United Pet Club
Boxer — a Groß, Verspielt Dog breed originating in Deutschland

Boxer

Der Boxer ist eine verspielte, ergebene Rasse, bekannt für ihre grenzenlose Energie, ihr ausdrucksstarkes Gesicht und ihren treuen Schutz der Familie.

Size
Groß
Lifespan
10–12 years
Origin
Deutschland
Temperament
Verspielt
Standard colors
Schwarz, Weiß und Rot and 2 more
Key Traits
VerspieltTreu ergebenEnergiegeladenBeschützendGut mit Kindern

Characteristics

Energy Level5
Trainability3
Good With Kids3
Good With Pets5
Grooming Needs5

Coat and grooming

How the Boxer coat is built, and what that means when you groom it.

Fellschichten
Einfaches Fell
Fellstruktur
Glatt
Fellänge
Kurz
Haarwechsel
Mäßiger Haarverlust

Boxer colors and patterns

What each club's breed standard says about every Boxer color and pattern. Point at a ruling to see the club's own wording.

Breed standards describe the Boxer in Schwarz, Weiß, Rot, Gold und Rehfarben. Standard patterns: Einfarbig, Gestromt und Dunkel gestromt.

Fell: rulings by club
Color or patternFCIAKCUKCKCKUSA
SchwarzStandardgemäß (“dark or black stripes”)Standardgemäß (“black stripes”)Standardgemäß (“black stripes”)Standardgemäß (“Black stripes”)Standardgemäß (“dark or black stripes”)
WeißStandardgemäß (“White markings should not be discarded”)Standardgemäß (“White Markings”)Standardgemäß (“White markings are permissible if attractively distributed”)Standardgemäß (“White markings acceptable not exceeding one-third of ground colour”)Standardgemäß (“White markings should not be discarded”)
RotStandardgemäß (“dark deer red”)Standardgemäß (“Fawn shades vary from light tan to mahogany”)Standardgemäß (“a deep dark red”)Standardgemäß (“dark deer red”)Standardgemäß (“dark deer red”)
GoldStandardgemäß (“Fawn comes in various shades from light fawn to dark deer red”)Standardgemäß (“Fawn shades vary from light tan to mahogany”)Standardgemäß (“golden yellow”)Standardgemäß (“Golden Brindle & White”)Standardgemäß (“Various shades from light fawn to dark deer red”)
RehfarbenStandardgemäß (“Fawn”)Standardgemäß (“Fawn”)Standardgemäß (“fawn”)Standardgemäß (“Fawn”)Standardgemäß (“Fawn”)
AlbinoFehlerDisqualifizierendDisqualifizierend (“Albinism”)Nicht anerkanntFehler
Patterns
EinfarbigStandardgemäß (“Fawn”)Standardgemäß (“the so-called "plain" fawn or brindle, is perfectly acceptable”)Standardgemäß (“White markings are permissible if attractively distributed, but not required”)Standardgemäß (“Fawn”)Standardgemäß (“Fawn”)
GestromtStandardgemäß (“brindle”)Standardgemäß (“Brindle”)Standardgemäß (“brindle”)Standardgemäß (“brindle”)Standardgemäß (“Brindle”)
Dunkel gestromtStandardgemäß (“brindle”)Standardgemäß (“Brindle”)Standardgemäß (“brindle”)Standardgemäß (“brindle”)Standardgemäß (“Brindle”)
GeschecktFehler (“white markings exceeding one third of the ground colour”)Disqualifizierend (“Boxers with a total of white markings exceeding one-third of the entire coat”)Disqualifizierend (“White markings that exceed one-third of the entire coat”)Nicht anerkanntFehler (“white markings exceeding one-third of the ground colour”)
ZobelFehler (“Sooty ground colour”)No rulingNo rulingNicht anerkanntFehler (“Sooty ground colour”)
Augen: rulings by club
Color or patternFCIAKCUKCKCKUSA
DunkelbraunStandardgemäß (“The dark eyes”)Standardgemäß (“Dark brown in color”)Standardgemäß (“dark brown in color”)Standardgemäß (“Dark brown”)Standardgemäß (“The dark eyes”)
Nase: rulings by club
Color or patternFCIAKCUKCKCKUSA
SchwarzStandardgemäß (“Nose is broad and black”)Standardgemäß (“The nose should be broad and black”)Standardgemäß (“The nose is broad and black”)Standardgemäß (“Nose broad, black”)Standardgemäß (“Nose is broad and black”)
RosaFehler (“pale nose leather”)No rulingNo rulingNo rulingFehler (“pale nose leather”)

What the rulings mean

Standardgemäß
Described by the club's breed standard.
Fehler
Named by the club's breed standard as a fault: the animal can be shown but is penalized.
Disqualifizierend
The club's breed standard disqualifies an animal of this color or pattern.
Nicht anerkannt
The club does not accept this color or pattern for the breed.

Color changes

How a Boxer's colors can change over its life.

  • Schwarzchanges toRostrot

    Fell · Mit dem Körperzustand · can change back

  • Schwarzchanges toGrau

    Fell · Fortschreitend

  • Schwarzchanges toBraun

    Fell · In der Sonne · can change back

  • Weißchanges toStichelschimmel

    Fell · Mit dem Alter · from 2 weeks

  • Schwarzchanges toSchneenase

    Nase · Mit der Jahreszeit · can change back

  • Schwarzchanges toRosa

    Nase · Mit der Jahreszeit · can change back

Über den Boxer

Der Boxer ist ein großer Gebrauchshund aus Deutschland, bekannt für sein lebhaftes, verspieltes Wesen, seinen ausdrucksstarken Kopf und seine enge Bindung an die Familie.

Der Boxer ist ein mittelgroßer bis großer Gebrauchshund, der im späten 19. Jahrhundert in Deutschland gezüchtet wurde. Ausgewachsene Tiere erreichen eine Schulterhöhe von 53 bis 63 cm und ein Gewicht von 25 bis 32 kg. Die Rasse ist an ihrem kurzen Fang, dem quadratischen Kopf, der tiefen Brust und dem enganliegenden Kurzhaar zu erkennen. Der Bewegungsablauf ist athletisch und fließend, was auf die Ursprünge der Rasse als Jagd- und Wachhund zurückgeht.

Boxer bleiben bis weit ins Erwachsenenalter verspielt und wirken häufig jünger als sie sind. Sie gehen enge Bindungen zu ihren Menschen ein und suchen Gesellschaft, statt lange Zeit allein zu verbringen. Gegenüber Kindern, die sie kennen, zeigt die Rasse Geduld und Sanftmut. Das ist einer der Gründe, weshalb der Boxer seit Jahrzehnten zu den verbreiteten Familienhunden zählt.

Ein ausgeprägtes Energieniveau ist ein Grundmerkmal des Boxers. Er braucht täglich Bewegung und geistige Beschäftigung, um im Haus ausgeglichen zu bleiben. Fehlt ausreichend Auslastung, kann die Rasse unruhig und destruktiv werden. Halter, die zügige Spaziergänge, Spieleinheiten und konsequente Erziehung bieten, erleben den Boxer in der Regel als anpassungsfähig und unkompliziert im Alltag.

Boxer auf einen Blick
MerkmalDetail
HerkunftDeutschland
GrößeGroß (25 bis 32 kg)
Lebenserwartung10 bis 12 Jahre
Gruppe / VerwendungGebrauchshund; Schutz- und Begleithund
Geeignet fürKinder und vertraute Personen; Eingewöhnung mit anderen Hunden empfohlen

Für wen der Boxer passt

Der Boxer eignet sich für aktive Haushalte, die sich täglich Zeit für Bewegung nehmen können und einen Hund wünschen, der nah bei der Familie bleibt. Er ist eine gute Wahl für Familien mit Kindern, für erziehungsbegeisterte Halter und für Menschen, die einen Hund schätzen, der am Alltag teilhaben möchte. Weniger geeignet ist er für Personen, die lange von zu Hause abwesend sind oder einen ruhigen, genügsamen Begleiter suchen.

Geschichte und Herkunft

Der Boxer wurde Ende des 19. Jahrhunderts in Deutschland aus dem Bullenbeißer und einer Kreuzung mit dem Englischen Bulldog entwickelt und 1895 von einem Münchner Zuchtverein standardisiert.

Der Boxer stammt vom Bullenbeißer ab, einem deutschen Jagdhund, der eingesetzt wurde, um Großwild wie Wildschweine und Hirsche festzuhalten, bis die Jäger eintrafen. Mit dem Rückgang großer Gutsbetriebe und der Hochwildjagd im 19. Jahrhundert verlor der Bullenbeißer seinen ursprünglichen Verwendungszweck. Züchter begannen daraufhin, einen kleineren, vielseitigeren Hund zu formen.

Der moderne Boxer entstand in Deutschland in den 1880er und 1890er Jahren, als der Bullenbeißer mit einem aus Großbritannien eingeführten Englischen Bulldog gekreuzt wurde. Diese Paarung prägte den kurzen Fang, den quadratischen Kopf und den kompakten Körperbau, die die Rasse bis heute kennzeichnen. Die ersten Hunde, die dem heutigen Typ erkennbar entsprachen, tauchten in München auf.

Eine Gruppe von Enthusiasten gründete 1895 in München den Deutschen Boxer Club, und der erste Rassestandard folgte kurz darauf. Der Verein organisierte die frühesten Ausstellungen und führte Abstammungsnachweise, die der Rasse eine einheitliche Entwicklung sicherten. Der Name Boxer wird häufig mit der Art in Verbindung gebracht, wie die Hunde beim Spielen ihre Vorderpfoten einsetzen. Die genaue Herkunft des Namens ist jedoch nicht abschließend geklärt.

Die Rasse breitete sich zu Beginn des 20. Jahrhunderts über Deutschland hinaus aus und erlangte nach beiden Weltkriegen breite Beliebtheit, als heimkehrende Soldaten Hunde mit nach Hause brachten. Boxer dienten im Krieg als Melde- und Wachhunde. Ihre Lernfähigkeit und ihr ausgeglichenes Wesen halfen ihnen beim Übergang in Rollen als Polizei-, Dienst- und Familienhund.

Erscheinungsbild und Rassestandard

Der Boxer ist ein quadratisch gebauter, muskulöser Hund mit breiter, kurzer Schnauze, tiefer Brust und enganliegendem Kurzhaar in Falb oder Gestromt, häufig mit weißen Abzeichen.

Der Boxer hat einen quadratischen, athletischen Bau mit klaren Linien und deutlich sichtbarer Muskulatur. Der Kopf ist sein markantestes Merkmal: eine breite, stumpfe Schnauze, ein leicht vorbissiger Kiefer und eine gefurchte Stirn verleihen dem Gesicht einen wachen, fragenden Ausdruck. Die Brust ist tief, der Rücken kurz und gerade, die Beine sind von vorne betrachtet kräftig und gerade. Der Gesamteindruck vereint Stärke mit Beweglichkeit.

Boxer-Rassestandard
MerkmalStandard
SchulterhöheRüden 57 bis 63 cm; Hündinnen 53 bis 59 cm
GewichtRüden 27 bis 32 kg; Hündinnen 25 bis 29 kg
FellKurz, glatt, eng anliegend
FarbenFalb und gestromt, mit oder ohne weiße Abzeichen
AugenDunkelbraun, nach vorne gerichtet, wacher Ausdruck

Fell und Farben

Das Fell ist kurz und liegt flach an, was die Pflege einfach gestaltet, jedoch wenig Schutz gegen Kälte oder starke Sonneneinstrahlung bietet. Anerkannte Farben sind Falb, das von hellem Beige bis zu sattem Rotbraun reicht, und Gestromt, bei dem dunkle Streifen auf falbem Grund erscheinen. Weiße Abzeichen an Brust, Pfoten und Kopf sind verbreitet und zulässig. Hunde, bei denen weiße Farbe mehr als ein Drittel der Körperoberfläche bedeckt oder die vollständig weiß sind, entsprechen nicht dem Ausstellungsstandard. Sie tragen außerdem ein erhöhtes Risiko für Taubheit. Die Schnauze trägt in der Regel eine dunkle Maske.

Wesen und Verhalten

Der Boxer ist verspielt, treu und lebhaft, gegenüber Familie und Kindern geduldig, gegenüber Fremden von Natur aus aufmerksam und schutzbereit, und bei frühzeitiger Sozialisation gut mit anderen Haustieren verträglich.

Der Boxer ist temperamentvoll und anhänglich. Er bleibt einen Großteil seines Lebens verspielt und sucht aktiv Zuwendung und Kontakt zu seinen Menschen. Gegenüber Familienmitgliedern, einschließlich Kindern, zeigt die Rasse Geduld und Toleranz. Aufgrund seiner Größe und Lebhaftigkeit sollte das Spiel mit kleinen Kindern jedoch beaufsichtigt werden.

Fremden gegenüber verhält sich der Boxer aufmerksam und abwartend. Er neigt dazu, neue Menschen zunächst einzuschätzen, bevor er sie akzeptiert. Dadurch ist er ein zuverlässiger Wachhund. Eine frühzeitige und konsequente Sozialisation verhindert, dass diese Zurückhaltung in übermäßige Vorsicht umschlägt. Gegenüber anderen Hunden können einige Boxer, insbesondere unkastrierte Rüden, durchsetzungsstark auftreten. Begegnungen sollten daher behutsam gestaltet werden. Mit Katzen und anderen Haustieren, mit denen ein Boxer aufgewachsen ist, versteht er sich in der Regel gut.

Die Rasse ist intelligent und geht starke Bindungen ein, kann aber eigensinnig sein und reagiert empfindlich auf harte Behandlung. Am besten spricht sie auf konsequente, ruhige Führung in Verbindung mit Belohnung an. Ein gelangweilter oder unterausgepowerter Boxer neigt eher dazu, zu kauen, zu graben oder laut zu werden.

Eigenschaften des Boxers (1 = gering, 5 = hoch)
EigenschaftBewertung
Zuneigung5
Energie5
Erziehbarkeit3
Lautheit2
Haarausfall2

Pflege und Haltung

Der Boxer ist im Fellpflegeaufwand anspruchslos, benötigt jedoch erhebliche tägliche Bewegung und verträgt Temperaturextreme schlecht.

Fellpflege

Das kurze Fell erfordert wenig Aufwand, aber regelmäßige Pflege hält den Hund gesund und wohl.

  • Einmal pro Woche mit einer Gummibürste oder einem Pflegehandschuh bürsten, um loses Haar zu entfernen.
  • Nur bei Bedarf baden, ungefähr alle ein bis zwei Monate oder wenn der Hund schmutzig ist.
  • Gesichtsfalten reinigen und auf Feuchtigkeit oder Reizungen prüfen.
  • Krallen alle drei bis vier Wochen kürzen.
  • Zähne mehrmals pro Woche bürsten und Ohren auf Wachs oder Geruch kontrollieren.

Bewegung

Der Boxer ist eine athletische Rasse, die täglich ausreichend Auslauf braucht, um ausgeglichen zu bleiben.

  • Mindestens 60 bis 90 Minuten Bewegung pro Tag einplanen, auf mehrere Einheiten verteilt.
  • Zügige Spaziergänge mit Freiläufen, Apportieren oder strukturierten Spieleinheiten kombinieren.
  • Trainingsübungen oder Nasenarbeit einbauen, um den Hund auch geistig auszulasten.
  • Intensives Training in den heißen Mittagsstunden vermeiden.

Haltungsumgebung

Der Boxer ist am wohlsten als Wohnhund, der nah bei seiner Familie lebt. Ein Haus mit sicher eingezäuntem Garten ist ideal für die Rasse. Er sollte aber nicht für lange Zeiträume draußen gelassen werden. Das kurze Fell und die flache Schnauze machen den Boxer empfindlich gegenüber Hitze und Kälte. Bei extremen Wetterbedingungen braucht er Schutz und besondere Fürsorge. Wohnungshaltung ist möglich, sofern der Hund täglich ausreichend Auslauf im Freien erhält.

Ernährung und Fütterung

Ein ausgewachsener Boxer benötigt eine ausgewogene, proteinreiche Ernährung von etwa 2 bis 3 Tassen hochwertiges Futter täglich, aufgeteilt auf zwei Mahlzeiten, um das Risiko einer Magendrehung zu senken.

Der Boxer ist ein aktiver, muskulöser Hund, der mit einem Alleinfutter aus hochwertigem tierischen Protein und moderatem Fettgehalt gut zurechtkommt. Wählen Sie ein Futter, das auf große, aktive Rassen ausgerichtet ist, und passen Sie die Menge an Gewicht, Alter und Aktivitätsniveau des Hundes an. Da die Rasse eine tiefe Brust hat und zu Magendrehung neigt, sollten die Mahlzeiten aufgeteilt und anstrengende Bewegung kurz vor und nach dem Fressen vermieden werden. Manche Boxer reagieren empfindlich auf bestimmte Futtermittel. Jede Futterumstellung sollte daher schrittweise erfolgen.

Allgemeiner Fütterungsplan (individuell anpassen)
LebensphaseTagesmengeMahlzeiten
Welpe (2 bis 6 Monate)2 bis 3 Tassen3 bis 4
Junghund (6 bis 12 Monate)2,5 bis 3,5 Tassen2 bis 3
Erwachsen (1 bis 7 Jahre)2 bis 3 Tassen2
Senior (ab 7 Jahren)2 bis 2,5 Tassen2

Leckerlis und Nahrungsergänzung

Leckerlis auf etwa 10 Prozent des täglichen Kalorienbedarfs begrenzen, um Übergewicht zu vermeiden, das Gelenke und Herz belastet. Mageres Fleisch, einfaches Gemüse wie Karotten und handelsübliche Trainingstreats eignen sich gut in kleinen Mengen. Die meisten Boxer benötigen bei einer vollständigen Fertignahrung keine zusätzlichen Präparate. Ein Tierarzt kann bei älteren oder stark beanspruchten Hunden Gelenkpräparate empfehlen. Frisches Wasser sollte stets zur Verfügung stehen.

Gesundheit und Lebenserwartung

Der Boxer lebt etwa 10 bis 12 Jahre und ist anfällig für verschiedene Krebsarten, Herzerkrankungen, Hüftdysplasie und Magendrehung. Regelmäßige tierärztliche Vorsorge ist daher besonders wichtig.

Die typische Lebenserwartung des Boxers beträgt 10 bis 12 Jahre. Die Rasse ist grundsätzlich robust und aktiv, trägt jedoch im Vergleich zu vielen anderen Rassen ein erhöhtes Risiko für bestimmte schwere Erkrankungen, darunter verschiedene Krebsarten und zwei erbliche Herzerkrankungen. Verantwortungsbewusste Züchter untersuchen ihre Zuchttiere auf Herzerkrankungen und Hüftprobleme. Käufer sollten die Gesundheitsnachweise der Elterntiere einfordern. Regelmäßige tierärztliche Vorsorgeuntersuchungen helfen dabei, Probleme frühzeitig zu erkennen, wenn die Behandlungschancen am besten sind.

Häufige Gesundheitsprobleme beim Boxer
ErkrankungAnzeichenHinweis
Krebs (Mastozytom, Lymphom)Knoten, Schwellungen, Gewichtsverlust, AbgeschlagenheitBoxer haben eine überdurchschnittlich hohe Krebsrate; Hautknoten umgehend abklären lassen
Boxer-Kardiomyopathie (ARVC)Ohnmacht, Schwäche, HerzrhythmusstörungenErbliche Herzrhythmusstörung; Untersuchung per Holter-Monitor möglich
AortenstenoseSchnelle Erschöpfung, Ohnmacht, HerzgeräuschAngeborene Verengung nahe dem Herzen; feststellbar durch Untersuchung und Ultraschall
Hüftdysplasie (HD)Steifheit, Lahmheit, Probleme beim AufstehenErbliche Gelenkerkrankung; Zuchttiere sollten HD-untersucht sein
Magendrehung (Volvulus)Aufgeblähter Bauch, erfolgloses Würgen, UnruheLebensbedrohlicher Notfall; Mahlzeiten aufteilen und Bewegung rund ums Fressen einschränken

Vorsorge

  • Impfschutz und Parasitenbekämpfung aktuell halten.
  • Jährliche Vorsorgeuntersuchungen einplanen, bei Senioren zweimal jährlich.
  • Vor dem Kauf Herz- und HD-Testergebnisse der Zuchttiere erfragen.
  • Auf ein gesundes Gewicht achten, um Gelenke und Herz zu entlasten.
  • Die Haut regelmäßig auf neue oder veränderte Knoten untersuchen.

Erziehung

Der Boxer ist intelligent und lernwillig, aber eigensinnig. Am besten erzieht man ihn mit frühem, konsequentem, belohnungsbasiertem Training in kurzen, abwechslungsreichen Einheiten.

Der Boxer lernt schnell und arbeitet gerne mit seinem Menschen zusammen. Er hat jedoch einen ausgeprägten Eigensinn und verliert bei eintönigen, sich wiederholenden Übungen schnell das Interesse. Die Rasse reift langsam und bleibt verspielt. Ein junger Boxer testet daher Grenzen aus. Klare, von Anfang an konsequent eingehaltene Regeln, die alle Haushaltsmitglieder mittragen, verhindern unerwünschte Gewohnheiten. Boxer reagieren empfindlich auf den Tonfall und sprechen auf harte Korrekturen schlecht an. Solche Methoden machen sie eher ängstlich oder störrisch. Kurze, positive und häufige Trainingseinheiten halten die Aufmerksamkeit des Hundes aufrecht.

Grundlagen

  1. Sozialisation frühzeitig beginnen und den Welpen vor der 16. Lebenswoche an Menschen, andere Hunde, Orte und Geräusche gewöhnen.
  2. Zuerst Namenskennung und zuverlässiges Rückrufkommando aufbauen.
  3. Grundgehorsamkeit festigen: Sitz, Platz, Bleib und loses Laufen an der Leine.
  4. Springen und Schnapsen in akzeptables Verhalten umlenken, etwa durch Spielzeug und Spiele.
  5. Impulskontrolle rund um Futter, Türen und Besucher üben.
  6. Weiterführende Übungen oder Hundesport einführen, wenn die Grundlagen sitzen.

Zucht

Boxer erreichen die Zuchttauglichkeit mit etwa 18 bis 24 Monaten, tragen Würfe von durchschnittlich 6 bis 8 Welpen nach einer Trächtigkeit von rund 63 Tagen aus und sollten vor der Verpaarung gesundheitlich untersucht werden.

Boxer erreichen ihre Geschlechtsreife früher als ihre körperliche und geistige Vollentwicklung. Obwohl Hündinnen ab etwa sechs bis zwölf Monaten ihren ersten Zyklus zeigen können, warten verantwortungsbewusste Züchter mit der Verpaarung, bis beide Elterntiere körperlich ausgewachsen und gesundheitlich untersucht sind. Das ist in der Regel mit 18 bis 24 Monaten der Fall. Herzuntersuchungen auf Kardiomyopathie und Aortenstenose sowie eine HD-Beurteilung sind vor der Verpaarung Standard, da mehrere ernsthafte Erkrankungen der Rasse erblich bedingt sind.

Die Trächtigkeit dauert etwa 63 Tage. Würfe umfassen im Durchschnitt sechs bis acht Welpen, größere Würfe kommen vor. Wegen des breiten Schädels der Rasse kann die Geburt tierärztliche Unterstützung erfordern, und ein Teil der Boxer-Würfe wird per Kaiserschnitt entbunden. Die Hündin sollte während Trächtigkeit und Geburt sorgfältig überwacht werden.

Die Welpen werden mit etwa sechs bis acht Wochen abgesetzt. In dieser Zeit legen frühes Handling und behutsame Gewöhnung an Alltagseindrücke und Geräusche den Grundstein für ein selbstsicheres erwachsenes Tier. Seriöse Züchter lassen die Welpen mindestens acht Wochen bei der Mutter und den Wurfgeschwistern, damit sie normales Hundeverhalten erlernen, bevor sie in ihre neuen Familien ziehen.

Zuchtdaten beim Boxer
KennzahlWert
ZuchttauglichkeitAb etwa 18 bis 24 Monaten
TrächtigkeitsdauerEtwa 63 Tage
Durchschnittliche Wurfgröße6 bis 8 Welpen
Absetzalter6 bis 8 Wochen
Empfohlene VoruntersuchungenHerzuntersuchung und HD-Beurteilung

Boxer registrieren und Mikrochip anmelden

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Wie melde ich den Mikrochip meines Hundes der Rasse Boxer an?

Tragen Sie die 15-stellige Chipnummer zusammen mit Adresse und Telefonnummer in Ihr kostenloses Konto ein. Der Lebenszeitplan akzeptiert jede Chipmarke und berechnet für Aktualisierungen nie etwas.

Ist der Chip für einen Boxer in Deutschland Pflicht?

Ein einheitliches Bundesgesetz gibt es nicht, aber viele Landeshundegesetze schreiben den Chip vor, und Tierheime chippen vor der Vermittlung. Die Anmeldung der Nummer übernimmt kein Gesetz für Sie; genau die ist bei United Pet Club kostenlos.

Was kostet es, einen Boxer zu registrieren?

Nichts. Der kostenlose Lebenszeitplan umfasst das Profil, die Chip-Anmeldung und jede spätere Aktualisierung, ohne Verlängerungsgebühren.

Häufig gestellte Fragen

Häufige Fragen zu Größe, Wesen, Haltungsanforderungen, Lebenserwartung, Familientauglichkeit und Verfügbarkeit des Boxers.

Wie groß wird ein Boxer?

Der Boxer ist eine große Rasse. Rüden erreichen eine Schulterhöhe von etwa 57 bis 63 cm bei einem Gewicht von 27 bis 32 kg; Hündinnen kommen auf etwa 53 bis 59 cm und 25 bis 29 kg.

Wie ist das Wesen des Boxers?

Der Boxer ist verspielt, treu und lebhaft. Gegenüber Familie und Kindern ist er geduldig und sanft, Fremden gegenüber wachsam und schutzbereit. Bei frühzeitiger Sozialisation kommt er gut mit anderen Haustieren zurecht.

Ist die Haltung eines Boxers aufwendig?

Die Fellpflege ist dank des Kurzhaarfells unkompliziert, der Bewegungsbedarf jedoch hoch. Die Rasse benötigt 60 bis 90 Minuten Auslauf täglich und verträgt weder Hitze noch Kälte gut. Aktive Halter sind daher klar im Vorteil.

Wie alt werden Boxer?

Ein Boxer wird typischerweise 10 bis 12 Jahre alt. Da die Rasse zu bestimmten Krebserkrankungen und Herzproblemen neigt, sind regelmäßige Vorsorgeuntersuchungen und die Gesundheitsprüfung der Zuchttiere besonders wichtig.

Sind Boxer gute Familienhunde?

Ja. Boxer binden sich eng an ihre Familien und sind Kindern, die sie kennen, gegenüber in der Regel geduldig. Aufgrund ihrer Größe und Lebhaftigkeit sollte das Spiel mit kleinen Kindern beaufsichtigt werden.

Sind Boxer gute Wachhunde?

Boxer sind Fremden gegenüber von Natur aus aufmerksam und wachsam. Dadurch sind sie verlässliche Wachhunde. Bei guter Sozialisation beurteilen sie neue Menschen ruhig, ohne aggressiv zu reagieren.

Ist es schwer, einen Boxer zu finden?

Der Boxer ist eine weit verbreitete Rasse. Welpen sind bei seriösen, VDH-angeschlossenen Züchtern in der Regel erhältlich, und auch Tierschutzorganisationen vermitteln Boxer. Beim Kauf auf Züchter achten, die ihre Tiere auf Herzerkrankungen und Hüftdysplasie untersuchen lassen.

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