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Boerboel — a Riesig, Beschützend Hund breed originating in Südafrika

Boerboel

Der Boerboel ist ein schützender, selbstbewusster südafrikanischer Mastiff, gezüchtet, um das Anwesen mit imposanter Stärke und Hingabe zu bewachen.

Size
Riesig
Lifespan
9–11 years
Origin
Südafrika
Temperament
Beschützend
Standard colors
Weiß, Braun und Rot and 2 more
Key Traits
BeschützendSelbstsicherTreu ergebenIntelligentTerritorial

Characteristics

Energy Level5
Trainability3
Good With Kids3
Good With Pets5
Grooming Needs4

Coat and grooming

How the Boerboel coat is built, and what that means when you groom it.

Fellschichten
Einfaches Fell
Fellstruktur
Glatt
Fellänge
Kurz
Haarwechsel
Mäßiger Haarverlust

Boerboel colors and patterns

What each club's breed standard says about every Boerboel color and pattern. Point at a ruling to see the club's own wording.

Breed standards describe the Boerboel in Weiß, Braun, Rot, Creme und Rehfarben. Standard patterns: Einfarbig, Gestromt, Gescheckt und Dunkel gestromt.

Fell: rulings by club
Color or patternAKCUKCKUSA
WeißStandardgemäß (“Limited clear white patches on the legs and the fore chest are permissible”)Standardgemäß (“Piebald white spots on a brown (tan, red), fawn or brindle dog”)Fehler (“Irish markings ... should be discriminated against in the show ring”)
BraunStandardgemäß (“Brown”)Standardgemäß (“All shades of brown (tan, red)”)Standardgemäß (“all shades of red, brown, yellow (fawn)”)
RotStandardgemäß (“Red”)Standardgemäß (“All shades of brown (tan, red)”)Standardgemäß (“all shades of red, brown, yellow (fawn)”)
CremeStandardgemäß (“Cream”)DisqualifizierendStandardgemäß (“all shades of red, brown, yellow (fawn)”)
RehfarbenStandardgemäß (“Fawn”)Standardgemäß (“fawn”)Standardgemäß (“all shades of red, brown, yellow (fawn)”)
SchwarzDisqualifizierendDisqualifizierend (“Solid black”)Disqualifizierend (“A piebald or black dog”)
BlauDisqualifizierend (“Blue colored (Powder Coat) dogs”)Disqualifizierend (“Dilute/powder and solid blue colored dogs”)Nicht anerkannt
LeberbraunDisqualifizierendDisqualifizierend (“Liver color on any basic breed standard color”)Nicht anerkannt (“Only dogs with black eumelanin pigmentation are acceptable”)
Patterns
EinfarbigStandardgemäß (“Red, Brown, Reddish Brown, Fawn, Cream”)Standardgemäß (“All shades of brown (tan, red) or fawn”)Standardgemäß (“all shades of red, brown, yellow (fawn)”)
GestromtStandardgemäß (“Brindle”)Standardgemäß (“Brindle a color pattern with irregular, apparent vertical lines of only black hair”)Standardgemäß (“brindle”)
GeschecktStandardgemäß (“Piebald”)Standardgemäß (“Piebald white spots on a brown (tan, red), fawn or brindle dog”)Disqualifizierend (“A piebald or black dog”)
Dunkel gestromtStandardgemäß (“Brindle”)Standardgemäß (“Brindle a color pattern with irregular, apparent vertical lines of only black hair”)Standardgemäß (“brindle”)
DreifarbigNo rulingDisqualifizierend (“Tri-color”)Nicht anerkannt
StichelschimmelDisqualifizierend (“ticking or spots within the white to be disqualified”)Disqualifizierend (“Ticking on any basic breed standard color”)Nicht anerkannt
LohzeichnungNo rulingDisqualifizierend (“Black and tan dogs”)Nicht anerkannt (“No other colours or colour patterns and tan markings are acceptable”)
Augen: rulings by club
Color or patternAKCUKCKUSA
BraunStandardgemäß (“all shades of brown (preferably darker than the coat) are acceptable”)Standardgemäß (“Shades of brown preferred”)Standardgemäß (“all shades of brown (preferably darker than the pelt) are acceptable”)
DunkelbraunStandardgemäß (“preferably dark brown”)No rulingStandardgemäß (“preferably dark brown”)
GelbFehler (“Yellow (bird of prey) eyes”)No rulingNo ruling
BlauDisqualifizierend (“Blue eye(s)”)No rulingDisqualifizierend (“Blue eyes”)
Nase: rulings by club
Color or patternAKCUKCKUSA
SchwarzStandardgemäß (“The nostrils are completely black”)Standardgemäß (“Nose leather is black”)Standardgemäß (“Only dogs with black eumelanin pigmentation are acceptable”)

What the rulings mean

Standardgemäß
Described by the club's breed standard.
Fehler
Named by the club's breed standard as a fault: the animal can be shown but is penalized.
Disqualifizierend
The club's breed standard disqualifies an animal of this color or pattern.
Nicht anerkannt
The club does not accept this color or pattern for the breed.

Color changes

How a Boerboel's colors can change over its life.

  • Weißchanges toStichelschimmel

    Fell · Mit dem Alter · from 2 weeks

  • Schwarzchanges toSchneenase

    Nase · Mit der Jahreszeit · can change back

  • Schwarzchanges toRosa

    Nase · Mit der Jahreszeit · can change back

Sources

Each ruling comes from the club's published breed standard or color list.

Boerboel: Steckbrief und Charakter

Der Boerboel ist eine südafrikanische Mastiff-Rasse von beeindruckender Größe, die ursprünglich als Hofhund gezüchtet wurde und seiner Familie mit tiefer Treue verbunden ist.

Der Boerboel ist ein großer, kräftiger Arbeitshund, der in Südafrika entstanden ist. Farmer hielten ihn dort zum Schutz abgelegener Gehöfte und des Viehs. Der Name setzt sich aus den afrikaans Wörtern für Bauer (boer) und Hund (boel) zusammen. Rüden stehen häufig zwischen 64 und 70 cm in der Widerristhöhe und bringen 70 kg oder mehr auf die Waage. Die Rasse zählt damit eindeutig zur Kategorie der Riesenhunde.

Trotz seiner Größe ist der Boerboel weniger für Aggressivität als für gleichmütige Gelassenheit bekannt. Er geht enge Bindungen zu den Menschen ein, mit denen er zusammenlebt, und stellt sich instinktiv zwischen die Familie und alles, was er als Bedrohung wahrnimmt. Gegenüber seinen Haushaltsmitgliedern ist er ruhig, zugewandt und aufmerksam und folgt seinen Bezugspersonen oft von Raum zu Raum.

Der Boerboel ist in erster Linie ein arbeitender Schutzhund und erst in zweiter Linie ein Begleithund. Daraus ergibt sich, wie er gehalten werden sollte. Die Rasse braucht eine erfahrene Führungsperson, frühe Sozialisation und klare Grenzen. Im richtigen Umfeld ist er treu und führig, doch seine Körperkraft und sein Territorialverhalten passen nicht zu Ersthundehaltern.

Boerboel auf einen Blick
MerkmalDetail
UrsprungslandSüdafrika
GrößeRiesenhund (Rüden oft 70 kg oder mehr)
Lebenserwartung9 bis 11 Jahre
Gruppe / AufgabeArbeitender Schutz- und Familienhund
Geeignet fürFamilienmitglieder und Kinder, mit denen er aufgewachsen ist; Aufsicht bei Fremden und unbekannten Hunden erforderlich

Für wen eignet sich die Rasse?

Der Boerboel eignet sich für erfahrene Halter, die über ausreichend Platz, Zeit für tägliche Bewegung und die Bereitschaft verfügen, einen kräftigen Hund von Welpenbeinen an zu trainieren und zu sozialisieren. Er gedeiht auf einem Grundstück mit sicher eingezäuntem Auslauf. Wohnungshaltung, häufiges Alleinlassen über lange Zeiträume oder der Wunsch nach einem pflegeleichten Hund schließen die Rasse aus. Wer einen Boerboel anschaffen möchte, sollte zudem die örtliche Gesetzgebung prüfen, da einige Regionen große Schutzhundrassen einschränken oder regulieren.

Geschichte und Ursprung des Boerboels

Der Boerboel entstand über mehrere Jahrhunderte auf südafrikanischen Farmen aus großen Schutz- und Mastiff-Hunden europäischer Siedler, die abgelegene Gehöfte bewachen sollten.

Die Geschichte des Boerboels beginnt mit dem Eintreffen europäischer Siedler im südlichen Afrika ab dem siebzehnten Jahrhundert. Niederländische, später britische und andere Siedler brachten große Mastiff- und Schutzhunde mit. An der Grenze zur Wildnis waren diese Hunde wegen ihrer Fähigkeit geschätzt, Familien, Vieh und Gehöfte in entlegenen und oft gefährlichen Gebieten zu schützen.

Im Laufe der Generationen wurden die Siedlerhunde untereinander und mit bereits in der Region vorhandenen Hunden gekreuzt. Die Auslese war pragmatisch, nicht formalisiert: Farmer behielten die Hunde, die groß genug waren, um Raubtiere und Eindringlinge abzuwehren, robust genug, um im rauen Klima zu arbeiten, und besonnen genug, um im Familienverband zu leben. Es gab keinen schriftlichen Standard, und der Typ variierte von Distrikt zu Distrikt.

Im zwanzigsten Jahrhundert ging der Bestand zurück, da sich die Landwirtschaft veränderte und viele Landhunde verloren gingen oder mit anderen Rassen vermischt wurden. Ab den 1980er Jahren bemühten sich Züchter in Südafrika darum, verbliebene rassetypische Hunde aufzuspüren, zu erfassen und die Rasse zu stabilisieren. Es wurden Zuchtbücher angelegt, um Stammtafeln zu dokumentieren und Hunde nach einem schriftlichen Standard zu bewerten.

Der Boerboel hat sich seither weit über Südafrika hinaus verbreitet und wird heute in vielen Ländern gehalten. Im einundzwanzigsten Jahrhundert erhielt er die Anerkennung mehrerer internationaler kynologischer Organisationen, darunter der FCI und des VDH, während sein eigentlicher Zweck, die Bewachung von Heim und Familie, derselbe geblieben ist wie auf den frühen Farmen.

Exterieur und Erscheinungsbild des Boerboels

Der Boerboel ist ein großer, muskulöser Mastiff mit breitem, blockförmigem Kopf, kurzem dichtem Fell und einem kräftigen, ausgewogenen Körperbau.

Der Boerboel ist für Stärke gebaut. Er hat eine tiefe Brust, einen breiten Muskelkörper und starke Knochen, getragen von geraden, gut gestellten Läufen. Der Gesamteindruck ist der eines Hundes, der kraftvoll und wendig ist, nicht schwerfällig und langsam. Der Kopf ist ein prägendes Merkmal: breit, tief und blockförmig, mit kurzem Fang, kräftigen Kiefern und schwarzer Maske. Der Hals ist kräftig und muskulös, die Rückenlinie gerade.

Rassestandard im Überblick
MerkmalBeschreibung
WiderristhöheRüden 64 bis 70 cm, Hündinnen 59 bis 65 cm
GewichtRüden ca. 65 bis 80 kg, Hündinnen ca. 55 bis 65 kg
FellKurz, dicht und glatt, eng am Körper anliegend
FarbenFalb, Rot, Braun und Gestromt, meist mit schwarzer Maske
AugenBraun, weit auseinanderstehend, mit wachem, direktem Ausdruck

Fell und Farben

Das kurze Fell ist pflegeleicht, was dem warmen Klima des Herkunftslandes entspricht. Anerkannte Farben umfassen Schattierungen von Falb, Rot und Braun sowie gestromte Muster. Eine schwarze Maske im Gesicht ist typisch. Bei manchen Hunden finden sich begrenzte weiße Abzeichen an Brust und Pfoten. Der Ruten kann je nach Land und geltender Gesetzgebung in natürlicher Länge belassen oder kupiert sein. In vielen Ländern ist das Kupieren inzwischen verboten.

Wesen und Charakter des Boerboels

Der Boerboel ist seiner Familie tief ergeben, selbstsicher und territorial, gegenüber Fremden von Natur aus zurückhaltend und seinem Zuhause gegenüber schutzbereit.

Das Wesen des Boerboels ist von Grund auf das eines Schutzbegleiters. Gegenüber der eigenen Familie ist er zugewandt, ruhig und ausgeglichen und bindet sich in der Regel eng an den Haushalt. Viele Exemplare sind geduldig und sanft im Umgang mit Kindern, mit denen sie aufgewachsen sind. Wegen ihrer Größe sollten Begegnungen mit Kleinkindern jedoch stets beaufsichtigt werden.

Fremden gegenüber ist die Rasse reserviert und beobachtend. Ein gut gezüchteter, gut sozialisierter Boerboel reagiert nicht wahllos aggressiv, beurteilt Neulinge jedoch sorgfältig und reagiert, wenn er eine Bedrohung wahrnimmt. Dieser Schutztrieb ist Teil des Rassezwecks. Deshalb kommt der frühen und fortlaufenden Sozialisation ein so hoher Stellenwert zu.

Die Rasse kann territorial sein und verträgt sich möglicherweise nicht mit unbekannten Hunden, insbesondere des gleichen Geschlechts. Viele Boerboels, die mit anderen Haustieren aufgewachsen sind, leben friedlich mit ihnen zusammen, doch ist ein sorgfältiges Management notwendig. Der Boerboel ist intelligent und selbstsicher, was gelegentlich dazu führt, dass er Grenzen auslotet. Er spricht am besten auf Halter an, die konsequent und gelassen sind, nicht auf solche, die streng oder hart vorgehen.

Wesensmerkmale (1 = niedrig, 5 = hoch)
MerkmalBewertung
Zuneigung5
Energie3
Erziehbarkeit4
Lautheit2
Haarausfall2

Haltung und Pflege des Boerboels

Der Boerboel ist im Fellpflege-Aufwand gering, benötigt aber täglich Auslauf, gesicherten Freiraum und konsequente Führung, um ausgeglichen zu bleiben.

Fellpflege

Das kurze Fell ist einfach zu pflegen, dennoch gehört regelmäßige Grundpflege zur Haltung.

  • Wöchentlich mit einem Gummistriegel oder Handschuh abbürsten, um loses Haar zu entfernen
  • Baden nur bei Bedarf, da das Fell wenig Schmutz aufnimmt
  • Gesichtsfalten und Ohren kontrollieren und reinigen, um Feuchtigkeitsstau und Infektionen vorzubeugen
  • Krallen alle paar Wochen kürzen, da lange Krallen bei großen Hunden zu Fußproblemen führen können
  • Zähne regelmäßig bürsten

Bewegung

Für seine Größe hat der Boerboel einen mittleren Energiebedarf und braucht täglich Auslauf, um fit und ausgeglichen zu bleiben.

  • Ein bis zwei Spaziergänge täglich, ergänzt durch Zeit auf einem gesicherten Grundstück
  • Intensive Belastung bei Welpen und Junghunden vermeiden, solange sich die Gelenke noch entwickeln
  • Geistige Auslastung durch Trainingseinheiten, Nasenarbeit oder strukturierte Aufgaben
  • Anstrengende Aktivitäten bei großer Hitze meiden, da kurzer Fang und großer Körper die Wärmeabgabe erschweren

Umgebung

Der Boerboel gedeiht am besten in einem Haus mit sicher eingezäuntem Garten und ist nicht für die Wohnungshaltung geeignet. Die Einzäunung sollte hoch und stabil sein, da die Rasse kräftig und schutzbetont ist. Der Hund sollte im Haus bei der Familie leben und nicht isoliert draußen gehalten werden, da Isolation das Schutzverhalten verstärken kann. Ein ruhiger, strukturierter Haushalt mit einer erfahrenen Führungsperson bietet der Rasse die nötige Stabilität.

Ernährung und Fütterung des Boerboels

Der Boerboel benötigt eine ausgewogene Großhund-Ernährung in abgemessenen Mahlzeiten. Sorgfältige Portionskontrolle beugt Gewichts- und Gelenkproblemen vor, die bei Riesenhunden häufig auftreten.

Füttern Sie ein vollständiges, ausgewogenes Futter, das für große oder riesige Rassen konzipiert ist. Welpen profitieren besonders von Welpennahrung für große Rassen, die Kalzium- und Energiegehalt so abstimmt, dass ein langsames, gleichmäßiges Wachstum unterstützt und das Risiko von Skeletterkrankungen verringert wird. Der Tagesbedarf Erwachsener richtet sich nach Alter, Gewicht und Aktivitätsniveau. Die Herstellerangaben dienen als Richtwert und sind an den jeweiligen Körperzustand anzupassen. Frisches Wasser sollte jederzeit zugänglich sein.

Allgemeiner Fütterungsplan
LebensphaseMenge pro TagMahlzeiten
Welpe (2 bis 6 Monate)Laut Herstellerangabe für große Rassen, nach Gewicht3 bis 4
Junghund (6 bis 18 Monate)Laut Herstellerangabe für große Rassen, dem Wachstum anpassen2 bis 3
ErwachsenerCa. 4 bis 6 Tassen hochwertiges Trockenfutter, aufgeteilt2
SeniorReduzierte Kalorien entsprechend geringerer Aktivität2

Leckerlis und Nahrungsergänzung

Leckerlis sollten etwa zehn Prozent der täglichen Kalorienmenge nicht überschreiten, um Übergewicht zu vermeiden, das bei einem Riesenhund die Gelenke stark belastet. Viele Halter verwenden einen Teil der täglichen Futterration als Trainingsbelohnung. Gelenkpräparate mit Glucosamin und Chondroitin werden bei großen Rassen gelegentlich eingesetzt. Vor der Gabe eines Nahrungsergänzungsmittels sollte jedoch ein Tierarzt konsultiert werden, da ein vollständiges, ausgewogenes Futter den Nährstoffbedarf in der Regel abdeckt.

Gesundheit und typische Krankheiten des Boerboels

Der Boerboel ist für eine Riesenhundrasse vergleichsweise robust, erreicht aber nur 9 bis 11 Jahre und ist anfällig für Gelenk-, Herz- und Magenprobleme, die bei großen Hunden häufig sind.

Der Boerboel gilt als im Großen und Ganzen robuste Rasse. Wie alle Riesenhunde hat er jedoch eine kürzere Lebenserwartung, in der Regel 9 bis 11 Jahre, und trägt einige vorhersehbare gesundheitliche Risiken. Verantwortungsvolle Züchter untersuchen Zuchttiere auf Erbkrankheiten, vor allem auf Gelenkprobleme. Regelmäßige Tierarztkontrollen, Gewichtskontrolle und sinnvolle Belastung in der Wachstumsphase tragen zur Gesunderhaltung der Rasse bei.

In der Rasse beobachtete Erkrankungen
ErkrankungAnzeichenHinweis
Hüftgelenksdysplasie (HD)Steifheit, Lahmheit, Schmerzen beim Aufstehen oder SpringenZuchttiere röntgen; Gewicht und Wachstum kontrollieren
Ellbogengelenksdysplasie (ED)Lahmheit der Vordergliedmaßen, besonders nach RuheErblich; durch Wachstumsrate und Gewicht beeinflusst
Magendilatation/-drehung (Bloat)Aufgeblähter Bauch, Würgen ohne Erbrechen, UnruheMedizinischer Notfall; sofortiges Handeln erforderlich
HerzerkrankungenRasche Ermüdung, Husten, SchwächeDurch tierärztliche Untersuchung feststellbar; mit dem Alter beobachten
Liderkrankungen (Entropium / Ektropium)Augenreizung, Ausfluss, ReibenKann tierärztliche oder chirurgische Behandlung erfordern

Vorsorge

  • Impfungen und Parasitenvorbeugung aktuell halten
  • Den Hund schlank halten, um Gelenke und Herz zu entlasten
  • Jährliche Tierarztuntersuchungen einplanen, bei älteren Hunden zweimal jährlich
  • Abgemessene Mahlzeiten füttern und intensive Bewegung nach dem Fressen vermeiden, um das Bloat-Risiko zu senken
  • Welpen nur von Züchtern beziehen, die auf Hüft- und Ellbogengesundheit testen

Erziehung und Training des Boerboels

Der Boerboel ist intelligent und lernwillig, dabei aber eigensinnig. Er braucht frühzeitiges, konsequentes, belohnungsbasiertes Training durch eine erfahrene Führungsperson.

Der Boerboel lernt schnell, ist aber selbstsicher und wird einen inkonsequenten Halter auf die Probe stellen. Das Training beginnt im Welpenalter und bleibt über das gesamte Hundeleben hinweg konsequent. Das Ziel ist ein Hund, der zuverlässig auf seinen Halter reagiert, neue Menschen und Situationen gelassen akzeptiert und der in seinem Schutztrieb kontrollierbar bleibt. Angesichts der Körperkraft der Rasse sind Führigkeit und zuverlässiger Rückruf eine Frage der Sicherheit, nicht nur der Gehorsamkeit.

Grundlagen

  1. Sozialisation frühzeitig beginnen: den Welpen positiv an viele Menschen, Orte und andere Hunde gewöhnen
  2. Als erstes Namenskennung, Sitz, Platz und zuverlässigen Rückruf einüben
  3. Leinenführigkeit früh trainieren, solange der Hund noch leicht zu handhaben ist
  4. Ruhige Begrüßungen üben, damit der Hund lernt, sich bei Besuch zu entspannen
  5. Langzeitplatz und Distanzkontrolle schrittweise aufbauen, wenn der Hund reifer wird
  6. Einheiten kurz, klar und konsequent gestalten und alle Haushaltsmitglieder einbeziehen

Zucht und Reproduktion beim Boerboel

Boerboels reifen langsam heran, haben Würfe von etwa sechs bis zehn Welpen nach der rassetypischen Trächtigkeitsdauer und sollten nur aus gesundheits- und wesensgeprüften Elterntieren gezüchtet werden.

Die Zucht eines Boerboels ist ein ernstes Vorhaben, das Gesundheitsuntersuchungen, Kenntnis des Rassestandards und Aufmerksamkeit für das Wesen erfordert. Da die Rasse groß und schutzbetont ist, sind ausgeglichenes Temperament und gute Körperstruktur der Elterntiere ebenso wichtig wie die Erscheinung. Verantwortungsvolle Züchter untersuchen auf Hüft- und Ellbogengesundheit, bewerten das Wesen und züchten keine nervösen oder unbeständigen Hunde.

Riesenhunde reifen langsam. Hündinnen sollten erst gedeckt werden, wenn sie körperlich und geistig vollständig ausgereift sind. Die Trächtigkeit dauert wie bei anderen Hunden etwa neun Wochen. Die Geburt bei einer Rasse dieser Größe ist mit erhöhten Risiken verbunden, weshalb tierärztliche Begleitung während der Trächtigkeit und Geburt empfohlen wird. Welpen wachsen rasch und brauchen von klein auf kontrollierte Großhundnahrung, sorgfältige Sozialisation und behutsamen Umgang, um sich zu stabilen Erwachsenen zu entwickeln. Für Zucht und Zuchtbucheintrag sind in Deutschland der VDH und international die FCI maßgeblich.

Zuchtkennzahlen
KennzahlWert
GeschlechtsreifeCa. 1 bis 2 Jahre; Zucht bis zur vollen Reife aufschieben
TrächtigkeitsdauerCa. 63 Tage (etwa 9 Wochen)
Durchschnittliche WurfgrößeCa. 6 bis 10 Welpen
AbsetzalterCa. 6 bis 8 Wochen
Empfohlene GesundheitsprüfungenHüft- und Ellbogenbeurteilung, Wesenstest

Boerboel registrieren und Mikrochip anmelden

Ein kostenloses Profil auf Lebenszeit für Ihren Hund der Rasse Boerboel, mit angemeldetem Mikrochip und ohne Verlängerungsgebühren.

So registrieren Sie einen Hund der Rasse Boerboel in Deutschland

Fangen Sie mit dem Profil an: Name des Hundes, Geburtsdatum, ein scharfes Foto und Ihre Kontaktdaten, gespeichert in wenigen Minuten. Für einen Hund der Rasse Boerboel bleibt das Profil lebenslang kostenlos, und die Chipnummer lässt sich jederzeit nachtragen. Die Hunderegistrierung funktioniert mit und ohne Chip.

Die 15 Ziffern unter dem Fell Ihres Hundes der Rasse Boerboel sagen nichts, solange kein Register sie mit Ihrer Nummer verbindet. United Pet Club stellt diese Verbindung kostenlos her, ein Hundeleben lang: alle Chipmarken, Aktualisierungen ohne Gebühr, Einträge weltweit auffindbar. Erst der Chip, dann das Konto, fertig.

Wie registriere ich einen Hund der Rasse Boerboel in Deutschland?

Legen Sie ein kostenloses Konto bei United Pet Club an, tragen Sie Name, Geburtsdatum und ein Foto Ihres Hundes ein und speichern Sie das Profil. Es bleibt lebenslang kostenlos, mit oder ohne Chip.

Wie melde ich den Mikrochip meines Hundes der Rasse Boerboel an?

Tragen Sie die 15-stellige Chipnummer zusammen mit Adresse und Telefonnummer in Ihr kostenloses Konto ein. Der Lebenszeitplan akzeptiert jede Chipmarke und berechnet für Aktualisierungen nie etwas.

Ist der Chip für einen Boerboel in Deutschland Pflicht?

Ein einheitliches Bundesgesetz gibt es nicht, aber viele Landeshundegesetze schreiben den Chip vor, und Tierheime chippen vor der Vermittlung. Die Anmeldung der Nummer übernimmt kein Gesetz für Sie; genau die ist bei United Pet Club kostenlos.

Was kostet es, einen Boerboel zu registrieren?

Nichts. Der kostenlose Lebenszeitplan umfasst das Profil, die Chip-Anmeldung und jede spätere Aktualisierung, ohne Verlängerungsgebühren.

Häufige Fragen zum Boerboel

Typische Fragen von Interessenten und Haltern zum Boerboel betreffen Größe, Wesen, Pflegeaufwand, Lebenserwartung, Eignung und Verfügbarkeit.

Wie groß wird ein Boerboel?

Der Boerboel gehört zu den Riesenhunden. Rüden stehen häufig zwischen 64 und 70 cm in der Widerristhöhe und bringen etwa 65 bis 80 kg auf die Waage. Hündinnen sind etwas kleiner. Damit zählt die Rasse zu den größeren Mastiff-Typen.

Ist der Boerboel familienfreundlich und verträglich mit Kindern?

Gegenüber der eigenen Familie ist die Rasse zugewandt und beschützend. Viele Exemplare sind geduldig im Umgang mit Kindern, mit denen sie aufgewachsen sind. Wegen Größe und Kraft sollten Begegnungen mit Kleinkindern stets beaufsichtigt werden, und eine frühe Sozialisation ist unerlässlich.

Ist die Haltung eines Boerboels aufwendig?

Die Fellpflege ist dank des kurzen Haarkleides einfach, doch in anderer Hinsicht ist die Rasse anspruchsvoll. Sie braucht täglichen Auslauf, gesicherten Freiraum, konsequente Erziehung und fortlaufende Sozialisation. Die Rasse eignet sich für erfahrene Halter, nicht für Ersthundebesitzer.

Wie alt wird ein Boerboel?

Die typische Lebenserwartung liegt bei 9 bis 11 Jahren, was für Riesenhunde üblich ist. Gute Gewichtskontrolle, sinnvolle Belastung in der Wachstumsphase und regelmäßige tierärztliche Versorgung unterstützen ein gesundes Leben.

Taugt ein Boerboel als Schutzhund?

Ja. Die Rasse wurde gezielt zur Bewachung von Gehöften gezüchtet und ist von Natur aus aufmerksam und schutzbetont. Ein gut sozialisierter, gut erzogener Boerboel bewacht besonnen, ohne wahllos zu reagieren. Der Schutztrieb erfordert jedoch verantwortungsvolles Management.

Gibt es gesetzliche Einschränkungen bei der Haltung eines Boerboels?

In manchen Ländern und Regionen sind große Schutzhundrassen reglementiert oder unterliegen besonderen Auflagen. Auch die Regelungen zum Kupieren der Rute unterscheiden sich. Vor der Anschaffung sollten die geltenden Vorschriften geprüft werden. Der Welpe sollte ausschließlich von einem Züchter bezogen werden, der auf Gesundheit und Wesen testet.

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