
Der Löwchen ist ein fröhlicher, anhänglicher kleiner 'Löwenhund', der von der Gesellschaft und dem lebhaften Spiel mit seiner Familie aufblüht.
Wie das Fell des Löwchen aufgebaut ist und was das für die Pflege bedeutet.
Vorsicht: Das Fell eines Löwchen verfilzt leicht.
Feines oder langes Haar verknotet unsichtbar am Fellgrund, wo sich die Filzknoten zusammenziehen und an der Haut ziehen. Gebürstet werden muss abschnittsweise bis auf die Haut, nicht nur an der Oberfläche.
Hinweis: Ein Löwchen muss alle paar Wochen geschnitten werden.
Dieses Fell wächst immer weiter, statt auszufallen, und muss daher alle paar Wochen geschnitten werden. Lässt man es wachsen, verfilzt es dicht an der Haut und schließt Feuchtigkeit, Schmutz und Wärme ein.
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Der Löwchen ist ein kleiner französischer Begleithund, freundlich und verspielt, der sich in Haushalten mit täglicher Gesellschaft und ruhiger Bewegung wohlfühlt.
Der Löwchen ist eine kleine Begleithunderasse, deren Name auf Deutsch "kleiner Löwe" bedeutet. Der Name geht auf die traditionelle Schur zurück, bei der der Vorderkörper voll behaart bleibt und die Hinterhand kurz getrimmt wird, um an Mähne und Schwanz eines Löwen zu erinnern. Unter der Frisur steckt ein kräftiger Hund von Zwerg- bis Kleinformat, der auf Schöße gehört und seinen Menschen von Raum zu Raum folgt.
Das Wesen ist das prägende Merkmal. Der Löwchen ist anhänglich, gesellig und verspielt und baut enge Bindungen zum Haushalt auf. Er ist aufmerksam, ohne stark zu bellen, und kommt bei guter Gewöhnung meist gut mit Kindern und anderen Tieren zurecht. Erwachsene Tiere wiegen etwa 4 bis 8 kg und messen rund 26 bis 32 cm an der Schulter, sodass die Rasse in Wohnung wie Haus passt.
Das Haar ist lang und wellig und haart nicht stark, muss aber regelmäßig gebürstet werden, damit es nicht verfilzt. Wer sich für den Löwchen entscheidet, sucht meist einen ausgeglichenen, menschenbezogenen Hund und keine stark triebige Arbeitsrasse.
| Merkmal | Angabe |
|---|---|
| Herkunft | Frankreich |
| Größe | Klein (etwa 4 bis 8 kg) |
| Lebenserwartung | 13 bis 15 Jahre |
| Gruppe / Rolle | Begleit- / Zwerghund |
| Verträglich mit | Familien, Kindern, anderen Tieren (bei guter Gewöhnung) |
Der Löwchen passt zu Menschen, die ihm täglich Gesellschaft bieten können und keinen Hund wollen, der lange allein bleibt. Er eignet sich für Ersthundehalter, Familien mit rücksichtsvollen Kindern und ältere Menschen, die einen kleinen, ausgeglichenen Hund suchen. Die Fellpflege ist die wichtigste dauerhafte Verpflichtung, deshalb sollte man regelmäßiges Bürsten oder professionelles Trimmen einplanen.
Der Löwchen ist eine alte europäische Begleithunderasse mit Bezug zu Frankreich und höfischer Tradition, die im 20. Jahrhundert einen starken Rückgang überstand.
Der Löwchen zählt zu den älteren Begleithunderassen des europäischen Festlands. Kleine, löwenartig geschorene Hunde seines Typs erscheinen in der europäischen Kunst seit der Renaissance, oft auf dem Schoß vornehmer Frauen. Da mehrere kleine Begleithunde den Löwenschnitt trugen, ist eine genaue Linie schwer nachzuvollziehen, doch der Typ ist seit Langem mit Frankreich und den angrenzenden Regionen verbunden.
Durch das 18. und 19. Jahrhundert blieb der Löwchen ein Begleithund von Haushalten, die sich ein kleines, nicht arbeitendes Haustier leisten konnten. Er wurde nie für die Jagd, das Hüten oder das Bewachen gezüchtet, und seine Geschichte ist mit dem häuslichen Leben verknüpft, nicht mit der Feldarbeit.
Die Zahlen der Rasse fielen im 20. Jahrhundert stark, und zeitweise galt sie als eine der seltensten Hunderassen der Welt. Engagierte Züchter in Europa bauten den Bestand aus einer schmalen Basis wieder auf, und der Löwchen erholte sich so weit, dass ihn große Zuchtverbände anerkannten.
Heute ist der Löwchen im Vergleich zu verbreiteten Begleithunderassen noch immer selten, hat aber eine feste Anhängerschaft. Moderne Hunde gehen auf die Wiederaufbauarbeit der Jahrhundertmitte zurück, und die Rasse wird heute vor allem als Familienbegleiter gezüchtet.
Der Löwchen ist ein kleiner, gut proportionierter Hund mit langem welligem Haar, am deutlichsten erkennbar an der traditionellen Löwenschur der Hinterhand.
Der Löwchen ist kompakt und gut proportioniert, etwas länger als hoch, mit gerader Oberlinie und selbstbewusster, lebhafter Haltung. Der Kopf ist recht kurz und breit mit ausgeprägtem Stopp, dunklen runden Augen mit weitem Abstand und hängenden Ohren mit langer Behaarung. Die Rute wird bei aufmerksamem Hund über den Rücken getragen.
Der typische Anblick ist die Löwenschur: Das Haar bleibt über Kopf, Hals, Brust und Vorderläufen lang, während die hintere Körperhälfte, ein Teil der Läufe und ein Teil der Rute kurz geschoren werden, wobei an der Rutenspitze ein Büschel bleibt.
| Merkmal | Standard |
|---|---|
| Größe | Etwa 26 bis 32 cm an der Schulter |
| Gewicht | Etwa 4 bis 8 kg |
| Haar | Lang, wellig, einfaches Haar; weiche Textur |
| Farben | Alle Farben und Kombinationen erlaubt |
| Augen | Rund, dunkel, mit weitem Abstand |
Der Löwchen hat ein einfaches Haar, das lang und wellig ist, nicht gelockt oder verschnürt. Da es keine dichte Unterwolle gibt, haart die Rasse wenig, doch das lange Haar verfilzt, wenn es nicht gebürstet wird. Jede Farbe und Farbkombination ist im Rassestandard zugelassen, darunter einfarbige Töne und Scheckungen. Die Fellfarbe kann sich im Ton verändern, während der Welpe in sein erwachsenes Haar wechselt.
Der Löwchen ist anhänglich, verspielt und gesellig, meist gut mit Familie, Besuch und anderen Tieren, und am glücklichsten in beständiger menschlicher Gesellschaft.
Der Löwchen ist ein aufgeschlossener, menschenbezogener Hund. Er ist anhänglich gegenüber seiner Familie und bindet sich eng an den ganzen Haushalt statt nur an eine Person. Die Rasse bleibt bis weit ins Erwachsenenalter verspielt und mag Spiele, sanftes Apportieren und interaktives Spielzeug.
Fremden gegenüber ist der Löwchen nach der Vorstellung meist freundlich und begegnet Besuchern eher neugierig als misstrauisch. Er ist wachsam und meldet Ankömmlinge, bellt aber nicht dauerhaft, wenn seine Bedürfnisse gedeckt sind. Mit Kindern ist er geduldig und tolerant, wobei Aufsicht wegen seiner geringen Größe dennoch sinnvoll ist. Mit anderen Hunden und Katzen versteht er sich in der Regel, besonders wenn er mit ihnen aufwächst.
Die Rasse ist intelligent und liest ihre Halter gut, wodurch sie empfindlich auf Stimmung und Tonfall reagiert. Da er Gesellschaft braucht, kann der Löwchen unglücklich werden oder Unarten entwickeln, wenn er regelmäßig lange allein bleibt.
| Merkmal | Bewertung |
|---|---|
| Anhänglichkeit | 5 |
| Energie | 3 |
| Erziehbarkeit | 4 |
| Lautfreudigkeit | 2 |
| Haaren | 1 |
Der Löwchen braucht regelmäßiges Bürsten gegen Verfilzungen, mäßige tägliche Bewegung und ein Zuhause im Haus mit beständiger Gesellschaft.
Das lange einfache Haar ist die wichtigste Pflegeaufgabe. Man sollte regelmäßiges Bürsten und gelegentliches Trimmen einplanen, ob man die traditionelle Löwenschur oder einen kürzeren Ganzkörperschnitt beibehält.
Der Löwchen hat mäßige Energie und braucht keine langen Einheiten, profitiert aber von täglicher Aktivität.
Die Rasse passt sich Wohnung und Haus gut an. Es ist ein Hund fürs Haus, der nahe bei seinen Menschen sein will und sich weder für die Haltung im Freien noch für lange Tage allein eignet. Ein sicher eingezäunter Bereich ist für das Spiel ohne Leine nützlich, angesichts des mäßigen Bewegungsbedarfs aber nicht zwingend nötig.
Der Löwchen kommt mit einer vollwertigen Kost für kleine Rassen in abgemessenen Mahlzeiten gut zurecht, angepasst an Alter, Gewicht und Aktivität.
Der Löwchen braucht eine vollwertige, ausgewogene Kost, die für kleine Rassen entwickelt ist. Da es ein kleiner Hund ist, ist der Kalorienbedarf gering und das Gewicht steigt schnell, wenn die Portionen nicht abgemessen werden. Füttern Sie nach der Herstellerangabe für das Gewicht des Hundes und passen Sie dann anhand des Körperzustands an: Die Rippen sollten leicht fühlbar sein, ohne dicke Fettschicht.
Kleine Rassen neigen zu Zahnstein, deshalb unterstützen Trockenfutter, Zahnpflegesnacks oder Zähneputzen die Mundgesundheit. Frisches Wasser sollte stets bereitstehen.
| Lebensphase | Menge pro Tag | Mahlzeiten |
|---|---|---|
| Welpe (2 bis 6 Monate) | Nach Welpenfutter-Angabe für das erwartete Endgewicht | 3 bis 4 |
| Junghund (6 bis 12 Monate) | Nach Angabe, allmählich zur Erwachsenenportion | 2 bis 3 |
| Erwachsen (1 bis 8 Jahre) | Etwa 60 bis 120 g Trockenfutter | 2 |
| Senior (ab 8 Jahren) | Erwachsenenmenge, reduziert bei weniger Aktivität | 2 |
Halten Sie Leckerlis bei etwa 10 Prozent der Tageskalorien, damit sie die Kost nicht aus dem Gleichgewicht bringen oder Gewicht ansetzen. Ein vollwertiges Fertigfutter deckt den Nährstoffbedarf meist ab, deshalb sollten Ergänzungsmittel nur auf tierärztlichen Rat hinzukommen, etwa bei einem bestimmten Gelenk- oder Hautproblem.
Der Löwchen ist im Allgemeinen gesund mit 13 bis 15 Jahren Lebenserwartung, kann aber von Patellaluxation, Augenerkrankungen und Zahnerkrankungen betroffen sein.
Der Löwchen gilt als im Allgemeinen gesunde Rasse und wird häufig 13 bis 15 Jahre alt. Sein moderner Bestand ging durch eine schmale Erholung, deshalb hilft die Zusammenarbeit mit einem Züchter, der die Zuchttiere untersucht, das Risiko erblicher Probleme zu senken. Wie bei den meisten kleinen Rassen haben Zahnpflege und Gewichtskontrolle großen Einfluss auf die langfristige Gesundheit.
| Erkrankung | Anzeichen | Hinweis |
|---|---|---|
| Patellaluxation | Hüpfender Gang, zeitweise Lahmheit der Hinterhand | Kniescheibe rutscht aus der Position; bei kleinen Rassen häufig |
| Progressive Retinaatrophie | Nachtblindheit, nachlassendes Sehvermögen | Erblich; Untersuchungstests vorhanden |
| Katarakt | Trübes Auge, Sehverlust | Kann altersbedingt oder erblich sein |
| Hüftgelenksdysplasie | Steifheit, Widerwille zu springen | Bei kleinen Hunden seltener, aber berichtet |
| Zahnerkrankung | Zahnstein, Mundgeruch, Zahnfleischentzündung | Bei kleinen Rassen ohne Zahnpflege häufig |
Der Löwchen ist intelligent und will gefallen, wodurch er auf kurze, belohnungsbasierte Erziehung anspricht, wenn sie früh beginnt.
Der Löwchen ist intelligent und aufmerksam gegenüber seinen Haltern, deshalb lernt er schnell, wenn die Erziehung positiv und beständig ist. Auf harte Behandlung reagiert er schlecht und kommt mit Geduld und Belohnung am besten zurecht. Da die Rasse empfindsam ist und sich eng bindet, festigt die Erziehung zugleich die Beziehung zwischen Hund und Halter.
Frühe Sozialisierung ist wichtig. Wenn man den Welpen an viele Menschen, Hunde, Geräusche und Orte gewöhnt, entsteht der selbstsichere, freundliche erwachsene Hund, für den die Rasse bekannt ist. Die Stubenreinheit kann Geduld erfordern, wie bei kleinen Rassen üblich, deshalb sollte man eine feste Routine halten.
Der Löwchen ist eine kleine Rasse mit kleinen Würfen; verantwortungsvolle Zucht beruht auf Gesundheitsuntersuchungen und einer sorgfältigen, allmählichen Aufzucht der Welpen.
Die Zucht eines Löwchen sollte verantwortungsvoll angegangen werden, mit Gesundheitsuntersuchung beider Elterntiere vor der Paarung. Da die Rasse durch eine schmale Erholung ging, ist der Erhalt der genetischen Vielfalt und das Vermeiden enger Verpaarungen ein wichtiger Teil solider Zucht.
Hündinnen werden im ersten Jahr geschlechtsreif, doch die Zucht wird meist verzögert, bis sie körperlich und geistig reif sind, in der Regel um das zweite Lebensjahr. Die Trächtigkeit dauert etwa 63 Tage ab der Befruchtung. Als kleine Rasse hat der Löwchen meist kleine Würfe, üblich sind zwei bis vier Welpen.
Welpen kommen hilflos zur Welt, mit geschlossenen Augen und Ohren, und hängen in den ersten Wochen ganz von der Mutter ab. Das Absetzen beginnt mit etwa drei bis vier Wochen, und Welpen ziehen meist ab etwa acht Wochen in neue Zuhause um, sobald sie abgesetzt, geimpft und gut sozialisiert sind. Frühes sanftes Anfassen legt das freundliche Wesen an, für das die Rasse geschätzt wird.
| Kennwert | Wert |
|---|---|
| Zuchtreife | Um die 2 Jahre (Hündinnen) |
| Trächtigkeit | Etwa 63 Tage |
| Übliche Wurfgröße | 2 bis 4 Welpen |
| Absetzalter | 3 bis 4 Wochen |
| Abgabealter | Ab etwa 8 Wochen |
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Häufige Fragen zum Löwchen betreffen Größe, Wesen, Pflegeaufwand, Lebenserwartung, Eignung und Verfügbarkeit.
Es ist ein kleiner Hund, der etwa 26 bis 32 cm an der Schulter misst und als Erwachsener rund 4 bis 8 kg wiegt.
Freundlich, anhänglich, verspielt und gesellig. Er bindet sich eng an seine Familie, versteht sich meist mit Kindern und anderen Tieren und ist wachsam, ohne stark zu bellen.
Die Pflege ist mäßig. Der Bewegungsbedarf ist gering bis mittel, doch das lange Haar muss zwei- bis dreimal pro Woche gebürstet und regelmäßig getrimmt werden, sodass die Fellpflege die wichtigste Verpflichtung ist.
Meist 13 bis 15 Jahre. Gute Zahnpflege, ein schlankes Gewicht und regelmäßige tierärztliche Untersuchungen unterstützen ein langes, gesundes Leben.
Ja. Er passt zu Familien, Ersthundehaltern und älteren Menschen, solange tagsüber jemand da ist, denn die Rasse mag es nicht, lange allein zu bleiben.
Nein. Er hat ein einfaches Haar und haart sehr wenig, doch das lange Haar verknotet und verfilzt ohne regelmäßiges Bürsten.
Er bleibt im Vergleich zu verbreiteten Begleithunderassen selten. Rechnen Sie damit, auf einen Wurf von einem seriösen Züchter zu warten und nach den Gesundheitsuntersuchungen der Elterntiere zu fragen.