United Pet Club
Mastiff — a Riesig, Würdevoll Hund breed originating in England

Mastiff

Der Mastiff ist ein würdevoller, massiger Wächter, bekannt für sein ruhiges Wesen, seinen Mut und seine tiefe Hingabe an seine Familie.

Size
Riesig
Lifespan
6–10 years
Origin
England
Temperament
Würdevoll
Standard colors
Weiss, Rehfarben und Aprikose
Key Traits
WürdevollRuhigTreu ergebenBeschützendGutmütig

Characteristics

Energy Level4
Trainability4
Good With Kids3
Good With Pets4
Grooming Needs3

Coat and grooming

How the Mastiff coat is built, and what that means when you groom it.

Fellschichten
Doppeltes Fell
Fellstruktur
Glatt
Fellänge
Kurz
Haarwechsel
Mässiger Haarverlust

Grooming guidance

  • Kritisch: A Mastiff should not be shaved.

    Die Unterwolle hält Hitze ebenso ab wie Kälte, und das Deckhaar schützt die Haut vor Sonne und Insektenstichen. Wird das ganze Fell abgeschoren, fällt beides weg. Es wächst oft lückenhaft, weich oder in anderer Farbe nach, und bei manchen Tieren kehrt das Deckhaar nie richtig zurück. Bürsten Sie die Unterwolle aus, statt sie abzuschneiden.

Mastiff colors and patterns

What each club's breed standard says about every Mastiff color and pattern. Point at a ruling to see the club's own wording.

Breed standards describe the Mastiff in Weiss, Rehfarben und Aprikose. Standard patterns: Gestromt und Dunkel gestromt.

Fell: rulings by club
Color or patternFCIAKCKCKUSAUKC
WeissNicht anerkannt (“Excessive white on body, chest or feet is unacceptable”)Standardgemäss (“A small patch of white on the chest is permitted”)Fehler (“Excessive white on body, chest or feet highly undesirable”)Nicht anerkannt (“Excessive white on body, chest, or feet is unacceptable”)No ruling
RehfarbenStandardgemäss (“fawn”)Standardgemäss (“Fawn”)Standardgemäss (“fawn”)Standardgemäss (“fawn”)Standardgemäss (“silver fawn”)
AprikoseStandardgemäss (“Apricot”)Standardgemäss (“Apricot”)Standardgemäss (“Apricot”)Standardgemäss (“Apricot”)Standardgemäss (“apricot”)
AlbinoNicht anerkanntNicht anerkanntNicht anerkanntNicht anerkanntDisqualifizierend (“Albinism”)
Patterns
GestromtStandardgemäss (“brindle”)Standardgemäss (“Brindle”)Standardgemäss (“brindle”)Standardgemäss (“brindle”)Standardgemäss (“dark fawn-brindle”)
Dunkel gestromtStandardgemäss (“brindle”)Standardgemäss (“Brindle”)Standardgemäss (“brindle”)Standardgemäss (“brindle”)Standardgemäss (“dark fawn-brindle”)
Augen: rulings by club
Color or patternFCIAKCKCKUSAUKC
BraunNo rulingStandardgemäss (“brown, the darker the better”)No rulingNo rulingStandardgemäss (“brown in color”)
DunkelbraunStandardgemäss (“darker the better”)Standardgemäss (“the darker the better”)Standardgemäss (“darker the better”)Standardgemäss (“the darker the better”)Standardgemäss (“the darker being preferred”)
HaselnussbraunStandardgemäss (“hazel brown, darker the better”)No rulingStandardgemäss (“hazel brown, darker the better”)Standardgemäss (“hazel brown, the darker the better”)No ruling
Nase: rulings by club
Color or patternFCIAKCKCKUSAUKC
SchwarzStandardgemäss (“Black”)Standardgemäss (“always dark in color, the blacker the better”)Standardgemäss (“muzzle, ears and nose should be black”)Standardgemäss (“Black”)Standardgemäss (“always dark, the blacker the better”)
RosaNo rulingFehler (“Mask, ears, or nose lacking dark pigment”)No rulingNo rulingNo ruling

What the rulings mean

Standardgemäss
Described by the club's breed standard.
Fehler
Named by the club's breed standard as a fault: the animal can be shown but is penalized.
Disqualifizierend
The club's breed standard disqualifies an animal of this color or pattern.
Nicht anerkannt
The club does not accept this color or pattern for the breed.

Color changes

How a Mastiff's colors can change over its life.

  • Weisschanges toStichelschimmel

    Fell · Mit dem Alter · from 2 weeks

  • Schwarzchanges toSchneenase

    Nase · Mit der Jahreszeit · can change back

  • Schwarzchanges toRosa

    Nase · Mit der Jahreszeit · can change back

Der Mastiff im Überblick

Der Mastiff ist ein riesenwüchsiger Wachhund aus England: ruhig, seiner Familie tief zugetan und von stiller, würdevoller Ausstrahlung.

Der Mastiff, auch Old English Mastiff genannt, gehört zu den schwersten Hunderassen überhaupt. Ausgewachsene Rüden bringen üblicherweise 70 bis 100 kg (150 bis 220 lb) auf die Waage, verbinden dieses gewaltige Volumen aber mit einem gelassenen, ausgeglichenen Wesen. Ursprünglich wurde die Rasse in England als Wächter von Haus und Vieh eingesetzt, und dieser wachsame, schützende Grundzug ist bis heute spürbar.

Trotz seiner imposanten Erscheinung ist der Mastiff zu Hause sanft und geduldig. Er gilt als ruhig, nicht schnell reizbar und eng an seine Bezugspersonen gebunden. Fremden gegenüber bleibt er von Natur aus zurückhaltend und stellt sich nötigenfalls zwischen seine Familie und eine wahrgenommene Gefahr, wobei er meist auf Grösse und Präsenz setzt statt auf Aggression.

Ein Mastiff verpflichtet. Seine Grösse bedeutet höhere Futterkosten, entsprechend dimensioniertes Zubehör und eine im Vergleich zu kleineren Hunden kürzere Lebenserwartung. Wer sich auf diese Punkte einlässt, erhält dafür einen loyalen, gelassenen Begleiter, der mässige Bewegung, aber viel Gesellschaft braucht.

Steckbrief Mastiff
MerkmalAngabe
HerkunftEngland
GrösseRiesenrasse
Lebenserwartung6 bis 10 Jahre
Gruppe / RolleGebrauchshundegruppe, Wachhund
VerträglichkeitMit Familienmitgliedern und Kindern unter Aufsicht gut; frühe Sozialisierung mit Fremden und anderen Hunden nötig

Für wen sich ein Mastiff eignet

Der Mastiff passt zu Halterinnen und Haltern mit Platz, einem stabilen Tagesablauf und viel Zeit zu Hause. Am wohlsten fühlt er sich in einem Haus mit genug Bewegungsfreiheit und bei Bezugspersonen, die einen sehr grossen, kraftvollen Hund souverän führen können. Wenig geeignet ist die Rasse für Ersthundehalter, die einen sportlichen Begleiter suchen, für kleine Wohnungen oder für Haushalte, die tagsüber lange abwesend sind. Wer sich einen Mastiff anschafft, sollte das Budget für grosse Futtermengen, tierärztliche Versorgung und auf 70 kg ausgelegtes Zubehör einplanen.

Geschichte und Herkunft des Mastiff

Der Mastiff stammt von grossen Wachhunden ab, die seit Jahrhunderten in Britannien gehalten wurden, und wurde in England zur heutigen Rasse verfeinert.

Grosse, mastiffartige Hunde sind in Britannien seit sehr langer Zeit belegt. Römische Schriftsteller berichteten von kräftigen Kampf- und Wachhunden auf den britischen Inseln, und ähnliche breitköpfige Wachhunde tauchen in englischen Aufzeichnungen während des gesamten Mittelalters auf. Diese Hunde bewachten Grundbesitz und Vieh und wurden auch zur Kontrolle und Hetzjagd auf grosses Wild eingesetzt, eine Arbeit, die Grösse, Kraft und Ruhe verlangte.

Über Jahrhunderte blieb der Typ auf englischen Gütern als Wach- und Jagdaufseherhund erhalten. Im 19. Jahrhundert begannen englische Züchter, den Mastiff auf die heute bekannte Form hin zu vereinheitlichen, und selektierten gezielt auf den schweren Kopf, die breite Schnauze und den grossen Rahmen. Erste Rasseclubs und Hundeausstellungen im viktorianischen England trugen dazu bei, den Typ festzuschreiben und Abstammungen aufzuzeichnen.

Die beiden Weltkriege brachten die Rasse in Grossbritannien an den Rand des Aussterbens: Nahrungsmittelknappheit machte die Haltung derart grosser Hunde kaum mehr möglich, und der Zuchtbestand schrumpfte auf sehr wenige Tiere. Nach dem Zweiten Weltkrieg bauten englische Züchter den Mastiff wieder auf, unter anderem mit Hunden, die Jahrzehnte zuvor nach Nordamerika und in andere Länder exportiert worden waren.

Heute wird der Mastiff vor allem als Begleit- und Wachhund gehalten, nicht mehr als Arbeitshund auf einem Landgut. Er ist bei den grossen nationalen Kennel-Clubs anerkannt, und in der Schweiz vertritt die Schweizerische Kynologische Gesellschaft (SKG) als Dachverband die Rasseclubs und führt das Stammbuch für Rassehunde.

Aussehen und Körperbau des Mastiff

Der Mastiff ist ein riesiger, wuchtiger Hund mit breitem Kopf, tiefer Schnauze und kurzem Fell in Falb, Aprikot oder Gestromt mit dunkler Maske.

Der Körperbau des Mastiff ist auf Masse und Substanz ausgelegt. Der Rumpf ist lang, brustkorbtief und kraftvoll bemuskelt, getragen von schweren, geraden Läufen. Prägendes Merkmal ist der Kopf: gross und breit, mit kurzer, stumpfer Schnauze, deutlichem Stopp und loser Haut, die Falten und einen gewissen Wamm bildet. Der Ausdruck wirkt gelassen und aufmerksam, nicht scharf.

Rassestandard Mastiff
MerkmalStandard
WiderristhöheRüden ab etwa 76 cm (30 in), Hündinnen ab etwa 70 cm (27,5 in)
GewichtRüden 70 bis 100 kg (150 bis 220 lb), Hündinnen 54 bis 77 kg (120 bis 170 lb)
FellKurzes, dichtes Doppelfell mit grobem Deckhaar
FarbenFalb, Aprikot und Gestromt
AugenMittelgross, dunkel haselnussfarben, weit auseinanderliegend

Fell und Farben

Das Fell liegt kurz und eng am Körper an, mit grobem Deckhaar über einer feineren Unterwolle. Zugelassen sind die Farben Falb, Aprikot und Gestromt, wobei bei gestromten Tieren dunkle Streifen über einer falben oder aprikotfarbenen Grundfarbe liegen. Eine schwarze Maske über Schnauze und Augenpartie gehört bei allen Farbvarianten zum Standard, ebenso dunkle Ohren und eine dunkle Nase. Das kurze Fell lässt sich einfach pflegen, der Mastiff haart aber das ganze Jahr über spürbar, mit stärkerem Fellwechsel im Frühling und Herbst.

Wesen und Charakter des Mastiff

Der Mastiff ist ruhig, anhänglich und würdevoll: sanft zur Familie, gegenüber Fremden von Natur aus zurückhaltend und schützend.

Der Mastiff gilt als ausgeglichen und gutmütig. Zu Hause zeigt er sich ruhig und zärtlich, bleibt gern in der Nähe seiner Menschen und wird oft als stiller Begleiter beschrieben, der einfach im selben Raum sein möchte. Mit Kindern aus dem eigenen Haushalt zeigt er sich meist geduldig, wobei kleine Kinder wegen seiner schieren Grösse immer beaufsichtigt werden sollten.

Fremden gegenüber verhält sich die Rasse zurückhaltend und wachsam. Ein gut sozialisierter Mastiff ist nicht grundlos aggressiv, er schätzt Situationen eher ein und setzt seine blosse Präsenz zur Abschreckung ein. Frühe und fortlaufende Sozialisierung ist wichtig, damit aus der natürlichen Vorsicht keine Ängstlichkeit oder unerwünschtes Wachverhalten wird.

Mit anderen Haustieren, mit denen er aufwächst, zeigt sich ein Mastiff in der Regel verträglich. Zwischen unkastrierten Rüden oder Hündinnen des gleichen Geschlechts kann es zu Rivalität kommen, und die Begegnung mit fremden Tieren sollte immer behutsam gestaltet werden. Die Rasse reagiert feinfühlig auf die Stimmung im Haushalt und spricht auf ruhige, konsequente Führung deutlich besser an als auf harte Korrekturen.

Wesensmerkmale Mastiff (1 = niedrig, 5 = hoch)
MerkmalBewertung
Zuneigung5
Energie2
Trainierbarkeit3
Lautstärke2
Haarausfall3

Pflege und Haltung des Mastiff

Der Mastiff braucht einfache Fellpflege, moderate tägliche Bewegung und ein kühles, geräumiges Zuhause, passend zu einer riesenwüchsigen, kurzschnäuzigen Rasse.

Fellpflege

  • Das kurze Fell ein- bis zweimal wöchentlich bürsten, während des Fellwechsels häufiger, um lose Haare zu entfernen.
  • Gesichtsfalten und Hautfalten regelmässig reinigen, damit sie trocken bleiben und sich keine Hautreizungen bilden.
  • Speichel an Fang und Lefzen bei Bedarf abwischen; die Rasse sabbert, besonders nach dem Fressen und Trinken.
  • Ohren kontrollieren und reinigen, Krallen alle paar Wochen kürzen und die Zähne regelmässig putzen.

Bewegung

  • Täglich moderate Bewegung einplanen, etwa zwei Spaziergänge mit insgesamt rund 30 bis 60 Minuten für einen ausgewachsenen Hund.
  • Belastung gelenkschonend halten und bei Welpen im Wachstum auf intensives Rennen oder Springen verzichten, um die Gelenke zu schonen.
  • Bewegung in die kühleren Tagesstunden legen; die kurze Schnauze und der schwere Körperbau machen Überhitzung zu einem echten Risiko.

Umgebung

Ein Mastiff braucht ein Zuhause mit genug Innenraum, damit sich ein sehr grosser Hund frei bewegen und bequem ausruhen kann, idealerweise mit Zugang zu einem eingezäunten Garten. Kälte verträgt er besser als Hitze und sollte bei warmem Wetter immer Schatten, frisches Wasser und einen kühlen Liegeplatz zur Verfügung haben. Der Mastiff ist ein Hund fürs Haus und gehört zur Familie, nicht in einen Aussenzwinger.

Ernährung und Fütterung des Mastiff

Mastiffs brauchen ein kontrolliertes Futter für Riesenrassen in abgemessenen Portionen; sorgfältiges Zuteilen beugt Übergewicht und Gelenkbelastung vor.

Am besten fährt der Mastiff mit einem Alleinfuttermittel, das eigens für grosse oder riesige Rassen zusammengestellt ist und die Energiedichte kontrolliert sowie ein gleichmässiges Wachstum unterstützt. Besonders Welpen profitieren von Welpenfutter für grosse Rassen, weil schnelles Wachstum und Übergewicht das Risiko für Gelenk- und Knochenprobleme erhöhen. Da die Rasse zu Magendrehung neigt, wird das Futter meist auf mehrere kleine Mahlzeiten über den Tag verteilt, und Fressen kurz vor oder nach intensiver Bewegung wird vermieden.

Den Hund schlank zu halten, ist wichtig: Übergewicht belastet die Gelenke zusätzlich und verkürzt die aktive Lebensspanne. Die Futtermenge richtet sich nach Alter, Aktivität und Körperzustand des einzelnen Hundes, die folgenden Werte dienen nur als grobe Orientierung.

Allgemeine Fütterungsrichtlinie (individuell anpassen)
LebensphaseMenge pro TagMahlzeiten
Welpe (2 bis 6 Monate)Welpenfutter für grosse Rassen gemäss Packungsangabe, aufgeteilt3 bis 4
Junghund (6 bis 18 Monate)Etwa 6 bis 10 Tassen, je nach Wachstum und Kondition2 bis 3
ErwachsenEtwa 6 bis 10 Tassen, je nach Gewicht und Aktivität2
SeniorReduzierte Kalorienmenge bei geringerer Aktivität2

Leckerli und Nahrungsergänzung

Leckerli sollten nur einen kleinen Anteil der Tageskalorien ausmachen, damit die Ration ausgewogen bleibt und kein zusätzliches Gewicht entsteht. Gelenkpräparate wie Glucosamin kommen bei grossen Rassen gelegentlich zum Einsatz, sollten aber nur nach Rücksprache mit der Tierärztin oder dem Tierarzt gegeben werden. Frisches Wasser sollte dem Hund jederzeit zur Verfügung stehen.

Gesundheit des Mastiff

Der Mastiff wird durchschnittlich 6 bis 10 Jahre alt und neigt zu Gelenk-, Herz-, Augen- und Magendrehungsproblemen, die von Vorsorge profitieren.

Grundsätzlich gilt der Mastiff als robuste Rasse, doch seine gewaltige Grösse bringt die gesundheitlichen Risiken mit sich, die für Riesenrassen typisch sind, und seine durchschnittliche Lebenserwartung von 6 bis 10 Jahren liegt unter jener kleinerer Rassen. Den Hund schlank zu halten, die Gelenke während des Wachstums zu schonen und frühe Krankheitsanzeichen zu erkennen, trägt viel zur Lebensqualität bei. Welpen von Züchtern zu kaufen, die Zuchttiere auf Gelenk-, Herz- und Augenprobleme untersuchen lassen, senkt das Risiko erblicher Erkrankungen.

Bei der Rasse beobachtete Erkrankungen
ErkrankungAnzeichenHinweis
Hüft- und EllbogendysplasieSteifheit, Hinken, zögerliches AufstehenBei Riesenrassen häufig; Untersuchung der Elterntiere hilft
Magendrehung (gastrische Dilatation-Volvulus)Aufgeblähter Bauch, erfolgloses Würgen, UnruheLebensbedrohlicher Notfall; tiefbrüstige Rassen sind stärker gefährdet
Herzerkrankungen (etwa Kardiomyopathie)Schnelle Ermüdung, Husten, SchwächeVorsorgeuntersuchungen erkennen manche Formen frühzeitig
Augenerkrankungen (etwa Entropium oder Ektropium)Augenreizung, Ausfluss, ReibenHängt mit loser Gesichtshaut zusammen; kann eine Korrektur erfordern
Osteosarkom (Knochenkrebs)Lahmheit, Schwellung an einer GliedmasseKommt bei grossen und riesigen Rassen häufiger vor

Vorsorge

  • Den Hund schlank halten und abgemessene Portionen für grosse Rassen füttern.
  • Grundimmunisierung und Parasitenschutz nach tierärztlichem Plan einhalten.
  • Regelmässige Kontrollen einplanen, mit zunehmendem Alter auch Gelenk- und Herzuntersuchungen.
  • Wachsende Welpen vor harten Stössen und übermässiger Bewegung schützen.
  • Die Anzeichen einer Magendrehung kennen, um sofort handeln zu können.

Erziehung und Ausbildung des Mastiff

Der Mastiff ist klug, aber eigenständig, und lernt am besten mit früher, konsequenter, positiver Erziehung, solange er noch überschaubar gross ist.

Der Mastiff ist intelligent und lernfähig, hat aber einen eigenständigen, mitunter sturen Zug. Er reagiert feinfühlig auf seine Bezugsperson und verträgt harte Methoden schlecht, die ihn verschlossen oder widerspenstig machen können. Erziehung funktioniert am besten ruhig, konsequent und mit positiver Bestärkung, und sie sollte im Welpenalter beginnen, solange der Hund noch eine überschaubare Grösse hat. Gute Leinenführigkeit und verlässliche Grundkommandos früh aufzubauen ist entscheidend, denn ein ausgewachsener Mastiff lässt sich mit Körperkraft längst nicht mehr korrigieren.

In mehreren Schweizer Kantonen ist zudem ein obligatorischer Hundekurs für neue Halterinnen und Halter vorgeschrieben. Bei einer derart grossen und kräftigen Rasse ist dieser Kurs besonders sinnvoll, um Leinenführigkeit, Grundgehorsam und den Umgang mit fremden Menschen und Hunden von Anfang an sicher zu vermitteln.

Grundlagen

  1. Die Sozialisierung früh im Welpenalter beginnen und den Hund ruhig mit Menschen, Orten, Geräuschen und anderen Tieren vertraut machen.
  2. Lockere Leinenführigkeit üben, bevor der Welpe gross und kräftig wird.
  3. Einen zuverlässigen Rückruf sowie die Grundkommandos Sitz, Platz, Bleib und Aus aufbauen.
  4. Trainingseinheiten kurz, positiv und im ganzen Haushalt einheitlich gestalten.
  5. Ruhiges Verhalten gegenüber Besuch bestärken, damit natürliches Wachverhalten kontrolliert bleibt.

Zucht beim Mastiff

Die Mastiff-Zucht verlangt gesundheitlich geprüfte Elterntiere und sorgfältiges Management, mit grossen Würfen und hohem Betreuungsaufwand für Hündin und Welpen.

Mastiffs zu züchten ist eine ernsthafte Aufgabe, die erfahrenen, verantwortungsvollen Züchterinnen und Züchtern vorbehalten bleiben sollte. Beide Elterntiere sollten auf Hüft- und Ellbogendysplasie, Herzerkrankungen und Augenprobleme untersucht sein und ein gefestigtes, stabiles Wesen mitbringen. Hündinnen werden in der Regel erst nach vollständigem Wachstumsabschluss gedeckt, damit der Körper die Trächtigkeit tragen kann.

Die Trächtigkeit dauert bei Hunden rund 63 Tage. Mastiff-Würfe fallen oft gross aus, und wegen der Grösse von Welpen und Hündin kann die Geburt schwierig verlaufen und mitunter tierärztliche Hilfe oder einen Kaiserschnitt erfordern. Hündin und Welpen brauchen in dieser Phase engmaschige Betreuung, einen warmen, sauberen Wurfplatz und eine sorgfältige Gewichtskontrolle in den ersten Wochen.

Welpen wachsen rasch und benötigen ein kontrolliertes Futter für grosse Rassen, behutsame frühe Sozialisierung und Schutz vor übermässiger Bewegung, solange die Gelenke sich noch entwickeln. Verantwortungsvolle Züchterinnen und Züchter vermitteln ihre Welpen an passende Haushalte und prüfen, ob Interessentinnen und Interessenten über Platz, Zeit und Budget für eine riesenwüchsige Wächterrasse verfügen.

Zuchtdaten
KennzahlWert
GeschlechtsreifeEtwa 12 bis 24 Monate; Zucht erst bei vollständiger Ausgewachsenheit
TrächtigkeitsdauerRund 63 Tage
Durchschnittliche WurfgrösseEtwa 5 bis 10 Welpen
AbsetzalterEtwa 6 bis 8 Wochen
Hinweis zur GeburtGrosse Welpen; Geburtshilfe oder Kaiserschnitt können nötig sein

Mastiff registrieren und Chip melden in der Schweiz

AMICUS deckt die Meldepflicht ab; das Gratis-Profil von United Pet Club haelt Ihren Hund der Rasse Mastiff auch jenseits der Grenze auffindbar.

Einen Hund der Rasse Mastiff in der Schweiz registrieren

Wer in der Schweiz mit einem Hund lebt, kennt AMICUS: Chip beim Tierarzt, Meldung in der nationalen Datenbank, bevor der Hund drei Monate alt ist oder den Halter wechselt. So weit das Gesetz, auch fuer Ihren Hund der Rasse Mastiff. Was AMICUS nicht leistet, ist ein Eintrag, der im Ausland antwortet; genau dort setzt das Gratis-Profil von United Pet Club an. Registrieren Sie Ihren Hund in ein paar Minuten.

Der Chip Ihres Hundes ist seit dem dritten Monat gesetzt und gemeldet; dass seine Nummer auch ausserhalb der Schweiz zu Ihnen fuehrt, uebernimmt niemand fuer Sie. Melden Sie den Mikrochip gratis im Lebenszeitplan: alle Marken werden angenommen, ein Umzug wird kostenlos nachgefuehrt, und der Eintrag antwortet auf Scans rund um die Uhr. Eroeffnen Sie Ihr Gratis-Konto und schliessen Sie beides heute ab.

Wie registriere ich einen Hund der Rasse Mastiff in der Schweiz?

Eroeffnen Sie gratis ein Konto bei United Pet Club, erfassen Sie die Angaben zu Ihrem Hund samt Foto und speichern Sie. Das Profil bleibt lebenslang gratis und ergaenzt die AMICUS-Meldung des Tierarztes.

Wie melde ich den Chip meines Hundes der Rasse Mastiff an?

Erfassen Sie die 15-stellige Chipnummer mit Adresse und Telefonnummer in Ihrem Gratis-Konto. Der Lebenszeitplan nimmt jede Marke an und verrechnet fuer Nachfuehrungen nie etwas.

Ist der Chip fuer einen Mastiff in der Schweiz Pflicht?

Ja: Jeder Hund muss gechippt und in AMICUS gemeldet sein, bevor er drei Monate alt ist oder den Halter wechselt. Der United-Pet-Club-Eintrag kommt gratis dazu, damit die Nummer auch im Ausland antwortet.

Was kostet die Registrierung eines Mastiff?

Nichts, keinen Rappen. Profil, Chip-Meldung und alle Nachfuehrungen sind im Gratis-Lebenszeitplan enthalten.

Häufige Fragen zum Mastiff

Häufige Fragen zu Grösse, Wesen, Pflegebedarf, Lebenserwartung und Eignung des Mastiff als Familienhund.

Wie gross und schwer wird ein Mastiff?

Der Mastiff ist eine Riesenrasse. Rüden wiegen üblicherweise 70 bis 100 kg (150 bis 220 lb) und stehen ab etwa 76 cm (30 in) Widerristhöhe, Hündinnen bleiben etwas kleiner. Er zählt zu den schwersten Hunderassen überhaupt.

Sind Mastiffs gute Familienhunde?

Ja, gut sozialisierte Mastiffs sind ihrer Familie gegenüber ruhig und anhänglich und geduldig mit Kindern im eigenen Haushalt. Wegen ihrer Grösse sollten kleine Kinder trotzdem immer beaufsichtigt werden.

Ist die Haltung eines Mastiff aufwendig?

Die Fellpflege ist einfach, dafür ist die Rasse in anderer Hinsicht anspruchsvoll. Sie braucht grosse Futtermengen, entsprechend dimensioniertes Zubehör, konsequentes Gewichtsmanagement und eine Bezugsperson, die einen sehr kräftigen Hund führen kann. Der Bewegungsbedarf ist moderat, nicht hoch.

Wie alt werden Mastiffs?

Die durchschnittliche Lebenserwartung liegt bei etwa 6 bis 10 Jahren und damit unter jener kleinerer Rassen. Ein schlankes Gewicht und vorsorgliche tierärztliche Betreuung helfen, dieses Alter gut zu erreichen.

Sind Mastiffs gute Wachhunde?

Die Rasse ist von Natur aus schützend und Fremden gegenüber reserviert, und schon die Grösse wirkt stark abschreckend. Ein gut sozialisierter Mastiff bewacht eher durch Präsenz und Wachsamkeit als durch Aggression.

Sabbern und haaren Mastiffs stark?

Mastiffs sabbern, besonders nach dem Fressen und Trinken, und sie haaren das ganze Jahr über, mit stärkerem Fellwechsel im Frühling und Herbst. Regelmässiges Bürsten und griffbereite Tücher helfen gegen beides.

Eignet sich ein Mastiff für Ersthundehalter?

Für Ersthundehalter kann die Rasse wegen ihrer Grösse, Kraft und Eigenständigkeit anspruchsvoll sein. Wer sich für einen Mastiff entscheidet, sollte auf die Kosten, den Platzbedarf und die konsequente Erziehung vorbereitet sein, die eine riesenwüchsige Wächterrasse verlangt.

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