
Boxer
Der Boxer ist eine verspielte, ergebene Rasse, bekannt für ihre grenzenlose Energie, ihr ausdrucksstarkes Gesicht und ihren treuen Schutz der Familie.
- Size
- Groß
- Lifespan
- 10–12 years
- Origin
- Deutschland
- Temperament
- Verspielt
- Standard colors
- Schwarz, Weiß und Rot and 2 more
Characteristics
Coat and grooming
How the Boxer coat is built, and what that means when you groom it.
- Fellschichten
- Einfaches Fell
- Fellstruktur
- Glatt
- Fellänge
- Kurz
- Haarwechsel
- Mäßiger Haarverlust
Boxer colors and patterns
What each club's breed standard says about every Boxer color and pattern. Point at a ruling to see the club's own wording.
Breed standards describe the Boxer in Schwarz, Weiß, Rot, Gold und Rehfarben. Standard patterns: Einfarbig, Gestromt und Dunkel gestromt.
| Color or pattern | FCI | AKC | UKC | KC | KUSA |
|---|---|---|---|---|---|
| Schwarz | Standardgemäß (“dark or black stripes”) | Standardgemäß (“black stripes”) | Standardgemäß (“black stripes”) | Standardgemäß (“Black stripes”) | Standardgemäß (“dark or black stripes”) |
| Weiß | Standardgemäß (“White markings should not be discarded”) | Standardgemäß (“White Markings”) | Standardgemäß (“White markings are permissible if attractively distributed”) | Standardgemäß (“White markings acceptable not exceeding one-third of ground colour”) | Standardgemäß (“White markings should not be discarded”) |
| Rot | Standardgemäß (“dark deer red”) | Standardgemäß (“Fawn shades vary from light tan to mahogany”) | Standardgemäß (“a deep dark red”) | Standardgemäß (“dark deer red”) | Standardgemäß (“dark deer red”) |
| Gold | Standardgemäß (“Fawn comes in various shades from light fawn to dark deer red”) | Standardgemäß (“Fawn shades vary from light tan to mahogany”) | Standardgemäß (“golden yellow”) | Standardgemäß (“Golden Brindle & White”) | Standardgemäß (“Various shades from light fawn to dark deer red”) |
| Rehfarben | Standardgemäß (“Fawn”) | Standardgemäß (“Fawn”) | Standardgemäß (“fawn”) | Standardgemäß (“Fawn”) | Standardgemäß (“Fawn”) |
| Albino | Fehler | Disqualifizierend | Disqualifizierend (“Albinism”) | Nicht anerkannt | Fehler |
| Patterns | |||||
| Einfarbig | Standardgemäß (“Fawn”) | Standardgemäß (“the so-called "plain" fawn or brindle, is perfectly acceptable”) | Standardgemäß (“White markings are permissible if attractively distributed, but not required”) | Standardgemäß (“Fawn”) | Standardgemäß (“Fawn”) |
| Gestromt | Standardgemäß (“brindle”) | Standardgemäß (“Brindle”) | Standardgemäß (“brindle”) | Standardgemäß (“brindle”) | Standardgemäß (“Brindle”) |
| Dunkel gestromt | Standardgemäß (“brindle”) | Standardgemäß (“Brindle”) | Standardgemäß (“brindle”) | Standardgemäß (“brindle”) | Standardgemäß (“Brindle”) |
| Gescheckt | Fehler (“white markings exceeding one third of the ground colour”) | Disqualifizierend (“Boxers with a total of white markings exceeding one-third of the entire coat”) | Disqualifizierend (“White markings that exceed one-third of the entire coat”) | Nicht anerkannt | Fehler (“white markings exceeding one-third of the ground colour”) |
| Zobel | Fehler (“Sooty ground colour”) | No ruling | No ruling | Nicht anerkannt | Fehler (“Sooty ground colour”) |
| Color or pattern | FCI | AKC | UKC | KC | KUSA |
|---|---|---|---|---|---|
| Dunkelbraun | Standardgemäß (“The dark eyes”) | Standardgemäß (“Dark brown in color”) | Standardgemäß (“dark brown in color”) | Standardgemäß (“Dark brown”) | Standardgemäß (“The dark eyes”) |
| Color or pattern | FCI | AKC | UKC | KC | KUSA |
|---|---|---|---|---|---|
| Schwarz | Standardgemäß (“Nose is broad and black”) | Standardgemäß (“The nose should be broad and black”) | Standardgemäß (“The nose is broad and black”) | Standardgemäß (“Nose broad, black”) | Standardgemäß (“Nose is broad and black”) |
| Rosa | Fehler (“pale nose leather”) | No ruling | No ruling | No ruling | Fehler (“pale nose leather”) |
What the rulings mean
- Standardgemäß
- Described by the club's breed standard.
- Fehler
- Named by the club's breed standard as a fault: the animal can be shown but is penalized.
- Disqualifizierend
- The club's breed standard disqualifies an animal of this color or pattern.
- Nicht anerkannt
- The club does not accept this color or pattern for the breed.
Color changes
How a Boxer's colors can change over its life.
Schwarzchanges toRostrot
Fell · Mit dem Körperzustand · can change back
Schwarzchanges toGrau
Fell · Fortschreitend
Schwarzchanges toBraun
Fell · In der Sonne · can change back
Weißchanges toStichelschimmel
Fell · Mit dem Alter · from 2 weeks
Schwarzchanges toSchneenase
Nase · Mit der Jahreszeit · can change back
Schwarzchanges toRosa
Nase · Mit der Jahreszeit · can change back
Sources
Each ruling comes from the club's published breed standard or color list.
Meet some of our Boxer
A few of the Boxer profiles members have added to United Pet Club.
Über den Boxer
Der Boxer ist eine mittelgroße bis große Gebrauchshunderasse deutschen Ursprungs, die für ihr lebhaftes Wesen, ihr ausdrucksstarkes Gesicht und ihre enge Bindung an die Familie bekannt ist.
Wer dem Boxer zum ersten Mal begegnet, bleibt unweigerlich am Gesicht hängen: der breite Fang, der leicht vorgeneigte Unterkiefer und die gefurchte Stirn geben der Rasse einen wachen, fast fragenden Blick. Hinter diesem Erscheinungsbild steckt ein kräftiger, sportlicher Hund, der im späten 19. Jahrhundert in Deutschland aus Arbeitshunden herausgezüchtet worden ist. Ausgewachsene Rüden stehen zwischen 57 und 63 cm an der Schulter und bringen 27 bis 32 kg auf die Waage; Hündinnen liegen bei 53 bis 59 cm und 25 bis 29 kg. Das Fell ist kurz, eng anliegend und pflegeleicht.
Der Boxer will mitten im Familienalltag dabei sein. Er ist anhänglich und lebhaft, behält seinen Spieltrieb oft noch im zweiten oder dritten Lebensjahr und sucht ständig den Kontakt zu seinen Menschen. Lange Abwesenheiten verträgt er schlecht. Mit Kindern, die er kennt, ist er geduldig; in vielen österreichischen Haushalten hat er sich als verlässlicher Familienbegleiter etabliert.
Bewegung und geistige Beschäftigung sind keine optionalen Extras, sondern Grundvoraussetzungen. Wer dem Boxer nicht täglich genug Auslauf und Abwechslung bieten kann, riskiert, dass er sich über Möbel oder Gartenpflanzen hermacht.
| Merkmal | Detail |
|---|---|
| Herkunft | Deutschland |
| Größe | Groß (25 bis 32 kg) |
| Lebenserwartung | 10 bis 12 Jahre |
| FCI-Gruppe / Funktion | Gebrauchshund; Schutz- und Begleithund |
| Verträglich mit | Kindern und vertrauten Personen; Eingewöhnung bei fremden Hunden nötig |
Für wen der Boxer passt
Die Rasse eignet sich für aktive Haushalte, die täglich Zeit für Bewegung aufbringen können und einen Hund suchen, der nah an der Familie bleibt. Familien mit Kindern, Personen, die gerne trainieren, und Menschen, die einen aufmerksamen Begleiter schätzen, kommen mit dem Boxer gut zurecht. Weniger geeignet ist er für Leute, die lange und häufig außer Haus sind, oder für diejenigen, die einen ruhigen, anspruchslosen Hund bevorzugen.
Geschichte und Herkunft
Der Boxer hat sich Ende des 19. Jahrhunderts in München aus dem Bullenbeißer und eingekreuzten englischen Bulldoggen entwickelt; 1895 hat der Deutsche Boxer Club in München den ersten Rassestandard festgelegt.
Am Anfang der Rassegeschichte steht der Bullenbeißer, ein schwerer deutscher Jagdhund, der Jahrhunderte lang darauf abgerichtet worden ist, Großwild wie Wildschweine und Hirsche festzuhalten, bis der Jäger eingetroffen ist. Als die großen Jagdgüter im 19. Jahrhundert zurückgegangen sind und das Großwildjagen seinen wirtschaftlichen Stellenwert verloren hat, ist auch der Bedarf an diesen massigen Arbeitshunden geschwunden.
In den 1880er- und 1890er-Jahren haben Münchner Züchter den Bullenbeißer mit importierten englischen Bulldoggen gekreuzt. Aus dieser Paarung ist ein Hund entstanden, der leichter und beweglicher war als sein Vorläufer, aber trotzdem kompakt gebaut und kraftvoll geblieben ist. Die kurze Schnauze, der quadratische Schädel und der gedrängte Körperbau, die man heute mit dem Boxer verbindet, haben sich in dieser Zeit herausgebildet. Die ersten Hunde, die eindeutig als dieser Typ erkennbar waren, sind in München aufgetreten.
1895 haben Enthusiasten den Deutschen Boxer Club in München gegründet und kurz darauf den ersten Rassestandard veröffentlicht. Der Club hat Zuchtbücher geführt, Ausstellungen organisiert und damit den Grundstein für eine einheitliche Zucht gelegt. Der Name "Boxer" wird oft damit erklärt, dass die Hunde beim Spielen ihre Vorderpfoten ähnlich wie beim Boxen einsetzen; der genaue Ursprung des Namens ist jedoch nicht gesichert.
Nach dem Ersten und dem Zweiten Weltkrieg hat die Rasse ihren Weg durch Europa und Nordamerika gefunden. Heimkehrende Soldaten haben Boxer mitgebracht, und die Kombination aus Lernfähigkeit und zuverlässigem Temperament hat den Hund rasch in Polizei-, Assistenz- und Familienhundrollen geführt.
Aussehen und Rassestandard
Der Boxer ist ein quadratisch gebauter, muskulöser Hund mit breiter Schnauze, tiefem Brustkorb und einem kurzen, eng anliegenden Fell in Gelb oder Gestromt, oft mit weißen Abzeichen.
Der Körperbau des Boxers wirkt kompakt und ausgewogen: kurzer gerader Rücken, tiefer Brustkorb, von vorne gesehen gerade und kräftige Gliedmaßen. Was der Rasse ihr unverwechselbares Äußeres gibt, ist der Kopf. Der breite, stumpfe Fang, der leicht vorgeneigte Unterkiefer und die gerunzelte Stirn erzeugen diesen wachen, konzentrierten Gesichtsausdruck, den Boxer-Halterinnen und -Halter so schätzen. Der Gesamteindruck verbindet Stärke mit Beweglichkeit.
| Merkmal | Standard |
|---|---|
| Schulterhöhe | Rüden 57 bis 63 cm; Hündinnen 53 bis 59 cm |
| Gewicht | Rüden 27 bis 32 kg; Hündinnen 25 bis 29 kg |
| Fell | Kurz, glatt, eng anliegend |
| Farben | Gelb und Gestromt, mit oder ohne weiße Abzeichen |
| Augen | Dunkelbraun, geradeaus ausgerichtet, wacher Ausdruck |
Fell und Farben
Das kurze, glatte Fell liegt dicht am Körper an. Dadurch hält sich der Pflegeaufwand in Grenzen, aber der Schutz gegen Kälte oder intensive Sonneneinstrahlung ist gering. Die anerkannten Farben sind Gelb, das von hellem Sandton bis zu tiefem Rotbraun reichen kann, und Gestromt, bei dem dunkle Streifen über einen gelben Grundton laufen. Weiße Abzeichen an Brust, Pfoten und Gesicht sind verbreitet und zugelassen. Übersteigen die weißen Flächen ein Drittel des Körpers oder ist der Hund vollständig weiß, entspricht er nicht dem Ausstellungsstandard; bei solchen Tieren ist das Taubheitsrisiko außerdem erhöht. Der Fang trägt in der Regel eine dunkle Maske.
Temperament und Verhalten
Der Boxer ist lebhaft, anhänglich und energiegeladen, mit der Familie und Kindern geduldig, gegenüber Fremden wachsam und kann bei früher Sozialisation gut mit anderen Haustieren zusammenleben.
Mit der Familie ist der Boxer herzlich und anhänglich; er will in jeder Alltagssituation dabei sein. Seinen Spieltrieb behält er weit ins Erwachsenenalter, und gerade diese Verspieltheit lässt ihn mit Kindern oft sehr gut harmonieren. Wegen seiner Körpergröße und seines Schwunges beim Herumtollen ist eine gewisse Aufsicht bei kleinen Kindern aber sinnvoll.
Fremden gegenüber ist der Boxer zunächst abwartend. Er taxiert neue Menschen, bevor er sie akzeptiert, und übernimmt dadurch ohne besondere Ausbildung eine natürliche Wächterfunktion. Frühe und kontinuierliche Sozialisation ist nötig, damit diese Zurückhaltung nicht in übertriebene Skepsis umschlägt. Gegenüber anderen Hunden können vor allem ganze Rüden selbstbewusst bis durchsetzungsstark auftreten; Begegnungen sollten daher gut vorbereitet und begleitet werden. Mit Katzen und anderen Haustieren, mit denen er von klein auf aufgewachsen ist, versteht sich der Boxer in der Regel problemlos.
Die Rasse ist intelligent und lernwillig, hat aber einen ausgeprägten Eigenwillen. Harte Korrekturen führen meistens dazu, dass er sich verweigert oder nervös wird. Konsequente, freundliche Führung ist wirksamer. Ein Boxer, dem es an Beschäftigung fehlt, meldet sich durch Kauen, Scharren oder anhaltende Lautäußerungen zu Wort.
| Eigenschaft | Ausprägung |
|---|---|
| Anhänglichkeit | 5 |
| Energie | 5 |
| Trainierbarkeit | 3 |
| Lautstärke | 2 |
| Haarausfall | 2 |
Haltung und Pflege
Der Boxer ist im Fellbereich pflegeleicht, hat aber einen hohen täglichen Bewegungsbedarf und verträgt weder große Hitze noch starke Kälte gut.
Bewegung und Klimaverträglichkeit
In Österreich wechseln kalte, schneereiche Winter und teils heiße Sommertage einander ab. Für den Boxer mit seinem kurzen Fell und dem flachen Gesicht sind beide Extreme eine Herausforderung. Bei Frost braucht er beim Spazieren Schutz vor Zugluft und kehrt lieber rasch ins Warme zurück. An heißen Tagen droht Überhitzung schneller als bei Rassen mit längerer Schnauze; Bewegung gehört dann in die frühen Morgenstunden oder den Abend.
Täglich sind mindestens 60 bis 90 Minuten Auslauf nötig, am besten auf mehrere Einheiten aufgeteilt. Zügige Spaziergänge, Freilauf auf einem gesicherten Gelände und Spiele wie Apportieren oder Suchübungen decken den körperlichen und geistigen Bedarf der Rasse. Wer einen Garten hat, sollte den Zaun sorgfältig prüfen, denn Boxer sind aktiv und neugierig.
Fellpflege
Das kurze, glatte Fell kommt mit wenig Aufwand aus.
- Einmal wöchentlich mit einem Gummihandschuh oder einer Gummistriegel durchbürsten, um loses Haar zu entfernen.
- Baden nur nach Bedarf, ungefähr alle vier bis acht Wochen oder bei starker Verschmutzung.
- Die Hautfalten im Gesicht regelmäßig reinigen und auf Feuchtigkeit oder Reizungen prüfen.
- Alle drei bis vier Wochen die Krallen kürzen.
- Zähne mehrmals wöchentlich bürsten und Ohren auf Wachsansammlungen oder Geruch kontrollieren.
Wohnumgebung
Der Boxer ist ein Haushund und keine Zwingerrasse. Er braucht den direkten Kontakt zur Familie und sollte nicht dauerhaft allein im Garten gehalten werden. Ein Haus mit eingezäuntem Garten ist ideal; in einer Stadtwohnung, wie sie in Wien oder Graz häufig ist, kommt er zurecht, solange er seinen täglichen Auslauf bekommt. In Österreich regeln die Landeshundegesetze der einzelnen Bundesländer, welche Anforderungen an die Haltung bestimmter Rassen gestellt werden. In Wien gelten für Hunde auf Rasselisten eigene Vorschriften. Vor der Anschaffung lohnt daher ein Blick in die Regelungen des eigenen Bundeslandes.
Ernährung und Fütterung
Ein ausgewachsener Boxer braucht täglich etwa 2 bis 3 Tassen hochwertiges, proteinreiches Futter, aufgeteilt auf zwei Mahlzeiten, um das Risiko einer Magendrehung zu senken.
Der Boxer ist ein muskelbetonter, aktiver Hund. Er kommt gut mit einem Alleinfutter zurecht, das tierisches Protein als Hauptkomponente und einen moderaten Fettanteil aufweist. Ein Futter für große, aktive Rassen bietet in der Regel eine passende Nährstoffzusammensetzung. Die genaue Tagesmenge richtet sich nach Körpergewicht, Alter und Aktivitätsniveau des einzelnen Tieres.
Wegen seiner tiefen Brust ist der Boxer anfällig für eine Magendrehung, eine lebensbedrohliche Erkrankung. Um das Risiko zu senken, sollte die Tagesportion auf zwei Mahlzeiten aufgeteilt werden; anstrengende Bewegung in der Stunde vor und nach dem Fressen sollte vermieden werden. Futterumstellungen immer schrittweise über mehrere Tage durchführen, da manche Boxer einen empfindlichen Magen haben.
| Lebensphase | Tagesmenge | Mahlzeiten |
|---|---|---|
| Welpe (2 bis 6 Monate) | 2 bis 3 Tassen | 3 bis 4 |
| Junghund (6 bis 12 Monate) | 2,5 bis 3,5 Tassen | 2 bis 3 |
| Erwachsen (1 bis 7 Jahre) | 2 bis 3 Tassen | 2 |
| Senior (ab 7 Jahren) | 2 bis 2,5 Tassen | 2 |
Leckerlis und Ergänzungsfutter
Leckerlis sollten nicht mehr als zehn Prozent der täglichen Kalorien ausmachen, da Übergewicht die Gelenke und das Herz belastet. Mageres Fleisch, rohe Karotten oder kleine handelsübliche Trainingssnacks eignen sich gut. Wer seinen Boxer mit einem vollwertigen Alleinfutter ernährt, braucht in der Regel keine Ergänzungspräparate. Bei älteren oder stark beanspruchten Tieren kann ein Tierarzt ein Gelenk-Supplement empfehlen. Frisches Wasser muss jederzeit verfügbar sein.
Gesundheit und Lebenserwartung
Boxer werden durchschnittlich 10 bis 12 Jahre alt und sind überdurchschnittlich anfällig für bestimmte Krebsarten, Herzerkrankungen, Hüftdysplasie und Magendrehung; regelmäßige tierärztliche Vorsorgeuntersuchungen sind daher besonders wichtig.
Die Lebenserwartung liegt bei 10 bis 12 Jahren. Besonders auffällig ist die vergleichsweise hohe Krebsrate: Mastzelltumore und Lymphome kommen bei Boxern häufiger vor als bei vielen anderen Rassen. Daneben sind zwei erbliche Herzerkrankungen bekannt, die die Rasse belasten. Seriöse Züchter überprüfen ihre Zuchttiere auf Herzerkrankungen und Hüftdysplasie, und Interessenten sollten sich die Testergebnisse der Elterntiere zeigen lassen. Regelmäßige Vorsorgeuntersuchungen beim Tierarzt helfen dabei, Veränderungen frühzeitig zu erkennen, wenn sie am besten behandelbar sind.
| Erkrankung | Anzeichen | Hinweis |
|---|---|---|
| Krebs (Mastzelltumore, Lymphome) | Knoten, Schwellungen, Gewichtsverlust, Abgeschlagenheit | Boxer haben eine überdurchschnittliche Krebsrate; Hautveränderungen rasch abklären lassen |
| Boxer-Kardiomyopathie (ARVC) | Ohnmacht, Schwäche, unregelmäßiger Herzschlag | Erblicher Herzrhythmusfehler; Screening über Langzeit-EKG möglich |
| Aortenstenose | Schnelle Erschöpfung, Ohnmacht, Herzgeräusch | Angeborene Herzverengung; bei Untersuchung und Ultraschall erkennbar |
| Hüftdysplasie | Steifheit, Hinken, Schwierigkeiten beim Aufstehen | Erbliche Gelenkfehlstellung; Zuchttiere sollen röntgenologisch bewertet sein |
| Magendrehung (Bloat) | Aufgetriebener Bauch, erfolgloses Würgen, Unruhe | Lebensbedrohlicher Notfall; Mahlzeiten aufteilen und Bewegung nach dem Fressen vermeiden |
Vorsorge
- Impfschutz und Parasitenvorbeugung aktuell halten.
- Jährliche Vorsorgeuntersuchung, ab dem siebten Lebensjahr halbjährlich.
- Vor dem Kauf Herz- und Hüft-Screening-Ergebnisse der Elterntiere einfordern.
- Normalgewicht halten, um Gelenke und Herz zu schonen.
- Haut regelmäßig auf neue oder sich verändernde Knoten abtasten.
Erziehung und Training
Der Boxer lernt schnell und arbeitet gerne, braucht aber frühe, konsequente und abwechslungsreiche Einheiten mit positiver Verstärkung, da er bei eintönigen Wiederholungen das Interesse verliert.
Wer einen Boxer-Welpen aufnimmt, merkt rasch, dass Konsequenz von Anfang an gefragt ist. Die Rasse reift langsam und bleibt oft noch mit einem Jahr so verspielt wie ein Junghund. Das macht den Umgang lebendig, bedeutet aber auch, dass ein junger Boxer die Grenzen auslotet, sobald die Regeln nicht klar sind. Wenn alle im Haushalt dieselben Vorgaben einhalten, gewöhnt er sich rasch an das Erwartete.
Der Boxer reagiert schlecht auf harte oder laute Korrekturen. Druck und Strafe machen ihn entweder ängstlich oder stur. Kurze, abwechslungsreiche Einheiten mit Belohnung halten seine Aufmerksamkeit wach. Er ist grundsätzlich kooperationsbereit; wer ihn fordert und lobt, kommt am weitesten.
Grundlagen der Erziehung
- Sozialisierung so früh wie möglich beginnen und den Welpen vor der 16. Lebenswoche mit Menschen, anderen Hunden, Geräuschen und unterschiedlichen Umgebungen vertraut machen.
- Zuerst Namenskennung und einen zuverlässigen Rückruf erarbeiten.
- Grundgehorsamkeit aufbauen: Sitz, Platz, Bleib und Leinenführigkeit.
- Springen und Beißhemmung frühzeitig durch Umleitung auf Spielzeug und Spiele kanalisieren.
- Impulskontrolle üben, etwa an der Futternapf-Situation, an Türen und beim Besucherempfang.
- Nach sicherem Fundament mit Hundesport oder weiterführenden Übungen beginnen.
Zucht
Boxer sind mit etwa 18 bis 24 Monaten zuchtreif, die Tragzeit beträgt rund 63 Tage, und Würfe umfassen durchschnittlich 6 bis 8 Welpen; vor der Verpaarung ist eine Gesundheitsüberprüfung beider Elterntiere Standard.
Die Geschlechtsreife tritt beim Boxer früher ein als die körperliche und charakterliche Reife. Hündinnen können ab etwa sechs bis zwölf Monaten ihren ersten Läufigkeitszyklus haben, aber verantwortungsvolle Zucht wartet, bis beide Elterntiere körperlich ausgewachsen sind und die Gesundheitsprüfungen bestanden haben. Das ist in der Regel mit 18 bis 24 Monaten der Fall. Zum Standard vor der Verpaarung gehören Herzscreening auf Kardiomyopathie und Aortenstenose sowie eine Hüftbewertung, da mehrere der typischen Erkrankungen der Rasse vererbt werden.
Die Trächtigkeit dauert etwa 63 Tage. Würfe umfassen im Schnitt sechs bis acht Welpen, manchmal auch mehr. Der breite Schädel der Welpen kann die Geburt erschweren; ein Teil der Boxerwürfe wird per Kaiserschnitt entbunden. Die Hündin sollte während der Trächtigkeit und der Geburt engmaschig betreut werden.
Die Welpen werden mit sechs bis acht Wochen abgesetzt. Frühzeitiger Kontakt mit Menschen, Haushaltsgeräuschen und neuen Eindrücken legt in dieser Zeit den Grundstein für ausgeglichene Erwachsenenhunde. Seriöse Züchter lassen die Welpen mindestens acht Wochen bei der Mutter und den Geschwistern, damit sie normales Sozialverhalten lernen. In Österreich ist die Zucht über den Österreichischen Kynologenverband (ÖKV) organisiert, der Zuchtvorschriften und Gesundheitsanforderungen vorgibt.
| Kennwert | Wert |
|---|---|
| Zuchtreife | Etwa 18 bis 24 Monate |
| Tragzeit | Etwa 63 Tage |
| Durchschnittliche Wurfgröße | 6 bis 8 Welpen |
| Absetzalter | 6 bis 8 Wochen |
| Empfohlene Vorsorgeuntersuchungen | Herzscreening und Hüftbewertung |
Boxer registrieren: Hund und Chip in Österreich
Die Heimtierdatenbank erledigt die Pflicht; das gratis Profil von United Pet Club hält Ihren Hund der Rasse Boxer überall auffindbar.
Einen Hund der Rasse Boxer in Österreich registrieren
Das Tierschutzgesetz verlangt, dass jeder Hund gechippt und in der amtlichen Heimtierdatenbank eingetragen ist, Ihr Hund der Rasse Boxer eingeschlossen. Damit endet die Pflicht, nicht der Nutzen: Das gratis Profil von United Pet Club hängt Ihre Telefonnummer so an den Chip, dass auch ein Finder in München oder Mailand sie erreicht. Registrieren Sie Ihren Hund in ein paar Minuten.
Die 15 Ziffern im Chip Ihres Hundes der Rasse Boxer sind erst dann eine Rückfahrkarte, wenn ein Register sie mit Ihrer Nummer verknüpft. United Pet Club macht das gratis und auf Lebenszeit: alle Chipmarken, gebührenfreie Aktualisierungen, weltweit abfragbar. Zuerst der Chip, dann das Konto, und die Sache ist erledigt.
Wie registriere ich einen Hund der Rasse Boxer in Österreich?
Eröffnen Sie ein gratis Konto bei United Pet Club, geben Sie die Daten Ihres Hundes samt Foto ein und speichern Sie. Das Profil bleibt lebenslang gratis und ergänzt den Pflichteintrag in der Heimtierdatenbank.
Wie melde ich den Chip meines Hundes der Rasse Boxer an?
Tragen Sie die 15-stellige Chipnummer mit Adresse und Handynummer in Ihr gratis Konto ein. Der Lebenszeitplan nimmt jede Chipmarke und verrechnet für Aktualisierungen nie etwas.
Ist der Chip für einen Boxer in Österreich Pflicht?
Ja. Das Tierschutzgesetz schreibt Chip und Eintragung in die Heimtierdatenbank vor. Der United-Pet-Club-Eintrag kommt dazu, damit die Nummer auch außerhalb Österreichs zu Ihnen führt, gratis.
Was kostet die Registrierung eines Boxer?
Nichts. Profil, Chip-Anmeldung und alle späteren Änderungen sind im gratis Lebenszeitplan enthalten, ohne jährliche Gebühren.
Häufig gestellte Fragen
Antworten auf die gängigsten Fragen zu Größe, Charakter, Pflegebedarf, Gesundheit, Familien- und Wachttauglichkeit sowie Verfügbarkeit des Boxers in Österreich.
Wie groß wird ein Boxer?
Boxer sind eine große Rasse. Rüden erreichen eine Schulterhöhe von etwa 57 bis 63 cm bei einem Gewicht von 27 bis 32 kg; Hündinnen kommen auf 53 bis 59 cm und 25 bis 29 kg.
Wie ist das Wesen des Boxers?
Der Boxer ist lebhaft, anhänglich und energiegeladen. Er ist gegenüber der Familie und Kindern geduldig, gegenüber Fremden wachsam und schutzbewusst und kann bei früher Sozialisation gut mit anderen Haustieren zusammenleben.
Ist der Boxer aufwendig in der Haltung?
Die Fellpflege ist dank des kurzen Haarkleides gering, aber der Bewegungsbedarf ist hoch. Die Rasse braucht täglich 60 bis 90 Minuten Auslauf und verträgt weder große Hitze noch Kälte gut; das setzt einen aktiven und aufmerksamen Halter voraus.
Wie alt werden Boxer?
Boxer werden durchschnittlich 10 bis 12 Jahre alt. Die Rasse ist anfällig für bestimmte Krebsarten und Herzerkrankungen, weshalb regelmäßige Vorsorgeuntersuchungen und die Überprüfung der Elterntiere auf Erbkrankheiten besonders wichtig sind.
Sind Boxer geeignete Familienhunde?
Ja. Boxer sind ihrer Familie gegenüber sehr anhänglich und in der Regel geduldig mit Kindern, die sie kennen. Wegen ihrer Körpergröße und Lebhaftigkeit sollte das Spiel mit kleinen Kindern beaufsichtigt werden.
Taugen Boxer als Wachhunde?
Boxer sind von Natur aus wachsam und gegenüber Fremden zunächst reserviert. Mit angemessener Sozialisation beurteilen sie neue Menschen besonnen und eignen sich gut als aufmerksame Wachhunde, ohne dass sie zu Aggressivität neigen.
Wo bekommt man einen Boxer in Österreich?
Der Boxer ist eine weit verbreitete Rasse und über beim ÖKV (Österreichischer Kynologenverband) registrierte Zuchtstätten sowie über Tierschutzorganisationen erhältlich. Seriöse Züchter weisen Herzscreening und Hüftbewertung der Elterntiere nach. Vor der Anschaffung empfiehlt sich ein Blick in das Landeshundegesetz des eigenen Bundeslandes, da für Boxer in einzelnen Bundesländern besondere Auflagen gelten können.
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