United Pet Club
Pumi — a Mittel, Temperamentvoll Hund breed originating in Ungarn

Pumi

Der Pumi ist eine lebhafte, eigenwillige ungarische Hüterasse, bekannt für ihre temperamentvolle Energie und ihren schnellen, klugen Verstand.

Size
Mittel
Lifespan
12–13 years
Origin
Ungarn
Temperament
Temperamentvoll
Standard colors
Schwarz, Weiss und Grau and 6 more
Key Traits
TemperamentvollIntelligentEnergiegeladenAufmerksamLernfähig

Characteristics

Energy Level4
Trainability4
Good With Kids3
Good With Pets4
Grooming Needs1

Coat and grooming

How the Pumi coat is built, and what that means when you groom it.

Fellschichten
Einfaches Fell
Fellstruktur
Gelockt
Fellänge
Mittellang
Haarwechsel
Geringer Haarverlust

Grooming guidance

  • Vorsicht: A Pumi coat mats easily.

    Feines oder langes Haar verknotet unsichtbar am Fellgrund, wo sich die Filzknoten zusammenziehen und an der Haut ziehen. Gebürstet werden muss abschnittsweise bis auf die Haut, nicht nur an der Oberfläche.

  • Hinweis: A Pumi needs clipping every few weeks.

    Dieses Fell wächst immer weiter, statt auszufallen, und muss daher alle paar Wochen geschnitten werden. Lässt man es wachsen, verfilzt es dicht an der Haut und schliesst Feuchtigkeit, Schmutz und Wärme ein.

Pumi colors and patterns

What each club's breed standard says about every Pumi color and pattern. Point at a ruling to see the club's own wording.

Breed standards describe the Pumi in Schwarz, Weiss, Grau, Silber, Braun, Rot, Gelb, Creme und Rehfarben. Standard patterns: Einfarbig und Zobel.

Fell: rulings by club
Color or patternFCIAKCUKCKCKUSA
SchwarzStandardgemäss (“black”)Standardgemäss (“Black”)Standardgemäss (“black”)Standardgemäss (“black”)Standardgemäss (“black”)
WeissStandardgemäss (“white”)Standardgemäss (“White”)Standardgemäss (“white”)Standardgemäss (“White – must be intense and solid”)Standardgemäss (“white”)
GrauStandardgemäss (“grey in various shades”)Standardgemäss (“Gray”)Standardgemäss (“varying shades of grey”)Standardgemäss (“Grey – in various shades”)Standardgemäss (“grey in various shades”)
SilberStandardgemäss (“grey in various shades”)Standardgemäss (“Silver Gray”)Standardgemäss (“varying shades of grey”)Standardgemäss (“Grey – in various shades”)Standardgemäss (“grey in various shades”)
BraunDisqualifizierend (“chocolate coloured ... coat”)Standardgemäss (“Born Brown”)Disqualifizierend (“chocolate color”)Nicht anerkanntDisqualifizierend (“chocolate-coloured ... coat”)
RotStandardgemäss (“primary colours: red, yellow, cream”)Standardgemäss (“shades of fawn from pale cream to red”)Standardgemäss (“the fawn may run from cream through yellow to red”)Standardgemäss (“primary colours of red, yellow, cream”)Standardgemäss (“primary colours: red, yellow, cream”)
GelbStandardgemäss (“primary colours: red, yellow, cream”)Nicht anerkanntStandardgemäss (“the fawn may run from cream through yellow to red”)Standardgemäss (“primary colours of red, yellow, cream”)Standardgemäss (“primary colours: red, yellow, cream”)
CremeStandardgemäss (“primary colours: red, yellow, cream”)Standardgemäss (“shades of fawn from pale cream to red”)Standardgemäss (“the fawn may run from cream through yellow to red”)Standardgemäss (“primary colours of red, yellow, cream”)Standardgemäss (“primary colours: red, yellow, cream”)
RehfarbenStandardgemäss (“fawn (fakó)”)Standardgemäss (“Fawn”)Standardgemäss (“fawn”)Standardgemäss (“fawn (known as fako in its country of origin)”)Standardgemäss (“fawn (fakó)”)
Patterns
EinfarbigStandardgemäss (“must always be of one solid colour”)Standardgemäss (“the overall appearance of a solid color”)Standardgemäss (“solid colors”)Standardgemäss (“must be intense and solid”)Standardgemäss (“must always be of one solid colour”)
ZobelStandardgemäss (“a trace of black or grey and a distinct mask are desirable”)Standardgemäss (“with some black or gray shading desirable”)Standardgemäss (“a trace of black or grey and a distinct mask are desirable on the fawn colors”)Standardgemäss (“a trace of black or grey and a distinct mask are desirable”)Standardgemäss (“a trace of black or grey and a distinct mask are desirable”)
GestromtDisqualifizierendDisqualifizierend (“Brindle Markings”)DisqualifizierendNicht anerkanntDisqualifizierend
GeschecktDisqualifizierendDisqualifizierend (“piebald”)DisqualifizierendNicht anerkanntDisqualifizierend
Weiss mit PlattenDisqualifizierendDisqualifizierend (“parti-colored”)DisqualifizierendNicht anerkanntDisqualifizierend
MantelDisqualifizierend (“mantle forming marking”)DisqualifizierendDisqualifizierend (“a mantle or saddle on the body”)Nicht anerkanntDisqualifizierend (“mantle-forming marking”)
LohzeichnungDisqualifizierend (“tan markings”)Disqualifizierend (“Black & Tan Markings”)Disqualifizierend (“tan markings”)Nicht anerkanntDisqualifizierend (“tan markings”)
Dunkel gestromtDisqualifizierendDisqualifizierend (“Brindle Markings”)DisqualifizierendNicht anerkanntDisqualifizierend
Augen: rulings by club
Color or patternFCIAKCUKCKCKUSA
DunkelbraunStandardgemäss (“dark brown”)Standardgemäss (“dark brown”)Standardgemäss (“dark brown in color”)Standardgemäss (“dark brown”)Standardgemäss (“dark brown”)
Nase: rulings by club
Color or patternFCIAKCUKCKCKUSA
SchwarzStandardgemäss (“always black in all coat colours”)Standardgemäss (“always black in all coat colors”)Standardgemäss (“it is always black”)Standardgemäss (“nose black in all coat colours”)Standardgemäss (“always black in all coat colours”)

What the rulings mean

Standardgemäss
Described by the club's breed standard.
Disqualifizierend
The club's breed standard disqualifies an animal of this color or pattern.
Nicht anerkannt
The club does not accept this color or pattern for the breed.

Color changes

How a Pumi's colors can change over its life.

  • Schwarzchanges toRostrot

    Fell · Mit dem Körperzustand · can change back

  • Schwarzchanges toGrau

    Fell · Fortschreitend

  • Schwarzchanges toBraun

    Fell · In der Sonne · can change back

  • Weisschanges toStichelschimmel

    Fell · Mit dem Alter · from 2 weeks

  • Schwarzchanges toSchneenase

    Nase · Mit der Jahreszeit · can change back

  • Schwarzchanges toRosa

    Nase · Mit der Jahreszeit · can change back

Über den Pumi

Der Pumi ist ein mittelgrosser ungarischer Hütehund mit lockigem Fell, viel Energie und wachem Verstand, der aktive Halterinnen und Halter braucht.

Der Pumi (Mehrzahl: Pumik) ist ein mittelgrosser Hütehund aus Ungarn. Er wurde gezüchtet, um Nutztiere, vor allem Schafe, auf engem Raum zu treiben und zusammenzuhalten, eine Arbeit, die Tempo, Wendigkeit und rasche Entscheidungen verlangt. Erkennbar ist die Rasse sofort an ihrem lockigen, korkenzieherartigen Fell und den hoch angesetzten, ausdrucksstarken Ohren, deren oberes Drittel nach vorne kippt.

Ein Pumi ist wach und ständig in Bewegung. Er beobachtet sein Umfeld, reagiert sofort auf Geräusche und Bewegungen und setzt dabei gerne die Stimme ein. Halterinnen und Halter beschreiben die Rasse oft als eigenwillig verspielt, was auch an ihrem lebhaften Gesichtsausdruck liegt und daran, wie bereitwillig sie sich in alles einmischt, was um sie herum passiert. Der Hund baut eine enge Bindung zu seiner Familie auf und ist lieber mittendrin als über längere Zeit allein.

Als Arbeitshund hat sich der Pumi viel von seinem ursprünglichen Trieb bewahrt. Er braucht eine Aufgabe, Training oder Sport, um ausgeglichen zu bleiben. Bekommt er genug körperliche und geistige Beschäftigung, zeigt er sich gut führbar, anhänglich und in der Wohnung umgänglich.

Steckbrief Pumi
MerkmalAngabe
HerkunftUngarn
GrösseMittelgross
Lebenserwartung12 bis 13 Jahre
Gruppe/AufgabeHütehund (Schafe und Nutzvieh allgemein)
Geeignet fürAktive Familien, ältere Kinder, Haushalte mit Zeit für tägliche Bewegung und Training

Wer zum Pumi passt

Der Pumi passt zu Menschen, die einen aktiven, gut trainierbaren Begleiter suchen und sich auf tägliche Bewegung sowie regelmässige geistige Auslastung einlassen können. Wer Hundesport wie Agility, Obedience oder Hüteprüfungen betreibt, findet in ihm einen begeisterten Partner. Weniger geeignet ist die Rasse für Haushalte, die viele Stunden ausser Haus sind, oder für alle, die einen ruhigen, genügsamen Hund erwarten: Ein Pumi, der zu wenig ausgelastet ist, bellt viel und sucht sich seine eigene Beschäftigung.

Geschichte und Herkunft

Der Pumi entstand in Ungarn aus älteren Hütehundlinien, die mit eingeführten Terriern und Hütehunden gekreuzt wurden, und war bis ins 18. Jahrhundert als eigene Rasse erkennbar.

Der Pumi stammt aus Ungarn, wo er auf Bauernhöfen zum Treiben und Hüten von Vieh eingesetzt wurde. Er ist eng mit dem Puli verwandt, dem älteren ungarischen Hütehund. Seine eigene Linie entstand, als der Puli und verwandte einheimische Hütehunde mit terrierartigen und weiteren Hütehunden gekreuzt wurden, die aus West- und Mitteleuropa ins Land kamen, darunter auch deutsche und französische Rassen.

Diese Vermischung wird grob auf das 17. und 18. Jahrhundert datiert. Daraus ging ein Hund mit stärkerem Terrier-Einschlag hervor: ein lockiges statt geschnürtes Fell, ein leichterer Körperbau und die schnelle, stimmfreudige Arbeitsweise, die es braucht, um Vieh auf engem Raum und entlang von Wegen zu bewegen.

Lange Zeit wurde der Pumi in den Aufzeichnungen nicht vom Puli unterschieden, beide liefen oft unter derselben Bezeichnung. Als eigenständige Rasse wurde der Pumi zu Beginn des 20. Jahrhunderts in Ungarn anerkannt, ein offizieller Rassestandard folgte kurz danach. Züchterinnen und Züchter arbeiteten gezielt daran, das lockige Fell, die geknickte Ohrform und das wache Hütetemperament zu festigen, welche die Rasse ausmachen.

Über weite Strecken seiner Geschichte blieb der Pumi vor allem ein ungarischer Arbeitshund, bevor er sich in andere Länder verbreitete. Im Verlauf des 20. und frühen 21. Jahrhunderts fand die Rasse zunehmend internationale Anerkennung und wird heute sowohl als Arbeitshund als auch als Begleit- und Sporthund gehalten.

Erscheinungsbild

Der Pumi ist mittelgross und quadratisch gebaut, mit lockigem Fell, einem länglichen Kopf und Kippohren, was ihm einen wachen, fast schalkhaften Ausdruck verleiht.

Der Pumi ist ein quadratisch gebauter, mittelgrosser Hund von leichtem bis mässig kräftigem Rahmen. Die Linie ist schlank und athletisch, mit einem langen, schmalen Kopf und einer leicht erhabenen, lebendigen Haltung. Am auffälligsten sind das lockige Fell und die Ohren: Sie sind hoch angesetzt, wobei das obere Drittel nach vorn kippt. Der Gesamteindruck ist wach, flink und ein wenig komisch.

Rassestandard auf einen Blick
MerkmalStandard
GrösseRüden zirka 41 bis 47 cm (16 bis 18,5 Zoll); Hündinnen zirka 38 bis 44 cm (15 bis 17,5 Zoll), gemessen an der Widerristhöhe
GewichtRüden zirka 10 bis 15 kg (22 bis 33 Pfund); Hündinnen zirka 8 bis 13 kg (18 bis 29 Pfund)
FellMittellang, lockig bis gewellt, aus einer Mischung von griffigem Deckhaar und weicherer Unterwolle; nicht geschnürt
FarbenGrau (in verschiedenen Schattierungen), Schwarz, Weiss und Falb (ungarisch: maszkos fako)
AugenMittelgross, dunkel, oval, leicht schräg stehend, mit wachem Ausdruck

Fell und Farben

Das Fell ist eine Mischung aus Locken und Wellen, gebildet aus Deck- und Unterhaar in etwa gleichem Anteil. Geschnürt wie beim Puli ist es nie. Grau ist die häufigste Farbe und kommt in vielen Schattierungen vor; die meisten grauen Welpen werden schwarz geboren und hellen mit zunehmendem Alter auf. Auch Schwarz, Weiss und Falb kommen vor. Das Fell haart kaum, wächst dafür ständig weiter und muss deshalb regelmässig gekämmt und in Abständen geschnitten werden.

Wesen

Der Pumi ist temperamentvoll, klug und energiegeladen, eng an seine Familie gebunden und Fremden gegenüber zurückhaltend; er bellt gern und ist ein wachsamer, gut trainierbarer Begleiter.

Der Pumi ist temperamentvoll und reagiert blitzschnell. Er ist klug und lernt rasch, was ihn im Training und im Hundesport zu einem starken Kandidaten macht, gleichzeitig aber auch bedeutet, dass er eine konsequente Führung und eine Aufgabe braucht. Fehlt die Auslastung, wird die Rasse schnell unruhig und lautstark.

Innerhalb der Familie ist der Pumi anhänglich und eng gebunden, und er möchte überall dabei sein, wo etwas läuft. Er ist wachsam und beobachtet sein Umfeld von sich aus, weshalb er auf Besuch und ungewohnte Geräusche meist mit Bellen reagiert. Fremden gegenüber zeigt er sich anfangs oft zurückhaltend und taut erst auf, nachdem er die Lage eingeschätzt hat. Eine frühe, fortlaufende Sozialisierung hilft ihm, dabei selbstsicher statt misstrauisch zu bleiben.

Mit anderen Haustieren kommt der Pumi in der Regel gut zurecht, sofern er mit ihnen aufgewachsen ist. Sein Hütetrieb kann sich jedoch als Hinterherjagen oder Zwicken bei schnellen Bewegungen zeigen, was sich mit Training in den Griff bekommen lässt. Am besten passt die Rasse zu Haushalten mit älteren Kindern, die wissen, wie man mit einem aktiven, feinfühligen Hund umgeht.

Bewertung der Wesensmerkmale (1 = niedrig, 5 = hoch)
MerkmalBewertung
Zuneigung5
Energie5
Trainierbarkeit5
Bellfreudigkeit5
Haarverlust2

Pflege und Fellpflege

Regelmässiges Kämmen, gelegentliches Scheren des lockigen Fells, viel tägliche Bewegung und geistige Beschäftigung halten den Pumi in den meisten Haushalten ausgeglichen.

Fellpflege

  • Das Fell alle ein bis zwei Wochen kämmen, damit sich die Locken nicht verfilzen und ihre Struktur behalten.
  • Das Fell alle paar Monate schneiden lassen. Die Locken bleiben meist erhalten, wenn das Fell nass gemacht und an der Luft getrocknet wird, statt es glatt zu föhnen.
  • Bei Bedarf baden und danach an der Luft trocknen lassen, damit sich die Locken wieder bilden.
  • Ohren kontrollieren und reinigen, Krallen regelmässig kürzen und Zähne putzen.
  • Das Fell haart wenig, weshalb Kämmen und Schneiden die Hauptarbeit sind und nicht das Entfernen loser Haare.

Bewegung

  • Mindestens ein bis zwei Stunden Auslauf pro Tag einplanen, etwa zügige Spaziergänge, Laufrunden oder freien Auslauf an einem sicheren Ort.
  • Gezielte Beschäftigung wie Agility, Obedience, Hütearbeit oder Nasenarbeit ergänzen, um den Kopf der Rasse auszulasten.
  • Die Aktivitäten abwechseln und immer wieder neue Trainingsreize setzen, denn diese Rasse langweilt sich bei Wiederholungen schnell.

Umfeld

Der Pumi kommt mit unterschiedlichen Wohnformen zurecht, auch mit einer Wohnung, sofern täglich genug Bewegung und Training stattfinden. Seine Neigung zum Bellen ist in dicht besiedelten Wohnlagen der wichtigste Punkt und lässt sich durch Training und ausreichende Auslastung eindämmen. In der Schweiz regeln zudem die Kantone Haltungsauflagen wie Leinen- oder Kurspflicht unterschiedlich, weshalb es sich lohnt, sich vorab bei der Wohngemeinde zu informieren. Ein sicher eingezäunter Garten passt gut zur Rasse, ersetzt aber weder aktive Bewegung noch die Nähe zu seinen Menschen.

Ernährung und Fütterung

Der Pumi braucht ein vollwertiges Futter, abgestimmt auf Alter und Aktivität, aufgeteilt auf abgemessene Tagesportionen; die Menge wird so angepasst, dass dieser athletische Hund schlank bleibt.

Der Pumi kommt gut mit einem vollwertigen, ausgewogenen Hundefutter zurecht, das auf Alter, Grösse und Aktivitätsgrad abgestimmt ist. Als aktive Arbeitshunderasse braucht ein Pumi, der regelmässig Sport oder Hütearbeit macht, unter Umständen mehr Kalorien als ein Hund mit gemässigtem Auslauf. Die Portionen so anpassen, dass der Hund schlank bleibt: mit sichtbarer Taille und Rippen, die sich unter einer leichten Muskel- und Fettschicht ertasten lassen. Frisches Wasser sollte jederzeit zur Verfügung stehen.

Allgemeine Fütterungsrichtwerte (an Hund und Futter individuell anpassen)
LebensphaseMenge pro TagMahlzeiten
Welpe (2 bis 6 Monate)Gemäss Fütterungsempfehlung des Herstellers, nach erwartetem Endgewicht3 bis 4
Junghund (6 bis 12 Monate)Gemäss Fütterungsempfehlung des Herstellers, schrittweise reduziert Richtung erwachsene Menge2 bis 3
Erwachsen (1 bis 7 Jahre)Zirka 1 bis 1,75 Tassen hochwertiges Trockenfutter2
Senior (8+ Jahre)Etwas weniger Kalorien, falls die Aktivität nachlässt2

Leckerlis und Nahrungsergänzung

Leckerlis sollten nicht mehr als rund zehn Prozent der Tagesration ausmachen, was bei dieser futtermotivierten Rasse im Training mit Belohnung besonders zu beachten ist. Für Trainingseinheiten eignen sich kleine, kalorienarme Leckerlis. Ein Hund, der vollwertig und ausgewogen gefüttert wird, braucht in der Regel keine zusätzlichen Präparate. Nahrungsergänzungen wie Gelenkpräparate nur nach Rücksprache mit der Tierärztin oder dem Tierarzt einsetzen.

Gesundheit

Der Pumi gilt als robuste Rasse mit einer Lebenserwartung von rund 12 bis 13 Jahren; verantwortungsvolle Züchterinnen und Züchter testen gezielt auf einige bekannte Erbkrankheiten.

Der Pumi ist im Allgemeinen gesund und robust, mit einer typischen Lebenserwartung von 12 bis 13 Jahren. Wie bei den meisten Rassehunden kommt eine kleine Zahl an Erbkrankheiten vor. Seriöse Züchterinnen und Züchter lassen ihre Zuchttiere testen und wählen die Verpaarungen so, dass sich das Risiko einer Weitergabe verringert. Regelmässige tierärztliche Kontrollen, Gewichtsmanagement und Zahnpflege unterstützen ein langes, aktives Hundeleben.

In der Rasse beschriebene Erkrankungen
ErkrankungAnzeichenHinweis
HüftdysplasieSteifheit, Hinken, Zurückhaltung beim Springen oder RennenZuchttiere untersuchen lassen; den Hund schlank halten, um die Gelenke zu entlasten
PatellaluxationZeitweises Hüpfen oder Hochhalten eines HinterbeinsReicht von leicht bis operationsbedürftig; bei tierärztlichen Kontrollen prüfen lassen
Degenerative AugenerkrankungenTrübung, veränderte Sehkraft, Anstossen an GegenständenAugenuntersuchungen der Zuchttiere senken das Risiko
Primäre LinsenluxationRotes, schmerzendes oder trübes Auge; plötzliche SehveränderungDNA-Test verfügbar; bei akutem Auftreten ein tierärztlicher Notfall

Vorsorge

  • Impfungen und Parasitenschutz stets auf dem aktuellen Stand halten.
  • Den Hund schlank halten, um die Gelenke zu schonen.
  • Regelmässig die Zähne putzen und Zahnkontrollen einplanen.
  • Jährliche tierärztliche Vorsorgeuntersuchungen wahrnehmen, mit Augen- und Gelenkkontrollen nach Absprache.
  • Beim Kauf auf Zuchtverbände oder Züchterinnen und Züchter setzen, die Gesundheitsergebnisse der Elterntiere offenlegen.

Erziehung und Training

Der Pumi ist sehr gut trainierbar und arbeitsfreudig. Kurze, abwechslungsreiche Einheiten mit Belohnung wirken am besten, lenken seine Energie und beugen unnötigem Bellen vor.

Der Pumi zählt zu den am besten trainierbaren Hütehunderassen. Er begreift schnell, arbeitet gern mit seiner Bezugsperson zusammen und eignet sich gut für Obedience, Agility, Hütearbeit und Tricktraining. Genau diese Schnelligkeit bedeutet aber auch, dass er klare Regeln und genügend geistige Herausforderung braucht, sonst erfindet er sich seine eigene Beschäftigung, häufig verbunden mit Bellen. Die Rasse ist feinfühlig, weshalb konsequente, aber sanfte, belohnungsbasierte Methoden deutlich besser wirken als harte Korrekturen.

Am besten früh mit Training und Sozialisierung beginnen. Den Welpen mit unterschiedlichen Menschen, Hunden, Orten und Geräuschen bekannt machen, das stärkt sein Selbstvertrauen und mildert die natürliche Zurückhaltung gegenüber Fremden. Einen zuverlässigen Rückruf aufbauen, bevor der Hund frei laufen darf, denn der Hütetrieb kann Jagdverhalten auslösen.

Grundlagen

  1. Bereits im Welpenalter mit Sozialisierung und Handling beginnen, solange der Hund am offensten für neue Eindrücke ist.
  2. Die Grundsignale (Sitz, Platz, Bleib, Komm) in kurzen, freudigen Einheiten von fünf bis zehn Minuten üben.
  3. Früh ein Ruhig- oder Genug-Signal einführen, um das Bellen steuern zu können.
  4. Sobald die Grundlagen sitzen, eine Beschäftigung wie Agility, Hütearbeit oder Nasenarbeit ergänzen.
  5. Die Einheiten abwechslungsreich gestalten und mit einem Erfolgserlebnis beenden, damit der Hund motiviert bleibt.

Zucht

Der Pumi ist mit rund zwei Jahren zuchtreif; die Tragzeit dauert etwa neun Wochen, und die eher kleinen bis mittleren Würfe brauchen früh eine gezielte Sozialisierung.

Die Zucht eines Pumi verlangt dieselbe Sorgfalt wie bei jedem anderen Rassehund. Zuchttiere sollten körperlich ausgewachsen, auf die in der Rasse bekannten Erkrankungen getestet und wesensfest sein. Hündinnen können zwar schon früher läufig werden, verantwortungsvolle Züchterinnen und Züchter warten aber meist bis zum Alter von rund zwei Jahren, damit der Hund vollständig ausgewachsen ist und alle Gesundheitstests vorliegen.

Die Tragzeit dauert ab der Befruchtung rund 63 Tage, also etwa neun Wochen. Die Würfe sind meist eher klein bis mittelgross. Welpen kommen in der Regel schwarz oder dunkel zur Welt; bei Hunden mit grauer Endfarbe hellt das Fell mit zunehmendem Alter auf. Für diese wache, feinfühlige Rasse zählen frühes Handling und frühe Sozialisierung besonders, weshalb der Wurf im Haus aufwachsen sollte, mit Kontakt zu alltäglichen Geräuschen, Eindrücken und sanftem menschlichem Umgang von den ersten Wochen an. Welpen ziehen meist ab einem Alter von etwa acht Wochen oder später in ihr neues Zuhause, sobald sie entwöhnt und mit der Sozialisierung gut gestartet sind.

Zucht im Überblick
KennzahlWert
ZuchtreifeRund 2 Jahre (empfohlen)
TragzeitEtwa 63 Tage (rund 9 Wochen)
Typische WurfgrösseKlein bis mittelgross (meist wenige Welpen)
EntwöhnungEtwa 6 bis 8 Wochen
AbgabealterEtwa 8 Wochen oder später

Pumi registrieren und Chip melden in der Schweiz

AMICUS deckt die Meldepflicht ab; das Gratis-Profil von United Pet Club haelt Ihren Hund der Rasse Pumi auch jenseits der Grenze auffindbar.

Einen Hund der Rasse Pumi in der Schweiz registrieren

Erfassen Sie Name, Geburtsdatum und ein scharfes Foto Ihres Hundes der Rasse Pumi, ergaenzen Sie Ihre Nummer und speichern Sie. Das Profil bleibt lebenslang gratis und nimmt die Chipnummer jederzeit auf. Die Hunderegistrierung funktioniert mit und ohne Chip.

Der Chip Ihres Hundes ist seit dem dritten Monat gesetzt und gemeldet; dass seine Nummer auch ausserhalb der Schweiz zu Ihnen fuehrt, uebernimmt niemand fuer Sie. Melden Sie den Mikrochip gratis im Lebenszeitplan: alle Marken werden angenommen, ein Umzug wird kostenlos nachgefuehrt, und der Eintrag antwortet auf Scans rund um die Uhr. Eroeffnen Sie Ihr Gratis-Konto und schliessen Sie beides heute ab.

Wie registriere ich einen Hund der Rasse Pumi in der Schweiz?

Eroeffnen Sie gratis ein Konto bei United Pet Club, erfassen Sie die Angaben zu Ihrem Hund samt Foto und speichern Sie. Das Profil bleibt lebenslang gratis und ergaenzt die AMICUS-Meldung des Tierarztes.

Wie melde ich den Chip meines Hundes der Rasse Pumi an?

Erfassen Sie die 15-stellige Chipnummer mit Adresse und Telefonnummer in Ihrem Gratis-Konto. Der Lebenszeitplan nimmt jede Marke an und verrechnet fuer Nachfuehrungen nie etwas.

Ist der Chip fuer einen Pumi in der Schweiz Pflicht?

Ja: Jeder Hund muss gechippt und in AMICUS gemeldet sein, bevor er drei Monate alt ist oder den Halter wechselt. Der United-Pet-Club-Eintrag kommt gratis dazu, damit die Nummer auch im Ausland antwortet.

Was kostet die Registrierung eines Pumi?

Nichts, keinen Rappen. Profil, Chip-Meldung und alle Nachfuehrungen sind im Gratis-Lebenszeitplan enthalten.

Häufig gestellte Fragen

Häufige Fragen zum Pumi drehen sich um Grösse, Wesen, Pflegeaufwand, Lebenserwartung, Eignung als Familienhund und Verfügbarkeit von Welpen.

Wie gross wird ein Pumi?

Der Pumi ist mittelgross. Rüden erreichen zirka 41 bis 47 cm (16 bis 18,5 Zoll) und wiegen rund 10 bis 15 kg (22 bis 33 Pfund); Hündinnen sind etwas kleiner mit zirka 38 bis 44 cm (15 bis 17,5 Zoll) und 8 bis 13 kg (18 bis 29 Pfund).

Wie ist das Wesen des Pumi?

Der Pumi ist temperamentvoll, klug, energiegeladen und wachsam. Er bindet sich eng an seine Familie, ist Fremden gegenüber anfangs oft zurückhaltend und neigt zum Bellen: ein guter Wachhund, bei dem sich das Bellen aber gezielt trainieren lässt.

Ist der Pumi pflegeintensiv?

Der Pflegeaufwand ist mässig, der Zeitaufwand insgesamt aber hoch. Das lockige Fell braucht regelmässiges Kämmen und gelegentliches Scheren statt aufwendiger Haarpflege, und der Hund braucht ein bis zwei Stunden Bewegung täglich sowie geistige Beschäftigung, um ausgeglichen zu bleiben.

Wie alt wird ein Pumi?

Die typische Lebenserwartung liegt bei etwa 12 bis 13 Jahren. Gute Ernährung, Gewichtskontrolle, Bewegung und regelmässige tierärztliche Kontrollen unterstützen ein langes, gesundes Hundeleben.

Ist der Pumi ein guter Familienhund?

Ja, für aktive Haushalte. Der Pumi passt zu Familien, die täglich Zeit für Bewegung und Training haben, und kommt am besten mit älteren Kindern zurecht, die wissen, wie man mit einem energiegeladenen, feinfühligen Hund umgeht.

Haart der Pumi stark?

Nein, der Pumi haart wenig. Sein Fell wächst ständig weiter und wird durch Kämmen und Scheren gepflegt, weshalb im Vergleich zu vielen anderen Rassen kaum lose Haare in der Wohnung anfallen.

Sind Pumik leicht zu finden?

Ausserhalb Ungarns ist der Pumi noch relativ selten, daher variiert das Angebot je nach Region, und auf einen Welpen von einer Züchterin oder einem Züchter mit Gesundheitstests wartet man mitunter länger. In der Schweiz lohnt sich der Kontakt zu den bei der Schweizerischen Kynologischen Gesellschaft (SKG) organisierten Rasseclubs, um seriöse Züchterinnen und Züchter zu finden.

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