
Der Schipperke ist ein neugieriger, fuchsähnlicher kleiner belgischer Hund mit grenzenloser Energie und einem aufmerksamen, wachsamen Wesen, das ihn zu einem unermüdlichen kleinen Wachhund macht.
Wie das Fell des Schipperke aufgebaut ist und was das für die Pflege bedeutet.
Kritisch: Ein Schipperke sollte nicht geschoren werden.
Die Unterwolle hält Hitze ebenso ab wie Kälte, und das Deckhaar schützt die Haut vor Sonne und Insektenstichen. Wird das ganze Fell abgeschoren, fällt beides weg. Es wächst oft lückenhaft, weich oder in anderer Farbe nach, und bei manchen Tieren kehrt das Deckhaar nie richtig zurück. Bürsten Sie die Unterwolle aus, statt sie abzuschneiden.
Hinweis: Ein Schipperke stößt seine Unterwolle in starken Schüben ab.
Die Unterwolle löst sich über einige Wochen in starken Schüben. Ein Unterwollharke oder ein Bad mit anschließendem gründlichem Föhnen entfernt sie weit schneller als tägliches Bürsten. Das Fell kurz zu scheren ist dafür keine Abkürzung.
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Der Schipperke ist ein kleiner belgischer Hund mit fuchsartigem Gesicht, dichtem schwarzem Fell und wachsamem, energiegeladenem Wesen für aktive Haushalte.
Der Schipperke ist ein kleiner Hund aus Belgien, wo er als Wachhund und Rattenfänger auf Lastkähnen und in Werkstätten arbeitete. Ausgewachsene Tiere wiegen meist zwischen 3 und 7 Kilogramm und erreichen eine Schulterhöhe von etwa 25 bis 33 Zentimetern. Kennzeichnend sind der spitze, fuchsartige Kopf, das dichte schwarze Fell und ein selbstbewusstes, geschäftiges Auftreten.
Trotz seiner geringen Größe benimmt sich der Schipperke wie ein deutlich größerer Hund. Er ist neugierig, aufmerksam und schlägt bei allem Neuen schnell Alarm. Halter beschreiben ihn oft als kleines Paket mit großer Persönlichkeit. Die Rasse bindet sich eng an ihre Familie und bleibt bei allem eingebunden, was im Haushalt geschieht.
Dies ist ein aktiver Hund, der tägliche Bewegung und eine geistige Aufgabe braucht. Er passt sich an Wohnungen oder Häuser an, sofern er genügend Beschäftigung erhält. Bleibt ein Schipperke unterfordert, sucht er sich seine eigene Unterhaltung, die nicht immer erwünscht ist.
| Merkmal | Angabe |
|---|---|
| Herkunft | Belgien |
| Größe | Klein (3 bis 7 kg) |
| Lebenserwartung | 13 bis 15 Jahre |
| Gruppe/Aufgabe | Begleit- und Wachhund (früher Bewacher von Kähnen und Läden) |
| Passt zu | Familien und älteren Kindern; aktiven Haushalten |
Der Schipperke passt zu Menschen, die einen wachsamen, lebhaften Begleiter suchen und seinen Bewegungsdrang decken können. Er belohnt Halter, die Freude an Training und Spielen haben. Wer einen ruhigen, pflegeleichten Hund möchte, kann seine Energie und sein Warnbellen als fordernd empfinden.
Der Schipperke entstand in Belgien als kleiner schwarzer Arbeitshund für Wache und Rattenjagd und erhielt Ende des 19. Jahrhunderts Namen und Standard.
Der Schipperke stammt aus der flämischen Region Belgiens. Er gilt allgemein als Nachkomme eines größeren schwarzen belgischen Hütehundtyps, wobei die kleineren Hunde mit der Zeit gezielt für die Arbeit auf engem Raum ausgewählt wurden.
Einen großen Teil seiner frühen Geschichte war der Schipperke ein Arbeitstier für Handwerker. Die Hunde bewachten Werkstätten, Wohnhäuser und Kanalkähne und hielten Nagetiere in Schach. Die Verbindung zum Leben auf den Kähnen spiegelt sich im Namen wider, der oft als Hinweis auf ein kleines Boot oder einen Schiffer gedeutet wird, auch wenn der genaue Wortursprung umstritten ist.
Im 19. Jahrhundert fand die Rasse in Belgien breitere Beachtung. 1888 wurde in Belgien ein Rasseverein gegründet, gefolgt von einem schriftlichen Standard, der den heute anerkannten Typ festigte.
Von Belgien aus verbreitete sich der Schipperke in andere Länder, darunter Großbritannien und die Vereinigten Staaten, wo man ihn als Begleiter und kleinen Wachhund aufnahm. Er bleibt eine vergleichsweise seltene Rasse, die vor allem von Liebhabern gehalten wird.
Der Schipperke ist ein kleiner, kräftiger schwarzer Hund mit fuchsartigem Kopf, Stehohren und dichtem Doppelfell, das am Hals eine deutliche Halskrause bildet.
Der Schipperke hat einen kompakten, quadratischen Umriss mit tiefer Brust und geradem Rücken. Der Kopf ist fuchsartig, mit spitz zulaufendem Fang, kleinen aufrechten Dreiecksohren und dunklen, ovalen Augen, die einen aufmerksamen Ausdruck ergeben. Der Gesamteindruck ist der eines geschäftigen, wendigen kleinen Hundes.
| Merkmal | Typischer Bereich |
|---|---|
| Höhe | 25 bis 33 cm Schulterhöhe |
| Gewicht | 3 bis 7 kg |
| Fell | Dichtes Doppelfell; kurz im Gesicht und an der Vorderseite der Läufe, länger an Hals, Brust und Hinterhand |
| Farben | Einfarbig Schwarz ist die traditionelle und häufigste Farbe |
| Augen | Klein, oval, dunkelbraun |
Das Fell steht vom Körper ab und bildet mehrere deutliche Bereiche mit längerem Haar: eine Halskrause um den Hals, einen Umhang über den Schultern und längere Behaarung an der Hinterhand, die oft als Culotte bezeichnet wird. Einfarbig Schwarz ist die klassische Farbe und diejenige, die am stärksten mit der Rasse verbunden wird. Einige Zuchtverbände und Regionen erkennen andere einfarbige Töne an, doch Schwarz bleibt die Standarderwartung. Das Doppelfell haart stetig und durchläuft stärkere jahreszeitliche Wechsel.
Der Schipperke ist selbstbewusst, neugierig und wachsam, seiner Familie zugetan, aber Fremden gegenüber zurückhaltend und schnell im Bellen, ein wirksamer kleiner Wachhund.
Der Schipperke ist für seine Größe mutig und selbstsicher. Er hängt eng an seiner Familie und ist gern mitten im Geschehen des Haushalts. Menschen, die er gut kennt, begegnet er anhänglich und verspielt.
Fremden gegenüber ist die Rasse eher zurückhaltend und wachsam. Sie bemerkt Veränderungen in ihrer Umgebung rasch und bellt, um Besucher oder ungewohnte Geräusche zu melden, eine Eigenschaft, die auf ihre Arbeit als Wachhund zurückgeht. Frühe und fortlaufende Sozialisierung hilft, dass diese Vorsicht nicht in übermäßiges Misstrauen umschlägt.
Mit anderen Haustieren kann der Schipperke gut zurechtkommen, besonders wenn er mit ihnen aufwächst, wobei sein ausgeprägter Beutetrieb dazu führen kann, dass kleine Tiere wie Nagetiere gejagt werden. Mit respektvollen älteren Kindern versteht er sich in der Regel gut. Wegen seiner Energie und seiner schnellen Reaktionen sollten Begegnungen mit sehr kleinen Kindern beaufsichtigt werden.
| Merkmal | Bewertung |
|---|---|
| Anhänglichkeit | 4 |
| Energie | 5 |
| Erziehbarkeit | 4 |
| Bellfreude | 5 |
| Haaren | 3 |
Der Schipperke braucht regelmäßiges Bürsten für sein Doppelfell, tägliche Bewegung und geistige Arbeit sowie eine sichere Umgebung, die seine Neugier einhegt.
Der Schipperke passt sich an Wohnungen oder Häuser an, solange sein Bewegungsbedarf gedeckt ist. Am wohlsten fühlt er sich mit einem sicheren Garten oder einer verlässlichen Routine aus Spaziergängen. Da er neugierig ist und zum Klettern und Ausbüxen neigt, sollten Zäune und Tore auf Lücken geprüft werden.
Der Schipperke gedeiht mit einer vollwertigen Kost, die auf seinen kleinen Körper und seine hohe Aktivität abgestimmt und in abgemessenen Mahlzeiten gegen Übergewicht gereicht wird.
Der Schipperke braucht eine vollwertige und ausgewogene Kost, die zu seiner Lebensphase passt. Da er klein und aktiv ist, kommt es auf die Portionskontrolle an: Ein Hund dieser Größe ist leicht überfüttert, und zusätzliches Gewicht belastet Gelenke und Rücken. Wählen Sie ein Futter für kleine Rassen oder eines mit passend kleinem Kroketten und passen Sie die Menge so an, dass der Hund schlank bleibt.
| Lebensphase | Menge pro Tag | Mahlzeiten |
|---|---|---|
| Welpe (2 bis 6 Monate) | Nach Produktangabe für das Gewicht, klein aufgeteilt | 3 bis 4 |
| Welpe (6 bis 12 Monate) | Nach Produktangabe für das Gewicht | 2 bis 3 |
| Erwachsen | Etwa 70 bis 150 g Trockenfutter je nach Gewicht und Aktivität | 2 |
| Senior | Menge wie erwachsen, bei weniger Aktivität verringert | 2 |
Halten Sie Leckerlis auf einen kleinen Anteil der Tageskalorien und rechnen Sie sie beim Abmessen der Mahlzeiten mit ein. Die meisten Schipperkes mit vollwertiger Kost brauchen keine Nahrungsergänzung. Besprechen Sie jedes Präparat für Gelenke, Haut oder anderes vor der Gabe mit einer Tierärztin oder einem Tierarzt und stellen Sie jederzeit frisches Wasser bereit.
Der Schipperke ist im Allgemeinen robust und wird 13 bis 15 Jahre alt, hat jedoch einige bekannte Erbkrankheiten, auf die geachtet werden sollte.
Der Schipperke ist eine allgemein gesunde, langlebige Rasse mit einer typischen Lebenserwartung von 13 bis 15 Jahren. Verantwortungsvolle Zucht und regelmäßige tierärztliche Versorgung tragen zu dieser Langlebigkeit bei. Wie bei jeder Rasse treten einige erbliche und altersbedingte Erkrankungen häufiger auf und sollten bekannt sein.
| Erkrankung | Anzeichen | Hinweis |
|---|---|---|
| MPS IIIB (eine Speicherkrankheit) | Fortschreitender Verlust von Koordination und Gleichgewicht im Erwachsenenalter | Ein Gentest ist verfügbar; seriöse Züchter testen darauf |
| Patellaluxation | Hüpfender Gang, zeitweise Lahmheit der Hinterläufe | Reicht von leicht bis operationsbedürftig |
| Hüftdysplasie | Steifheit, geringere Aktivität, Lahmheit | Durch Hüftuntersuchung erfasst |
| Augenerkrankungen | Trübung oder Veränderungen des Sehvermögens | Regelmäßige Augenkontrollen helfen bei der Früherkennung |
| Schilddrüsenunterfunktion | Gewichtszunahme, geringe Energie, Fellveränderungen | Mit täglicher Medikation behandelbar |
Der Schipperke ist klug und lernt schnell, doch seine Eigenständigkeit und Energie verlangen konsequentes, belohnungsbasiertes Training und frühe Sozialisierung.
Der Schipperke ist aufgeweckt und lernt schnell, was die Erziehung lohnend macht, sofern sie konsequent ist. Mit derselben Intelligenz geht eine eigenständige Ader einher, sodass der Hund Grenzen austestet und bei eintönigen Übungen das Interesse verliert. Kurze, abwechslungsreiche und motivierende Einheiten funktionieren am besten. Frühe Sozialisierung ist wichtig, um die natürliche Vorsicht der Rasse gegenüber Fremden zu mildern und ihr Warnbellen zu steuern, bevor es zur Gewohnheit wird.
Schipperkes haben meist kleine bis mittlere Würfe, und verantwortungsvolle Zucht beruht auf der Gesundheitsuntersuchung beider Elterntiere auf bekannte Erbkrankheiten.
Schipperkes erreichen die körperliche Reife im ersten Jahr, doch Züchter warten in der Regel, bis ein Hund voll ausgereift und gesundheitsgeprüft ist, bevor sie mit ihm züchten. Hündinnen werden nach einem gesunden, gut verteilten Zeitplan verpaart, mit Rücksicht auf Kondition und Alter. Die Trächtigkeit dauert bei Hunden im Durchschnitt etwa 63 Tage.
Würfe sind üblicherweise klein bis mittelgroß. Die Hündin bewältigt Geburt und frühe Aufzucht meist selbst, doch ein ruhiger, warmer Wurfplatz und aufmerksame Beobachtung helfen, gerade bei einer kleinen Rasse, deren Welpen bei der Geburt winzig sind. Die Welpen werden über mehrere Wochen entwöhnt und profitieren von frühem, behutsamem Umgang und Sozialisierung, die das Wesen der Rasse fördern.
Verantwortungsvolle Zucht dreht sich um die Gesundheit. Beide Elterntiere sollten auf die in der Rasse bekannten Erkrankungen untersucht werden, einschließlich des Gentests auf MPS IIIB sowie Untersuchungen von Patella, Hüfte und Augen. Die Verpaarung nach Wesen und Körperbau hilft, den arbeitsfähigen Charakter der Rasse zu erhalten.
| Kennzahl | Wert |
|---|---|
| Geschlechtsreife | Etwa 6 bis 12 Monate (Zucht bis zur vollen Reife aufgeschoben) |
| Trächtigkeit | Etwa 63 Tage |
| Wurfgröße | Klein bis mittel, meist einige Welpen |
| Entwöhnung | Etwa 6 bis 8 Wochen |
| Wichtige Gesundheitstests | MPS-IIIB-Gentest sowie Patella-, Hüft- und Augenuntersuchung |
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Häufige Fragen zu Größe, Wesen, Pflegebedarf, Lebenserwartung, Eignung und Verfügbarkeit des Schipperke.
Er ist eine kleine Rasse, meist 3 bis 7 Kilogramm und etwa 25 bis 33 Zentimeter Schulterhöhe, tritt jedoch auf wie ein größerer Hund.
Selbstbewusst, neugierig und wachsam. Er ist seiner Familie zugetan, Fremden gegenüber zurückhaltend und schnell im Bellen und damit ein fähiger kleiner Wachhund.
Der Aufwand ist mittel. Das Doppelfell braucht wöchentliches Bürsten mit stärkeren Haarwechselphasen, und der Hund benötigt tägliche Bewegung und geistige Auslastung, um zufrieden zu sein.
Typischerweise 13 bis 15 Jahre, was für einen Hund langlebig ist und die allgemeine Robustheit der Rasse widerspiegelt.
Ja, für aktive Haushalte. Er bindet sich eng an seine Familie und versteht sich gut mit respektvollen älteren Kindern, doch seine Energie und sein Beutetrieb verlangen Aufsicht bei sehr kleinen Kindern und kleinen Haustieren.
Sie sind vergleichsweise selten und werden vor allem von Liebhabern gehalten, sodass die Suche nach einem Welpen von einem gesundheitstestenden Züchter eine Wartezeit bedeuten kann.
Sie sind von Natur aus stimmfreudig und bellen, um zu warnen. Frühes Training und ein Ruhesignal helfen, das Bellen im Rahmen zu halten.