
Der Silky Terrier ist ein temperamentvoller, feiner Zwergterrier, der einen wachen, neugierigen Verstand mit einem glänzenden, eleganten Fell verbindet.
Wie das Fell des Australian Silky Terrier aufgebaut ist und was das für die Pflege bedeutet.
Vorsicht: Das Fell eines Australian Silky Terrier verfilzt leicht.
Feines oder langes Haar verknotet unsichtbar am Fellgrund, wo sich die Filzknoten zusammenziehen und an der Haut ziehen. Gebürstet werden muss abschnittsweise bis auf die Haut, nicht nur an der Oberfläche.
Hinweis: Ein Australian Silky Terrier muss alle paar Wochen geschnitten werden.
Dieses Fell wächst immer weiter, statt auszufallen, und muss daher alle paar Wochen geschnitten werden. Lässt man es wachsen, verfilzt es dicht an der Haut und schließt Feuchtigkeit, Schmutz und Wärme ein.
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Der Silky Terrier ist eine Zwerghundrasse aus Australien mit feinem, glänzendem Haar und einem wachen, neugierigen Wesen, das sich für Wohnung und Haus gleichermaßen eignet.
Der Silky Terrier ist ein kleiner Begleithund, der Ende des 19. Jahrhunderts in Australien entstand. Er trägt Bau und Instinkte eines arbeitenden Terriers im Körper eines Zwerghundes, misst etwa 23 bis 25 cm an der Schulter und wiegt rund 3,5 bis 5 kg. Bekannt ist die Rasse für ihr langes, glattes Haar von seidiger Struktur, das über den Rücken gescheitelt wird, und für ein selbstbewusstes, geschäftiges Auftreten, das sie von weicheren Schoßhunderassen unterscheidet.
Trotz seiner Größe verhält sich der Silky Terrier wie ein echter Terrier. Er reagiert auf Bewegung, meldet sich lautstark, wenn sich etwas ändert, und untersucht rasch alles Neue. Halter beschreiben die Rasse oft als kleinen Hund, dem seine geringe Größe nicht bewusst zu sein scheint. Er bindet sich eng an seinen Haushalt und bleibt am liebsten den Tag über in der Nähe seiner Menschen.
Das Haarkleid ist das auffälligste Merkmal der Rasse. Es fällt gerade herab und scheitelt sich von selbst entlang der Wirbelsäule, was dem Hund eine ordentliche, feine Silhouette gibt. Die Farbe des erwachsenen Haars ist Blau mit Loh, die sich vertieft und festigt, während der Hund aus seiner dunkleren Welpenfärbung heranreift.
| Merkmal | Angabe |
|---|---|
| Herkunft | Australien |
| Größe | Zwerg (etwa 3,5 bis 5 kg, 23 bis 25 cm hoch) |
| Lebenserwartung | 13 bis 15 Jahre |
| Gruppe/Rolle | Zwergbegleithund (Terrierabstammung) |
| Passt zu | Familien, älteren Kindern, aufmerksamen Haltern; bei sehr kleinen Kindern und Kleintieren beaufsichtigen |
Der Silky Terrier passt zu Haltern, die einen kleinen, lebhaften Begleiter suchen und ihm täglich Zuwendung geben können. Er kommt in Wohnungen wie in Häusern gut zurecht, sofern er regelmäßig Spaziergänge und Beschäftigung bekommt. Das Haar braucht regelmäßiges Bürsten, daher passt die Rasse zu Menschen, die eine feste Pflegeroutine einhalten. Seine Wachsamkeit macht ihn zu einem aufmerksamen Wachhund, doch dieselbe Eigenschaft kann zu Bellen führen, das früh trainiert werden sollte. Haushalte mit sehr kleinen Kindern oder kleinen Käfigtieren sollten den Umgang beaufsichtigen, da die Rasse den Jagdtrieb eines Terriers behält.
Der Silky Terrier entstand Ende des 19. Jahrhunderts in Australien aus Kreuzungen von Australian Terriern mit Yorkshire Terriern zu einem feinen Zwergbegleithund.
Der Silky Terrier geht auf das Australien der späten 1800er Jahre zurück. Züchter in und um Sydney kreuzten den Australian Terrier mit dem Yorkshire Terrier, um einen kleinen Begleithund zu erhalten, der den Terriercharakter behielt und zugleich ein längeres, feineres Haar bekam. Das Ergebnis vereinte Merkmale beider Ausgangsrassen und wurde eigenständig genug, um für sich verzeichnet zu werden.
In seiner Frühzeit trug die Rasse mehrere Namen, darunter Sydney Silky, was ihre Verbindung zu jener Stadt widerspiegelt. Regionale Rassestandards in Australien wurden zu Beginn des 20. Jahrhunderts verfasst und mit der Zeit zu einem einheitlichen nationalen Standard zusammengeführt. Die blau-lohfarbene Färbung und das seidig strukturierte Haar wurden zu festen Kennzeichen des Rassetyps.
Die Rasse gelangte in den Jahren nach dem Zweiten Weltkrieg in die Vereinigten Staaten, teils durch Soldaten und heimkehrende Reisende. Heute wird sie in Europa von der FCI geführt und in Deutschland über den VDH betreut, wo sie zur Gruppe der Gesellschafts- und Begleithunde zählt. In Heimat und Ausland behielt sie ihren Rang als Begleiter statt als Arbeitshund.
Obwohl auf Zwerggröße gezüchtet, verlor der Silky Terrier nie das Wesen seiner Terriervorfahren. Seine Geschichte als Stadtbegleiter formte einen Hund, der nah bei den Menschen leben sollte und dabei das wache, bereite Temperament eines Rattenterriers behielt.
Der Silky Terrier ist ein feiner Zwerghund mit langem, glattem, seidig strukturiertem blau-lohfarbenem Haar, über den Rücken gescheitelt, und kleinen, aufrechten Ohren.
Der Silky Terrier ist ein kompakter, leicht gebauter Zwerghund, der etwas länger als hoch ist. Der Körper liegt tief, ist aber nicht gedrungen, mit feinem Knochenbau und gerader Oberlinie. Der Kopf ist mäßig lang mit flachem Schädel, kleinen mandelförmigen dunklen Augen und kleinen V-förmigen, aufrecht getragenen Ohren. Der Gesamteindruck ist eher von Feinheit als von Robustheit geprägt, wobei sich der Hund mit freiem, leichtem Gang bewegt.
| Merkmal | Standard |
|---|---|
| Höhe | Etwa 23 bis 25 cm an der Schulter |
| Gewicht | Etwa 3,5 bis 5 kg |
| Haar | Lang, glatt, fein, seidig strukturiert; über den Rücken gescheitelt |
| Farben | Blau mit Loh |
| Augen | Klein, mandelförmig, dunkel |
Das bestimmende Merkmal ist das einschichtige Haar, das glatt, glänzend und von seidenartiger Struktur ist. Es fällt auf jeder Seite gerade herab, von einem Scheitel, der von hinter den Ohren bis zur Rutenwurzel verläuft. Am Körper wird das Haar lang gehalten, etwa 13 bis 15 cm, während das Haar an Gesicht und unteren Läufen kürzer ist. Ein Haarschopf aus feinem Haar sitzt auf dem Kopf.
Die Farbe des erwachsenen Hundes ist Blau mit Loh. Das Blau reicht von Silberblau bis Schiefer und steht im Kontrast zu lohfarbenen Abzeichen an Fang, Wangen, Läufen und um die Rutenwurzel. Welpen kommen deutlich dunkler zur Welt, oft fast schwarz, und das Blau hellt sich allmählich auf, während das Haar über die ersten ein bis zwei Jahre heranreift.
Der Silky Terrier ist freundlich, neugierig und temperamentvoll, bindet sich eng an seine Familie und bleibt dabei wachsam und rasch beim Bellen.
Der Silky Terrier ist ein selbstbewusster, energiegeladener Begleiter mit starker Bindung an seinen Haushalt. Er ist anhänglich gegenüber den Menschen, die er kennt, und bleibt lieber am täglichen Geschehen beteiligt, als sich abseits auszuruhen. Von Natur aus neugierig und geschäftig, folgt er seinen Haltern oft von Raum zu Raum und untersucht neue Anblicke und Geräusche.
Fremden gegenüber ist der Silky Terrier eher wachsam und aufmerksam. Er meldet Besucher bereitwillig. Dadurch ist er ein wirksamer kleiner Wachhund, was aber auch bedeutet, dass das Bellen von früh an gelenkt werden muss. Bei richtiger Vorstellung beruhigen sich die meisten rasch. Mit Kindern ist die Rasse verspielt, doch ihr feiner Bau und ihr Terriergeist eignen sich besser für Haushalte mit älteren, behutsamen Kindern als für Kleinkinder.
Gegenüber anderen Haustieren kann die Rasse verträglich sein, besonders wenn sie mit ihnen aufwächst. Ihre Terrierabstammung hinterlässt einen Jagdtrieb, sodass kleine Tiere wie Nagetiere und Vögel eine Verfolgung auslösen können, und der Umgang mit ihnen sollte beaufsichtigt werden. Gleich große Hunde werden meist akzeptiert, doch der Silky Terrier kann forsch sein und weicht auch größeren Hunden nicht zurück, was Aufmerksamkeit des Halters verlangt.
| Merkmal | Bewertung |
|---|---|
| Anhänglichkeit | 5 |
| Energie | 4 |
| Trainierbarkeit | 4 |
| Bellfreudigkeit | 4 |
| Haaren | 2 |
Der Silky Terrier braucht regelmäßiges Bürsten seines langen Haars, tägliche Spaziergänge und Spiel sowie ein Zuhause, in dem er nah bei seinen Menschen sein kann.
Der Silky Terrier ist eine aktive Zwergrasse mit einem Haarkleid, das steten Aufwand braucht. Die tägliche Pflege dreht sich um Fellpflege, mäßige Bewegung und engen Kontakt zum Haushalt.
Der Silky Terrier passt sich gut an Wohnungen und kleine Häuser an, solange er täglich Beschäftigung und Gesellschaft bekommt. Er ist ein Haushund und nicht für ein Leben im Freien geeignet. Die Rasse bleibt am liebsten nah bei ihren Menschen und kann sich langweilen oder laut werden, wenn sie lange allein gelassen wird. Ein sicherer Garten ist ein Pluspunkt, doch die Einzäunung sollte geprüft werden, da die Rasse graben und durch Lücken schlüpfen kann.
Der Silky Terrier braucht eine abgemessene Ernährung aus hochwertigem Futter für kleine Rassen, aufgeteilt auf zwei bis drei Mahlzeiten täglich, um schlank zu bleiben.
Als kleine, aktive Rasse kommt der Silky Terrier mit einem Alleinfutter für kleine oder Zwerghunde gut zurecht. Diese Futter bieten die Energiedichte und die kleinere Krokettengröße, die zur Rasse passen. Da der Hund leicht ist, kann schon geringes Überfüttern zu Gewichtszunahme führen, daher sollten die Portionen abgemessen und nicht zur freien Aufnahme bereitgestellt werden. Frisches Wasser sollte stets verfügbar sein.
| Lebensphase | Menge pro Tag | Mahlzeiten |
|---|---|---|
| Welpe (2 bis 6 Monate) | Etwa 60 bis 90 g | 3 bis 4 |
| Welpe (6 bis 12 Monate) | Etwa 60 bis 120 g | 2 bis 3 |
| Erwachsen | Etwa 60 bis 90 g | 2 |
| Senior | Etwa 60 g, an die Aktivität angepasst | 2 |
Leckerlis auf etwa 10 Prozent der täglichen Kalorien beschränken, um Gewichtszunahme vorzubeugen. Kleine, kalorienarme Leckerlis eignen sich angesichts der Rassegröße gut fürs Training. Die meisten Silky Terrier an einem vollwertigen Fertigfutter brauchen keine zusätzlichen Ergänzungen. Jede Ergänzung, etwa zur Gelenk- oder Zahnunterstützung, vor der Gabe mit einem Tierarzt besprechen, da der Bedarf je nach Alter und Gesundheit unterschiedlich ist.
Der Silky Terrier ist grundsätzlich robust mit 13 bis 15 Jahren Lebenserwartung, kann aber zu Zahnerkrankungen, Patellaluxation sowie bestimmten Knie- und Augenleiden neigen.
Der Silky Terrier ist eine grundsätzlich gesunde Rasse mit einer üblichen Lebenserwartung von 13 bis 15 Jahren. Wie bei vielen Zwergrassen betreffen die Hauptsorgen die Knie, die Zähne und einige erbliche Leiden. Der Kauf bei Züchtern, die ihre Zuchttiere untersuchen lassen, und die regelmäßige tierärztliche Vorsorge senken das Risiko vieler Probleme.
| Erkrankung | Anzeichen | Hinweis |
|---|---|---|
| Patellaluxation | Hüpfender Gang, zeitweise Lahmheit der Hinterhand | Häufig bei Zwergrassen; von mild bis operationsbedürftig |
| Zahnerkrankung | Mundgeruch, Zahnstein, lockere Zähne | Häufig bei kleinen Rassen; mit häuslicher und tierärztlicher Zahnpflege beherrschbar |
| Legg-Calvé-Perthes-Krankheit | Lahmen, Hüftschmerz, Muskelschwund bei jungem Hund | Betrifft das Hüftgelenk kleiner Rassen; tritt oft vor dem ersten Lebensjahr auf |
| Progressive Retinaatrophie | Nachtblindheit, nachlassendes Sehvermögen | Erbliches Augenleiden; Züchter können darauf untersuchen lassen |
| Trachealkollaps | Hupender Husten, besonders bei Aufregung oder Druck auf den Hals | Ein Geschirr statt eines Halsbands verwenden, um die Belastung zu verringern |
Der Silky Terrier ist klug und lernfähig, aber eigenständig und reagiert am besten auf kurze, konsequente Einheiten mit positiver Verstärkung, früh gerichtet auf Bellen und Sozialisierung.
Der Silky Terrier ist aufgeweckt und lernt schnell, trägt aber die Eigenständigkeit eines Terriers und kann eigensinnig werden, wenn die Erziehung uneinheitlich ist. Er reagiert am besten auf kurze, fröhliche Einheiten, die sein Interesse halten und Mitarbeit belohnen. Harte Korrektur geht meist nach hinten los und kann den Hund stur oder ängstlich machen. Frühe Sozialisierung an Menschen, Orte und andere Tiere dämpft die Wachsamkeit der Rasse, und das Bellen sollte von Anfang an angegangen werden, bevor es zur Gewohnheit wird.
Der Silky Terrier wird mit etwa ein bis zwei Jahren reif, hat kleine Würfe von durchschnittlich drei bis fünf Welpen und profitiert von der Gesundheitsuntersuchung der Zuchttiere.
Die Zucht des Silky Terriers verlangt dieselbe Sorgfalt wie bei anderen Zwergrassen, bei denen kleine Wurfgrößen und zarte Welpen die Regel sind. Hunde sollten vor der Zucht ihre volle körperliche und wesensmäßige Reife erreichen, in der Regel mit etwa ein bis zwei Jahren, und beide Elterntiere sollten auf die in der Rasse auftretenden erblichen Leiden untersucht werden, darunter Patella- und Augenprobleme. Verantwortungsvolle Zucht zielt darauf ab, das gesunde Wesen und den korrekten Haartyp der Rasse zu erhalten und zugleich das Risiko der Weitergabe von Erbkrankheiten zu senken.
Die Trächtigkeit dauert etwa 63 Tage. Die Würfe sind klein, oft drei bis fünf Welpen, und die Geburt sollte überwacht werden, da Zwergrassen Schwierigkeiten beim Werfen haben können. Welpen kommen deutlich dunkler als ihre erwachsene Farbe zur Welt und entwickeln das blau-lohfarbene Haar über die ersten ein bis zwei Jahre. Frühes Anfassen und behutsame Sozialisierung in den ersten Wochen helfen, gefestigte, selbstbewusste erwachsene Hunde zu formen. Welpen sollten mindestens bis zum Alter von acht Wochen bei der Mutterhündin bleiben.
| Kennzahl | Wert |
|---|---|
| Geschlechtsreife | Etwa 6 bis 12 Monate |
| Empfohlenes Zuchtalter | 1 bis 2 Jahre |
| Trächtigkeit | Etwa 63 Tage |
| Durchschnittliche Wurfgröße | 3 bis 5 Welpen |
| Absetzalter | Etwa 6 bis 8 Wochen |
| Frühestes Abgabealter | 8 Wochen oder älter |
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Häufige Fragen zum Silky Terrier betreffen Größe, Wesen, Pflegebedarf, Lebenserwartung, Eignung und Verfügbarkeit.
Er ist eine Zwergrasse, misst ausgewachsen etwa 23 bis 25 cm an der Schulter und wiegt rund 3,5 bis 5 kg.
Er ist freundlich, neugierig und temperamentvoll. Die Rasse bindet sich eng an ihre Familie, bleibt wachsam und aufmerksam und bellt, um alles Ungewöhnliche zu melden.
Die Pflege ist mäßig. Das lange Haar braucht mehrmals wöchentlich Bürsten, und der Hund braucht tägliche Spaziergänge und Spiel, doch seine geringe Größe hält den Bewegungsbedarf überschaubar.
Die übliche Lebenserwartung liegt bei 13 bis 15 Jahren, was selbst für eine Zwergrasse lang ist, besonders bei guter Zahnpflege und schlankem Gewicht.
Für beides ja, unter Bedingungen. Er passt sich gut an Wohnungen an, wenn er täglich Bewegung bekommt, und er eignet sich besser für Familien mit älteren, behutsamen Kindern als für Haushalte mit Kleinkindern.
Er haart wenig. Das einschichtige, seidig strukturierte Haar verliert kaum Haare, braucht aber regelmäßiges Bürsten, um frei von Knoten zu bleiben.
Die Rasse ist etabliert, aber weniger verbreitet als gängige Zwergrassen. Welpen sind meist über spezialisierte Züchter erhältlich, und Hunde tauchen mitunter bei rassespezifischen Tierschutzstellen auf.