United Pet Club
Dobermann — a Groß, Loyal Hund breed originating in Deutschland

Dobermann

Der Dobermann ist eine treue, intelligente Rasse, bekannt für ihre Wachsamkeit, ihre Eleganz und ihre furchtlose Ergebenheit als Wächter.

Size
Groß
Lifespan
10–13 years
Origin
Deutschland
Temperament
Loyal
Standard colors
Schwarz, Blau und Braun and 2 more
Key Traits
LoyalIntelligentAufmerksamFurchtlosBeschützend

Characteristics

Energy Level3
Trainability5
Good With Kids3
Good With Pets3
Grooming Needs5

Coat and grooming

How the Dobermann coat is built, and what that means when you groom it.

Fellschichten
Einfaches Fell
Fellstruktur
Glatt
Fellänge
Kurz
Haarwechsel
Mäßiger Haarverlust

Dobermann colors and patterns

What each club's breed standard says about every Dobermann color and pattern. Point at a ruling to see the club's own wording.

Breed standards describe the Dobermann in Schwarz, Blau, Braun, Rostrot und Isabell. Standard patterns: Lohzeichnung.

Fell: rulings by club
Color or patternFCIAKCUKCKCKUSA
SchwarzStandardgemäß (“black”)Standardgemäß (“Black & Rust”)Standardgemäß (“black”)Standardgemäß (“black”)Standardgemäß (“black”)
BlauNicht anerkanntStandardgemäß (“Blue & Rust”)Standardgemäß (“blue”)Standardgemäß (“blue”)Nicht anerkannt
BraunStandardgemäß (“brown”)Standardgemäß (“Red & Rust”)Standardgemäß (“red”)Standardgemäß (“brown”)Standardgemäß (“brown”)
RostrotStandardgemäß (“rust red”)Standardgemäß (“rust”)Standardgemäß (“rust colored”)Standardgemäß (“rust red”)Standardgemäß (“rust red”)
IsabellNicht anerkanntStandardgemäß (“Fawn (Isabella) & Rust”)Standardgemäß (“fawn (Isabella)”)Standardgemäß (“fawn (Isabella)”)Nicht anerkannt
WeißNicht anerkanntDisqualifizierend (“White”)DisqualifizierendNicht anerkannt (“White (white ancestry)”)Nicht anerkannt
AlbinoNicht anerkanntDisqualifizierendDisqualifizierend (“albinism”)Nicht anerkanntNicht anerkannt
CremeNicht anerkanntDisqualifizierendDisqualifizierendNicht anerkannt (“Cream (white ancestry)”)Nicht anerkannt
Patterns
LohzeichnungStandardgemäß (“rust red, clearly defined and clear markings (tan markings)”)Standardgemäß (“Markings-Rust, sharply defined”)Standardgemäß (“markings are rust colored”)Standardgemäß (“rust red markings”)Standardgemäß (“rust red, clearly defined, clear markings”)
EinfarbigNo rulingNo rulingFehler (“absence of markings”)No rulingNo ruling
Augen: rulings by club
Color or patternFCIAKCUKCKCKUSA
BraunStandardgemäß (“lighter shades are permitted for brown dogs”)Standardgemäß (“medium to darkest brown in black dogs”)Standardgemäß (“medium to dark brown in black dogs”)Standardgemäß (“medium to darkest brown in black dogs”)Standardgemäß (“lighter shades are permitted for brown dogs”)
DunkelbraunStandardgemäß (“dark in colour”)Standardgemäß (“darkest brown”)Standardgemäß (“dark brown”)Standardgemäß (“darkest brown”)Standardgemäß (“dark in colour”)
HellbraunNo rulingNo rulingNo rulingFehler (“light eyes in black dogs undesirable”)No ruling
GelbDisqualifizierend (“yellow eyes (bird of prey eye)”)No rulingNo rulingNo rulingDisqualifizierend (“yellow eyes (bird of prey eye)”)
Patterns
Verschiedenfarbige AugenDisqualifizierend (“different coloured eyes”)No rulingNo rulingNo rulingDisqualifizierend (“different-coloured eyes”)
Nase: rulings by club
Color or patternFCIAKCUKCKCKUSA
SchwarzStandardgemäß (“black - in black dogs”)Standardgemäß (“solid black on black dogs”)Standardgemäß (“black in black dogs”)Standardgemäß (“solid black in black dogs”)Standardgemäß (“black in black dogs”)
SchiefergrauNo rulingStandardgemäß (“dark gray on blue ones”)Standardgemäß (“dark gray in blue dogs”)Standardgemäß (“solid dark grey in blue dogs”)No ruling
LeberbraunStandardgemäß (“in brown dogs, corresponding lighter shades”)Standardgemäß (“dark brown on red ones”)Standardgemäß (“dark brown in red dogs”)Standardgemäß (“solid dark brown in brown dogs”)Standardgemäß (“in brown dogs, corresponding lighter shades”)
IsabellNo rulingStandardgemäß (“dark tan on fawns”)Standardgemäß (“dark tan in fawn dogs”)Standardgemäß (“light brown in fawn dogs”)No ruling

What the rulings mean

Standardgemäß
Described by the club's breed standard.
Fehler
Named by the club's breed standard as a fault: the animal can be shown but is penalized.
Disqualifizierend
The club's breed standard disqualifies an animal of this color or pattern.
Nicht anerkannt
The club does not accept this color or pattern for the breed.

Color changes

How a Dobermann's colors can change over its life.

  • Schwarzchanges toRostrot

    Fell · Mit dem Körperzustand · can change back

  • Schwarzchanges toGrau

    Fell · Fortschreitend

  • Schwarzchanges toBraun

    Fell · In der Sonne · can change back

  • Lohzeichnungchanges toSattelzeichnung

    Fell · Mit dem Alter · from 6 to 156 weeks

  • Schwarzchanges toSchneenase

    Nase · Mit der Jahreszeit · can change back

  • Schwarzchanges toRosa

    Nase · Mit der Jahreszeit · can change back

Health

Conditions recorded as more common in the Dobermann than in its species as a whole. A higher risk is not a diagnosis: many never develop any of them, and your vet can say which screening tests are worth doing.

Hohes Risiko

This content is for educational purposes and is not a substitute for professional veterinary advice. If you are worried about your pet, contact your veterinarian.

All health conditions

Über den Dobermann

Der Dobermann ist ein großer deutscher Gebrauchshund, bekannt für Loyalität, Intelligenz und Schutztrieb. Er eignet sich für aktive Halter, die ihm Struktur und Gesellschaft bieten können.

Der Dobermann ist ein großer, athletischer Hund, der in Deutschland als Schutz- und Gebrauchshund entwickelt wurde. Er hat einen kompakten, muskulösen Körper, ein nahezu quadratisches Format und ein selbstsicheres Auftreten. Ausgewachsene Tiere erreichen eine Widerristhöhe von etwa 61 bis 71 cm und ein Gewicht von ungefähr 27 bis 45 kg, wobei Rüden größer sind als Hündinnen.

Die Rasse ist intelligent und lernfreudig. Sie zählt zu den am besten trainierbaren Gebrauchshunden überhaupt. Ein Dobermann geht eine enge Bindung mit seinem Haushalt ein und hält sich bevorzugt in der Nähe seiner Menschen auf. Die Wachsamkeit, die ihn zu einem fähigen Schutzbegleiter macht, geht mit einer hohen Empfindlichkeit gegenüber seiner Umgebung und einer ausgeprägten Reaktionsbereitschaft auf seinen Halter einher.

Dobermänner benötigen täglich körperliche und geistige Auslastung. Fehlt ein entsprechendes Ventil, können die Energie und Konzentration, die die Rasse für Schutz und Sport prädestinieren, in Unruhe oder unerwünschtes Verhalten im Haushalt umschlagen.

Dobermann auf einen Blick
MerkmalDetail
HerkunftDeutschland
GrößeGroß (27 bis 45 kg)
Lebenserwartung10 bis 13 Jahre
Gruppe / VerwendungGebrauchshund; Schutz- und Begleithund
Geeignet fürEngagierte Familien, erfahrene Halter, andere Haustiere bei frühzeitiger Sozialisation

Für wen der Dobermann geeignet ist

Der Dobermann passt zu einem Halter, der häufig zu Hause ist, das Training schätzt und dem Hund regelmäßige Bewegung bieten kann. Er gedeiht in aktiven Haushalten und im Schutz- oder Gebrauchssport. Für Personen, die häufig und lange abwesend sind oder sich ein pflegeleichtes Tier wünschen, ist die Rasse weniger geeignet, da Dobermänner engen Kontakt und klare Führung benötigen.

Geschichte und Herkunft des Dobermanns

Der Dobermann wurde im späten 19. Jahrhundert in Deutschland vom Steuereintreiber Karl Friedrich Louis Dobermann gezielt als leistungsfähiger Schutzhund entwickelt.

Die Rasse geht auf Apolda im thüringischen Deutschland der 1880er Jahre zurück. Karl Friedrich Louis Dobermann war als Steuereintreiber tätig und leitete zugleich den örtlichen Hundezwinger, was ihm Zugang zu einer großen Bandbreite an Hunden verschaffte. Sein Ziel war ein mittelgroßer bis großer Hund, der wachsam, zur Verteidigung fähig und bereit war, ihn auf seinen Touren mit Bargeld zu begleiten.

Dobermann führte keine detaillierten Zuchtaufzeichnungen, sodass die genauen Kreuzungen nicht vollständig belegt sind. Rassehistoriker gehen im Allgemeinen von einem Gemisch aus, das möglicherweise den alten Deutschen Pinscher, den Rottweiler, den Schwarzbrandterrier sowie regionale Hütehunde umfasste. Das Ziel war ein scharfes, robustes Arbeitstempermant, kein festgelegtes Erscheinungsbild.

Nach Dobermanns Tod 1894 führten andere Züchter die Arbeit fort. Otto Goeller wird die Verfeinerung der frühen Hunde und die Mitbegründung des Rassetyps zugeschrieben. Die Rasse wurde in Deutschland noch vor der Jahrhundertwende anerkannt und breitete sich zu Beginn des 20. Jahrhunderts in andere Länder aus.

Der Dobermann war in beiden Weltkriegen im Einsatz, vor allem als Meldehund, Wachposten und Späher. Diese militärische und polizeiliche Geschichte prägte den Ruf der Rasse als Arbeits- und Schutzhund und lenkte die Selektion auf Trainierbarkeit und Nervenstärke.

Erscheinungsbild des Dobermanns

Der Dobermann ist ein quadratisch gebauter, muskulöser Hund mit kurzem, glattem Fell und elegantem Umriss, meist in Schwarz, Rot, Blau oder Isabella mit rostroten Abzeichen.

Der Dobermann besitzt einen sauberen, athletischen Körperbau mit tiefer Brust, geradem Rücken und klar definierter Muskulatur. Der Kopf ist lang und keilförmig, der Hals gewölbt, und der Gesamtumriss nähert sich dem Quadrat. Der Körper wirkt ausgewogen und kraftvoll, ohne plump zu erscheinen.

Rassestandard im Überblick
MerkmalBeschreibung
WiderristhöheRüden 68 bis 72 cm; Hündinnen 63 bis 68 cm
GewichtUngefähr 27 bis 45 kg
FellKurz, glatt, hart, eng anliegend
FarbenSchwarz, Rot, Blau oder Isabella, jeweils mit rostroten Abzeichen
AugenMandelförmig, dunkel bei schwarzen und roten Hunden

Fell und Farben

Das kurze Fell liegt so eng an, dass die Muskulatur des Hundes deutlich sichtbar ist. Die vier anerkannten Grundfarben tragen jeweils scharf abgegrenzte, rostrote Abzeichen über den Augen, an Fang, Kehle, Brust, Läufen und Pfoten. Einige Hunde werden mit natürlichen Hängeohren und einer langen Rute geboren. Ohrkupierung und Rutenkupierung wurden historisch in manchen Regionen praktiziert, sind jedoch in zahlreichen Ländern eingeschränkt oder verboten. Eine wachsende Zahl von Dobermännern wird heute in ihrer natürlichen Form gehalten.

Wesen und Charakter des Dobermanns

Der Dobermann ist loyal, wachsam und schutztriebig. Er ist seiner Familie tief verbunden, Fremden gegenüber reserviert und benötigt frühe Sozialisation für ein ausgewogenes Zusammenleben mit anderen Tieren.

Der Dobermann ist seiner Familie gegenüber anhänglich und hält sich gern in der Nähe seiner Menschen auf, manchmal folgt er ihnen von Raum zu Raum. Er ist wachsam und registriert Veränderungen sofort. Damit ist er von Natur aus ein zuverlässiger Wachhund. Fremden gegenüber verhält er sich in der Regel zurückhaltend und beobachtend, nicht offen freundlich. Sobald er vom Halter das entsprechende Signal erhält, öffnet er sich meist.

Die Rasse ist furchtlos und selbstsicher, doch ein gut gezüchteter und gut aufgezogener Dobermann ist ausgeglichen statt aggressiv. Frühe und kontinuierliche Sozialisation ist dabei entscheidend. Im Umgang mit anderen Hunden und Tieren hängt das Ergebnis vom Individuum und von der Aufzucht ab: Viele Dobermänner leben problemlos mit anderen Tieren zusammen, wenn sie früh miteinander aufwachsen, während manche gleichgeschlechtlichen Paarungen ein gezieltes Management erfordern. Gegenüber Kindern aus dem eigenen Haushalt, mit denen er aufgewachsen ist, zeigt sich die Rasse in der Regel sanft, doch die Größe des Hundes empfiehlt Aufsicht bei kleinen Kindern.

Charakterbewertung (1 = niedrig, 5 = hoch)
MerkmalBewertung
Zuneigung5
Energie5
Trainierbarkeit5
Lautheit3
Haarausfall2

Pflege und Haltung des Dobermanns

Der Dobermann ist pflegeleicht hinsichtlich seiner Fellpflege, hat jedoch einen hohen Bewegungsbedarf und hält sich am besten als Haushund in einem gemäßigten Klima.

Fellpflege

  • Das kurze Fell wöchentlich mit einem Gummistriegel oder Handschuh bürsten, um loses Haar zu entfernen.
  • Nur gelegentlich Baden, wenn der Hund tatsächlich verschmutzt ist, da das Fell kaum Pflege benötigt.
  • Krallen alle paar Wochen kürzen und kontrollieren, dass sie nicht auf harten Böden klackern.
  • Zähne mehrmals wöchentlich putzen und Ohren auf Wachs oder Geruch kontrollieren.

Bewegung

  • Täglich mindestens 1 bis 2 Stunden Aktivität einplanen, aufgeteilt auf mehrere Einheiten.
  • Spaziergänge oder Laufen mit freiem Spiel auf einem gesicherten Gelände kombinieren.
  • Geistige Beschäftigung ergänzen, zum Beispiel durch Gehorsamkeitsübungen, Nasenarbeit oder Hundesport.
  • Junge Hunde vor Gelenkausreifung nicht mit hartem, repetitivem Training belasten.

Haltungsumgebung

Der Dobermann hat ein kurzes Fell und wenig Unterhautfettgewebe. Er ist nicht für die dauerhafte Haltung im Freien bei Kälte geeignet. Er sollte als Teil des Haushalts im Inneren leben. Ein sicher eingezäuntes Grundstück ist hilfreich, doch die Rasse benötigt menschliche Nähe und strukturierte Beschäftigung mehr als bloßen Freiraum. Bei ausreichender Bewegung und Gesellschaft ist sie an verschiedene Wohnformen anpassungsfähig.

Ernährung und Fütterung des Dobermanns

Der Dobermann benötigt ein vollständiges Futter für große, aktive Hunden, das in abgemessenen Mahlzeiten gegeben wird, um die Muskulatur zu unterstützen und Magendrehung zu vermeiden.

Gefüttert wird ein vollständiges, ausgewogenes Futter für große, aktive Rassen mit hochwertigem Proteinanteil zur Unterstützung der Muskulatur. Die Portionsmengen richten sich nach Alter, Gewicht und Aktivitätsniveau. Die Herstellerangaben dienen als Ausgangspunkt und werden angepasst, um den Hund in einem schlanken Körperzustand zu halten. Da der Dobermann eine tiefbrüstige Rasse mit erhöhtem Magendrehungsrisiko ist, wird die Tagesmenge auf mindestens zwei Mahlzeiten aufgeteilt. Intensive körperliche Aktivität unmittelbar vor und nach dem Fressen ist zu vermeiden. Frisches Wasser sollte jederzeit verfügbar sein.

Allgemeiner Fütterungsplan
LebensphaseMenge pro TagMahlzeiten
Welpe (2 bis 6 Monate)Laut Herstellerangabe, Welpenfutter3 bis 4
Junghund (6 bis 12 Monate)Laut Herstellerangabe, an Körperkondition anpassen2 bis 3
ErwachsenCa. 400 bis 600 g Trockenfutter je nach Größe und Aktivität2
SeniorReduzierte Kalorienmenge zur Gewichtskontrolle2

Leckerlis und Nahrungsergänzung

Leckerlis sollten auf etwa 10 Prozent des täglichen Kalorienbedarfs begrenzt bleiben, damit die Gesamternährung ausgewogen bleibt. Die meisten Dobermänner, die ein vollständiges Futter erhalten, benötigen keine Nahrungsergänzungsmittel. Ein Tierarzt kann jedoch für ältere oder arbeitende Hunde gelenkunterstützende Präparate empfehlen. Jede Futterumstellung sollte schrittweise erfolgen, um Magenprobleme zu vermeiden.

Gesundheit des Dobermanns

Der Dobermann erreicht ein Alter von 10 bis 13 Jahren und ist für einige schwerwiegende Erbkrankheiten prädisponiert, allen voran die dilatative Kardiomyopathie. Gesundheitsgetestete Elterntiere und regelmäßige tierärztliche Kontrollen sind unverzichtbar.

Der Dobermann ist eine aktive Rasse mit einer typischen Lebenserwartung von 10 bis 13 Jahren. Er ist grundsätzlich robust, trägt jedoch ein überdurchschnittliches Risiko für mehrere Erbkrankheiten. Die bedeutendste davon ist die dilatative Kardiomyopathie, eine Herzmuskelerkrankung, die einen erheblichen Anteil der Rasse betrifft. Der Kauf von Welpen aus einer auf Gesundheit überprüften Zucht verringert, wenn auch nicht vollständig beseitigt, diese Risiken.

Häufige Erkrankungen
ErkrankungAnzeichenHinweis
Dilatative KardiomyopathieSchwäche, Ohnmacht, Husten, plötzlicher KollapsHäufigste Todesursache in der Rasse; kardiologische Untersuchungen erforderlich
Von-Willebrand-KrankheitStarke Blutungen, verlängerte BlutungszeitErbliche Gerinnungsstörung; DNA-Test verfügbar
HüftgelenksdysplasieSteifheit, Lahmheit, Schwierigkeiten beim AufstehenAuf HD-getestete Elterntiere achten
HypothyreoseGewichtszunahme, Fellveränderungen, AntriebslosigkeitBehandlung mit täglicher Medikation möglich
Magendrehung (GDV)Aufgeblähter Bauch, Würgen, UnruheNotfall; tiefbrüstige Hunde sind besonders gefährdet

Vorsorge

  • Impfungen und Parasitenvorbeugung aktuell halten.
  • Regelmäßige Herzuntersuchungen einplanen, einschließlich Echokardiografie und Holter-Monitoring nach tierärztlicher Empfehlung.
  • Normales Körpergewicht halten, um Gelenke und Herz zu schonen.
  • Zähne regelmäßig putzen und routinemäßige Zahnarztkontrollen wahrnehmen.
  • Mindestens einmal jährlich zum Tierarzt, bei älteren Hunden häufiger.

Erziehung und Training des Dobermanns

Der Dobermann ist hochintelligent und arbeitswillig, sehr gut trainierbar, benötigt jedoch konsequente und faire Führung sowie frühe Sozialisation, um sein Potenzial voll zu entfalten.

Der Dobermann gehört zu den am besten trainierbaren Hunderassen. Er lernt schnell, behält Gelerntes und arbeitet gern mit seinem Führer zusammen. Diese Intelligenz hat jedoch auch eine Kehrseite: Ein gelangweilter oder schlecht geführter Dobermann sucht sich seine eigene Beschäftigung. Das Training sollte früh beginnen, die Einheiten kurz und abwechslungsreich gestaltet sein, und die Regeln müssen konsequent vermittelt werden. Die Rasse ist sensibel und reagiert auf einen ruhigen, selbstsicheren Umgang deutlich besser als auf harte Korrekturen. Sozialisation mit Menschen, Umgebungen und anderen Tieren ab dem Welpenalter ist grundlegend für ein stabiles Erwachsenentemperament.

Grundlagen

  1. Sozialisation und Hausmanieren beginnen, sobald der Welpe ins neue Zuhause kommt.
  2. Namensreaktion, Sitz, Platz und Rückruf in kurzen täglichen Einheiten einüben.
  3. Leinenführigkeit und Impulskontrolle, zum Beispiel Warte- und Lass-es-Kommandos, aufbauen.
  4. Kommandos an neuen Orten mit Ablenkungen festigen, bevor sie zuverlässig eingesetzt werden.
  5. Den Arbeitstrieb der Rasse in Obedience, Fährte, Agility oder Schutzdienst lenken.

Zucht des Dobermanns

Verantwortungsvolle Dobermann-Zucht setzt gesundheitsgetestete Elterntiere voraus, typische Würfe umfassen sechs bis acht Welpen, und Herzuntersuchungen sowie Gerinnungstests sind zentrale Bestandteile der Zuchtzulassung.

Dobermänner erreichen die Geschlechtsreife etwa zwischen dem 6. und 12. Lebensmonat. Verantwortungsbewusste Züchter warten jedoch, bis ein Tier körperlich und geistig ausgereift ist, im Allgemeinen ab dem 2. Lebensjahr, bevor sie es zur Zucht einsetzen. Erst dann können die rassetypischen Gesundheitsuntersuchungen abgeschlossen werden, darunter die kardiologische Beurteilung auf dilatative Kardiomyopathie sowie Tests auf Von-Willebrand-Krankheit und Hüftgelenksdysplasie.

Hündinnen kommen in der Regel zweimal jährlich in die Läufigkeit. Nach einer erfolgreichen Verpaarung beträgt die Trächtigkeitsdauer etwa 63 Tage. Würfe enthalten üblicherweise sechs bis acht Welpen, kleinere und größere Würfe kommen vor. Die Hündin welpt in der Regel selbständig, doch der Züchter sollte anwesend sein und bei stockendem Geburtsfortschritt einen Tierarzt hinzuziehen.

Neugeborene Welpen werden in den ersten Wochen von der Mutter gesäugt. Frühe Gewöhnung an menschliche Berührung, schrittweises Absetzen ab etwa der 3. bis 4. Lebenswoche und sorgfältige Sozialisation in den ersten zwei Lebensmonaten legen den Grundstein für ein ausgeglichenes erwachsenes Tier. Welpen sollten mindestens bis zur 8. Lebenswoche beim Wurf verbleiben, damit sie von Mutter und Wurfgeschwistern lernen.

Der VDH und die FCI regeln die Anforderungen an die Zuchtzulassung. Interessenten sollten Züchter wählen, die ihre Zuchttiere nach den Vorgaben dieser Verbände untersuchen lassen.

Zuchtdaten im Überblick
KennzahlWert
Geschlechtsreife6 bis 12 Monate
Empfohlenes ZuchtalterAb ca. 2 Jahren
TrächtigkeitsdauerCa. 63 Tage
Durchschnittliche Wurfgröße6 bis 8 Welpen
AbsetzalterAb ca. 3 bis 7 Wochen
AbgabealterAb 8 Wochen

Dobermann registrieren und Mikrochip anmelden

Ein kostenloses Profil auf Lebenszeit für Ihren Hund der Rasse Dobermann, mit angemeldetem Mikrochip und ohne Verlängerungsgebühren.

So registrieren Sie einen Hund der Rasse Dobermann in Deutschland

Viele Bundesländer schreiben den Chip in ihren Hundegesetzen längst vor, ein bundesweites Register gibt es trotzdem nicht. Das kostenlose Profil von United Pet Club füllt diese Lücke für einen Dobermann: eine Karte mit Foto, Daten und Ihren Kontakten, abrufbar aus jeder Praxis. Die Registrierung ist in wenigen Minuten erledigt.

Der Tierarzt setzt den Chip, die Anmeldung bleibt Ihre Aufgabe, denn eine nicht registrierte Nummer führt zu niemandem. Melden Sie den Mikrochip an, kostenlos im Lebenszeitplan: Jede in Deutschland gesetzte Marke wird akzeptiert, Änderungen nach einem Umzug kosten nichts, und der Eintrag bleibt rund um die Uhr abrufbar. Eröffnen Sie Ihr kostenloses Konto und erledigen Sie beides heute Abend.

Wie registriere ich einen Hund der Rasse Dobermann in Deutschland?

Legen Sie ein kostenloses Konto bei United Pet Club an, tragen Sie Name, Geburtsdatum und ein Foto Ihres Hundes ein und speichern Sie das Profil. Es bleibt lebenslang kostenlos, mit oder ohne Chip.

Wie melde ich den Mikrochip meines Hundes der Rasse Dobermann an?

Tragen Sie die 15-stellige Chipnummer zusammen mit Adresse und Telefonnummer in Ihr kostenloses Konto ein. Der Lebenszeitplan akzeptiert jede Chipmarke und berechnet für Aktualisierungen nie etwas.

Ist der Chip für einen Dobermann in Deutschland Pflicht?

Ein einheitliches Bundesgesetz gibt es nicht, aber viele Landeshundegesetze schreiben den Chip vor, und Tierheime chippen vor der Vermittlung. Die Anmeldung der Nummer übernimmt kein Gesetz für Sie; genau die ist bei United Pet Club kostenlos.

Was kostet es, einen Dobermann zu registrieren?

Nichts. Der kostenlose Lebenszeitplan umfasst das Profil, die Chip-Anmeldung und jede spätere Aktualisierung, ohne Verlängerungsgebühren.

Häufig gestellte Fragen zum Dobermann

Häufige Fragen zum Dobermann betreffen Größe, Wesen, Pflegebedarf, Lebenserwartung, Eignung als Familienhund und Verfügbarkeit von Welpen.

Wie groß wird ein Dobermann?

Der Dobermann ist eine große Rasse. Rüden erreichen eine Widerristhöhe von etwa 68 bis 72 cm, Hündinnen von 63 bis 68 cm. Das Gewicht liegt je nach Geschlecht und Körperbau zwischen 27 und 45 kg.

Ist der Dobermann ein guter Familienhund?

Ja, bei guter Zucht, Sozialisation und Erziehung. Die Rasse ist loyal, geht eine enge Bindung mit ihrem Haushalt ein und zeigt sich Kindern gegenüber, mit denen sie aufgewachsen ist, in der Regel verträglich. Aufgrund seiner Größe ist Aufsicht bei kleinen Kindern sinnvoll.

Ist die Haltung eines Dobermanns aufwendig?

Die Fellpflege ist dank des kurzen Haarkleids unkompliziert. Der Bewegungs- und Gesellschaftsbedarf ist hingegen hoch. Der Dobermann benötigt täglich ein bis zwei Stunden Auslastung sowie geistige Beschäftigung und regelmäßigen menschlichen Kontakt. Er eignet sich daher für aktive, engagierte Halter.

Wie alt wird ein Dobermann?

Die typische Lebenserwartung beträgt 10 bis 13 Jahre. Herzerkrankungen, insbesondere die dilatative Kardiomyopathie, sind der Hauptfaktor, der die Lebenserwartung verkürzt. Regelmäßige Herzkontrollen sind deshalb wichtig.

Ist der Dobermann aggressiv?

Ein gut gezüchteter und gut erzogener Dobermann ist wachsam und schutztriebig, nicht aggressiv. Er verhält sich Fremden gegenüber reserviert und seiner Familie gegenüber ausgeglichen. Das Temperament hängt maßgeblich von Zucht, Sozialisation und Haltung ab.

Braucht der Dobermann viel Platz?

Er benötigt Bewegung und Beschäftigung mehr als Quadratmeter. Ein gesichertes Grundstück ist hilfreich, doch ein engagierter Halter mit ausreichendem Auslastungsangebot kann einen Dobermann auch ohne großes Grundstück gut halten. Die Rasse sollte in jedem Fall in der Wohnung oder im Haus ihrer Menschen leben.

Wie findet man einen seriösen Dobermann-Züchter in Deutschland?

Die Rasse ist etabliert und über anerkannte Züchter sowie Rasseschutzvereine verfügbar. In Deutschland ist der Dobermann-Verband e. V. als Mitgliedsverein des VDH die erste Anlaufstelle. Seriöse Züchter lassen ihre Zuchttiere auf Herzerkrankungen, Von-Willebrand-Krankheit und Hüftgelenksdysplasie untersuchen, bevor sie Welpen abgeben.

From the community

Ask about the Dobermann

No questions about the Dobermann yet. Be the first to ask.

Browse Dog breeds