United Pet Club
Himalayan — a Mittel, Sanft Katze breed originating in Vereinigte Staaten

Himalayan

Die Himalaya-Katze ist eine sanfte, ruhige Rasse, die für ihr luxuriöses Perserfell in Kombination mit der auffälligen Siam-Point-Zeichnung geliebt wird.

Size
Mittel
Lifespan
9–15 years
Origin
Vereinigte Staaten
Temperament
Sanft
Standard colors
Weiß, Blau und Lila and 7 more
Key Traits
SanftRuhigAnhänglichFügsamEntspannt

Characteristics

Energy Level5
Trainability3
Good With Kids3
Good With Pets5
Grooming Needs1

Coat and grooming

How the Himalayan coat is built, and what that means when you groom it.

Fellschichten
Doppeltes Fell
Fellstruktur
Seidig
Fellänge
Lang
Haarwechsel
Starker Haarverlust

Grooming guidance

  • Kritisch: A Himalayan should not be shaved.

    Die Unterwolle hält Hitze ebenso ab wie Kälte, und das Deckhaar schützt die Haut vor Sonne und Insektenstichen. Wird das ganze Fell abgeschoren, fällt beides weg. Es wächst oft lückenhaft, weich oder in anderer Farbe nach, und bei manchen Tieren kehrt das Deckhaar nie richtig zurück. Bürsten Sie die Unterwolle aus, statt sie abzuschneiden.

  • Vorsicht: A Himalayan coat mats easily.

    Feines oder langes Haar verknotet unsichtbar am Fellgrund, wo sich die Filzknoten zusammenziehen und an der Haut ziehen. Gebürstet werden muss abschnittsweise bis auf die Haut, nicht nur an der Oberfläche.

Himalayan colors and patterns

What each club's breed standard says about every Himalayan color and pattern. Point at a ruling to see the club's own wording.

Breed standards describe the Himalayan in Weiß, Blau, Lila, Silber, Schokolade, Seal, Zimt, Rot, Creme und Rehfarben. Standard patterns: Zweifarbig, Pointzeichnung, Tabby, Schildpatt, Schildpatt-Weiß, Schildpatt-Tabby, Rauchfarben und Schildpatt-Tabby-Weiß.

Fell: rulings by club
Color or patternTICACFAFIFEGCCF
WeißStandardgemäßNo rulingNo rulingNo ruling
BlauStandardgemäßStandardgemäß (“Blue Point”)Standardgemäß (“blue”)Standardgemäß (“Blue Point”)
LilaStandardgemäßStandardgemäß (“Lilac Point”)Standardgemäß (“lilac”)Standardgemäß (“Lilac Point”)
SilberStandardgemäß (“Silver/Smoke”)No rulingNo rulingNo ruling
SchokoladeStandardgemäßStandardgemäß (“Chocolate Point”)Standardgemäß (“chocolate”)Standardgemäß (“Chocolate Point”)
SealStandardgemäßStandardgemäß (“Seal Point”)Standardgemäß (“seal”)Standardgemäß (“Seal Point”)
ZimtStandardgemäßNo rulingNo rulingNo ruling
RotStandardgemäßStandardgemäß (“Flame (Red) Point”)Standardgemäß (“red”)Standardgemäß (“Red Point”)
CremeStandardgemäßStandardgemäß (“Cream Point”)Standardgemäß (“cream”)Standardgemäß (“Cream Point”)
RehfarbenStandardgemäßNo rulingNo rulingNo ruling
Patterns
ZweifarbigStandardgemäß (“and White”)No rulingNo rulingNo ruling
PointzeichnungStandardgemäß (“Pointed”)Standardgemäß (“Himalayan (Point) Pattern”)Standardgemäß (“pointed”)Standardgemäß (“Colourpoint”)
TabbyStandardgemäß (“Tabby”)Standardgemäß (“Himalayan Lynx (Point) Pattern”)Standardgemäß (“tabby”)Standardgemäß (“Tabby Point”)
SchildpattStandardgemäß (“Tortoiseshell”)Standardgemäß (“Tortie Point”)Standardgemäß (“tortie”)Standardgemäß (“Tortie Point”)
Schildpatt-WeißStandardgemäß (“Tortie and White”)No rulingNo rulingNo ruling
Schildpatt-TabbyNo rulingStandardgemäß (“Tortie Lynx Point”)Standardgemäß (“tortie tabby”)Standardgemäß (“Tortie Tabby Point”)
RauchfarbenStandardgemäß (“Silver/Smoke”)No rulingNo rulingNo ruling
Schildpatt-Tabby-WeißStandardgemäß (“Tortie and White”)No rulingNo rulingNo ruling
Augen: rulings by club
Color or patternTICACFAFIFEGCCF
BlauStandardgemäß (“Medium blue”)Standardgemäß (“deep vivid blue”)Standardgemäß (“intense, deep Siamese blue”)Standardgemäß (“blue”)
Nase: rulings by club
Color or patternCFAGCCF
BlauStandardgemäß (“slate blue / blue”)No ruling
LilaStandardgemäß (“lavender pink”)No ruling
SealStandardgemäß (“seal brown”)No ruling
ZimtStandardgemäß (“cinnamon pink”)No ruling
ZiegelrotStandardgemäß (“brick red”)No ruling
RosaStandardgemäß (“flesh to coral pink / old rose”)Standardgemäß (“pinkish”)
Pfotenballen: rulings by club
Color or patternCFA
BlauStandardgemäß (“slate blue / blue”)
LilaStandardgemäß (“lavender pink”)
SealStandardgemäß (“seal brown”)
ZimtStandardgemäß (“cinnamon pink”)
ZiegelrotStandardgemäß (“brick red”)
RosaStandardgemäß (“flesh to coral pink”)

What the rulings mean

Standardgemäß
Described by the club's breed standard.

Color changes

How a Himalayan's colors can change over its life.

  • Tabbychanges toEinfarbig

    Fell · Mit dem Alter · from 0 to 39 weeks

  • Weißchanges toSchattiert

    Fell · Mit dem Alter

  • Weißchanges toChinchilla

    Fell · Mit dem Alter

  • Tabbychanges toSchattiert

    Fell · Mit dem Alter · from 0 to 6 weeks

  • Tabbychanges toChinchilla

    Fell · Mit dem Alter · from 0 to 6 weeks

  • Blauchanges toSchildpatt

    Fell · Mit dem Alter

  • Cremechanges toRehfarben

    Fell · Fortschreitend

  • Weißchanges toPointzeichnung

    Fell · Mit dem Alter · from 1 to 52 weeks

  • Blauchanges toGrün

    Augen · Mit dem Alter · from 4 to 17 weeks

  • Blauchanges toGelb

    Augen · Mit dem Alter · from 4 to 17 weeks

  • Blauchanges toGold

    Augen · Mit dem Alter · from 4 to 17 weeks

  • Blauchanges toKupfer

    Augen · Mit dem Alter · from 4 to 17 weeks

  • Blauchanges toOrange

    Augen · Mit dem Alter · from 4 to 17 weeks

  • Blauchanges toHaselnussbraun

    Augen · Mit dem Alter · from 4 to 17 weeks

  • Blauchanges toBernsteinfarben

    Augen · Mit dem Alter · from 4 to 17 weeks

  • Rosachanges toSeal

    Nase · Mit dem Alter · from 1 to 52 weeks

  • Rosachanges toBlau

    Nase · Mit dem Alter · from 1 to 52 weeks

  • Rosachanges toSchokolade

    Nase · Mit dem Alter · from 1 to 52 weeks

  • Rosachanges toLila

    Nase · Mit dem Alter · from 1 to 52 weeks

  • Rosachanges toSeal

    Pfotenballen · Mit dem Alter · from 1 to 52 weeks

  • Rosachanges toBlau

    Pfotenballen · Mit dem Alter · from 1 to 52 weeks

  • Rosachanges toSchokolade

    Pfotenballen · Mit dem Alter · from 1 to 52 weeks

  • Rosachanges toLila

    Pfotenballen · Mit dem Alter · from 1 to 52 weeks

Die Katzenrasse Perser-Colourpoint (Himalayan) im Überblick

Die Himalayan ist eine mittelgroße, sanfte Katze mit dem langen Fell der Perserkatze und der Point-Zeichnung der Siamkatze.

Die Himalayan ist eine mittelgroße Katze, die das schwere, fließende Fell der Perserkatze mit dem Point-Muster der Siamkatze verbindet. Der Körper ist gedrungen und tief gestellt, das Gesicht ist flach, und die Augen sind tief blau. Die Farbe sammelt sich an den Points, also an Ohren, Gesichtsmaske, Beinen, Pfoten und Schwanz, während der Rumpf im Kontrast dazu hell bleibt.

Die Himalayan ist für ihr ruhiges, ausgeglichenes Wesen bekannt und fügt sich eher in gelassene häusliche Abläufe ein, statt ständige Beschäftigung zu suchen. Zu vertrauten Menschen ist sie anhänglich und verbringt gern lange Phasen an ihrem Lieblingsplatz. Die Rasse entstand in den Vereinigten Staaten durch gezielte Kreuzungen zwischen Perser- und Siamkatzen, mit denen das Point-Muster auf den Perser-Typ übertragen werden sollte.

Die meisten Zuchtverbände führen die Himalayan als Point-Variante der Perserkatze und nicht als vollständig eigenständige Rasse. Benennung und Ausstellungsklasse unterscheiden sich daher von Organisation zu Organisation.

Kurzprofil
MerkmalAngabe
HerkunftVereinigte Staaten
GrößeMittel
Lebenserwartung9 bis 15 Jahre
Gruppe / RolleBegleitkatze (Point-Variante der Perserkatze)
Passt zuRuhige Haushalte, Familien und Senioren, die ein ruhiges Haustier wünschen

Für wen sie geeignet ist

Die Himalayan passt in ein ruhiges Zuhause mit Wohnungshaltung, in dem jemand bereit ist, das Fell täglich zu bürsten. Sie eignet sich für Menschen, die einen gelassenen Schoßgefährten einer aktiven, kletternden Katze vorziehen. Das lange Fell und das flache Gesicht bedeuten, dass Fellpflege und eine gewisse gesundheitliche Beobachtung zur Haltung gehören. Die Rasse eignet sich am besten für Halter, die zu regelmäßiger Pflege bereit sind.

Geschichte und Herkunft der Himalayan

Die Himalayan entstand Mitte des 20. Jahrhunderts in den USA durch Kreuzung von Perser- und Siamkatzen, um das Point-Muster auf den Perser-Typ zu bringen.

Die Himalayan geht auf ein Zuchtziel zurück, das schon Anfang des 20. Jahrhunderts formuliert wurde: Fell und Körperbau der Perserkatze mit der Point-Färbung der Siamkatze zu verbinden. Frühe experimentelle Kreuzungen in den 1920er und 1930er Jahren, darunter Arbeiten von Forschern zur Vererbung der Fellfarbe, zeigten, dass sich das Point-Muster auf langhaarige Katzen übertragen ließ.

Gezielte Zuchtprogramme in den Vereinigten Staaten arbeiteten in den 1930er und 1940er Jahren daran, das Muster zu festigen. Eine Katze namens Newton's Debutante gilt häufig als früh dokumentierte langhaarige Point-Katze aus dieser Arbeit in den 1930er Jahren.

Bis in die 1950er Jahre hatte sich der Typ so weit gefestigt, dass Anerkennungsbemühungen einsetzten. Mehrere nordamerikanische Verbände erkannten die Himalayan im Verlauf der späten 1950er und der 1960er Jahre an, und eine parallele Zucht in Großbritannien brachte dort Katzen hervor, die unter dem Namen Colourpoint Longhair anerkannt wurden.

In den folgenden Jahrzehnten stuften viele Verbände die Himalayan als Point-Variante der Perserkatze ein, was die enge Übereinstimmung in Körperbau und Fell widerspiegelt. Die Rasse wird heute je nach Organisation mal als Perser-Variante, mal unter eigenem Himalayan-Namen ausgestellt. In Deutschland ordnen sich die Zuchtverbände unter Dachverbänden wie dem VDH und der FIFe ein, deren Standards sich an der FCI-Systematik orientieren.

Aussehen und Rassestandard der Himalayan

Die Himalayan hat den gedrungenen Perser-Körper, langes dichtes Fell, ein flaches Gesicht, tief blaue Augen und Farbe an den Points.

Die Himalayan hat einen gedrungenen, breitbrüstigen Körper auf kurzen, kräftigen Beinen und einen kurzen, buschigen Schwanz. Der Kopf ist rund mit vollen Wangen und kleinen Ohren, die Schnauze ist kurz. Das Fell ist lang, dicht und fein, mit einer vollen Halskrause. Das prägende Merkmal ist das Point-Muster: ein heller Körper, der sich von der dunkleren Farbe an Gesichtsmaske, Ohren, Beinen, Pfoten und Schwanz abhebt. Die Augen sind stets blau.

Rassestandard auf einen Blick
MerkmalStandard
HöheEtwa 25 bis 30 cm am Widerrist
Gewicht3,5 bis 5,5 kg
FellLanges, dichtes, feines Doppelfell
FarbenPoint-Muster in Seal, Blau, Chocolate, Lilac, Flame (Rot), Cream sowie Tortie- und Lynx- (Tabby-) Point-Varianten
AugenTief blau, groß und rund

Fell und Farben

Die Farbe entwickelt sich an den kühleren Körperstellen, deshalb sind die Points dunkler und der Rumpf bleibt heller. Kätzchen kommen meist hell zur Welt und entwickeln ihre Point-Farbe über die ersten Wochen und Monate. Lynx-Points zeigen eine Tabby-Streifung innerhalb der Point-Bereiche, Tortie-Points eine gescheckte Farbe. Das dichte Fell braucht tägliche Pflege, damit es frei von Verfilzungen bleibt.

Wesen und Charakter der Himalayan

Die Himalayan ist anhänglich, ruhig und sanftmütig, zufrieden mit stiller Gesellschaft und weder energiegeladen noch laut.

Die Himalayan ist sanft und ausgeglichen. Sie bindet sich eng an ihren Haushalt und sitzt gern nahe bei oder auf ihren Menschen, ist dabei aber im Allgemeinen anspruchslos und leise. Fremden gegenüber ist sie zunächst zurückhaltend und zieht sich oft zurück, bis sie sich sicher fühlt. Mit ruhigen Kindern und gelassenen Artgenossen kommt sie in der Regel gut aus, bevorzugt jedoch ein berechenbares, geräuscharmes Umfeld gegenüber einem lebhaften.

Dies ist eine ruhige Katze mit wenig Energie. Sie spielt in kurzen, sanften Schüben und ruht den Großteil des Tages. Im Vergleich zu schlankeren Rassen sind Himalayans keine ausgeprägten Kletterer oder Springer und bleiben zufrieden auf Boden- oder Sofahöhe. Sie sind leise und verständigen sich mit weichen, seltenen Lauten statt mit beharrlichem Rufen.

Merkmalsbewertung (1 = niedrig, 5 = hoch)
MerkmalBewertung
Anhänglichkeit4
Energie2
Erziehbarkeit3
Lautfreude2
Haaren4

Pflege und Fellpflege der Himalayan

Die Himalayan braucht tägliches Bürsten, sanfte Bewegung in der Wohnung, ein stabiles Zuhause und regelmäßige Reinigung der Gesichtsfalten.

Fellpflege

  • Das Fell täglich bürsten, um Verfilzungen und Knoten zu vermeiden, mit besonderem Augenmerk auf Halskrause, Bauch und Bereich hinter den Beinen
  • Gelegentlich baden, um das Fell sauber zu halten und Fettablagerungen zu verringern
  • Die Augen täglich abwischen, da das flache Gesicht zu Tränenverfärbungen führt
  • Die Gesichtsfalten behutsam reinigen, um Hautreizungen vorzubeugen
  • Krallen regelmäßig kürzen und Ohren kontrollieren

Bewegung

  • Kurze tägliche Spieleinheiten mit Angelspielzeug oder Bällen anbieten, um das Gewicht zu halten
  • Niedrige Plattformen und Ruheplätze bereitstellen statt hoher Klettertürme
  • Futterspiele für sanfte geistige Auslastung nutzen

Umgebung

Die Himalayan ist eine Wohnungskatze. Das lange Fell eignet sich nicht für den Aufenthalt im Freien, und das ruhige Wesen macht sie den Gefahren draußen kaum gewachsen. Ein ruhiges Zuhause mit festen Abläufen passt am besten zu ihr. Die Temperatur sollte angenehm bleiben, da das schwere Fell heiße Bedingungen unangenehm machen kann.

Ernährung und Fütterung der Himalayan

Die Himalayan braucht eine vollwertige Katzennahrung mit kontrollierten Portionen, um bei dieser bewegungsarmen Rasse Übergewicht zu vermeiden.

Die Himalayan kommt mit einem vollwertigen, ausgewogenen Katzenfutter passend zu ihrer Lebensphase gut zurecht. Da die Rasse wenig Energie verbraucht und zu Übergewicht neigt, ist die Portionskontrolle wichtig. Messen Sie das Futter ab, statt es zur freien Verfügung anzubieten, und passen Sie die Menge an den Körperzustand an. Nassfutter oder eine Mischung aus Nass- und Trockenfutter unterstützt die Flüssigkeitsaufnahme. Flachgesichtige Katzen kommen mit manchen Kroketten-Formen schlecht zurecht, deshalb hilft eine Größe und Form, die die Katze leicht aufnehmen kann.

Allgemeiner Fütterungsleitfaden (an die einzelne Katze anpassen)
LebensphaseMenge pro TagMahlzeiten
Kätzchen (bis 12 Monate)Nach Wachstumsformel, nach Bedarf unter Anleitung gefüttert3 bis 4
ErwachsenEtwa 50 bis 70 g Trockenäquivalent, dem Gewicht angepasst2
Senior (ab 8 Jahren)Leicht reduziert, auf Gewicht und Nierengesundheit überwacht2

Leckerlis und Ergänzungsmittel

Halten Sie Leckerlis auf einen kleinen Anteil der Tageskalorien begrenzt. Manche Halter geben ein vom Tierarzt empfohlenes Mittel gegen Haarballen oder ein Präparat mit Omega-Fettsäuren zur Unterstützung des Fells, doch Ergänzungsmittel sollten nur auf tierärztlichen Rat hinzugefügt werden. Frisches Wasser sollte stets verfügbar sein.

Gesundheit und Lebenserwartung der Himalayan

Die Himalayan lebt etwa 9 bis 15 Jahre und neigt zu Atem-, Augen-, Nieren- und Zahnproblemen durch ihr flaches Gesicht und das Perser-Erbe.

Die Himalayan lebt bei guter Pflege in der Regel 9 bis 15 Jahre. Viele ihrer Gesundheitsprobleme hängen mit der flachen (brachyzephalen) Kopfform und mit Erkrankungen zusammen, die aus der Perser-Linie stammen. Verantwortungsvolle Züchter untersuchen auf bekannte Erbkrankheiten, und künftige Halter sollten nach den Testergebnissen der Elterntiere fragen.

Häufige Erkrankungen
ErkrankungAnzeichenHinweis
Polyzystische Nierenerkrankung (PKD)Vermehrtes Trinken, Gewichtsverlust, verminderter AppetitErblich; ein DNA-Test existiert, deshalb Züchter nach der Untersuchung fragen
Brachyzephale AtemproblemeGeräuschvolle Atmung, geringere HitzetoleranzMit dem flachen Gesicht verbunden; die Katze kühl und ruhig halten
Übermäßiger Tränenfluss und AugenproblemeTränenverfärbungen, Augenausfluss, ReizungenDas flache Gesicht behindert den Tränenabfluss; tägliches Abwischen hilft
ZahnengeMundgeruch, Schwierigkeiten beim FressenDie kurze Schnauze drängt die Zähne zusammen; regelmäßige Zahnpflege nötig

Vorsorge

  • Jährliche tierärztliche Kontrollen, bei Seniorkatzen häufiger
  • Vor dem Kauf die DNA-Untersuchungshistorie prüfen
  • Tägliche Reinigung von Augen und Gesicht
  • Gewichtskontrolle zur Vermeidung von Übergewicht
  • Regelmäßige Zahnkontrollen und Zahnreinigung
  • Impfungen und Parasitenschutz aktuell halten

Erziehung und Beschäftigung der Himalayan

Die Himalayan ist mäßig erziehbar über sanfte, belohnungsbasierte Methoden und reagiert am besten auf ruhige, gleichbleibende Abläufe.

Die Himalayan ist eine ruhige Katze, die häusliche Abläufe rasch lernt, auch wenn sie nicht so leistungsorientiert ist wie aktivere Rassen. Sie reagiert auf geduldiges, belohnungsbasiertes Training und lässt sich leicht an die Katzentoilette gewöhnen. Da die Rasse Berechenbarkeit schätzt, helfen gleichbleibende Signale und ein fester Zeitplan beim Lernen. Harte Korrekturen sind kontraproduktiv und lassen eine zurückhaltende Katze eher noch scheuer werden.

Grundlagen

  1. Die Katzentoilette an einem ruhigen, zugänglichen Ort aufstellen und sauber halten, um die zuverlässige Nutzung zu fördern
  2. Früh eine tägliche Bürstroutine einführen, damit die Fellpflege zu einem ruhigen, erwarteten Ereignis wird
  3. Kurze, sanfte Spieleinheiten nutzen, um Aktivität zu fördern und Übergewicht vorzubeugen
  4. Erwünschtes Verhalten sofort mit kleinen Leckerlis oder Lob belohnen
  5. Eine Kratzfläche bereitstellen und die Katze beständig darauf lenken

Zucht und Kätzchen der Himalayan

Die Himalayan-Zucht folgt den Perser-Mustern, mit kleinen Würfen, deren hell geborene Kätzchen ihre Point-Farbe über mehrere Wochen entwickeln.

Himalayans erreichen die Geschlechtsreife in einem ähnlichen Alter wie andere Katzen, doch verantwortungsvolle Züchter warten bis zur körperlichen Reife und einer gesundheitlichen Untersuchung, bevor sie verpaaren. Die Rasse folgt den Zuchtnormen der Perserkatze, einschließlich des DNA-Tests auf polyzystische Nierenerkrankung vor der Verpaarung. Die Tragezeit dauert etwa neun Wochen, und die Würfe fallen eher klein aus. Da das Point-Muster rezessiv ist, müssen beide Elterntiere das Gen tragen, damit die Kätzchen Points zeigen.

Die Kätzchen kommen fast weiß zur Welt und entwickeln ihre Point-Farbe allmählich über die ersten Wochen, wobei die volle Farbe erst nach Monaten fest steht. Die flache Kopfform kann die Geburt aufwendiger machen als bei Katzen mit längerer Schnauze, deshalb sollte die Zucht nur von erfahrenen Züchtern mit tierärztlicher Begleitung betrieben werden. Neugeborene und die Kätzin brauchen einen warmen, ruhigen, sauberen Wurfplatz, und das dichte Fell bedeutet, dass die Kätzchen früh an eine sanfte Fellpflege gewöhnt werden müssen.

Zuchtdaten
KennwertWert
GeschlechtsreifeEtwa 5 bis 9 Monate (Zucht bis zur Reife aufgeschoben)
TragezeitEtwa 63 bis 65 Tage
Übliche Wurfgröße2 bis 4 Kätzchen
Point-Farbe bei der GeburtHell; Farbe entwickelt sich über Wochen bis Monate
AbsetzalterEtwa 8 bis 10 Wochen
Vererbung des MustersRezessiv; beide Elterntiere müssen das Point-Gen tragen

Himalayan registrieren, Chip inklusive

Ein kostenloses Profil auf Lebenszeit für Ihre Katze der Rasse Himalayan, mit angemeldetem Chip und stets aktuellen Kontaktdaten.

Eine Katze der Rasse Himalayan in Deutschland registrieren

Für Katzen kennt Deutschland keine Chippflicht, und gerade deshalb existiert ohne Ihr Zutun kein Eintrag, der Ihre Himalayan-Katze mit Ihnen verbindet. Legen Sie ihn kostenlos an: Name, Fellzeichnung, Foto und Ihre Nummer, dauerhaft gespeichert. Die Katzenregistrierung kostet nichts, heute nicht und später nicht.

Trägt Ihre Katze schon einen Chip, fehlt noch die Anmeldung, denn Setzen und Registrieren sind zwei Schritte, und der zweite gehört Ihnen. Melden Sie den Mikrochip an, kostenlos im Lebenszeitplan: jede Marke wird akzeptiert, Änderungen nach einem Umzug kosten nichts, und der Eintrag beantwortet jeden Scan, in Deutschland und darüber hinaus. Eröffnen Sie Ihr kostenloses Konto und schließen Sie beides heute ab.

Wie registriere ich eine Katze der Rasse Himalayan in Deutschland?

Melden Sie sich kostenlos bei United Pet Club an, tragen Sie Name, Fellzeichnung und ein Foto ein und speichern Sie. Das Profil bleibt ein Katzenleben lang kostenlos, für Wohnungskatzen genauso wie für Freigänger.

Wie melde ich den Chip meiner Katze der Rasse Himalayan an?

Tragen Sie die 15-stellige Nummer aus den Tierarztunterlagen in Ihr kostenloses Konto ein und prüfen Sie Ihre Telefonnummer. Der Lebenszeitplan berechnet weder für die Anmeldung noch für Änderungen etwas.

Müssen Katzen in Deutschland gechippt sein?

Eine allgemeine Pflicht gibt es nicht. Nützlich ist der Chip trotzdem nur mit einem aktuellen Registereintrag dahinter, und dieser Eintrag ist bei United Pet Club kostenlos, ein Leben lang.

Was kostet die Registrierung einer Katze der Rasse Himalayan?

Nichts. Profil, Chip-Anmeldung und alle Aktualisierungen sind im kostenlosen Lebenszeitplan enthalten.

Häufig gestellte Fragen zur Himalayan

Häufige Fragen zur Himalayan betreffen Größe, Wesen, Pflegeaufwand, Lebenserwartung, Eignung und die Suche nach einer Katze.

Wie groß wird eine Himalayan-Katze?

Die Himalayan ist eine mittelgroße Katze und wiegt typischerweise 3,5 bis 5,5 kg bei einem gedrungenen, tief gestellten Körper. Durch ihr dichtes, langes Fell wirkt sie größer, als ihr Gewicht vermuten lässt.

Wie ist das Wesen der Himalayan?

Sie ist anhänglich, sanft, ruhig und sanftmütig. Himalayans genießen stille Gesellschaft, sind Fremden gegenüber anfangs zurückhaltend und haben ein energiearmes, gelassenes Wesen.

Ist die Himalayan schwer zu pflegen?

Das Fell ist anspruchsvoll. Tägliches Bürsten ist nötig, um Verfilzungen vorzubeugen, und das flache Gesicht erfordert eine regelmäßige Reinigung von Augen und Falten. Abgesehen von Fellpflege und Gewichtskontrolle ist die Rasse im Wesen ansonsten pflegeleicht.

Wie alt werden Himalayan-Katzen?

Bei guter Pflege werden Himalayans in der Regel 9 bis 15 Jahre alt. Regelmäßige tierärztliche Kontrollen und die gesundheitliche Untersuchung der Elterntiere unterstützen ein längeres, gesünderes Leben.

Ist die Himalayan ein guter Familienbegleiter?

Ja, für ruhige Haushalte. Sie kommt gut mit sanften Kindern, gelassenen Artgenossen und Senioren aus. Sie bevorzugt ein ruhiges, berechenbares Zuhause mit Wohnungshaltung gegenüber einem lebhaften oder lauten.

Wo bekomme ich eine Himalayan-Katze?

Himalayans gibt es bei Züchtern, die oft im Rahmen von Perser-Programmen arbeiten, sowie bei rassespezifischen oder allgemeinen Katzenhilfen. Achten Sie auf einen Züchter, der per DNA-Test auf polyzystische Nierenerkrankung untersucht und die Gesundheitsnachweise der Elterntiere vorlegen kann.