
Bombay
Die Bombay ist eine anhängliche, pantherähnliche Katze mit einem glatten schwarzen Fell und einem zutiefst ergebenen, menschenbezogenen Wesen.
- Size
- Mittel
- Lifespan
- 12–16 years
- Origin
- Vereinigte Staaten
- Temperament
- Anhänglich
- Standard colors
- Schwarz
Characteristics
Coat and grooming
How the Bombay coat is built, and what that means when you groom it.
- Fellschichten
- Einfaches Fell
- Fellstruktur
- Glatt, Satin
- Fellänge
- Kurz
- Haarwechsel
- Geringer Haarverlust
Bombay colors and patterns
What each club's breed standard says about every Bombay color and pattern. Point at a ruling to see the club's own wording.
Breed standards describe the Bombay in Schwarz. Standard patterns: Einfarbig.
| Color or pattern | TICA | CFA | FIFE | GCCF |
|---|---|---|---|---|
| Schwarz | Standardgemäß (“Black”) | Standardgemäß (“Black”) | Standardgemäß (“jet black”) | Standardgemäß (“Bombay”) |
| Patterns | ||||
| Einfarbig | Standardgemäß (“Solid”) | No ruling | Standardgemäß (“solid”) | Standardgemäß (“Self”) |
| Color or pattern | TICA | CFA | FIFE | GCCF |
|---|---|---|---|---|
| Kupfer | Standardgemäß (“Copper”) | Standardgemäß (“copper”) | Standardgemäß (“copper”) | Fehler (“copper”) |
| Gelb | No ruling | No ruling | No ruling | Standardgemäß (“yellow”) |
| Gold | Standardgemäß (“gold”) | Standardgemäß (“gold”) | Standardgemäß (“gold”) | Standardgemäß (“Gold”) |
| Grün | Disqualifizierend (“Green”) | Disqualifizierend (“Green”) | Fehler (“green”) | Standardgemäß (“green”) |
| Blau | No ruling | No ruling | No ruling | Fehler (“blue”) |
| Orange | No ruling | No ruling | No ruling | Fehler (“orange”) |
| Color or pattern | TICA | CFA | FIFE | GCCF |
|---|---|---|---|---|
| Schwarz | Standardgemäß (“black”) | Standardgemäß (“black”) | Standardgemäß (“black”) | Standardgemäß (“Black”) |
What the rulings mean
- Standardgemäß
- Described by the club's breed standard.
- Fehler
- Named by the club's breed standard as a fault: the animal can be shown but is penalized.
- Disqualifizierend
- The club's breed standard disqualifies an animal of this color or pattern.
Color changes
How a Bombay's colors can change over its life.
Schwarzchanges toRostbraun
Fell · Fortschreitend
Schwarzchanges toBraun
Fell · Mit dem Körperzustand · can change back
Schwarzchanges toBraun
Fell · In der Sonne · can change back
Schwarzchanges toBraun
Fell · Fortschreitend
Einfarbigchanges toRauchfarben
Fell · Mit dem Alter · from 3 to 104 weeks
Blauchanges toGrün
Augen · Mit dem Alter · from 4 to 17 weeks
Blauchanges toGelb
Augen · Mit dem Alter · from 4 to 17 weeks
Blauchanges toGold
Augen · Mit dem Alter · from 4 to 17 weeks
Blauchanges toKupfer
Augen · Mit dem Alter · from 4 to 17 weeks
Blauchanges toOrange
Augen · Mit dem Alter · from 4 to 17 weeks
Blauchanges toHaselnussbraun
Augen · Mit dem Alter · from 4 to 17 weeks
Blauchanges toBernsteinfarben
Augen · Mit dem Alter · from 4 to 17 weeks
Sources
Each ruling comes from the club's published breed standard or color list.
Über die Bombay
Die Bombay ist eine mittelgroße, muskulöse amerikanische Katzenrasse mit einem auffallend glänzenden, pechschwarzen Fell und kupfer- bis goldfarbenen Augen. Sie gilt als sehr menschenbezogener Begleiter, der enge Bindungen zu seinen Haltern aufbaut.
Die Bombay ist eine mittelgroße Kurzhaarkatze, die bewusst als Hauskatzen-Pendant zum schwarzen Panther gezüchtet wurde. Ihr Fell ist durchgehend pechschwarz, die Augen leuchten kupfer- oder goldfarben, und der muskulöse Körper wirkt beim Hochnehmen schwerer, als er aussieht. Die Rasse entstand in den USA durch die Kreuzung sablefarbener Burma-Katzen mit schwarzen Amerikanisch-Kurzhaar-Katzen.
Bombays sind ausgesprochen gesellig und binden sich eng an ihre Familie. Sie folgen ihren Menschen von Raum zu Raum, suchen den Schoß und bleiben lieber mittendrin, statt sich zurückzuziehen. Die Rasse ist gesprächig, aber deutlich leiser als manche orientalischen Katzen, und kommt mit reiner Wohnungshaltung gut zurecht.
Das Gewicht liegt meist zwischen 2,7 und 5 kg, Kater sind größer als Katzen. Das kurze Fell benötigt kaum Pflege, weshalb die Bombay eine praktische Wahl für alle ist, die eine interaktive Katze ohne aufwendiges Grooming suchen.
| Merkmal | Details |
|---|---|
| Herkunft | Vereinigte Staaten |
| Größe | Mittelgroß (2,7-5 kg) |
| Lebenserwartung | 12-16 Jahre |
| Gruppe | Kurzhaar-Begleitkatze |
| Gut geeignet für | Familien, Kinder, andere Haustiere, aufmerksame Halter |
Für wen sich die Bombay eignet
Die Bombay passt zu Haushalten, die einer Katze verlässliche Aufmerksamkeit und Gesellschaft bieten können. Sie eignet sich gut für Familien, auch mit Kindern und anderen Haustieren, und für Menschen, die eine Katze wollen, die aktiv am Alltag teilnimmt statt sich zu verstecken. Da sie sich stark bindet und längeres Alleinsein schlecht verträgt, ist sie weniger geeignet für Halter, die tagsüber ohne einen tierischen Mitbewohner lange fort sind. In Deutschland ist die Bombay zudem eine seltene Rasse; TICA-registrierte Züchter finden sich gelegentlich über den Deutschen Edelkatzen-Zucht-Verband (DEKZV) oder den WCF, wobei längere Wartezeiten üblich sind.
Geschichte der Rasse
Die Bombay wurde in den 1950er Jahren von der amerikanischen Züchterin Nikki Horner in Louisville, Kentucky, entwickelt. Ihr Ziel war es, eine Katze zu schaffen, die einem Miniatur-Schwarzen Panther ähnelt. Der Name der Rasse bezieht sich auf die indische Stadt Bombay, die heute Mumbai heißt.
Die Bombay geht auf die Züchterin Nikki Horner aus Louisville, Kentucky, zurück, die in den 1950er-Jahren eine Hauskatze schaffen wollte, die einem Miniatur-Schwarzen-Panther ähnelt. Ihr Ziel war ein tiefschwarzes Fell, ein muskulöser Burma-Körperbau und leuchtend kupferfarbene Augen.
Horner kreuzte sablefarbene Burma-Katzen mit schwarzen Amerikanisch-Kurzhaar-Katzen. Die ersten Versuche entsprachen nicht ihren Vorstellungen, weshalb sie das Zuchtprogramm neu aufsetzte, bevor sie das gewünschte Erscheinungsbild erreichte. Den Namen Bombay wählte sie in Anlehnung an den Schwarzen Leoparden Indiens.
In den folgenden Jahrzehnten wurde die Rasse in Nordamerika offiziell anerkannt. Die Cat Fanciers' Association (CFA) ließ die Bombay 1976 zur Championatsklasse zu, weitere Verbände folgten. Die Ausgangslinien aus Amerikanisch Kurzhaar und Burma blieben Teil der anerkannten Zuchtpraxis, um Typ und Gesundheit zu erhalten.
Weltweit bleibt die Bombay eine eher seltene Rasse im Vergleich zu verbreiteten Kurzhaarkatzen. Durch die Burma-Abstammung teilt sie Körperbau und Wesenszüge mit dieser Rasse, während das schwarze Fell und die kupferfarbenen Augen sie optisch klar abgrenzen. Eine eigene deutsche Zuchtgeschichte besitzt die Bombay nicht; hierzulande aktive Züchter sind meist bei TICA, dem Deutschen Edelkatzen-Zucht-Verband (DEKZV) oder dem WCF registriert.
Erscheinungsbild
Das markanteste Merkmal der Bombay ist ihr pechschwarzes Fell, das bis zu den Wurzeln tiefschwarz ist und einen lacklederartigen Glanz aufweist. Nase und Pfotenballen sind ebenfalls schwarz. Die kupfer- bis goldfarbenen Augen runden das charakteristische Erscheinungsbild ab.
Die Bombay hat einen kompakten, muskulösen Körperbau, der beim Hochheben überraschend schwer wirkt. Der Kopf ist rundlich mit kurzer Schnauze, die Ohren sind mittelgroß und weit auseinander gesetzt, und die Augen sind groß und rund. Der Gesamteindruck ist der einer kleinen, geschmeidigen Katze, die sich mit ruhigem, bedächtigem Gang bewegt.
| Merkmal | Beschreibung |
|---|---|
| Höhe | 23-33 cm Schulterhöhe |
| Gewicht | 2,7-5 kg (Kater größer als Katzen) |
| Fell | Kurz, fein, eng anliegend mit Lacklederglanz |
| Farben | Einheitlich schwarz bis auf die Wurzeln |
| Augen | Kupfer- bis goldfarben, groß und rund |
Fell und Farbe
Das prägende Merkmal ist die einheitlich schwarze Farbe, die bis zu den Haarwurzeln reicht, ohne Schattierung, Tickung oder Musterung. Das Fell ist kurz und liegt eng am Körper an; seine feine Struktur sorgt bei gutem Licht für den typischen Lacklederglanz. Auch Nasenspiegel und Pfotenballen sind schwarz. Im Ausstellungsring wird kupferfarbene Augenfarbe bevorzugt, Gold ist ebenfalls zugelassen; grüne Augen gelten als Fehler. Kitten können anfangs noch schwache Tabby-Schattenzeichnung oder hellere Augenfarbe zeigen, die sich mit zunehmendem Alter zu Schwarz beziehungsweise Kupfer vertieft.
Wesen und Charakter
Die Bombay ist eine sehr menschenbezogene, anhängliche Katze. Sie folgt ihren Haltern durch die Wohnung, spielt gern Apportieren und ist mäßig gesprächig. Einsamkeit verträgt sie schlecht.
Die Bombay zählt zu den menschenbezogensten Katzenrassen. Sie sucht die Gesellschaft, begrüßt Besuch oft, statt sich zu verstecken, und bevorzugt Schoß und Schulter gegenüber einsamen Ecken. Viele Bombays lernen, Gegenstände zu apportieren, und behalten die Freude an interaktivem Spielzeug bis ins Erwachsenenalter.
Gegenüber Familienmitgliedern zeigt sich die Rasse anhänglich und ergeben; oft sucht sie sich eine Bezugsperson aus, der sie besonders eng folgt. Fremden gegenüber tritt sie meist selbstbewusst und neugierig auf. Bombays kommen in der Regel gut mit anderen Katzen und katzenverträglichen Hunden aus, können aber durchsetzungsfähig sein, wenn es um den wärmsten Platz oder die meiste Aufmerksamkeit geht.
Die Rasse ist mäßig vokal. Sie kommuniziert mit sanfter Stimme und bleibt am Geschehen im Haushalt interessiert. Da sie längeres Alleinsein nicht mag, helfen ein zweites Haustier oder ein verlässlicher Tagesablauf, Langeweile und Stress vorzubeugen.
| Merkmal | Bewertung |
|---|---|
| Zuneigung | 5 |
| Energie | 3 |
| Trainierbarkeit | 4 |
| Sprachfreude | 3 |
| Fellwechsel | 2 |
Pflege
Das kurze, glatte Fell der Bombay ist pflegeleicht und braucht nur wöchentliches Bürsten. Neben Zahn-, Krallen- und Ohrenpflege gehören tägliches Spiel und ein warmes, reizarmes Zuhause zur Grundversorgung.
Fellpflege
- Fell wöchentlich bürsten oder mit einem Tuch abreiben, um lose Haare zu entfernen und den Glanz zu erhalten
- Krallen alle zwei bis drei Wochen kürzen
- Ohren bei Bedarf kontrollieren und reinigen
- Zähne regelmäßig putzen und Zahnkontrollen einplanen
- Baden ist wegen des kurzen Fells kaum nötig
Bewegung
- Täglich interaktives Spiel mit Angelspielzeug oder Wurfspielzeug anbieten, da viele Bombays gern apportieren
- Intelligenzspielzeug einsetzen, um die Katze geistig zu fordern
- Spielzeug regelmäßig wechseln, damit das Interesse erhalten bleibt
- Klettern und Aussichtsplätze auf Kratzbaum oder Wandregalen ermöglichen
Umgebung
Die Bombay ist eine reine Wohnungskatze, die Wärme liebt und gezielt beheizte Plätze und sonnige Fensterbänke aufsucht. Am besten kommt sie in einem Zuhause zurecht, in dem tagsüber häufig jemand anwesend ist oder ein weiteres Haustier Gesellschaft leistet. Kratzbäume, erhöhte Liegeplätze und ein ruhiger Katzenklo-Bereich runden die Ausstattung ab.
Ernährung
Die Bombay neigt zu Übergewicht, weshalb eine ausgewogene, proteinreiche Ernährung nach Lebensphase und kontrollierte Portionsgrößen wichtig sind. Bestimmte Lebensmittel sind für Katzen grundsätzlich tabu.
Die Bombay ist ein obligater Fleischfresser und kommt am besten mit einem vollwertigen Katzenfutter zurecht, dessen Hauptbestandteil tierisches Protein ist. Die Rasse hat einen kräftigen Appetit und neigt bei freier Fütterung zu Übergewicht, weshalb abgemessene Portionen und eine regelmäßige Kontrolle der Körperkondition wichtig sind. Frisches Wasser sollte stets verfügbar sein, und eine Kombination aus Nass- und Trockenfutter kann Flüssigkeitsaufnahme und Zahnabrieb unterstützen.
| Lebensphase | Menge pro Tag | Mahlzeiten |
|---|---|---|
| Kitten (2-6 Monate) | Laut Packungsangabe, Wachstumsfutter | 3-4 |
| Junior (6-12 Monate) | Laut Packungsangabe, Wachstumsfutter | 2-3 |
| Erwachsen (1-7 Jahre) | Etwa 200-280 kcal | 2 |
| Senior (7+ Jahre) | Angepasst an Aktivität und Gewicht | 2 |
Leckerlis sollten nicht mehr als etwa 10 Prozent der Tageskalorien ausmachen. Die meisten gesunden Bombays auf einer vollwertigen, ausgewogenen Ernährung benötigen keine zusätzlichen Nahrungsergänzungsmittel; jede Ergänzung, etwa Omega-3-Fettsäuren oder ein Gelenkpräparat für ältere Katzen, sollte vorher mit dem Tierarzt besprochen werden.
Gesundheit
Die Bombay hat eine Lebenserwartung von 12-16 Jahren. Bekannte gesundheitliche Risiken sind hypertrophe Kardiomyopathie (HCM), brachyzephale Atemwegsprobleme bei bestimmten Linien sowie Übergewicht.
Die Bombay ist eine robuste Rasse mit einer typischen Lebenserwartung von 12 bis 16 Jahren, und viele Katzen leben bei guter Pflege noch länger. Da die Rasse von der Burma abstammt, kann sie einige der gleichen erblichen Risiken tragen; der Kauf bei einem Züchter, der die Zuchttiere entsprechend testet, senkt das Risiko, diese Erkrankungen weiterzugeben.
| Erkrankung | Anzeichen | Hinweis |
|---|---|---|
| Hypertrophe Kardiomyopathie | Mattigkeit, schnelle Atmung, Schwäche | Verdickung des Herzmuskels; Kontrolle per Ultraschall |
| Brachyzephale Atemprobleme | Geräuschvolle Atmung, tränende Augen | Bei manchen Linien mit verkürzter Nase verbunden |
| Übermäßiger Tränenfluss | Feuchtes, verfärbtes Fell um die Augen | Meist durch Reinigung gut beherrschbar |
| Übergewicht | Gewichtszunahme, verminderte Aktivität | Häufig aufgrund des kräftigen Appetits |
Vorsorge
- Jährliche tierärztliche Untersuchung, bei älteren Katzen häufiger
- Grundimmunisierung und Parasitenschutz aktuell halten
- Zahnpflege konsequent durchführen, um Parodontitis vorzubeugen
- Gewicht im Blick behalten und Futter bei Bedarf anpassen
- Beim Züchter nach Herz- und Gentests der Elterntiere fragen
Erziehung und Training
Die Bombay ist intelligent und futtermotiviert, was sie schnell Tricks, Apportieren und einfache Kommandos über belohnungsbasiertes Training lernen lässt.
Die Bombay ist intelligent und kontaktfreudig, was sie leichter trainierbar macht als viele andere Katzen. Die Rasse reagiert gut auf kurze, positive Trainingseinheiten und lernt häufig Apportieren, Herankommen auf Zuruf, Gehen am Geschirr und einfache Tricks. Ihre Futtermotivation hilft dabei, wobei die beim Training verwendeten Portionen auf die Tagesration angerechnet werden sollten.
Grundlagen
- Mit dem Namen der Katze beginnen und Blickkontakt sowie Herankommen belohnen
- Einen Klicker oder ein festes Signalwort in Kombination mit einem Leckerli verwenden
- Jeweils ein Verhalten pro Einheit in wenigen Minuten trainieren
- Katzenklo-Gewohnheiten früh einüben und die Box sauber und zugänglich halten
- Ein Geschirr schrittweise eingewöhnen, bevor es nach draußen geht
- Jede Einheit mit einem Erfolg beenden, damit die Katze motiviert bleibt
Zucht
Bombay-Katzen erreichen die Geschlechtsreife mit etwa 7 bis 12 Monaten, ein Wurf umfasst meist drei bis fünf Kitten, und Rückkreuzungen mit Burma und Amerikanisch Kurzhaar sind weiterhin zulässig. In Deutschland sind TICA-, DEKZV- und WCF-registrierte Züchter die verlässlichste Anlaufstelle.
Weibliche Bombays erreichen die Geschlechtsreife meist zwischen 7 und 12 Monaten, verantwortungsvolle Züchter warten jedoch, bis eine Katze körperlich ausgewachsen und gesundheitlich getestet ist, bevor sie verpaart wird. Die Tragzeit beträgt etwa 63 bis 67 Tage. Ein Wurf umfasst typischerweise drei bis fünf Kitten.
Neugeborene Kitten zeigen mitunter noch schwache Tabby-Schattenzeichnung und hellere Augenfarbe; beides verschwindet in der Regel, sobald das Fell zu einem durchgehenden Schwarz nachdunkelt und die Augen einen tieferen Kupferton annehmen. Die Kitten bleiben mindestens 12 bis 14 Wochen bei der Mutter, damit sie entwöhnt, sozialisiert und grundimmunisiert sind, bevor sie in ein neues Zuhause umziehen.
Da die Bombay von Burma- und Amerikanisch-Kurzhaar-Linien abstammt, erlauben anerkannte Zuchtprogramme weiterhin Rückkreuzungen mit diesen Rassen, um Körperbau und genetische Gesundheit zu erhalten. Züchter sollten vor der Verpaarung auf erbliche Erkrankungen, einschließlich Herzerkrankungen, testen. In Deutschland ist die Bombay selten; Interessenten finden TICA-registrierte oder beim DEKZV beziehungsweise WCF gemeldete Züchter, wobei mit Wartezeiten von mehreren Monaten zu rechnen ist.
| Kennzahl | Wert |
|---|---|
| Geschlechtsreife | 7-12 Monate |
| Tragzeit | 63-67 Tage |
| Durchschnittliche Wurfgröße | 3-5 Kitten |
| Entwöhnungsalter | 6-8 Wochen |
| Empfohlenes Abgabealter | 12-14 Wochen |
| Zugelassene Rückkreuzungen | Burma, Amerikanisch Kurzhaar |
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Häufig gestellte Fragen
Antworten auf die häufigsten Fragen zu Größe, Wesen, Pflege, Lebenserwartung, Familientauglichkeit und Verfügbarkeit der Bombay in Deutschland.
Wie groß wird eine Bombay-Katze?
Die Bombay ist eine mittelgroße Katze und wiegt meist zwischen 2,7 und 5 kg, wobei Kater größer sind als Katzen. Sie ist muskulös gebaut und fühlt sich beim Hochheben oft schwerer an, als sie aussieht.
Wie ist das Wesen der Bombay?
Bombays sind anhänglich, verspielt und stark menschenbezogen. Sie binden sich eng an ihre Familie, folgen ihren Haltern durch die Wohnung und bleiben auch gegenüber Besuch und anderen Haustieren gesellig.
Ist die Bombay pflegeaufwendig?
Nein. Das kurze schwarze Fell braucht nur wöchentliches Bürsten oder Abwischen, und die Rasse haart wenig. Wichtiger sind tägliches Spiel und verlässliche Gesellschaft, da Bombays längeres Alleinsein nicht mögen.
Wie alt werden Bombay-Katzen?
Eine Bombay lebt in der Regel 12 bis 16 Jahre; viele erreichen bei guter Ernährung, Gewichtskontrolle und regelmäßiger tierärztlicher Betreuung das obere Ende dieser Spanne.
Ist die Bombay für Kinder und andere Haustiere geeignet?
Ja. Die Bombay kommt in der Regel gut mit Kindern sowie mit Katzen und katzenfreundlichen Hunden zurecht, was sie zu einer guten Wahl für aktive Familienhaushalte macht, in denen sie Aufmerksamkeit bekommt.
Sind Bombay-Katzen leicht zu finden?
Die Bombay ist in Deutschland eine seltene Rasse. TICA-registrierte Züchter finden sich gelegentlich über den Deutschen Edelkatzen-Zucht-Verband (DEKZV) oder den WCF, wobei Wartelisten üblich sind. Empfehlenswert ist der Kauf bei Züchtern, die ihre Zuchttiere gesundheitlich testen.
Braucht eine Bombay viel Bewegung?
Sie hat einen mittleren Energielevel. Tägliches interaktives Spiel und ein paar Kletterplätze reichen meist aus, und viele Bombays apportieren gern, was Bewegung und Bindung miteinander verbindet.