
Der Norwegische Buhund ist eine fröhliche Spitzrasse, bekannt für sein freundliches, aufmerksames Wesen und seine unermüdliche Energie als Hof- und Hütebegleiter.
Wie das Fell des Norwegischer Buhund aufgebaut ist und was das für die Pflege bedeutet.
Kritisch: Ein Norwegischer Buhund sollte nicht geschoren werden.
Die Unterwolle hält Hitze ebenso ab wie Kälte, und das Deckhaar schützt die Haut vor Sonne und Insektenstichen. Wird das ganze Fell abgeschoren, fällt beides weg. Es wächst oft lückenhaft, weich oder in anderer Farbe nach, und bei manchen Tieren kehrt das Deckhaar nie richtig zurück. Bürsten Sie die Unterwolle aus, statt sie abzuschneiden.
Hinweis: Ein Norwegischer Buhund stößt seine Unterwolle in starken Schüben ab.
Die Unterwolle löst sich über einige Wochen in starken Schüben. Ein Unterwollharke oder ein Bad mit anschließendem gründlichem Föhnen entfernt sie weit schneller als tägliches Bürsten. Das Fell kurz zu scheren ist dafür keine Abkürzung.
Der Norwegische Buhund ist ein mittelgroßer Spitz aus Norwegen, geschätzt als munterer, wachsamer Hof- und Hütehund mit 13 bis 15 Jahren Lebenserwartung.
Der Norwegische Buhund ist ein mittelgroßer Spitz, der in Norwegen als vielseitiger Hofhund gezüchtet wurde. Der Name verbindet die norwegischen Wörter für Gehöft (bu) und Hund (hund) und beschreibt damit die Arbeit, die die Rasse seit Jahrhunderten verrichtet: den Hof bewachen, Vieh hüten und der Familie Gesellschaft leisten.
Ein Buhund misst etwa 16 bis 18,5 Zoll an der Schulter und wiegt zwischen 26 und 40 Pfund. Der Körperbau ist quadratisch und leichtfüßig, mit keilförmigem Kopf, Stehohren und einer Rute, die sich eng über dem Rücken ringelt. Das Doppelhaar ist wetterfest und kommt in Weizenfarbe oder Schwarz vor.
Das Wesen ist freundlich und energiegeladen. Buhunde binden sich eng an ihre Menschen, bleiben gegenüber Veränderungen im Umfeld aufmerksam und setzen ihre Stimme bereitwillig ein. Sie wurden dafür gezüchtet, beim Hüten von Vieh eigenständig Entscheidungen zu treffen. Deshalb sind sie intelligent und arbeitsfreudig, zugleich aber auch unabhängig.
| Merkmal | Angabe |
|---|---|
| Herkunft | Norwegen |
| Größe | Mittel (26 bis 40 lb) |
| Lebenserwartung | 13 bis 15 Jahre |
| Gruppe/Aufgabe | Hüte- und Hofhund |
| Verträgt sich mit | Familien, Kindern und anderen Hunden bei guter Sozialisierung |
Der Buhund passt in einen aktiven Haushalt, der ihm täglich Bewegung und eine Aufgabe bieten kann, sei es Hüten, Hundesport oder strukturiertes Spiel. Er kommt gut mit Familien und Kindern zurecht und toleriert andere Haustiere, wenn er mit ihnen aufwächst. Wer einen ruhigen Hund sucht oder lange von zu Hause abwesend ist, sollte sich die Anschaffung genau überlegen, denn die Rasse ist bellfreudig und braucht Gesellschaft und Beschäftigung.
Der Norwegische Buhund ist ein alter nordischer Spitz, eng mit dem bäuerlichen und wikingerzeitlichen Leben Norwegens verbunden, dessen Standard im frühen 20. Jahrhundert festgelegt wurde.
Der Buhund gehört zur Familie der nordischen Spitze, die seit Tausenden von Jahren in Skandinavien an der Seite des Menschen leben. Hunde ähnlichen Typs wurden in wikingerzeitlichen Grabstätten in Norwegen gefunden, wo man sie ihren Besitzern beigab. Das verweist auf eine lange Arbeitsgemeinschaft auf dem Land, aus dem Norwegen wurde.
Den größten Teil seiner Geschichte war die Rasse ein allgemeiner Hofhund. Sie trieb Schafe und Rinder, bewachte das Gehöft, schlug bei Fremden oder Raubtieren Alarm und arbeitete im rauen Gelände der norwegischen Küste und Fjorde. Die Hunde wurden nach Nützlichkeit statt nach Aussehen ausgewählt. So entstand ein zähes, wetterfestes und anpassungsfähiges Tier.
Das organisierte Interesse an der Rasse wuchs im frühen 20. Jahrhundert. Einem Norweger namens John Saeland wird zugeschrieben, den Buhund gefördert und die erste Rassehundeausstellung mitorganisiert zu haben, die 1920 in Norwegen stattfand. Es folgte ein Rasseklub, der einen schriftlichen Standard festlegte und mit der Zuchtbuchführung begann.
Später verbreitete sich der Buhund über Norwegen hinaus in andere Länder, teils getragen von skandinavischen Auswanderern. Außerhalb seiner Heimat bleibt er vergleichsweise selten, hat aber feste Anhängerschaften im Vereinigten Königreich, in Nordamerika und in Australien, wo er im Hüten und in der Gehorsamsprüfung antritt und zugleich als Begleithund lebt.
Der Norwegische Buhund ist ein quadratischer, mittelgroßer Spitz mit Stehohren, geringelter Rute und wetterfestem Doppelhaar in Weizenfarbe oder Schwarz.
Der Buhund ist ein leicht gebauter, quadratischer Hund von mittlerer Größe, der ausgewogen und flink statt schwer wirkt. Der Kopf ist keilförmig mit trockenem Fang, dunklen Augen und aufrechten, spitzen Ohren. Die Rute ist hoch angesetzt und in enger Ringelung über dem Rücken getragen, ein typisches Spitzmerkmal. Der Gesamteindruck ist der eines wendigen, aufmerksamen Arbeitshundes.
| Merkmal | Standard |
|---|---|
| Höhe | Rüden etwa 17 bis 18,5 Zoll; Hündinnen etwa 16 bis 17,5 Zoll |
| Gewicht | 26 bis 40 lb |
| Haar | Dichtes Doppelhaar: hartes Deckhaar über weicher, dichter Unterwolle |
| Farben | Weizenfarben (helles Creme bis gelblich-rot) oder Schwarz |
| Augen | Oval, dunkelbraun, aufmerksamer Ausdruck |
Das Doppelhaar ist der wichtigste Schutz der Rasse gegen Kälte und Nässe. Ein hartes, anliegendes Deckhaar lässt Wasser abperlen, während die weiche Unterwolle Wärme speichert. Das Haar ist am Kopf und an der Vorderseite der Läufe kürzer und an Hals, Brust und der Rückseite der Oberschenkel länger.
Anerkannt sind zwei Farbgruppen. Weizenfarben reicht von hellem Creme bis zu einem gelblichen Rot, mitunter mit dunkleren Haarspitzen und einer dunkleren Maske, wobei ein geringer Anteil Weiß zulässig ist. Schwarze Hunde sollten möglichst einfarbig sein, auch hier sind begrenzte weiße Abzeichen erlaubt. Die Unterwolle bei schwarzen Hunden darf etwas heller als das Deckhaar sein.
Der Norwegische Buhund ist freundlich, anhänglich und energiegeladen, wachsam gegenüber Fremden, familientauglich und ausgesprochen bellfreudig.
Der Buhund ist ein fröhlicher, menschenbezogener Hund. Er baut eine enge Bindung zu seinem Haushalt auf und möchte am Tagesgeschehen teilhaben, statt allein gelassen zu werden. Mit Familienmitgliedern, Kinder eingeschlossen, ist er zärtlich und verspielt, und seine gleichmäßige Energie macht ihn zu einem guten Begleiter für ein aktives Zuhause.
Gegenüber Fremden ist die Rasse aufmerksam und wachsam. Sie neigt dazu, Ankünfte und Veränderungen auf dem Grundstück anzuzeigen. Dadurch ist sie ein tüchtiger Wachhund, wenn auch kein aggressiver Schutzhund. Frühe und fortlaufende Sozialisierung hilft ihr, Besucher mit Selbstvertrauen statt mit Misstrauen zu begrüßen.
Gegenüber anderen Tieren ist der Buhund im Allgemeinen umgänglich, besonders mit Hunden, mit denen er aufgewachsen ist. Sein Hütehintergrund kann sich als Neigung zeigen, sich bewegende Tiere und Menschen zu jagen oder anzustupsen, weshalb Aufsicht im Umgang mit Kleintieren und kleinen Kindern sinnvoll ist.
Die Rasse ist intelligent und lernt schnell, ist zugleich aber unabhängig, ein Ergebnis der Zucht auf eigenständiges Arbeiten am Vieh ohne ständige Anleitung. Das prägendste Merkmal im Alltag ist die Stimme: Buhunde bellen bereitwillig, und der Umgang mit dieser Bellfreudigkeit gehört zur Haltung der Rasse dazu.
| Merkmal | Bewertung |
|---|---|
| Anhänglichkeit | 5 |
| Energie | 5 |
| Erziehbarkeit | 4 |
| Bellfreudigkeit | 5 |
| Haarwechsel | 4 |
Der Norwegische Buhund braucht regelmäßiges Bürsten, intensive saisonale Fellpflege und mindestens eine Stunde Bewegung pro Tag samt geistiger Auslastung.
Das Doppelhaar ist den größten Teil des Jahres recht pflegeleicht, haart jedoch während des saisonalen Fellwechsels im Frühjahr und Herbst stark.
Dies ist eine Arbeitsrasse mit hoher Ausdauer, die sowohl körperliche als auch geistige Auslastung braucht.
Der Buhund passt sich unterschiedlichen Wohnformen an, solange seine Bedürfnisse erfüllt werden. Ein Haus mit gesichertem Garten eignet sich gut für ihn, doch er kann bei ausreichender täglicher Bewegung auch auf kleinerem Raum leben. Das wetterfeste Haar hält Kälte und Nässe mühelos stand, während bei Hitze auf Schatten und Wasser geachtet werden sollte. Da die Rasse bellfreudig ist, sollten Halter in eng bebauter Nachbarschaft ein Belltraining einplanen.
Der Norwegische Buhund gedeiht mit einer ausgewogenen Ernährung passend zu mittlerer Größe und hoher Aktivität, in abgemessenen Mahlzeiten gefüttert, um Übergewicht zu vermeiden.
Der Buhund braucht eine vollständige und ausgewogene Ernährung, die zu einem mittelgroßen, aktiven Hund passt. Wählen Sie ein hochwertiges Futter, das dem Lebensabschnitt des Hundes entspricht, mit ausreichend Eiweiß und Fett für sein Arbeitsenergieniveau. Da die Rasse athletisch und futtermotiviert ist, kommt es auf die Portionskontrolle an: Mahlzeiten abmessen statt frei füttern und die Mengen an Gewicht und Aktivität des einzelnen Hundes anpassen.
| Lebensabschnitt | Menge pro Tag | Mahlzeiten |
|---|---|---|
| Welpe (2 bis 6 Monate) | Laut Produktangabe für das erwartete Erwachsenengewicht | 3 bis 4 |
| Junghund (6 bis 12 Monate) | Etwas über der Erwachsenenportion | 2 bis 3 |
| Erwachsen (1 bis 7 Jahre) | Etwa 1,5 bis 2 Tassen Trockenfutter | 2 |
| Senior (ab 7 Jahren) | Reduzierte Kalorien, wenn die Aktivität nachlässt | 2 |
Halten Sie Leckerlis auf höchstens etwa 10 Prozent der Tageskalorien und rechnen Sie jedes im Training verwendete Futter mit ein. Die meisten Buhunde mit einer vollständigen Ernährung brauchen keine Ergänzungsmittel, doch eine Tierärztin oder ein Tierarzt kann Omega-Fettsäuren für das Haarkleid oder eine Gelenkunterstützung für ältere Hunde empfehlen. Stellen Sie jederzeit frisches Wasser bereit und fragen Sie vor der Gabe eines Ergänzungsmittels beim Tierarzt nach.
Der Norwegische Buhund ist eine allgemein robuste Rasse mit 13 bis 15 Jahren Lebenserwartung; Hüftdysplasie und erbliche Augenerkrankungen gehören zu den Punkten, auf die zu achten ist.
Der Buhund ist eine robuste und vergleichsweise gesunde Rasse, begünstigt durch einen Arbeitshintergrund, der gesunde, funktionale Hunde bevorzugte. Bei guter Pflege leben die meisten 13 bis 15 Jahre. Wie bei allen Rassen treten bestimmte erbliche Erkrankungen auf, und der Kauf bei einer Züchterin oder einem Züchter, die ihren Zuchtbestand untersuchen lassen, senkt das Risiko.
| Erkrankung | Anzeichen | Hinweis |
|---|---|---|
| Hüftdysplasie | Steifheit, Lahmen, Zögern beim Springen | Zuchthunde untersuchen; Gewicht kontrollieren |
| Erblicher Katarakt | Trübes Auge, Veränderungen der Sehkraft | Augenuntersuchung der Elterntiere hilft, Träger zu erkennen |
| Weitere erbliche Augenerkrankungen | Nachlassende oder schwindende Sehkraft | Regelmäßige Augenuntersuchungen fördern die Früherkennung |
Der Norwegische Buhund ist intelligent und lernwillig, aber unabhängig, und spricht am besten auf konsequente, belohnungsbasierte Erziehung samt Bellkontrolle an.
Der Buhund lernt schnell und arbeitet gern mit seinem Menschen zusammen, was ihn für Gehorsam, Agility, Hüten und Rally gut geeignet macht. Sein Hütehintergrund verlieh ihm zudem eine unabhängige Ader, weshalb er stumpfe Wiederholungen hinterfragen kann. Kurze, abwechslungsreiche Einheiten halten seine Aufmerksamkeit besser als lange. Zwei Schwerpunkte für diese Rasse sind die frühe Sozialisierung und der Umgang mit dem Bellen, denn der Hund ist von Natur aus stimmfreudig und wachsam.
Norwegische Buhunde werden mit etwa ein bis zwei Jahren reif, tragen Würfe von rund vier bis sieben Welpen und profitieren von der Gesundheitsuntersuchung des Zuchtbestands.
Eine verantwortungsvolle Zucht des Norwegischen Buhunds beginnt mit gesundheitlich untersuchten Elterntieren und einem Verständnis des Rassestandards. Die Hunde erreichen ihre körperliche Reife mit etwa ein bis zwei Jahren, und viele Züchter warten, bis eine Hündin mindestens zwei Jahre alt ist und die Hüft- und Augenuntersuchung bestanden hat, bevor sie ihren ersten Wurf bekommt. Die Trächtigkeit dauert etwa 63 Tage, und die Würfe sind in der Regel mittelgroß.
Das Werfen verläuft bei dieser gut gebauten Rasse meist unkompliziert, wobei ein ruhiger, vorbereiteter Wurfplatz und der Zugang zu tierärztlicher Unterstützung wichtig sind. Die Hündin versorgt die Welpen in den ersten Wochen normalerweise selbst. Züchter beginnen schon früh mit behutsamem Anfassen und Sozialisierung, und die Welpen ziehen meist mit rund acht Wochen in ihr neues Zuhause, zu diesem Zeitpunkt ist das Absetzen abgeschlossen und die ersten Impfungen und Entwurmungen sind im Gange.
| Kennwert | Wert |
|---|---|
| Geschlechtsreife | Etwa 1 bis 2 Jahre |
| Trächtigkeit | Ungefähr 63 Tage |
| Typische Wurfgröße | 4 bis 7 Welpen |
| Absetzalter | Etwa 7 bis 8 Wochen |
| Empfohlene Gesundheitsuntersuchung | Hüft- und Augenuntersuchung beider Elterntiere |
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Häufige Fragen zu Größe, Wesen, Pflegebedarf, Lebenserwartung, Eignung und Verfügbarkeit des Norwegischen Buhunds.
Es ist eine mittelgroße Rasse. Erwachsene messen etwa 16 bis 18,5 Zoll an der Schulter und wiegen rund 26 bis 40 Pfund, wobei Rüden in der Regel größer als Hündinnen sind.
Ja. Die Rasse ist freundlich und anhänglich und kommt bei früher Sozialisierung meist gut mit Kindern und anderen Hunden zurecht. Aufsicht im Umgang mit sehr kleinen Kindern ist wegen des Hüteinstinkts zum Anstupsen oder Jagen sinnvoll.
Er ist mittel bis anspruchsvoll. Die Fellpflege ist abgesehen vom starken saisonalen Haarwechsel überschaubar, doch die Rasse braucht mindestens eine Stunde Bewegung pro Tag samt geistiger Arbeit, und Halter müssen die Neigung zum Bellen einkalkulieren.
In der Regel 13 bis 15 Jahre bei guter Pflege, regelmäßigen Tierarztkontrollen und einem gesunden Gewicht.
Ja. Es ist eine stimmfreudige, wachsame Rasse, die Besucher und Veränderungen im Umfeld bereitwillig anzeigt. Ein frühes Training des Ruhesignals hilft, das Bellen im Griff zu behalten.
Sie kann sich bei ausreichender täglicher Bewegung und geistiger Auslastung an kleinere Räume anpassen, doch ihre Energie und ihr Bellen machen ein Zuhause mit gesichertem Garten und aktiven Haltern zur besseren Wahl.
Die Rasse ist außerhalb Norwegens vergleichsweise selten, weshalb Interessenten möglicherweise auf eine Warteliste bei einer seriösen Züchterin oder einem seriösen Züchter müssen. Sie hat feste Anhängerschaften im Vereinigten Königreich, in Nordamerika und in Australien.