black or yellow dogs”) | Standardgemäß (“black on black and yellow dogs”) |
| Leberbraun | Standardgemäß (“brown on chocolates”) | Standardgemäß (“liver on chocolate dogs”) |
| Rosa | Disqualifizierend (“a thoroughly pink nose or one lacking in any pigment”) | Disqualifizierend (“nose completely unpigmented”) |
| Patterns | ||
| Schneenase | Standardgemäß (“nose color fading to a lighter shade is not a fault”) | Standardgemäß (“a slight fading of nose pigment is not a fault”) |
What the rulings mean
- Standardgemäß
- Described by the club's breed standard.
- Fehler
- Named by the club's breed standard as a fault: the animal can be shown but is penalized.
- Disqualifizierend
- The club's breed standard disqualifies an animal of this color or pattern.
- Nicht anerkannt
- The club does not accept this color or pattern for the breed.
Color changes
How a Labrador Retriever's colors can change over its life.
Schwarzchanges toRostrot
Fell · Mit dem Körperzustand · can change back
Schwarzchanges toGrau
Fell · Fortschreitend
Schwarzchanges toBraun
Fell · In der Sonne · can change back
Schwarzchanges toSchneenase
Nase · Mit der Jahreszeit · can change back
Schwarzchanges toRosa
Nase · Mit der Jahreszeit · can change back
Schwarzchanges toSchneenase
Nase · Mit der Jahreszeit · can change back
Sources
Each ruling comes from the club's published breed standard or color list.
Meet some of our Labrador Retriever
A few of the Labrador Retriever profiles members have added to United Pet Club.
Über den Labrador Retriever
Der Labrador Retriever ist ein mittelgroßer bis großer Apportierhund aus Neufundland mit freundlichem Wesen, hoher Lernbereitschaft und kurzem, wasserabweisendem Fell. Ausgewachsene Tiere stehen 55 bis 62 cm am Widerrist und leben in der Regel 11 bis 13 Jahre.
Der Labrador Retriever ist ein mittelgroßer bis großer Apportierhund aus Neufundland. Er gehört zu den meistgehaltenen Rassen in vielen Ländern und begegnet einem in Österreich als Familienhund ebenso wie als Assistenzhund, Rettungshund oder Suchhund.
Sein Wesen ist ausgeglichen und auf Kooperation mit Menschen ausgerichtet. Er zeigt einen starken Arbeitswillen, reagiert gut auf Training und bleibt nah bei den Menschen, mit denen er lebt. In Österreich ist die Rasse beim Österreichischen Kynologenverband (ÖKV) erfasst, der als Dachorganisation für das Zuchtbuchwesen zuständig ist.
Das Fell ist kurz, dicht und mit einer wetterfesten Unterwolle ausgestattet. Drei Farben sind im Standard anerkannt: Schwarz, Gelb und Schokolade. Die Decke wechselt das ganze Jahr über, mit zwei stärkeren Schüben im Frühjahr und Herbst.
| Merkmal | Angabe |
|---|---|
| Herkunft | Neufundland (Kanada), Weiterentwicklung in Großbritannien |
| Größe | Mittelgroß bis groß; 25 bis 36 kg |
| Lebenserwartung | Etwa 11 bis 13 Jahre |
| Gruppe / Verwendung | Gebrauchshund; Apportierhund, Assistenzhund, Suchhund |
| Verträglich mit | Kindern, Familien, anderen Hunden; in der Regel auch mit Fremden |
Für wen der Labrador geeignet ist
Der Labrador passt zu aktiven Haushalten, die täglich Zeit für Bewegung und Beschäftigung aufbringen. Er eignet sich für Menschen, die zum ersten Mal einen Hund halten, sofern sie bereit sind, regelmäßig zu trainieren, und für Familien mit Kindern jeden Alters. Weniger geeignet ist er für Personen, die einen ruhigen Hund oder einen mit wenig Haarausfall suchen, oder die ihn oft und lange allein lassen müssen, da er sozial veranlagt ist und ohne ausreichende Auslastung leicht an Gewicht zunimmt.
Herkunft und Rasseentwicklung
Englische Landgutbesitzer haben im frühen 19. Jahrhundert die Vorläufer des Labrador Retrievers aus Neufundland eingeführt und für die Jagd weiterentwickelt. Der Kennel Club hat die Rasse 1903 anerkannt, der American Kennel Club folgte 1917.
Englische Adelige und Händler haben im frühen 19. Jahrhundert Hunde aus Neufundland mitgebracht. Auf den Gütern des Earl of Malmesbury und des Duke of Buccleuch sind diese Tiere für das Apportieren von Wild auf Schießständen eingesetzt und planmäßig weiterentwickelt worden. Der Name "Labrador" hat sich in dieser britischen Phase eingebürgert, obwohl die Tiere tatsächlich von der Halbinsel Neufundland stammten und nicht aus der Labrador-Region.
Die Ausgangstiere in Neufundland waren unter der Bezeichnung St.-John's-Hund bekannt. Fischer haben sie zum Apportieren von Netzen und Leinen im eiskalten Atlantik eingesetzt, schon in den 1700er- und frühen 1800er-Jahren. Durch britische Quarantänebestimmungen und eine Steuer auf Hündinnen in Neufundland ist der Nachschub an Zuchttieren mit der Zeit versiegt, sodass die englischen Linien zur alleinigen Grundlage der heutigen Rasse geworden sind.
Der Kennel Club im Vereinigten Königreich hat die Rasse 1903 registriert. Der American Kennel Club hat sie 1917 aufgenommen. Schwarzes Fell war im frühen Zuchtstamm am häufigsten; Gelb und Schokolade sind seit den Anfängen der formellen Rassegeschichte verzeichnet.
Erscheinungsbild und Rassestandard
Das unverwechselbarste Körpermerkmal des Labrador Retrievers ist der kräftige, runde Otter-Schwanz. Rüden stehen 57 bis 62 cm, Hündinnen 55 bis 60 cm am Widerrist. Das Fell ist kurz, dicht und wasserabweisend in Schwarz, Gelb oder Schokolade.
Das auffälligste Körpermerkmal des Labrador Retrievers ist der sogenannte Otter-Schwanz: an der Wurzel kräftig, rund geformt und dicht behaart. Gemeinsam mit dem wasserabweisenden Kurzhaar über einer weichen Unterwolle spiegelt er die Herkunft als Wasserarbeitshund wider. Der Gesamtbau ist ausgewogen und muskulös, mit tiefem Brustkorb und gerader Topline. Der Kopf ist breit mit mäßigem Stopp, die Ohren hängen anliegend.
| Merkmal | Angabe |
|---|---|
| Widerristhöhe | Rüden 57 bis 62 cm; Hündinnen 55 bis 60 cm |
| Gewicht | Rüden 29 bis 36 kg; Hündinnen 25 bis 32 kg |
| Fell | Kurz, dicht, gerade; Doppelmantel, wasserabweisend |
| Farben | Schwarz, Gelb (cremeweiß bis fuchsrot), Schokolade |
| Augen | Braun oder haselnussfarben; freundlicher, wacher Ausdruck |
Fell und Farben
Die drei anerkannten Standardfarben sind Schwarz, Gelb und Schokolade. Gelb reicht von Cremeweiß bis zu einem satten Fuchsrot. Kleine weiße Abzeichen an der Brust werden in vielen Standards geduldet, aber nicht bevorzugt. Der Doppelmantel bringt zweimal jährlich einen stärkeren Fellwechsel mit sich, dazu ganzjährigen Haarausfall. Vereinzelt werden sogenannte Silber-Labradors angeboten. Dabei handelt es sich um ein aufgehelltes Schokolade, das von den großen Rasseverbänden nicht als eigenständige Farbe anerkannt wird.
Wesen und Verhalten
Labrador Retriever sind freundlich, ausgeglichen und kooperativ. Sie brauchen täglich Auslastung, sonst suchen sie sich ihre Beschäftigung selbst, oft auf Kosten der Einrichtung.
Der ausgeprägte Apportier- und Kautrieb ist ein Wesenskern des Labradors. Ohne ausreichend Bewegung und geistige Beschäftigung fängt er an zu kauen, zu graben oder unruhig zu werden. Mit seiner Familie ist er zugewandt und sucht aktiv die Nähe der Menschen, mit denen er zusammenlebt.
Fremden gegenüber zeigt er in der Regel Offenheit statt Misstrauen. Das macht ihn zu einem schlechten Wachhund, aber zu einem angenehmen Begleiter in belebten Haushalten. Mit anderen Hunden und oft auch mit Katzen kommt er gut zurecht, besonders wenn er früh mit ihnen aufgewachsen ist.
Mit Kindern ist er geduldig und verspielt. Wegen seiner Größe und seines Schwungs sollten jüngere Kinder beim Spielen beaufsichtigt werden, da er unbeabsichtigt umwerfen kann. Kleinen Buben und Mädchen gegenüber ist der Labrador in der Regel sanft, braucht aber klare Regeln und Routinen, um sein Energieniveau im Griff zu haben.
| Merkmal | Bewertung |
|---|---|
| Zuneigung | 5 |
| Energie | 5 |
| Erziehbarkeit | 5 |
| Lautäußerung | 3 |
| Haarausfall | 4 |
Haltung und Pflege
Der Labrador Retriever verträgt österreichische Winter mit Schnee und Kälte gut und eignet sich für Wanderungen im alpinen Gelände ebenso wie für die Stadt. Täglich sind mindestens 60 Minuten Bewegung nötig, das Fell braucht wöchentliches Bürsten.
Bewegung und Klima
Der Labrador Retriever kommt mit dem österreichischen Klima gut zurecht. Sein wasserabweisender Doppelmantel macht ihn robust bei Kälte und Nässe, ob im Wienerwald, auf einer Almwanderung oder beim Toben im Schnee. Täglich sind mindestens 60 Minuten Bewegung nötig, aufgeteilt auf Spaziergänge, Laufen oder Apportieren. Für Welpen gilt: Die Belastung schrittweise steigern, damit sich die Gelenke ungestört entwickeln können.
- Apportieren und Schwimmen entsprechen dem Arbeitstrieb der Rasse.
- Trainingsübungen oder Futtersuchspiele fordern zusätzlich den Kopf.
- Ein eingezäunter Garten ist hilfreich, da die Nase des Labradors ihn dazu verleiten kann, sich selbstständig zu machen.
Fellpflege
- Einmal pro Woche bürsten, in der Wechselzeit häufiger, um die lose Unterwolle zu entfernen.
- Baden bei Bedarf, aber nicht zu oft, da das den natürlichen Fettgehalt des Fells abbaut.
- Ohren regelmäßig kontrollieren und reinigen. Hängeohren halten Feuchtigkeit, vor allem nach dem Schwimmen.
- Krallen alle paar Wochen kürzen und Zähne mehrmals pro Woche bürsten.
Haltungsumgebung
Labradors passen sich an Wohnungen und Häuser an, solange die tägliche Bewegung gewährleistet ist. In Wien bieten die großen Parks und der Wienerwald gute Auslaufmöglichkeiten. In Österreich regeln die Landeshundegesetze der einzelnen Bundesländer, welche Anforderungen an Hundehalterinnen und Hundehalter gestellt werden. Wien hat eigene Vorschriften, und in manchen Bundesländern ist ein Hundeführschein erforderlich. Für gelistete Rassen können zusätzliche Auflagen gelten. Da der Labrador in der Regel keine gelistete Rasse ist, empfiehlt es sich dennoch, die Bestimmungen des eigenen Bundeslandes vorab zu prüfen.
Fütterung und Ernährung
Labrador Retriever erhalten am besten ein vollständiges Futter passend zum Lebensabschnitt, aufgeteilt auf zwei Mahlzeiten und in abgemessenen Portionen. Erwachsene Tiere benötigen je nach Aktivität etwa 250 bis 350 g Trockenfutter pro Tag.
Für den Labrador Retriever eignet sich ein vollständiges und ausgewogenes Hundefutter, das auf Alter, Gewicht und Aktivitätsniveau abgestimmt ist. Die Neigung zu Übergewicht macht abgemessene Portionen notwendig. Freie Fütterung erhöht das Risiko von Fettleibigkeit deutlich. Die Mengenangaben auf der Verpackung dienen als Ausgangspunkt; die tatsächliche Ration richtet sich nach der Körperkondition des Tieres. Frisches Wasser muss jederzeit verfügbar sein.
| Lebensphase | Menge pro Tag | Mahlzeiten pro Tag |
|---|---|---|
| Welpe (2 bis 6 Monate) | Etwa 150 bis 250 g | 3 bis 4 |
| Junghund (6 bis 12 Monate) | Etwa 200 bis 300 g | 2 bis 3 |
| Erwachsen | Etwa 250 bis 350 g | 2 |
| Senior / wenig aktiv | Etwa 200 bis 280 g | 2 |
Leckerlis und Nahrungsergänzung
Leckerlis sollten nicht mehr als rund zehn Prozent der täglichen Kalorienmenge ausmachen, abgezogen von der regulären Futterration. Viele Halterinnen und Halter verwenden einen Teil des abgemessenen Futters als Trainingsprämie. Nahrungsergänzungsmittel, etwa für Gelenke oder als Fischöl, werden manchmal eingesetzt, sind bei einem vollständig ernährten Hund aber in der Regel nicht nötig. Vor der Gabe immer Rücksprache mit der Tierärztin oder dem Tierarzt halten.
Gesundheit und häufige Erkrankungen
Labrador Retriever leben in der Regel 11 bis 13 Jahre. Fettleibigkeit ist die häufigste praktische Gesundheitssorge, dazu kommen Hüft- und Ellenbogengelenksdysplasie sowie bestimmte Augen- und Erberkrankungen.
Die größte praktische Gesundheitssorge beim Labrador ist die Neigung zur Gewichtszunahme. Übergewicht belastet die Gelenke und verkürzt die Lebenserwartung. Seriöse Züchterinnen und Züchter untersuchen die Elterntiere auf bekannte Erberkrankungen, bevor sie zur Zucht eingesetzt werden.
| Erkrankung | Anzeichen | Hinweis |
|---|---|---|
| Hüftgelenksdysplasie | Lahmheit, Steifigkeit, Schwierigkeiten beim Aufstehen | Bei Zuchttieren durch Röntgenuntersuchung geprüft |
| Ellenbogengelenksdysplasie | Lahmheit an den Vordergliedmaßen, Bewegungsunlust | Erblich; Screening bei Zuchttieren empfohlen |
| Fettleibigkeit | Übergewicht, geringe Ausdauer | Durch Diät und Bewegung weitgehend vermeidbar |
| Progressive Retinaatrophie | Nachtblindheit, nachlassendes Sehvermögen | Erblich; DNA-Test verfügbar |
| Belastungsinduzierter Kollaps | Schwäche oder Kollaps nach intensiver Aktivität | Bekannte Genveränderung; DNA-Test verfügbar |
| Ohrentzündungen | Kopfschütteln, Geruch, Kratzen am Ohr | Hängeohren halten Feuchtigkeit; regelmäßige Reinigung hilft |
Vorsorge
- Impfungen und Parasitenbekämpfung aktuell halten.
- Gesundes Gewicht durch abgemessenes Futter und regelmäßige Bewegung erhalten.
- Jährliche Tierarztuntersuchungen; ab dem siebten Lebensjahr zweimal pro Jahr.
- Ohren und Haut regelmäßig kontrollieren.
- Welpen nur von Züchterinnen und Züchtern kaufen, die Hüft-, Ellenbogen-, Augen- und Gentests durchführen.
Erziehung und Training
Labrador Retriever zählen zu den am leichtesten erziehbaren Rassen. Sie sind lernwillig, futtermotiviert und kooperativ. Frühe Sozialisation und konsequentes belohnungsbasiertes Training liefern die besten Ergebnisse.
In Österreich werden Labradors häufig als Blindenführhunde, Rettungshunde und Suchhunde ausgebildet, was ihren Ruf als besonders gut trainierbare Rasse begründet. Sie arbeiten bereitwillig mit Menschen zusammen und reagieren am besten auf Belohnungen mit Futter, Spielzeug oder Lob. Die Hauptherausforderung liegt darin, ihre Energie zu kanalisieren und das Schnappen und Tragen von Gegenständen in sinnvolle Bahnen zu lenken. Frühes Training und kurze, regelmäßige Einheiten sind dabei entscheidend.
Grundlagen
- Sozialisation und behutsame Gewöhnung in den ersten Lebensmonaten: Kontakt mit Menschen, Orten und anderen Tieren herstellen.
- Grundkommandos wie Sitz, Bleib, Hier und Aus mit kleinen Futterbelohnungen einüben.
- Leinenführigkeit früh trainieren, da ausgewachsene Labradors kräftig ziehen.
- Schnappen auf Kauspielzeug umlenken und ruhiges Verhalten belohnen.
- Apportierübungen und Nasenspiele einbauen, um den Arbeitstrieb sinnvoll zu nutzen.
- Kommandos in verschiedenen Umgebungen festigen, damit sie auch bei Ablenkung zuverlässig abrufbar sind.
Zucht und Welpenaufzucht
Labrador Retriever werden zwischen dem 6. und 12. Lebensmonat geschlechtsreif, verantwortungsvolle Zucht beginnt aber erst nach vollständigen Gesundheitsuntersuchungen. Die Tragzeit beträgt etwa 63 Tage, typische Würfe umfassen 6 bis 8 Welpen.
Labrador-Hündinnen kommen zwischen dem 6. und 12. Lebensmonat in die erste Läufigkeit, aber seriöse Züchterinnen und Züchter warten, bis das Tier körperlich ausgereift ist und alle nötigen Gesundheitsprüfungen abgeschlossen sind, bevor sie es zur Zucht einsetzen. Hündinnen kommen etwa zweimal im Jahr in die Läufigkeit.
Die Tragzeit beträgt etwa 63 Tage ab der Befruchtung. Würfe umfassen gewöhnlich 6 bis 8 Welpen, es kommen aber auch kleinere und größere Würfe vor. Neugeborene Welpen sind blind und taub und vollständig auf die Mutter angewiesen.
Die Welpen werden über mehrere Wochen gesäugt und ab der dritten bis vierten Lebenswoche schrittweise an Festfutter gewöhnt. Frühe Gewöhnung an Menschen und alltägliche Geräusche in der Aufzucht des Züchters prägt das spätere Wesen entscheidend. In neue Familien ziehen Welpen üblicherweise mit etwa 8 Wochen, nach dem Absetzen und dem Beginn des Impfprogramms. Wer heuer einen Labrador-Welpen sucht, findet seriöse Züchter über den ÖKV und angeschlossene Rasseverbände; bei begehrten Würfen sind Wartelisten keine Ausnahme.
| Kennwert | Wert |
|---|---|
| Geschlechtsreife | Etwa 6 bis 12 Monate |
| Läufigkeitszyklen | Etwa zweimal pro Jahr |
| Tragzeit | Etwa 63 Tage |
| Durchschnittliche Wurfgröße | 6 bis 8 Welpen |
| Absetzen | Etwa 6 bis 8 Wochen |
| Abgabealter | Ab etwa 8 Wochen |
Labrador Retriever registrieren: Hund und Chip in Österreich
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Einen Hund der Rasse Labrador Retriever in Österreich registrieren
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Ist der Chip für einen Labrador Retriever in Österreich Pflicht?
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Was kostet die Registrierung eines Labrador Retriever?
Nichts. Profil, Chip-Anmeldung und alle späteren Änderungen sind im gratis Lebenszeitplan enthalten, ohne jährliche Gebühren.
Häufig gestellte Fragen
Häufige Fragen rund um den Labrador Retriever in Österreich: Größe, Haarausfall, Eignung für Kinder und Familien, Lebenserwartung, Kosten, Pflegeaufwand und Eignung als Wachhund.
Wie groß wird ein Labrador Retriever?
Ausgewachsene Labradors stehen 55 bis 62 cm am Widerrist und wiegen zwischen 25 und 36 kg, wobei Rüden in der Regel größer und schwerer sind als Hündinnen.
Verlieren Labradors viel Fell?
Ja. Das dichte Doppelfell haart das ganze Jahr über, mit stärkeren Wechselzeiten zweimal jährlich. Wöchentliches Bürsten, in der Wechselzeit häufiger, hält die Fellmenge im Haushalt einigermaßen im Rahmen.
Sind Labrador Retriever gut mit Kindern?
In der Regel ja. Labradors sind geduldig und verspielt mit Kindern. Wegen ihrer Größe und ihres Schwungs können sie jüngere Kinder beim Spielen unabsichtlich umwerfen, weshalb Aufsicht bei kleinen Kindern sinnvoll ist.
Wie alt werden Labrador Retriever?
Die meisten Labradors leben 11 bis 13 Jahre. Gesundes Körpergewicht und regelmäßige tierärztliche Versorgung tragen zu einem längeren, beschwerdefreieren Leben bei.
Was kostet ein Labrador-Welpe?
Die Preise variieren je nach Region, Züchterin oder Züchter sowie Abstammung und Gesundheitstests der Elterntiere. Welpen aus geprüfter Zucht mit Gesundheitszertifikaten kosten in der Regel mehr. Eine günstigere Alternative ist die Aufnahme eines Hundes aus dem Tierheim oder einer Pflegestelle.
Ist die Haltung aufwendig?
Fellpflege und Training sind überschaubar, aber der Labrador braucht täglich Bewegung und Gesellschaft. Besonders wichtig ist die Futterration: Die Rasse nimmt leicht zu, weshalb abgemessenes Füttern von Anfang an nötig ist.
Eignen sich Labradors als Wachhunde?
In der Regel nicht. Sie begegnen Fremden typischerweise mit Freundlichkeit statt mit Misstrauen. Als Familien- und Begleithund sind sie bestens geeignet, als Schutzhund jedoch nicht.










