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Pharaonenhund — a Mittel, Freundlich Hund breed originating in Malta

Pharaonenhund

Der Pharaoh Hound ist ein schlanker, anhänglicher Windhund, bekannt für seine uralte Abstammung und seine liebenswerte Eigenheit, bei Freude zu erröten.

Size
Mittel
Lifespan
12–14 years
Origin
Malta
Temperament
Freundlich
Standard colors
Weiß, Lohfarben, Fuchs und Gold
Key Traits
FreundlichAnhänglichUnabhängigAthletischAufmerksam

Characteristics

Energy Level5
Trainability3
Good With Kids3
Good With Pets5
Grooming Needs1

Coat and grooming

How the Pharaonenhund coat is built, and what that means when you groom it.

Fellschichten
Einfaches Fell
Fellstruktur
Glatt
Fellänge
Kurz
Haarwechsel
Geringer Haarverlust

Pharaonenhund colors and patterns

What each club's breed standard says about every Pharaonenhund color and pattern. Point at a ruling to see the club's own wording.

Breed standards describe the Pharaonenhund in Weiß, Lohfarben, Fuchs und Gold.

Fell: rulings by club
Color or patternFCIAKCUKCKCKUSA
WeißStandardgemäß (“white markings allowed as follows”)Standardgemäß (“White Markings”)Standardgemäß (“white markings allowed as follows”)Standardgemäß (“Tan & White Markings”)Standardgemäß (“white markings allowed as follows”)
LohfarbenStandardgemäß (“Tan or rich tan”)Standardgemäß (“Tan”)Standardgemäß (“Tan or rich tan”)Standardgemäß (“Tan or rich tan”)Standardgemäß (“Tan or rich tan”)
FuchsNicht anerkanntStandardgemäß (“Chestnut”)Nicht anerkanntNicht anerkanntNicht anerkannt
GoldNicht anerkanntStandardgemäß (“Red Golden”)Nicht anerkanntNicht anerkanntNicht anerkannt
AlbinoNicht anerkanntNicht anerkanntDisqualifizierend (“Albinism”)Nicht anerkanntNicht anerkannt
Patterns
StichelschimmelFehler (“Flecking or white other than above undesirable”)Fehler (“Flecking or other white undesirable”)Fehler (“Flecking or any other white is undesirable”)Fehler (“Flecking or white other than above undesirable”)Fehler (“Flecking or white other than above undesirable”)
Augen: rulings by club
Color or patternFCIAKCUKCKCKUSA
BernsteinfarbenStandardgemäß (“Amber coloured, blending with coat”)Standardgemäß (“amber colored, blending with coat”)Standardgemäß (“amber colored, blending with the coat”)Standardgemäß (“Amber coloured, blending with coat”)Standardgemäß (“Amber-coloured, blending with coat”)
Nase: rulings by club
Color or patternFCIAKCUKCKCKUSA
RosaStandardgemäß (“Flesh coloured only, blending with coat”)Standardgemäß (“flesh colored, blending with the coat. No other color”)Standardgemäß (“Flesh colored, which blends with the coat, is the only acceptable nose color”)Standardgemäß (“Flesh-coloured only, blending with coat”)Standardgemäß (“Flesh-coloured only, blending with coat”)

What the rulings mean

Standardgemäß
Described by the club's breed standard.
Fehler
Named by the club's breed standard as a fault: the animal can be shown but is penalized.
Disqualifizierend
The club's breed standard disqualifies an animal of this color or pattern.
Nicht anerkannt
The club does not accept this color or pattern for the breed.

Color changes

How a Pharaonenhund's colors can change over its life.

  • Weißchanges toStichelschimmel

    Fell · Mit dem Alter · from 2 weeks

Über den Pharaonenhund

Der Pharaonenhund ist ein mittelgroßer Windhund aus Malta, dort Kelb tal-Fenek genannt. Er ist anhänglich, athletisch und errötet, wenn er aufgeregt ist.

Der Pharaonenhund ist ein mittelgroßer Windhund von der Insel Malta, wo er seit langer Zeit zur Kaninchenjagd über felsigem Gelände eingesetzt wird. Der maltesische Name Kelb tal-Fenek bedeutet übersetzt "Hund des Kaninchens". Er jagt durch eine Kombination aus Sicht, Geruch und Gehör und unterscheidet sich damit von vielen anderen Windhunden, die sich vor allem auf das Auge verlassen.

Die Rasse hat ein hell- bis kastanienbraunes Fell, große aufrechte Ohren und einen athletischen Körperbau, der schnelle Verfolgungen über unebenes Gelände erlaubt. Ausgewachsene Hunde erreichen meist eine Schulterhöhe von etwa 53 bis 63 cm und ein Gewicht von rund 20 bis 25 kg. Ein Merkmal, das Halter oft erwähnen, ist das Erröten: Wenn der Hund glücklich oder aufgeregt ist, färben sich seine Nase und der Bereich um die Ohren in einem tieferen Rosaton.

Im Haus ist der Pharaonenhund in der Regel ruhig und anhänglich. Er bindet sich eng an seine Familie und ist mit bekannten Menschen im Allgemeinen freundlich. Die für Jagdhunde typische Eigenständigkeit führt dazu, dass er nicht immer genau das tut, was verlangt wird. Auf geduldige, belohnungsbasierte Führung reagiert er jedoch gut.

Pharaonenhund auf einen Blick
MerkmalAngabe
HerkunftMalta
GrößeMittelgroß (etwa 20 bis 25 kg)
Lebenserwartung12 bis 14 Jahre
Gruppe/AufgabeWindhund, ursprünglich Kaninchenjäger
Verträglich mitFamilienmitgliedern und Kindern bei gemeinsamem Aufwachsen; kleine Haustiere beaufsichtigen

Für wen der Hund passt

Diese Rasse eignet sich für aktive Haushalte, die täglich Bewegung und einen sicher eingezäunten Auslauf bieten können. Sie passt gut zu Haltern, die einen sauberen, pflegeleichten Hund schätzen und einen ausgeprägten Jagdtrieb gegenüber Kleintieren in Kauf nehmen. Wer sofortigen, militärisch anmutenden Gehorsam erwartet, kann das eigenständige Wesen als anstrengend empfinden. In Haushalten mit Katzen oder Kleintieren sollte die Zusammenführung vorsichtig erfolgen, da der Jagdtrieb stark ausgeprägt ist.

Geschichte und Herkunft

Der Pharaonenhund entstand auf Malta als Kaninchenjäger, dort Kelb tal-Fenek genannt. In den 1920er bis 1930er Jahren kam er nach Großbritannien und wurde im späten 20. Jahrhundert anerkannt.

Der Pharaonenhund ist der Nationalhund Maltas, wo er seit Jahrhunderten als Jagdhund unter dem einheimischen Namen Kelb tal-Fenek gehalten wird. Auf Malta und der Nachbarinsel Gozo setzten Jäger ihn ein, um Kaninchen zwischen Steinmauern und auf rauem Boden aufzuspüren und aufzuscheuchen, oft in Zusammenarbeit mit Frettchen und bei Nacht.

Der moderne Rassename und eine ältere populäre Theorie verbanden den Hund mit dem alten Ägypten, gestützt auf seine Ähnlichkeit mit Hunden auf ägyptischen Grabmalereien. Spätere genetische Studien belegten keine direkte, ununterbrochene Linie zu den Hunden des alten Ägypten. Die Rasse versteht sich am besten als seit langem etablierter maltesischer Typ und nicht als wörtlicher Überlebender der Pharaonenzeit.

Der Hund kam um die 1920er und 1930er Jahre nach Großbritannien, wo ab den 1960er Jahren festere Zuchtprogramme aufgebaut wurden. Britische und amerikanische Kennel Clubs erkannten den Pharaonenhund im späten 20. Jahrhundert an, was zur Vereinheitlichung seines Erscheinungsbildes und zur Verbreitung in neuen Ländern beitrug. In Deutschland werden Rasse und Zucht vom VDH und der FCI betreut.

Trotz internationaler Anerkennung bleibt der Pharaonenhund außerhalb Maltas verhältnismäßig selten. Er ist weiterhin eng mit seiner Heimatinsel verbunden, wo die Tradition der Kaninchenjagd neben seinem Leben als Begleithund fortbesteht.

Erscheinungsbild und Rassestandard

Der Pharaonenhund ist ein schlanker, mittelgroßer Windhund mit kurzem hell- bis kastanienbraunem Fell, großen Stehohren und bernsteinfarbenen Augen. Er misst meist 53 bis 63 cm und wiegt 20 bis 25 kg.

Der Pharaonenhund zeigt die schlanke, elegante Silhouette, die für Windhunde typisch ist. Der Körper ist etwas länger als hoch, mit tiefer Brust, aufgezogenem Bauch und langen, sauberen Läufen, die auf Geschwindigkeit ausgelegt sind. Der Kopf ist lang und fein gemeißelt, der Fang läuft spitz zu, und die großen Ohren stehen aufrecht und richten sich nach vorne, wenn der Hund aufmerksam ist.

Zusammenfassung des Rassestandards
MerkmalStandard
HöheRüden etwa 58 bis 63 cm; Hündinnen etwa 53 bis 61 cm Schulterhöhe
GewichtEtwa 20 bis 25 kg
FellKurz, fein und glänzend; eng anliegend
FarbenHell- bis kastanienbraun, oft mit weißen Abzeichen an Brust, Zehen, Rutenspitze und einer schmalen Blesse
AugenBernsteinfarben, harmonieren mit der Fellfarbe; oval und mäßig tief liegend

Fell und Farben

Das Fell ist kurz, fein und liegt flach an der Haut, ohne Unterwolle. Der zugelassene Farbbereich reicht von einem hellen Braun über kräftigere Kastanien- und Rotgoldtöne. Weiße Abzeichen sind an festgelegten Stellen erlaubt: eine weiße Spitze an der Rute (mitunter "Flagge" genannt), Weiß an der Brust, weiße Zehen und eine schmale weiße Blesse in der Mitte des Gesichts. Starke weiße Flecken oder Sprenkelung am Nacken, an den Schultern oder am Körper gelten nach den meisten Standards als Fehler. Das dünne Fell isoliert den Hund kaum, daher friert er leicht und sollte bei kaltem Wetter geschützt werden.

Wesen und Charakter

Der Pharaonenhund ist anhänglich und verspielt in der Familie, freundlich, aber gegenüber Fremden manchmal zurückhaltend, und stark auf die Jagd kleiner Tiere ausgerichtet. Er ist klug und sensibel.

Zu Hause ist der Pharaonenhund anhänglich, verspielt und oft eng an seine Menschen gebunden. Viele genießen die Nähe zum Menschen so sehr, dass sie sich gern an Familienmitglieder lehnen oder neben ihnen zusammenrollen. Die Rasse versteht sich meist gut mit Kindern, mit denen sie aufgewachsen ist. Wegen ihrer Energie und Schnelligkeit sollte das Spiel mit sehr kleinen Kindern jedoch beaufsichtigt werden.

Gegenüber Fremden reichen die Reaktionen von offen freundlich bis höflich zurückhaltend. Frühe Sozialisierung hilft dem Hund, in neuen Situationen und mit unbekannten Menschen entspannt zu bleiben. Die Rasse ist aufmerksam und meldet Besucher häufig durch Bellen an, ist aber nicht für den Wachdienst gemacht und zeigt selten Aggression.

Der starke Beutetrieb prägt einen Großteil seines Verhaltens im Freien. Ein Pharaonenhund kann hinter einem Kaninchen, Eichhörnchen oder einer Katze hersprinten, daher sind ein sicherer Zaun und Leinendisziplin wichtig. Mit anderen Hunden ist er in der Regel gesellig. Bei Katzen und Kleintieren hängt der Erfolg von sorgfältiger Zusammenführung und Aufsicht ab, und manche Hunde werden nie zu sicheren Gefährten für kleine Tiere.

Merkmalsbewertung (1 = niedrig, 5 = hoch)
MerkmalBewertung
Anhänglichkeit5
Energie4
Ausbildbarkeit3
Bellfreudigkeit3
Haaren2

Pflege und Fellpflege

Der Pharaonenhund braucht dank seines kurzen Fells wenig Pflege, benötigt aber tägliche Bewegung, einen sicheren Auslauf und Schutz vor Kälte.

Fellpflege

  • Bürsten Sie das kurze Fell etwa einmal pro Woche mit einer weichen Bürste oder einem Pflegehandschuh, um lose Haare zu entfernen.
  • Baden Sie den Hund nur bei Bedarf; das Fell bleibt leicht sauber und hat kaum Hundegeruch.
  • Schneiden Sie die Krallen alle paar Wochen und achten Sie darauf, dass sie auf harten Böden nicht klappern.
  • Reinigen Sie die großen Stehohren regelmäßig und achten Sie auf Ohrenschmalz oder Rötungen.
  • Putzen Sie die Zähne mehrmals pro Woche, um die Zahngesundheit zu unterstützen.

Bewegung

  • Bieten Sie täglich mindestens 45 bis 60 Minuten Aktivität, einschließlich der Möglichkeit zum Laufen.
  • Nutzen Sie einen sicher eingezäunten Bereich zum freien Sprinten; der Jagdtrieb macht den Rückruf in der Nähe kleiner Tiere unzuverlässig.
  • Führen Sie diese Rasse in offenen oder nicht eingezäunten Räumen an der Leine.
  • Bieten Sie geistige Beschäftigung wie Nasenarbeit oder Trainingseinheiten, denn die Rasse ist klug und langweilt sich schnell.

Umgebung

Der Pharaonenhund passt in ein Zuhause mit Zugang zu einem sicheren, eingezäunten Garten, kann aber bei ausreichender Bewegung auch in kleineren Räumen leben. Das dünne Fell und die fehlende Unterwolle bedeuten, dass er kalte und feuchte Bedingungen nicht mag. Ein warmes, weiches Bett im Haus ist wichtig, und ein Mantel oder Pullover hilft bei kalten Spaziergängen. Dies ist ein Haushund, der bei niedrigen Temperaturen nicht draußen gehalten werden sollte.

Ernährung und Fütterung

Füttern Sie den Pharaonenhund mit einem vollwertigen Futter passend zu Lebensphase und Aktivität, aufgeteilt auf zwei Mahlzeiten am Tag, und halten Sie ihn schlank zum Schutz der Gelenke.

Der Pharaonenhund gedeiht gut mit einem vollwertigen, ausgewogenen Hundefutter, das zu seiner Lebensphase und seinem Aktivitätsniveau passt. Als schlanke, athletische Rasse sollte er so gefüttert werden, dass die Rippen leicht zu ertasten, aber nicht zu sehen sind und von oben eine deutliche Taille erkennbar ist. Die genauen Mengen hängen vom Futter, vom Gewicht, Alter und Bewegungsumfang des Hundes ab. Nutzen Sie die Angaben des Herstellers als Ausgangspunkt und passen Sie sie an den Körperzustand an. Frisches Wasser sollte immer verfügbar sein.

Allgemeiner Fütterungsleitfaden (an den einzelnen Hund anpassen)
LebensphaseMenge pro TagMahlzeiten
Welpe (2 bis 6 Monate)Nach Welpenfutter-Etikett, über den Tag verteilt3 bis 4
Junghund (6 bis 12 Monate)Nach Etikett, mit nachlassendem Wachstum leicht reduziert2 bis 3
Erwachsen (1 bis 7 Jahre)Etwa 150 bis 250 g hochwertiges Trockenfutter2
Senior (ab 7 Jahren)Reduzierte Kalorien passend zur geringeren Aktivität2

Leckerlis und Ergänzungsmittel

Halten Sie Leckerlis auf höchstens etwa 10 Prozent der täglichen Kalorien, damit der Hund schlank bleibt. Kleine Stücke schlicht gekochtes Fleisch oder kalorienarme Handelsleckerlis eignen sich gut als Belohnung im Training. Die meisten Pharaonenhunde mit vollwertigem Futter benötigen keine zusätzlichen Ergänzungsmittel; besprechen Sie Gelenk- oder Hautpräparate vor der Gabe mit einem Tierarzt, da unnötige Ergänzungsmittel schaden können.

Gesundheit und häufige Erkrankungen

Der Pharaonenhund ist im Allgemeinen gesund mit einer Lebenserwartung von 12 bis 14 Jahren. Halter sollten auf Empfindlichkeit gegenüber Narkose und bestimmten Medikamenten sowie Gelenkprobleme achten.

Der Pharaonenhund gilt als verhältnismäßig gesunde und robuste Rasse mit einer typischen Lebenserwartung von 12 bis 14 Jahren. Er hat weniger Erbkrankheiten als viele andere Rassen, was teils an seiner langen Geschichte als arbeitender Jagdhund liegt. Wie bei allen Windhunden beeinflusst sein geringer Körperfettanteil, wie er bestimmte Medikamente und Narkosen verträgt, daher sollte das Tierärzteteam die Rasse vor jedem Eingriff kennen.

Erkrankungen, die man kennen sollte
ErkrankungAnzeichenHinweis
Narkose- und MedikamentenempfindlichkeitLangsame Erholung, übermäßige Reaktion auf BeruhigungsmittelSchlanker Windhundkörper verändert den Arzneimittelabbau; Rasse dem Tierarzt mitteilen
Hüft- oder EllbogenproblemeSteifheit, Lahmheit, Zögern beim SpringenSeltener als bei vielen Rassen, aber möglich; Hund schlank halten
PatellaluxationHüpfender Gang, zeitweise Lahmheit der HinterhandKniescheibe springt aus ihrer Position; von leicht bis operativ reichend
Hautverletzungen und KälteempfindlichkeitSchnitte, Schürfwunden, Zittern bei KälteDünnes Fell bietet kaum Schutz; bei Kälte schützen
ZahnerkrankungenMundgeruch, Zahnstein, wundes ZahnfleischRegelmäßiges Zähneputzen und Kontrollen senken das Risiko

Vorsorge

  • Halten Sie Impfungen und Parasitenschutz auf dem aktuellen Stand.
  • Vereinbaren Sie jährliche Untersuchungen beim Tierarzt, bei Senioren zweimal im Jahr.
  • Halten Sie ein schlankes Körpergewicht, um die Gelenke zu schonen.
  • Putzen Sie regelmäßig die Zähne und sorgen Sie nach Empfehlung für professionelle Zahnpflege.
  • Informieren Sie jeden Tierarzt vor Eingriffen über die Medikamenten- und Narkoseempfindlichkeit der Rasse.

Erziehung und Sozialisierung

Der Pharaonenhund ist klug, aber eigenständig und sensibel. Er lernt gut mit kurzen, positiven Einheiten und früher Sozialisierung, doch sein Beutetrieb erschwert einen zuverlässigen Freilaufrückruf.

Der Pharaonenhund ist klug und kann eine breite Palette von Kommandos lernen, doch seine Windhundeigenständigkeit lässt ihn abwägen, ob eine Aufforderung das Befolgen wert ist. Er ist zudem sensibel und reagiert nicht gut auf harte Korrekturen, die ihn eher blockieren oder den Führenden meiden lassen. Kurze, fröhliche Einheiten mit Futter- und Spielbelohnungen wirken am besten. Der Rückruf ist die am schwersten zuverlässig zu festigende Fertigkeit, denn ein sich bewegendes Kaninchen oder eine Katze kann das Training überlagern. Deshalb halten die meisten Halter den Hund an der Leine oder in einem eingezäunten Bereich, wenn Freilauf riskant ist.

Grundlagen

  1. Beginnen Sie früh mit der Sozialisierung und setzen Sie den Welpen Menschen, Orten, Geräuschen und anderen Hunden aus.
  2. Bringen Sie das Erkennen des Namens sowie ein Markerwort oder einen Clicker bei, um korrektes Verhalten zu markieren.
  3. Bauen Sie Grundsignale einzeln auf: Sitz, Platz und Bleib, in kurzen Einheiten.
  4. Trainieren Sie den Rückruf ab dem Welpenalter intensiv, belohnen Sie das Kommen stets und üben Sie zuerst in sicher umschlossenen Bereichen.
  5. Ergänzen Sie Leinenführigkeit und führen Sie nach und nach Ablenkungen ein, sobald der Hund Fortschritte macht.

Zucht und Aufzucht der Welpen

Pharaonenhunde erreichen die Zuchtreife mit etwa 18 bis 24 Monaten. Würfe umfassen durchschnittlich sechs bis acht Welpen nach etwa 63 Tagen Tragzeit, und verantwortungsvolle Züchter prüfen Gesundheit und Wesen.

Verantwortungsvolle Zucht von Pharaonenhunden richtet sich auf Gesundheit, gefestigtes Wesen und Einhaltung des Rassestandards statt auf Menge. Obwohl Hunde sich früher fortpflanzen können, warten Züchter in der Regel bis zur vollen Reife mit etwa 18 bis 24 Monaten vor dem ersten Wurf, damit der Hund körperlich und geistig entwickelt und die Gesundheitsuntersuchung abgeschlossen ist. Die Verpaarung wird auf den Läufigkeitszyklus der Hündin abgestimmt, und die Trächtigkeit dauert etwa 63 Tage ab der Empfängnis.

Würfe umfassen typischerweise sechs bis acht Welpen, wobei kleinere und größere Würfe vorkommen. Neugeborene sind hilflos und auf die Mutter für Wärme und Milch angewiesen, weshalb ein sauberer, warmer Wurfbereich wichtig ist. Die Welpen öffnen die Augen nach etwa zwei Wochen und beginnen zwischen der vierten und sechsten Woche mit dem Absetzen. Frühes Anfassen und behutsames Vertrautmachen mit den Anblicken und Geräuschen des Haushalts in den ersten Wochen fördern selbstsichere, ausgeglichene erwachsene Hunde.

Welpen ziehen meist ab etwa acht Wochen in ihr neues Zuhause, nach den ersten Impfungen und tierärztlichen Kontrollen. Da die Rasse selten ist, tragen sich Interessenten oft in eine Warteliste bei einem seriösen Züchter ein.

Zuchtdaten auf einen Blick
KennzahlWert
ZuchtreifeEtwa 18 bis 24 Monate
LäufigkeitszyklusEtwa zweimal im Jahr
TragzeitEtwa 63 Tage
Durchschnittliche Wurfgröße6 bis 8 Welpen
Augen öffnen sichNach etwa 14 Tagen
AbsetzenEtwa 4 bis 6 Wochen
Übliches AbgabealterAb etwa 8 Wochen

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Häufig gestellte Fragen

Häufige Fragen zum Pharaonenhund betreffen seine Größe, sein Wesen, seinen Pflegebedarf, seine Lebenserwartung, seine Eignung als Familienhund und die Verfügbarkeit.

Wie groß wird ein Pharaonenhund?

Er ist ein mittelgroßer Windhund. Rüden erreichen eine Schulterhöhe von etwa 58 bis 63 cm und Hündinnen etwa 53 bis 61 cm, bei einem Gewicht von rund 20 bis 25 kg.

Wie ist das Wesen des Pharaonenhunds?

Er ist anhänglich und verspielt in der Familie, aufmerksam und klug, mit einer Eigenständigkeit aus seiner Jagdvergangenheit. Mit bekannten Menschen ist er meist freundlich und gegenüber Fremden manchmal zurückhaltend.

Ist der Pharaonenhund schwer zu pflegen?

Die Fellpflege ist dank des kurzen Fells einfach, doch die Rasse braucht tägliche Bewegung, einen sicheren Zaun und Schutz vor Kälte. Der Rückruf kann wegen des starken Beutetriebs unzuverlässig sein, daher erfordern Training und sichere Verwahrung Aufwand.

Wie lange leben Pharaonenhunde?

Die typische Lebenserwartung liegt bei 12 bis 14 Jahren. Die Rasse ist im Allgemeinen gesund, hat aber die für Windhunde typische Empfindlichkeit gegenüber bestimmten Medikamenten und Narkosen.

Ist der Pharaonenhund ein guter Familienhund?

Ja, in einem aktiven Zuhause. Er bindet sich eng an seine Menschen und versteht sich gut mit Kindern, mit denen er aufwächst. Haushalte mit Katzen oder Kleintieren sollten die Zusammenführung wegen des Jagdtriebs vorsichtig gestalten.

Erröten Pharaonenhunde wirklich?

Ja. Wenn der Hund glücklich oder aufgeregt ist, färben sich die Nase und die Haut um die Ohren in einem tieferen Rosaton, ein Effekt, den Halter oft als Erröten bezeichnen.

Sind Pharaonenhunde leicht zu finden?

Außerhalb Maltas sind sie verhältnismäßig selten. Interessenten warten oft auf einen Wurf bei einem seriösen Züchter, daher kann die Suche nach einem Welpen einige Zeit dauern.

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