
Der Welsh Springer Spaniel ist ein anhänglicher, treuer Stöberspaniel mit einem auffälligen rot-weißen Fell und einer unermüdlichen Arbeitsbereitschaft.
Wie das Fell des Welsh Springer Spaniel aufgebaut ist und was das fĂĽr die Pflege bedeutet.
Kritisch: Ein Welsh Springer Spaniel sollte nicht geschoren werden.
Die Unterwolle hält Hitze ebenso ab wie Kälte, und das Deckhaar schützt die Haut vor Sonne und Insektenstichen. Wird das ganze Fell abgeschoren, fällt beides weg. Es wächst oft lückenhaft, weich oder in anderer Farbe nach, und bei manchen Tieren kehrt das Deckhaar nie richtig zurück. Bürsten Sie die Unterwolle aus, statt sie abzuschneiden.
Vorsicht: Das Fell eines Welsh Springer Spaniel verfilzt leicht.
Feines oder langes Haar verknotet unsichtbar am Fellgrund, wo sich die Filzknoten zusammenziehen und an der Haut ziehen. Gebürstet werden muss abschnittsweise bis auf die Haut, nicht nur an der Oberfläche.
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Der Welsh Springer Spaniel ist ein mittelgroßer Stöberspaniel aus Wales mit rotweißem Fell, herzlichem Wesen und zuverlässiger Ausdauer bei der Jagd.
Der Welsh Springer Spaniel ist ein mittelgroßer Vorstehhund, der in Wales gezüchtet wurde, um Wild in unwegsamem Gelände aufzustöbern und zu apportieren. Vom größeren English Springer Spaniel unterscheidet er sich durch sein gleichmäßig dunkelrotes und weißes Fell sowie seinen etwas kompakteren, arbeitsbetonten Körperbau. Besitzer beschreiben ihn als einen Hund, der zuhause herzlich und treu ist und im Revier unermüdlich arbeitet.
Dies ist eine aktive Rasse mit ausgeprägtem Arbeitseifer. Ein Welsh Springer braucht tägliche Bewegung und mentale Beschäftigung und neigt dazu, enge Bindungen an seine Familie einzugehen. Ausgewachsene Hunde wiegen in der Regel zwischen 16 und 25 Kilogramm und werden 12 bis 15 Jahre alt.
GegenĂĽber vertrauten Menschen ist die Rasse aufgeschlossen und herzlich, Fremden gegenĂĽber eher zurĂĽckhaltend. Das ist ein seit Langem angelegtes Rassemerkmal, kein Fehler. FrĂĽhzeitige, konsequente Sozialisation hilft dem Welsh Springer, ein ausgeglichener und selbstsicherer Begleiter zu werden.
| Merkmal | Detail |
|---|---|
| Herkunft | Wales |
| Größe | Mittelgroß (16-25 kg) |
| Lebenserwartung | 12-15 Jahre |
| Gruppe/Verwendung | Spaniel (Stöbern und Apportieren) |
| Verträglich mit | Familien, älteren Kindern, anderen Hunden bei entsprechender Sozialisation |
Der Welsh Springer Spaniel eignet sich für aktive Haushalte, die ihm täglich mindestens eine Stunde Bewegung sowie regelmäßiges Training oder Nasenarbeit bieten können. Er hält sich gut in Häusern mit Garten und bei Menschen, die den Großteil des Tages anwesend sind, denn lange Phasen allein verträgt er schlecht. Für wenig aktive Halter oder Personen, die einen genügsamen, pflegeleichten Hund suchen, ist er weniger geeignet.
Der Welsh Springer Spaniel geht auf rotweiĂźe Landspaniels zurĂĽck, die seit Jahrhunderten in Wales zur Jagd eingesetzt wurden, und wurde Anfang des 20. Jahrhunderts als eigene Rasse anerkannt.
Rotweiße Spaniels werden in Wales seit mehreren Jahrhunderten zur Jagd genutzt. Arbeitende Landspaniels dieser Farbgebung tauchen in walisischen Aufzeichnungen und in der bildenden Kunst weit vor der Zeit förmlicher Zuchtbücher auf. Sie wurden eingesetzt, um Federwild für Jäger aufzuscheuchen, die mit Netzen, Falken und später mit Feuerwaffen jagten.
Im neunzehnten Jahrhundert wurden diese walisischen Spaniels vorrangig nach Gebrauchseigenschaften gezüchtet, nicht nach dem Aussehen. Ausdauer, eine gute Nase und die Fähigkeit, in dichtem Unterholz und hügeligem Gelände eng am Jäger zu arbeiten, waren die maßgeblichen Eigenschaften. Eine Zeit lang wurden sie gemeinsam mit anderen Landspaniels gruppiert und gelegentlich zusammen mit dem English Springer auf Ausstellungen präsentiert.
Zu Beginn des zwanzigsten Jahrhunderts erhielt die Rasse einen eigenen Status. Der Kennel Club in Großbritannien anerkannte den Welsh Springer Spaniel 1902 als selbständige Rasse und trennte ihn damit vom English Springer. In Deutschland und Österreich ist die Rasse heute über den VDH im Rahmen der FCI registriert.
Während der beiden Weltkriege gingen die Bestände stark zurück, und engagierte Züchter bauten die Population anschließend aus einer schmalen Ausgangsbasis wieder auf. Der Welsh Springer ist heute zwar seltener als der English Springer, hat aber unter Jägern und aktiven Familien einen treuen Anhängerkreis.
Der Welsh Springer Spaniel ist ein kompakter, ausgewogener Vorstehhund mit flachem, seidigem rotweißem Fell, leicht gewölbtem Schädel und ausdrucksvollem, ovalem Auge.
Der Welsh Springer Spaniel ist für Ausdauer, nicht für Schnelligkeit gebaut. Der Körper ist etwas länger als hoch, mit tiefer Brust, gut gewölbten Rippen und kräftigen, muskulösen Hintergliedmaßen. Der Kopf ist proportioniert, mit leicht gewölbtem Schädel, geradem Fang und langen, tief angesetzten Ohren in annähernd weinblattförmiger Gestalt. Der Gesamteindruck ist der eines aktiven, robusten Arbeitshundes von mittlerer Substanz.
| Merkmal | Standard |
|---|---|
| Schulterhöhe | Rüden 46-48 cm, Hündinnen 43-46 cm am Widerrist |
| Gewicht | 16-25 kg |
| Fell | Gerade oder flach, weich und seidig, mit Befransung an Ohren, Brust, Beinen und Unterseite |
| Farben | AusschlieĂźlich Rot (dunkelrot bis sattes Rot) und WeiĂź |
| Augen | MittelgroĂź, oval, haselnuss- bis dunkelbraun, freundlicher Ausdruck |
Der Welsh Springer trägt ausschließlich ein Farbmuster: Rot und Weiß. Das Rot reicht von einem tiefen Mahagoni bis zu einem helleren satten Ton, in Platten oder Schimmelzeichnung auf weißem Grund verteilt. Das Fell ist gerade und seidig, niemals drahtartig oder lockig, mit mäßiger Befransung an Ohren, Brust, Hinterseite der Beine und Rute. Die einheitliche Farbkombination ist ein prägendes Rassemerkmal und hebt den Welsh Springer auf den ersten Blick vom bunter gezeichneten English Springer ab.
Der Welsh Springer Spaniel ist gegenüber seiner Familie freundlich, herzlich und treu, Fremden gegenüber zurückhaltend und bei entsprechender Sozialisation in der Regel verträglich mit anderen Hunden und Kindern.
Der Welsh Springer Spaniel geht enge Bindungen an seine Menschen ein und hält sich gern in ihrer Nähe auf, manchmal von Raum zu Raum folgend. Im Familienkreis ist er herzlich, sanftmütig und verspielt und versteht sich in der Regel gut mit Kindern, die ihn rücksichtsvoll behandeln. Die Rasse ist aktiv und arbeitswillig und fühlt sich am wohlsten, wenn sie eine Aufgabe hat, sei es Jagdarbeit, Trainingsspiele oder Nasenarbeit.
Fremden gegenüber zeigt der Welsh Springer Zurückhaltung statt überschwänglicher Offenheit. Diese Vorsicht ist ein normales Rassemerkmal, keine Schüchternheit oder Aggression, und macht ihn zu einem durchaus geeigneten Wachhund, der Besucher ankündigt. Frühzeitige Sozialisation hilft einem zurückhaltenden Hund, Sicherheit statt Misstrauen zu entwickeln.
Mit anderen Hunden kommen die meisten Welsh Springer gut zurecht; mit Katzen können sie zusammenleben, wenn sie gemeinsam aufwachsen. Ihr Stöberinstinkt kann jedoch dazu führen, dass kleine, flüchtende Tiere einen Jagdtrieb auslösen. Die Rasse reagiert empfindlich und verträgt harte Behandlung schlecht. Wird sie lange Zeit allein gelassen, können trennungsbedingte Verhaltensweisen auftreten. Sie ist daher am besten bei Familien aufgehoben, bei denen tagsüber jemand anwesend ist.
| Merkmal | Bewertung |
|---|---|
| Zuneigung | 5 |
| Energie | 4 |
| Erziehbarkeit | 4 |
| Lautstärke | 3 |
| Haaren | 3 |
Der Welsh Springer Spaniel benötigt wöchentliches Bürsten, regelmäßige Ohrenpflege zur Infektionsvorbeugung und mindestens eine Stunde tägliche Bewegung mit mentaler Beschäftigung.
Der Welsh Springer passt sich den meisten Haushalten an, die regelmäßige Aktivitäten im Freien ermöglichen. Ein Haus mit eingezäuntem Garten ist ideal, doch die Rasse kann auch in kleineren Räumen leben, wenn der Bewegungsbedarf gedeckt wird. Sie hält sich lieber bei ihrer Familie auf und ist nicht für die Zwingerhaltung oder lange Arbeitstage ohne Gesellschaft geeignet.
Ein aktiver Welsh Springer Spaniel benötigt ein vollständiges, ausgewogenes Futter passend zum Lebensabschnitt, in abgemessenen Portionen verabreicht, um ein gesundes Gewicht zu halten.
Der Welsh Springer Spaniel gedeiht mit einem vollständigen, ausgewogenen Futter, das für mittelgroße, aktive Hunde formuliert ist. Das Futter sollte dem jeweiligen Lebensabschnitt entsprechen und ausreichend Protein und Fett für einen aktiven Stoffwechsel liefern. Da die Rasse gerne frisst und bei zu wenig Bewegung zur Gewichtszunahme neigt, sollten die Portionen abgemessen und an Aktivitätslevel sowie Körperkondition angepasst werden, statt ad libitum zu füttern.
| Lebensabschnitt | Menge pro Tag | Mahlzeiten |
|---|---|---|
| Welpe (2-6 Monate) | Laut Produktangabe fĂĽr Wachstum, aufgeteilt | 3-4 |
| Junior (6-12 Monate) | Laut Produktangabe, schrittweise reduziert | 2-3 |
| Erwachsen (1-7 Jahre) | Ca. 200-300 g hochwertiges Trockenfutter | 2 |
| Senior (ab 7 Jahre) | Leicht reduziert, Gewicht beobachten | 2 |
Leckerlis sollten etwa 10 Prozent der täglichen Kalorien ausmachen und in der Gesamtration berücksichtigt werden, besonders beim Training, wenn Futter als Belohnung häufig eingesetzt wird. Die meisten Welsh Springer benötigen bei einem vollständigen Futter keine zusätzlichen Nahrungsergänzungsmittel. Gelenkpräparate, Haut- oder Fellpräparate sollten vor der Gabe mit einem Tierarzt besprochen werden. Frisches Wasser muss jederzeit verfügbar sein.
Der Welsh Springer Spaniel ist eine generell gesunde Rasse mit einer Lebenserwartung von 12 bis 15 Jahren; Hüftdysplasie, Augenerkrankungen und Ohrentzündungen gehören zu den relevanten Gesundheitsthemen.
Der Welsh Springer Spaniel ist eine robuste, generell gesunde Rasse mit einer typischen Lebensdauer von 12 bis 15 Jahren. Wie bei den meisten Rassehunden gibt es einige Erkrankungen, auf die verantwortungsvolle Züchter ihre Tiere untersuchen lassen, und eine regelmäßige tierärztliche Versorgung hilft, Probleme frühzeitig zu erkennen. Ein schlankes Gewicht und ausreichend Bewegung unterstützen die Gelenkgesundheit und die allgemeine Langlebigkeit.
| Erkrankung | Anzeichen | Hinweis |
|---|---|---|
| HĂĽftdysplasie | Steifheit, Lahmheit, Unwilligkeit zu springen | Nur von HD-geprĂĽften Elterntieren kaufen; Hund schlank halten |
| Glaukom | Gerötetes oder trübes Auge, Schmerzen, Sehverlust | Dringlicher Befund; in der Rasse wird darauf gescreent |
| Hypothyreose | Gewichtszunahme, Mattigkeit, Fellveränderungen | Bluttest zur Diagnose, Behandlung mit täglicher Medikation |
| Ohrentzündung | Kopfschütteln, Geruch, Kratzen an den Ohren | Häufiger durch das Hängehör; durch regelmäßige Ohrenpflege vorbeugbar |
Der Welsh Springer Spaniel ist intelligent und lernwillig; er spricht am besten auf frĂĽhzeitige Sozialisation und konsequentes, belohnungsbasiertes Training an.
Der Welsh Springer Spaniel ist intelligent, kooperativ und lernbereit. Er ist zudem empfindsam, sodass bestimmte, aber sanfte Methoden weit bessere Ergebnisse liefern als harte Korrekturen. Die rassytypische Zurückhaltung Fremden gegenüber macht eine frühzeitige und abwechslungsreiche Sozialisation besonders wichtig: Welpen sollten in den ersten Lebensmonaten mit neuen Menschen, Hunden, Orten und Geräuschen vertraut gemacht werden, um Selbstsicherheit aufzubauen.
Der natürliche Stöber- und Apportierinstinkt lässt sich gut in strukturierte Aktivitäten lenken, etwa Jagdarbeit, Apportieren oder Nasenspiele. Ein Welsh Springer mit einem Betätigungsfeld für seinen Antrieb ist ruhiger und einfacher im Alltag.
Welsh Springer Spaniels erreichen die volle Reife mit etwa zwei Jahren, haben Würfe von ungefähr 6 bis 10 Welpen nach einer rund 63-tägigen Trächtigkeit und profitieren von früher Sozialisation.
Welsh Springer Spaniels erlangen ihre körperliche und mentale Reife mit etwa 18 Monaten bis 2 Jahren. Verantwortungsvolle Züchter warten, bis eine Hündin vollständig ausgewachsen und gesundheitlich geprüft ist, bevor sie sie zum ersten Mal belegen, und testen beide Elterntiere auf Hüft- und Augenerkrankungen. Die Verpaarung wird auf den Läufigkeitszyklus der Hündin abgestimmt, und die Trächtigkeit dauert vom Deckakt an gerechnet rund 63 Tage.
WĂĽrfe umfassen typischerweise etwa 6 bis 10 Welpen. Die HĂĽndin welpt und zieht ihren Wurf meist ohne groĂźe Hilfe auf, aber ein sauberer, ruhiger Wurfplatz und engmaschige Kontrolle in den ersten Tagen schĂĽtzen die Welpen. Das Absetzen beginnt mit etwa drei bis vier Wochen.
Ab der dritten Lebenswoche legen behutsames Handling sowie das Vertrautmachen mit alltäglichen Eindrücken, Oberflächen und Geräuschen den Grundstein für ein selbstsicheres erwachsenes Tier. Angesichts der rassetypischen Zurückhaltung gegenüber Fremden geben Züchter, die ihre Würfe sorgfältig sozialisieren, den Welpen einen entscheidenden Vorsprung. Welpen wechseln in der Regel mit etwa acht Wochen in ihre neuen Zuhause.
| Parameter | Wert |
|---|---|
| Geschlechtsreife fĂĽr Zucht | Ca. 18-24 Monate |
| Trächtigkeit | Ca. 63 Tage |
| Durchschnittliche Wurfgröße | 6-10 Welpen |
| Absetzalter | 3-4 Wochen |
| Abgabealter | Ca. 8 Wochen |
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Häufige Fragen zur Größe, zum Wesen, zum Pflegebedarf, zur Lebenserwartung, zur Eignung und zur Verfügbarkeit des Welsh Springer Spaniel.
Es handelt sich um einen mittelgroĂźen Hund. RĂĽden erreichen am Widerrist etwa 46 bis 48 cm, HĂĽndinnen etwa 43 bis 46 cm; das Gewicht ausgewachsener Tiere liegt zwischen 16 und 25 Kilogramm.
Ja. Er ist herzlich und treu gegenĂĽber seiner Familie und versteht sich in der Regel gut mit Kindern, die ihn sanft behandeln. Fremden gegenĂĽber kann er zurĂĽckhaltend sein, weshalb frĂĽhzeitige Sozialisation empfehlenswert ist.
Der Pflegeaufwand ist mittelmäßig. Die Rasse benötigt mindestens eine Stunde tägliche Bewegung sowie mentale Beschäftigung, wöchentliches Bürsten und regelmäßige Ohrenpflege, um Infektionen bei den Hängeohren vorzubeugen.
Die typische Lebenserwartung beträgt 12 bis 15 Jahre. Gute Ernährung, ein gesundes Gewicht, ausreichend Bewegung und regelmäßige tierärztliche Versorgung unterstützen ein langes Leben.
Die meisten kommen gut mit anderen Hunden aus und können mit Katzen zusammenleben, wenn sie gemeinsam aufwachsen. Der Stöberinstinkt kann dazu führen, dass kleine flüchtende Tiere einen Jagdtrieb auslösen; daher sollten Kontakte zunächst beaufsichtigt werden.
Nein. Die Rasse geht enge Bindungen an ihre Menschen ein und kann trennungsbedingte Verhaltensweisen entwickeln, wenn sie längere Zeit allein bleibt. Sie eignet sich am besten für Haushalte, in denen tagsüber jemand anwesend ist.
Er ist seltener als der English Springer Spaniel, wird aber von engagierten ZĂĽchtern kontinuierlich gezĂĽchtet. In der Regel muss man mit einer Wartezeit rechnen, da nicht immer sofort ein Wurf verfĂĽgbar ist.