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Sussex Spaniel — a Mittel, Ruhig Hund breed originating in England

Sussex Spaniel

Der Sussex Spaniel ist ein ruhiger, ausgeglichener Stöberspaniel, bekannt für sein sattes goldleberfarbenes Fell und sein fröhliches Wesen.

Size
Mittel
Lifespan
12–15 years
Origin
England
Temperament
Ruhig
Standard colors
Leberbraun
Key Traits
RuhigFreundlichAusgeglichenGutmütigTreu ergeben

Characteristics

Energy Level3
Trainability5
Good With Kids3
Good With Pets3
Grooming Needs2

Coat and grooming

How the Sussex Spaniel coat is built, and what that means when you groom it.

Fellschichten
Doppeltes Fell
Fellstruktur
Seidig, Gewellt
Fellänge
Mittellang
Haarwechsel
Mässiger Haarverlust

Grooming guidance

  • Kritisch: A Sussex Spaniel should not be shaved.

    Die Unterwolle hält Hitze ebenso ab wie Kälte, und das Deckhaar schützt die Haut vor Sonne und Insektenstichen. Wird das ganze Fell abgeschoren, fällt beides weg. Es wächst oft lückenhaft, weich oder in anderer Farbe nach, und bei manchen Tieren kehrt das Deckhaar nie richtig zurück. Bürsten Sie die Unterwolle aus, statt sie abzuschneiden.

  • Vorsicht: A Sussex Spaniel coat mats easily.

    Feines oder langes Haar verknotet unsichtbar am Fellgrund, wo sich die Filzknoten zusammenziehen und an der Haut ziehen. Gebürstet werden muss abschnittsweise bis auf die Haut, nicht nur an der Oberfläche.

Sussex Spaniel colors and patterns

What each club's breed standard says about every Sussex Spaniel color and pattern. Point at a ruling to see the club's own wording.

Breed standards describe the Sussex Spaniel in Leberbraun. Standard patterns: Einfarbig.

Fell: rulings by club
Color or patternFCIAKCUKCKCKUSA
LeberbraunStandardgemäss (“Rich golden liver”)Standardgemäss (“Golden Liver”)Standardgemäss (“rich, golden liver”)Standardgemäss (“Rich golden liver”)Standardgemäss (“Rich golden liver”)
WeissNicht anerkanntFehler (“White on the chest is a minor fault”)Fehler (“White on the chest”)Nicht anerkanntNicht anerkannt
Patterns
EinfarbigStandardgemäss (“Rich golden liver”)Standardgemäss (“the only acceptable color”)Standardgemäss (“The only acceptable color”)Standardgemäss (“Rich golden liver”)Standardgemäss (“Rich golden liver”)
Augen: rulings by club
Color or patternFCIAKCUKCKCKUSA
HaselnussbraunStandardgemäss (“Hazel colour”)Standardgemäss (“hazel in color”)Standardgemäss (“hazel in color”)Standardgemäss (“Hazel colour”)Standardgemäss (“Hazel colour”)
HellbraunNo rulingFehler (“light eyes”)No rulingNo rulingNo ruling
Nase: rulings by club
Color or patternFCIAKCUKCKCKUSA
LeberbraunStandardgemäss (“liver in colour”)Standardgemäss (“liver colored”)Standardgemäss (“liver-colored”)Standardgemäss (“liver in colour”)Standardgemäss (“liver in colour”)

What the rulings mean

Standardgemäss
Described by the club's breed standard.
Fehler
Named by the club's breed standard as a fault: the animal can be shown but is penalized.
Nicht anerkannt
The club does not accept this color or pattern for the breed.

Color changes

How a Sussex Spaniel's colors can change over its life.

  • Weisschanges toStichelschimmel

    Fell · Mit dem Alter · from 2 weeks

Der Sussex Spaniel im Überblick

Der Sussex Spaniel ist ein mittelgrosser, tief gebauter Stöberhund aus England mit goldbraunem Fell und ausgeglichenem, familienfreundlichem Wesen.

Der Sussex Spaniel ist ein kompakter, bodennaher Jagdhund, der in der englischen Grafschaft Sussex entstanden ist. Gezüchtet wurde er, um sich durch dichtes Unterholz zu arbeiten und Wild für Jäger zu Fuss aufzustöbern. Statt weit vorauszulaufen, bewegt er sich in einem ruhigen, gleichmässigen Tempo. Die Rasse gehört zu den neun ursprünglich anerkannten Rassen des britischen Kennel Club von 1873.

Vom Körperbau her ist er länger als hoch, kräftig gebaut und bewegt sich mit einem markanten, leicht schaukelnden Gang. Das Fell zeigt eine einzige, durchgehende Farbe: Goldleber, ein warmer Braunton mit goldenen Spitzen, der im Licht schimmert. Ausgewachsene Tiere erreichen eine Schulterhöhe von etwa 33 bis 38 cm und ein Gewicht von rund 16 bis 20 kg.

Beim Sussex Spaniel steht vor allem das Wesen im Vordergrund. Sussex Spaniel sind gutmütig, anhänglich und drinnen ausgeglichen. Sie bauen enge Bindungen zu ihrer Familie auf und sind Kindern und anderen Hunden gegenüber meist tolerant. Manche Tiere zeigen sich Fremden gegenüber zunächst zurückhaltend, tauen aber mit der Zeit auf.

Steckbrief
MerkmalAngabe
HerkunftEngland
GrösseMittelgross (16 bis 20 kg)
Lebenserwartung12 bis 15 Jahre
Gruppe/AufgabeJagdhundegruppe, Stöberhund
VerträglichkeitKinder und andere Hunde, bei früher Sozialisierung

Für wen er passt

Der Sussex Spaniel eignet sich für Leute, die einen mässig aktiven Begleiter suchen, ohne den Bewegungsdrang eines Feldhundes mit hoher Energie. Er passt gut zu Familien, älteren Haltern und Haushalten, in denen tagsüber meist jemand zu Hause ist, denn die Rasse ist gerne in Gesellschaft. Tägliche Spaziergänge und etwas Spielzeit reichen, um ihn auszulasten. Das Fell braucht regelmässige Pflege, und beim Training reift die Rasse eher langsam, weshalb Geduld gefragt ist.

Geschichte und Herkunft des Sussex Spaniel

Der Sussex Spaniel entstand im späten 18. und 19. Jahrhundert in Südengland als ausdauernder Stöberhund und zählt heute zu den seltensten Spanielrassen.

Der Name der Rasse geht auf die südenglische Grafschaft Sussex zurück, wo sie gegen Ende des 18. Jahrhunderts entstand. Einen Grossteil der frühen Zuchtarbeit schreibt man Augustus Elliott Fuller zu, dessen Zwinger in Rosehill Park einen schweren, tief gebauten Spaniel für die lehmigen, dicht bewachsenen Böden der Gegend hervorbrachte. Die Jäger dort arbeiteten zu Fuss im dichten Unterholz und wollten einen Hund, der das Wild in ruhigem Tempo aufstöberte und dabei Laut gab.

Die Rosehill-Linie bestand über mehrere Jahrzehnte des frühen und mittleren 19. Jahrhunderts und prägte den bis heute erkennbaren Typ: einen langgestreckten, goldleberfarbenen Spaniel, gebaut für Ausdauer statt Geschwindigkeit. Dass die Rasse beim Arbeiten Laut gab, war im Feld geschätzt, denn so liessen sich die Hunde im dichten Bewuchs leichter orten.

Der Sussex Spaniel gehörte 1873 zu den ersten Rassen, die beim neu gegründeten britischen Kennel Club eingetragen wurden, und der American Kennel Club erkannte ihn 1884 an. Trotz dieser frühen Anerkennung blieben die Bestände klein. Beide Weltkriege dezimierten die Population stark, und zeitweise waren in Grossbritannien nur noch wenige Tiere übrig. Dass die Linie bis weit ins 20. Jahrhundert überlebte, wird massgeblich der Züchterin Joy Freer zugeschrieben.

Der Sussex Spaniel gehört nach wie vor zu den seltensten Spanielrassen. Heute wird er vor allem als Begleithund und gelegentlich als Jagdhund gehalten, gepflegt von einer kleinen, aber engagierten Gruppe von Züchtern, die den Rassetyp bewahren.

Aussehen und Rassestandard des Sussex Spaniel

Der Sussex Spaniel ist lang, tief und kräftig gebaut, mit einheitlich goldleberfarbenem Fell, ernstem Blick und schaukelndem Gang, der ihn von anderen Spanielrassen unterscheidet.

Der Sussex Spaniel ist lang und tief gebaut, mit kräftigem Knochenbau für seine Grösse. Der Körper ist rechteckig, der Brustkorb tief, und die Beine sind kurz und stark. Der Kopf ist breit, mit einer leicht gefurchten Stirn, die dem Hund seinen typischen ernsten, fast mürrischen Ausdruck verleiht, obwohl das Wesen dahinter fröhlich ist. Die Ohren sind gross, lappenförmig und eher tief angesetzt, sie liegen nahe an den Wangen an. In der Bewegung zeigt der Hund ein charakteristisches seitliches Schaukeln in Schultern und Hüfte.

Rassestandard auf einen Blick
MerkmalStandard
Schulterhöhe33 bis 38 cm
Gewicht16 bis 20 kg
FellDicht, glatt bis leicht gewellt, mit Befederung an Beinen, Ohren und Rute
FarbeGoldleber (einzige zugelassene Farbe)
AugenHaselnussbraun, gross, sanfter Ausdruck

Fell und Farbe

Das prägende Merkmal ist die einheitliche Fellfarbe Goldleber, ein warmer Kastanienbraunton mit goldenen Haarspitzen. Dieser Farbton kommt unter den Spanielrassen nur beim Sussex Spaniel vor und ist die einzige im Standard zugelassene Farbe. Das Fell ist dicht und wetterfest, liegt glatt oder leicht gewellt an und zeigt mässige Befederung an Ohren, Brust, Beinen und Rute. Dunkles Leberbraun oder ein rötlicher Ton gelten als Fehler, ebenso Weiss am Körper, das über einen kleinen Fleck an der Brust hinausgeht. Das Fell ist funktional statt dekorativ gedacht: Es schützt den Hund bei der Arbeit in Dornengestrüpp und dichtem Bodenbewuchs.

Wesen und Charakter des Sussex Spaniel

Der Sussex Spaniel ist ruhig, anhänglich und ausgeglichen, meist gut verträglich mit Kindern und anderen Hunden und eng an seine Familie gebunden.

Das Wesen des Sussex Spaniel ist ruhig und gutmütig, passend zu seiner gemächlichen Art, sich zu bewegen. Drinnen ist er gelassen und anhänglich und legt sich zufrieden zu seinen Menschen, sobald er sich bewegt hat. Die Rasse ist treu und bindet sich meist an den ganzen Haushalt statt an eine einzelne Person.

Kindern gegenüber zeigt sich der Sussex Spaniel meist geduldig und tolerant, mit anderen Hunden kommt er in der Regel gut aus, wenn er von klein auf sozialisiert wurde. Manche Tiere sind Fremden gegenüber zunächst zurückhaltend oder still, wirken dabei aber selten scharf oder ängstlich. Die Rasse hat die für Spaniel typische Neigung zum Lautgeben behalten und bellt oder heult öfter, eine Eigenschaft, die auf ihre Arbeit im dichten Unterholz zurückgeht.

Trotz seines ausgeglichenen Wesens kann der Sussex Spaniel eigensinnig sein und reift langsamer als viele andere Spanielrassen. Am besten reagiert er auf konsequente, geduldige Führung. Bleibt er längere Zeit allein, wird er schnell gelangweilt oder lautstark, denn er ist gern in Gesellschaft.

Wesensmerkmale (1 = niedrig, 5 = hoch)
MerkmalWert
Anhänglichkeit5
Energie2
Erziehbarkeit3
Lautfreudigkeit4
Fellverlust3

Pflege und Alltag des Sussex Spaniel

Der Sussex Spaniel braucht regelmässiges Bürsten, mässige tägliche Bewegung und Gesellschaft im Haus und eignet sich nicht dafür, lange allein gelassen zu werden.

Fellpflege

  • Bürsten Sie das Fell zwei- bis dreimal wöchentlich, um loses Haar zu entfernen und Verfilzungen in der Befederung vorzubeugen
  • Kontrollieren Sie die langen, tief hängenden Ohren wöchentlich und reinigen Sie sie, um das Infektionsrisiko zu senken
  • Schneiden Sie Haare zwischen den Ballen und rund um die Pfoten bei Bedarf
  • Baden Sie den Hund alle paar Wochen oder wenn er bei der Arbeit oder beim Spielen draussen schmutzig geworden ist
  • Krallen alle paar Wochen kürzen und die Zähne regelmässig putzen

Bewegung

  • Rechnen Sie mit rund 30 bis 60 Minuten Aktivität pro Tag durch Spaziergänge und Spiel
  • Halten Sie das Tempo mässig, denn die Rasse ist auf Ausdauer und nicht auf Geschwindigkeit ausgelegt
  • Bieten Sie Nasenarbeit oder kurze Apportierübungen an, um den Jagdinstinkt zu fordern
  • Vermeiden Sie Überlastung bei jungen Hunden, solange die Gelenke noch wachsen

Umgebung

Der Sussex Spaniel kommt in den meisten Wohnsituationen zurecht, auch in kleineren Wohnungen, solange er täglich Bewegung und Gesellschaft im Haus bekommt. Am wohlsten fühlt er sich als Haushund und ist nicht dafür geeignet, draussen oder über lange Stunden allein gehalten zu werden. Ein sicher eingezäunter Garten ist praktisch, aber nicht zwingend nötig. Wegen des tiefen, schweren Körperbaus kommt er bei Hitze schneller an seine Grenzen, deshalb sollte man ihn bei warmem Wetter eher in den kühleren Tagesstunden bewegen.

Ernährung und Fütterung des Sussex Spaniel

Ein Sussex Spaniel braucht ein vollwertiges Futter, abgestimmt auf sein Aktivitätslevel, mit sorgfältiger Gewichtskontrolle zum Schutz von Rücken und kurzen Beinen.

Der Sussex Spaniel sollte ein vollwertiges, ausgewogenes Futter erhalten, das auf sein Alter und seine Grösse abgestimmt ist. Weil die Rasse einen langen Körper und kurze Beine hat, ist ein schlankes Gewicht besonders wichtig: Übergewicht belastet Rücken und Gelenke zusätzlich. Füttern Sie abgemessene Mahlzeiten statt Futter dauerhaft bereitzustellen, und passen Sie die Portionen an Alter, Aktivität und Körperzustand an. Die Rippen sollten sich unter einer dünnen Fettschicht leicht ertasten lassen.

Allgemeine Fütterungsrichtlinie
LebensphaseMenge pro TagMahlzeiten
Welpe (2 bis 6 Monate)Gemäss Angaben auf dem Welpenfutter, aufgeteilt3 bis 4
Junghund (6 bis 12 Monate)Etwa 190 bis 250 g2 bis 3
Erwachsen (ab 1 Jahr)Etwa 190 bis 250 g2
SeniorLeicht reduziert, Gewicht im Auge behalten2

Leckerlis und Nahrungsergänzung

Leckerlis sollten höchstens etwa 10 Prozent der Tageskalorien ausmachen, da diese Rasse zu Übergewicht neigt. Die meisten Hunde mit vollwertigem Futter brauchen keine Nahrungsergänzung, ein Tierarzt kann bei älteren oder schwereren Hunden aber Gelenkpräparate empfehlen. Sorgen Sie stets für frisches Wasser, und stellen Sie das Futter bei einem Wechsel über etwa eine Woche schrittweise um, damit es nicht zu Magenproblemen kommt.

Gesundheit und typische Erkrankungen beim Sussex Spaniel

Der Sussex Spaniel wird meist 12 bis 15 Jahre alt und gilt als robust, auch wenn langer Rücken, tief hängende Ohren und die kleine Zuchtpopulation einige Punkte zur Beobachtung nahelegen.

Der Sussex Spaniel gilt allgemein als gesunde Rasse mit einer typischen Lebenserwartung von 12 bis 15 Jahren. Weil die Population klein ist, achten verantwortungsvolle Züchter besonders genau auf genetische Untersuchungen, um die Gesundheit innerhalb des begrenzten Genpools zu erhalten. Der Körperbau der Rasse, ein langer Rumpf auf kurzen Beinen mit tief angesetzten Ohren, macht einige Probleme wahrscheinlicher als bei manch anderer Rasse. Regelmässige tierärztliche Kontrollen und ein gesundes Gewicht beugen den meisten Beschwerden vor.

Erkrankungen, auf die man achten sollte
ErkrankungAnzeichenHinweis
HüftdysplasieSteifheit, Hinken, Mühe beim AufstehenZuchttiere untersuchen lassen, Hund schlank halten
OhrenentzündungenKopfschütteln, Geruch, Kratzen an den OhrenHängt mit den langen, tief hängenden Ohren zusammen
BandscheibenvorfallRückenschmerzen, Bewegungsunlust, SchwächeHängt mit dem langen Rücken zusammen
HerzerkrankungenHusten, wenig Energie, veränderte AtmungHerz sollte bei Routinekontrollen abgehört werden
Pyruvatdehydrogenase-MangelBelastungsintoleranz, SchwächeErbliche Stoffwechselstörung, DNA-Test verfügbar

Vorsorge

  • Impfungen und Parasitenschutz aktuell halten
  • Jährliche tierärztliche Kontrollen einplanen, bei älteren Hunden häufiger
  • Ein schlankes Körpergewicht halten, um Rücken und Gelenke zu schonen
  • Ohren wöchentlich reinigen und kontrollieren
  • Welpen von Züchtern wählen, die auf Hüft- und Erbkrankheiten testen

Erziehung und Sozialisierung des Sussex Spaniel

Der Sussex Spaniel ist klug, aber mitunter eigensinnig und reift langsam, deshalb lernt er am besten mit kurzen, konsequenten Einheiten mit Belohnung, die früh beginnen.

Der Sussex Spaniel ist lernfähig und arbeitet gern mit, hat aber einen eigenständigen, manchmal störrischen Zug und reift langsamer als viele andere Spanielrassen. Erziehung braucht Geduld und Konsequenz statt Druck. Kurze Einheiten halten seine Aufmerksamkeit besser als lange, und die Rasse reagiert gut auf Futterlob und Bestätigung. Harte Korrekturen führen bei einem Sussex eher dazu, dass er sich verschliesst oder stur wird. Frühe Sozialisierung mit Menschen, anderen Hunden und Alltagssituationen hilft zurückhaltenderen Tieren, zu selbstsicheren Erwachsenen heranzuwachsen. Die natürliche Neigung zum Bellen lässt sich durch Training eingrenzen, verschwindet aber kaum vollständig.

Grundlagen

  1. Sozialisierung und Handling schon als Welpe beginnen, mit vielfältigen Menschen, Orten und Geräuschen
  2. Namen und einfache Kommandos wie Sitz, Bleib und Komm mit Belohnung aufbauen
  3. Einheiten kurz halten, etwa fünf bis zehn Minuten, und mit einem Erfolg abschliessen
  4. An ruhiger Begrüssung und Rückruf arbeiten, um Freundlichkeit und Lautfreudigkeit der Rasse zu lenken
  5. Boxentraining und Alleinbleiben früh üben, um Trennungsprobleme vorzubeugen

Zucht und Welpenaufzucht beim Sussex Spaniel

Sussex Spaniel erreichen die Zuchtreife mit etwa zwei Jahren, bringen nach rund neun Wochen Tragzeit kleine Würfe zur Welt und brauchen wegen des kleinen Genpools sorgfältige Gesundheitschecks.

Die Zucht des Sussex Spaniel erfordert Sorgfalt, weil die Population klein und der Genpool begrenzt ist. Verantwortungsvolle Züchter lassen auf Hüftdysplasie, Herzerkrankungen und erbliche Störungen wie den Pyruvatdehydrogenase-Mangel testen und führen genaue Aufzeichnungen, um den Genpool nicht weiter einzuengen. Verpaart werden die Hunde meist erst, wenn sie körperlich und geistig ausgereift sind, in der Regel mit etwa zwei Jahren, sobald die Gesundheitschecks vorliegen.

Die Tragzeit dauert etwa 63 Tage, also gut neun Wochen. Die Würfe fallen meist klein aus, häufig zwischen zwei und fünf Welpen. Die Geburt sollte beobachtet und bei Schwierigkeiten ein Tierarzt hinzugezogen werden, denn kleinere Würfe können einzelne grössere Welpen enthalten.

Welpen kommen hilflos zur Welt, mit geschlossenen Augen und Ohren, und sind in den ersten Wochen vollständig auf die Hündin angewiesen. Frühes, behutsames Handling und der Kontakt mit alltäglichen Geräuschen und Eindrücken im Haushalt fördern ein stabiles Wesen. Welpen werden meist mit etwa sieben bis acht Wochen entwöhnt und sollten lange genug beim Wurf bleiben, um normales Sozialverhalten zu lernen, bevor sie in ein neues Zuhause ziehen.

Zuchtdaten
KennzahlWert
ZuchtreifeEtwa 2 Jahre
TragzeitEtwa 63 Tage (rund 9 Wochen)
Durchschnittliche Wurfgrösse2 bis 5 Welpen
AbsetzalterEtwa 7 bis 8 Wochen
GesundheitschecksHüfte, Herz und Erbkrankheiten

Sussex Spaniel registrieren und Chip melden in der Schweiz

AMICUS deckt die Meldepflicht ab; das Gratis-Profil von United Pet Club haelt Ihren Hund der Rasse Sussex Spaniel auch jenseits der Grenze auffindbar.

Einen Hund der Rasse Sussex Spaniel in der Schweiz registrieren

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Wie registriere ich einen Hund der Rasse Sussex Spaniel in der Schweiz?

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Wie melde ich den Chip meines Hundes der Rasse Sussex Spaniel an?

Erfassen Sie die 15-stellige Chipnummer mit Adresse und Telefonnummer in Ihrem Gratis-Konto. Der Lebenszeitplan nimmt jede Marke an und verrechnet fuer Nachfuehrungen nie etwas.

Ist der Chip fuer einen Sussex Spaniel in der Schweiz Pflicht?

Ja: Jeder Hund muss gechippt und in AMICUS gemeldet sein, bevor er drei Monate alt ist oder den Halter wechselt. Der United-Pet-Club-Eintrag kommt gratis dazu, damit die Nummer auch im Ausland antwortet.

Was kostet die Registrierung eines Sussex Spaniel?

Nichts, keinen Rappen. Profil, Chip-Meldung und alle Nachfuehrungen sind im Gratis-Lebenszeitplan enthalten.

Häufige Fragen zum Sussex Spaniel

Häufige Fragen zum Sussex Spaniel drehen sich um Grösse, Wesen, Pflegeaufwand, Lebenserwartung, Eignung für Familien und Verfügbarkeit von Welpen.

Wie gross wird ein Sussex Spaniel?

Er ist mittelgross, erreicht eine Schulterhöhe von etwa 33 bis 38 cm und wiegt rund 16 bis 20 kg. Der Körperbau ist lang und tief, mit kräftigem Knochenbau für seine Grösse.

Wie ist das Wesen des Sussex Spaniel?

Er ist ruhig, freundlich, anhänglich und ausgeglichen. Die Rasse verträgt sich meist gut mit Kindern und anderen Hunden, bindet sich eng an ihre Familie und kann Fremden gegenüber zunächst zurückhaltend sein.

Ist der Sussex Spaniel aufwendig in der Pflege?

Der Pflegeaufwand ist mässig. Er braucht zwei- bis dreimal wöchentliches Bürsten, wöchentliche Ohrenkontrollen und rund 30 bis 60 Minuten Bewegung pro Tag. Die grösste Herausforderung liegt darin, das Bellen zu lenken und ihm genug Gesellschaft zu bieten.

Wie alt werden Sussex Spaniel?

Die typische Lebenserwartung liegt bei 12 bis 15 Jahren. Ein schlankes Gewicht und regelmässige tierärztliche Kontrollen unterstützen ein langes, gesundes Leben.

Ist der Sussex Spaniel ein guter Familienhund?

Ja. Sein geduldiges, gutmütiges Wesen passt zu Familien, auch mit Kindern, und zu Haltern, die einen mässig aktiven Begleiter statt einen leistungsstarken Arbeitshund suchen.

Sind Sussex Spaniel leicht zu finden?

Nein. Der Sussex Spaniel gehört zu den seltensten Spanielrassen, deshalb bedeutet die Suche nach einem Welpen oft, sich bei einem engagierten Züchter auf eine Warteliste setzen zu lassen, teils mit weiter Anreise.

Bellen Sussex Spaniel viel?

Sie können lautfreudig sein. Die Rasse wurde dafür gezüchtet, beim Aufstöbern von Wild Laut zu geben, daher liegen Bellen und Heulen in ihrer Natur. Training kann es eingrenzen, schafft es aber kaum ganz ab.

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