
Wolfsspitz
Der Keeshond ist ein freundlicher, flauschiger niederländischer Spitz, bekannt für seine 'brillentragenden' Augen, seine aufmerksame Wachsamkeit und seine anhängliche Hingabe an die Familie.
- Size
- Mittel
- Lifespan
- 12–15 years
- Origin
- Niederlande
- Temperament
- Freundlich
- Standard colors
- Schwarz, Grau, Silber und Creme
Characteristics
Coat and grooming
How the Wolfsspitz coat is built, and what that means when you groom it.
- Fellschichten
- Doppeltes Fell
- Fellstruktur
- Plüschig
- Fellänge
- Lang
- Haarwechsel
- Saisonaler Fellwechsel
Grooming guidance
Kritisch: A Wolfsspitz should not be shaved.
Die Unterwolle hält Hitze ebenso ab wie Kälte, und das Deckhaar schützt die Haut vor Sonne und Insektenstichen. Wird das ganze Fell abgeschoren, fällt beides weg. Es wächst oft lückenhaft, weich oder in anderer Farbe nach, und bei manchen Tieren kehrt das Deckhaar nie richtig zurück. Bürsten Sie die Unterwolle aus, statt sie abzuschneiden.
Vorsicht: A Wolfsspitz coat mats easily.
Feines oder langes Haar verknotet unsichtbar am Fellgrund, wo sich die Filzknoten zusammenziehen und an der Haut ziehen. Gebürstet werden muss abschnittsweise bis auf die Haut, nicht nur an der Oberfläche.
Hinweis: A Wolfsspitz drops its undercoat in heavy bursts.
Die Unterwolle löst sich über einige Wochen in starken Schüben. Ein Unterwollharke oder ein Bad mit anschliessendem gründlichem Föhnen entfernt sie weit schneller als tägliches Bürsten. Das Fell kurz zu scheren ist dafür keine Abkürzung.
Wolfsspitz colors and patterns
What each club's breed standard says about every Wolfsspitz color and pattern. Point at a ruling to see the club's own wording.
Breed standards describe the Wolfsspitz in Schwarz, Grau, Silber und Creme. Standard patterns: Zobel und Agouti.
| Color or pattern | FCI | AKC | UKC | KC | KUSA |
|---|---|---|---|---|---|
| Schwarz | Standardgemäss (“a silver-grey with black hair-tips”) | Standardgemäss (“Black & Silver”) | Standardgemäss (“a mixture of gray, black and cream”) | Standardgemäss (“A mixture of grey and black”) | Standardgemäss (“a silver-grey with black hair-tips”) |
| Grau | Standardgemäss (“Grey-shaded”) | Standardgemäss (“Gray & Black”) | Standardgemäss (“a mixture of gray, black and cream”) | Standardgemäss (“All shades of grey acceptable”) | Standardgemäss (“Grey-shaded”) |
| Silber | Standardgemäss (“Grey-shaded is a silver-grey with black hair-tips”) | Standardgemäss (“Silver & Black”) | Standardgemäss (“a mixture of gray, black and cream, which may vary from light to dark”) | Standardgemäss (“Silver Grey”) | Standardgemäss (“Grey-shaded is a silver-grey with black hair-tips”) |
| Creme | Nicht anerkannt | Standardgemäss (“Gray Cream & Black”) | Standardgemäss (“a mixture of gray, black and cream”) | Standardgemäss (“Undercoat very pale grey or cream”) | Nicht anerkannt |
| Weiss | Disqualifizierend (“Definite white markings or spots”) | Fehler (“White”) | Fehler (“Pronounced white markings on the legs and feet”) | Nicht anerkannt | Disqualifizierend (“Definite white markings or spots”) |
| Albino | Nicht anerkannt | Fehler | Disqualifizierend (“Albinism”) | Nicht anerkannt | Nicht anerkannt |
| Braun | Nicht anerkannt | Fehler (“never containing tan, brown, or orange tones”) | Fehler | Nicht anerkannt | Nicht anerkannt |
| Orange | Nicht anerkannt | Fehler (“never containing tan, brown, or orange tones”) | Fehler | Nicht anerkannt | Nicht anerkannt |
| Rehfarben | Nicht anerkannt | Fehler (“Tawny”) | Fehler (“never tawny”) | Nicht anerkannt (“not tawny”) | Nicht anerkannt |
| Patterns | |||||
| Zobel | Standardgemäss (“a silver-grey with black hair-tips”) | Standardgemäss (“The hair of the outer coat is black tipped”) | Standardgemäss (“The length of black tips on the outer hair coat produces the color shadings”) | Standardgemäss (“body hairs black tipped”) | Standardgemäss (“a silver-grey with black hair-tips”) |
| Agouti | No ruling | Standardgemäss (“Wolfgray & Black”) | No ruling | Nicht anerkannt | No ruling |
| Einfarbig | No ruling | Fehler (“Entirely black or white or any solid color”) | Fehler (“A dog that is entirely black, white, or any solid color”) | Nicht anerkannt | No ruling |
| Color or pattern | FCI | AKC | UKC | KC | KUSA |
|---|---|---|---|---|---|
| Dunkelbraun | Standardgemäss (“dark”) | Standardgemäss (“dark brown in color”) | Standardgemäss (“dark brown”) | Standardgemäss (“Dark”) | Standardgemäss (“dark”) |
| Hellbraun | Fehler (“Too big and too light eyes”) | Fehler (“eyes light of color”) | Fehler (“Light-colored eyes”) | No ruling | Fehler (“Too big and too light eyes”) |
What the rulings mean
- Standardgemäss
- Described by the club's breed standard.
- Fehler
- Named by the club's breed standard as a fault: the animal can be shown but is penalized.
- Disqualifizierend
- The club's breed standard disqualifies an animal of this color or pattern.
- Nicht anerkannt
- The club does not accept this color or pattern for the breed.
Color changes
How a Wolfsspitz's colors can change over its life.
Schwarzchanges toRostrot
Fell · Mit dem Körperzustand · can change back
Schwarzchanges toGrau
Fell · Fortschreitend
Schwarzchanges toBraun
Fell · In der Sonne · can change back
Weisschanges toStichelschimmel
Fell · Mit dem Alter · from 2 weeks
Schwarzchanges toSchneenase
Nase · Mit der Jahreszeit · can change back
Schwarzchanges toRosa
Nase · Mit der Jahreszeit · can change back
Sources
Each ruling comes from the club's published breed standard or color list.
Meet some of our Wolfsspitz
A few of the Wolfsspitz profiles members have added to United Pet Club.
Über den Keeshond
Der Keeshond ist ein mittelgrosser holländischer Spitz mit dichtem Doppelfell, den typischen 'Brillen' um die Augen und einer anhänglichen, menschenbezogenen Art.
Der Keeshond ist ein mittelgrosser Vertreter der Spitz-Familie und stammt ursprünglich aus den Niederlanden. Er hat den keilförmigen Kopf, die stehenden Ohren und die eng über dem Rücken getragene Rute, die für nordische Hunderassen typisch sind, dazu ein dichtes graues, schwarzes und cremefarbenes Doppelfell. Am auffälligsten sind die Zeichnungen um die Augen, oft als Brille bezeichnet: eine Kombination aus Schattierung und feinen Linien, die dem Gesicht einen wachen, ausdrucksstarken Blick verleiht.
Keeshonden wurden als Begleiter und Wachhunde gezüchtet, nicht als Jagd- oder Hütehunde. Daraus ist ein Hund entstanden, der seiner Familie nahe bleibt, Stimmungen gut liest und Besuch zuverlässig meldet. Erwachsene Tiere wiegen meist zwischen 16 und 20 Kilogramm und erreichen eine Schulterhöhe von etwa 43 bis 46 Zentimetern, womit sie für die meisten Haushalte eine gut zu handhabende mittlere Grösse haben.
Der Charakter passt zum freundlichen Ausdruck. Keeshonden sind anhänglich, klug und aufmerksam, mit einer ausgeprägten Neigung zum Bellen, die als Alarmhund nützlich ist, ohne Erziehung aber zur Gewohnheit werden kann. Sie binden sich meist an den ganzen Haushalt statt an eine einzelne Person.
Für wen sich die Rasse eignet
Diese Rasse passt zu Familien und Einzelpersonen, die einen engen Hausgenossen wollen und ihm täglich Gesellschaft und Aufmerksamkeit geben können. Bei früher Sozialisierung kommt sie gut mit Kindern und anderen Tieren zurecht. Das dichte Fell braucht regelmässiges Bürsten, und die wachsame, gesprächige Art bedeutet, dass Haushalte mit sehr strengen Ruheansprüchen gezielt an der Erziehung arbeiten sollten. Wer oft verreist oder den Hund lange allein lässt, ist weniger gut geeignet, denn der Keeshond neigt zu Einsamkeit.
| Merkmal | Detail |
|---|---|
| Herkunft | Niederlande |
| Grösse | Mittelgross (16 bis 20 kg) |
| Lebenserwartung | 12 bis 15 Jahre |
| Gruppe / Rolle | Spitz, Begleit- und Wachhund |
| Verträglichkeit | Familien, Kinder, andere Tiere bei entsprechender Sozialisierung |
Geschichte und Herkunft
Der Keeshond entstand in den Niederlanden als Begleiter und Wachhund auf Lastkähnen und wurde im 18. Jahrhundert zum Symbol der niederländischen Patriotenbewegung.
Der Keeshond gehört zur grossen Familie der europäischen Spitzhunde und ist eng mit dem Deutschen Spitz verwandt. In den Niederlanden entwickelte er sich zum vielseitigen Begleiter und Wachhund, gehalten auf Bauernhöfen, Flussschiffen und Lastkähnen entlang der Kanäle. Seine Aufgabe war es, Alarm zu schlagen, nicht zu jagen oder zu hüten, was das wache, bellfreudige Wesen prägte, das die Rasse bis heute zeigt.
Politisch wurde die Rasse im späten 18. Jahrhundert bedeutsam. Während der Unruhen zwischen den Anhängern des Hauses Oranien und der Patriotenbewegung diente der Hund als Maskottchen der Patrioten. Der Rassename wird oft auf diese Zeit und auf den mit der Bewegung verbundenen Hund zurückgeführt. Als die Patriotenbewegung an Boden verlor, sank auch die Popularität der Rasse, und die Bestände gingen zurück.
Zu Beginn des 20. Jahrhunderts erwachte das Interesse neu. Niederländische Züchter arbeiteten, unterstützt von Liebhabern im Ausland, daran, den Typ zu festigen und die Rasse zu erhalten. Zuchttiere gelangten nach Grossbritannien und in andere Länder, wo der Hund unter dem Namen Keeshond anerkannt und ausgestellt wurde, während er in Teilen des europäischen Festlands weiterhin der grösseren Spitzgruppe zugeordnet blieb.
Im Verlauf des 20. Jahrhunderts fand der Keeshond seine heutige Rolle als Begleithund. Er bleibt ein mässig verbreiteter Familienhund statt ein verbreiteter Arbeitshund und wird für sein Wesen und Erscheinungsbild geschätzt, nicht für eine bestimmte Aufgabe.
Erscheinungsbild und Rassestandard
Der Keeshond ist ein quadratisch gebauter, mittelgrosser Spitz mit dichtem grau-schwarz-cremefarbenem Doppelfell, fuchsartigem Brillengesicht und eng geringelter Rute.
Der Keeshond wirkt kompakt und quadratisch gebaut, getragen von einem dichten Fell. Der Körper ist ausgewogen statt lang, die Brust tief, und die Rute liegt eng geringelt über dem Rücken, oft flach an ihn angelegt. Der Kopf ist keilförmig mit deutlichem Stopp, die kleinen dreieckigen Ohren stehen aufrecht, und die dunklen Augen tragen die Brillenzeichnung, die dem Gesicht seinen typischen Ausdruck gibt. Das Fell ist das markanteste Merkmal: ein raues, abstehendes Deckhaar über einer weichen, dichten Unterwolle, mit einer ausgeprägten Halskrause und Befederung an den Läufen. Der Rassestandard wird von der Fédération Cynologique Internationale (FCI) geführt; in der Schweiz vertritt die Schweizerische Kynologische Gesellschaft (SKG) die Rasse und organisiert die entsprechenden Ausstellungen und Zuchtprüfungen.
| Merkmal | Standard |
|---|---|
| Grösse | 43 bis 46 cm Schulterhöhe |
| Gewicht | 16 bis 20 kg |
| Fell | Doppelfell: raues Deckhaar, dichte Unterwolle |
| Farben | Mischung aus Grau, Schwarz und Creme |
| Augen | Dunkel, mittelgross, mandelförmig, mit Brillenzeichnung |
Fell und Farben
Die anerkannte Farbe ist eine Mischung aus Grau, Schwarz und Creme. Jedes Haar des Deckhaars ist an der Basis hell und an der Spitze schwarz, was den schattierten, silbrigen Effekt über den ganzen Körper ergibt. Die Schultern zeigen eine hellere Zone, manchmal Cape genannt, und Läufe, Pfoten und Rutenspitze sind creme bis blassgrau. Das Gesicht ist zur Schnauze hin dunkler schattiert, mit den feinen Brillenlinien, die vom äusseren Augenwinkel Richtung Ohr verlaufen. Welpen kommen oft dunkler zur Welt und hellen auf, während das erwachsene Fell nachwächst, weshalb die endgültige Farbe erst nach vielen Monaten feststeht.
Wesen und Charakter
Keeshonden sind freundliche, anhängliche und aufmerksame Familienhunde, die sich eng an den Haushalt binden, gut mit Kindern und Tieren auskommen und als geborene Wachhunde gerne bellen.
Der Keeshond ist in erster Linie ein Begleithund, und sein Wesen spiegelt diese Geschichte. Er ist freundlich und anhänglich, sucht die Nähe seiner Menschen und lässt sich gern in ihrer Nähe nieder. Die Rasse bindet sich meist an den ganzen Haushalt statt an eine einzelne Person; daraus entsteht ein verlässlicher Familienhund. Sie ist zudem klug und erfasst Situationen schnell, Eigenschaften, die sowohl der Erziehung als auch ihrer Rolle als Wachhund zugutekommen.
Gegenüber Fremden ist der Keeshond wachsam und meldet Ankömmlinge, ist aber nicht grundsätzlich aggressiv. Frühe Sozialisierung hilft ihm, vom Alarmbellen zu ruhiger Akzeptanz überzugehen, sobald ein Besucher willkommen geheissen wurde. Kindern gegenüber ist er geduldig und verspielt, und andere Hunde oder Haustiere akzeptiert er meist, wenn er mit ihnen aufwächst. Der wichtigste Punkt, auf den sich Halterinnen und Halter einstellen sollten, ist die Bellfreude: Diese Rasse ist gesprächig, und das Bellen kann übermässig werden, wenn der Hund sich langweilt, unsicher ist oder zu lange allein bleibt. Die Rasse neigt zu Trennungsstress und ist deshalb am zufriedensten mit Gesellschaft und täglichem Kontakt.
| Merkmal | Bewertung |
|---|---|
| Anhänglichkeit | 5 |
| Energie | 3 |
| Erziehbarkeit | 4 |
| Bellfreude | 4 |
| Fellwechsel | 4 |
Pflege und Fellpflege
Der Keeshond braucht wöchentliches Bürsten, das während des Fellwechsels zunimmt, eine moderate tägliche Bewegung und ein Zuhause nah bei der Familie, um zufrieden zu sein.
Das dichte Doppelfell ist der grösste Teil der laufenden Pflege, lässt sich aber besser handhaben, als sein Volumen vermuten lässt, denn das raue Deckhaar verfilzt bei regelmässigem Bürsten kaum.
Fellpflege
- Ein- bis zweimal wöchentlich gründlich bürsten, um die Unterwolle aufzulockern und Verfilzungen hinter den Ohren und an den Läufen zu vermeiden.
- Während der beiden starken Fellwechselphasen im Jahr mehrmals wöchentlich bürsten, denn dann löst sich die Unterwolle in grossen Mengen.
- Nur bei Bedarf baden; das Fell stösst Schmutz gut ab, und zu häufiges Baden entzieht ihm die natürlichen Öle.
- Das Fell nicht scheren, denn es schützt sowohl vor Hitze als auch vor Kälte; Schneiden sollte sich auf Pfoten und Sprunggelenke beschränken.
- Krallen regelmässig kontrollieren und kürzen, Ohren und Zähne nach festem Rhythmus reinigen.
Bewegung
- Täglich 45 Minuten bis eine Stunde Bewegung durch Spaziergänge und Spiel bieten.
- Geistige Beschäftigung wie Erziehungsspiele oder Intelligenzspielzeug anbieten, denn die Rasse ist klug und langweilt sich schnell.
- Bei heissem Wetter starke Anstrengung vermeiden und Zugang zu Schatten und Wasser sicherstellen.
Umgebung
Der Keeshond ist ein Haushund, der bei seiner Familie sein möchte. Er kommt sowohl in der Wohnung als auch im Haus zurecht, solange er täglich Bewegung und Gesellschaft bekommt, und verträgt Kälte besser als Hitze dank seines Fells. Lange Stunden allein sollte man vermeiden. Wer einen Keeshond aufnimmt, sollte zudem wissen, dass mehrere Kantone für neue Hundehalterinnen und Hundehalter einen theoretischen Sachkundekurs vorschreiben, teils ergänzt durch eine praktische Lektion mit dem Hund; die kantonalen Veterinärämter geben Auskunft über die genauen Vorgaben.
Ernährung und Fütterung
Der Keeshond braucht ein auf sein Lebensalter abgestimmtes vollwertiges Futter in zwei abgemessenen Tagesmahlzeiten, denn unter dem dichten Fell nimmt er leicht zu.
Ein Keeshond kommt gut mit einem vollwertigen, ausgewogenen Futter zurecht, das auf seine Lebensphase abgestimmt ist. Weil das dichte Fell eine Gewichtszunahme leicht verdeckt, sollten die Portionen abgemessen statt frei zugänglich sein, und der Ernährungszustand sollte regelmässig durch Abtasten der Rippen und der Taille geprüft werden. Welpen brauchen ein Aufzuchtfutter, verteilt auf mehrere kleine Mahlzeiten, während erwachsene Tiere meist zweimal täglich gefüttert werden. Die folgenden Mengen sind allgemeine Richtwerte; sie sollten an Alter, Aktivität und Zustand des einzelnen Hundes angepasst werden, und die Fütterungsempfehlung auf der jeweiligen Futterpackung gilt zusätzlich.
| Lebensphase | Menge pro Tag | Mahlzeiten |
|---|---|---|
| Welpe (2 bis 6 Monate) | Gemäss Angabe auf dem Aufzuchtfutter, nach Gewicht | 3 bis 4 |
| Junghund (6 bis 12 Monate) | Gemäss Packungsangabe, Umstellung auf Adultfutter | 2 bis 3 |
| Erwachsen | Rund 150 bis 250 g Trockenfutter | 2 |
| Senior | Nach unten angepasst an geringere Aktivität | 2 |
Leckerli und Nahrungsergänzung
Leckerli sollten nur einen kleinen Anteil der Tagesenergie ausmachen, damit sie die Ration nicht aus dem Gleichgewicht bringen oder zu Übergewicht führen; wo möglich einen Teil der Tagesration als Trainingsbelohnung nutzen. Die meisten Keeshonden auf einem vollwertigen Fertigfutter brauchen keine zusätzlichen Präparate. Gelenk- oder Fellpräparate sollten vor der Gabe mit der Tierärztin oder dem Tierarzt besprochen werden, denn ein hochwertiges Futter deckt in der Regel bereits, was ein gesunder Hund braucht. Frisches Wasser sollte jederzeit zur Verfügung stehen.
Gesundheit und häufige Erkrankungen
Der Keeshond ist meist robust mit einer Lebenserwartung von 12 bis 15 Jahren, kann aber zu Hüftdysplasie, Patellaluxation, Schilddrüsenunterfunktion sowie bestimmten Herz- und Hautproblemen neigen.
Der Keeshond gilt allgemein als robuste Rasse mit einer typischen Lebenserwartung von 12 bis 15 Jahren. Wie die meisten reinrassigen Hunde zeigt er einige Erkrankungen häufiger als der Durchschnitt, von denen sich mehrere bei Zuchttieren untersuchen lassen. Der Kauf bei Züchterinnen und Züchtern, die ihre Hunde testen lassen, sowie regelmässige tierärztliche Kontrollen senken das Risiko und erlauben es, Probleme früh zu erkennen.
| Erkrankung | Anzeichen | Hinweis |
|---|---|---|
| Hüftdysplasie | Steifheit, Hinken, zögerliches Aufstehen | Wird bei Zuchttieren durch Hüftgelenksuntersuchung geprüft |
| Patellaluxation | Hüpfender Gang, zeitweises Hinken der Hinterläufe | Reicht von mild bis operationsbedürftig |
| Schilddrüsenunterfunktion | Gewichtszunahme, Antriebslosigkeit, Fellveränderungen | Wird mit täglicher Medikation behandelt |
| Herzerkrankungen | Husten, schnelle Ermüdung, verminderte Ausdauer | Wird bei tierärztlicher Untersuchung und Bildgebung festgestellt |
| Hautprobleme | Juckreiz, Haarausfall, Reizungen | Oft mit Allergien oder Schilddrüse verbunden |
Vorsorge
- Impfungen und Parasitenschutz auf dem aktuellen Stand halten.
- Jährliche Kontrollen einplanen, bei älteren Hunden zweimal jährlich.
- Ein gesundes Gewicht halten, um Gelenke und Herz zu schonen.
- Zähne regelmässig putzen und professionelle Zahnreinigungen nach Empfehlung durchführen lassen.
- Züchterinnen und Züchter wählen, die Ergebnisse zu Hüfte und Patella vorlegen können.
Erziehung und Sozialisierung
Keeshonden sind klug und arbeiten gern mit ihren Menschen, was sie mit belohnungsbasierten Methoden schnell lernfähig macht, auch wenn Bellfreude und Trennungsempfindlichkeit frühes, konsequentes Training verlangen.
Der Keeshond ist klug und aufmerksam gegenüber seiner Bezugsperson und gehört damit zu den leichter erziehbaren Spitzrassen. Er reagiert gut auf positive, belohnungsbasierte Methoden und geniesst die geistige Beschäftigung beim Lernen. Harte Korrekturen wirken bei dieser sensiblen Rasse kontraproduktiv und können sie ängstlich oder zurückhaltend machen. Die zwei Bereiche, die am meisten frühe Aufmerksamkeit brauchen, sind das Bellen, das die Rasse als Wachhund von Natur aus zeigt, und die Fähigkeit, allein zu bleiben, da sie zu Trennungsstress neigt.
Grundlagen
- Mit der Sozialisierung schon im Welpenalter beginnen und den Hund an Menschen, andere Tiere sowie alltägliche Eindrücke und Geräusche gewöhnen.
- Grundkommandos wie Sitz, Platz, Bleib und Rückruf in kurzen, häufigen Einheiten üben.
- Früh ein Ruhesignal einführen, um das Bellen zu steuern, bevor es zur Gewohnheit wird.
- Die Zeit allein schrittweise steigern, damit der Hund lernt, sich auch ohne seine Menschen zu beruhigen.
- Das Training abwechslungsreich gestalten, mit Spielen und kleinen Denkaufgaben, um das Interesse des Hundes zu halten.
Zucht und Aufzucht von Welpen
Keeshond-Hündinnen werfen meist drei bis acht Welpen nach rund 63 Tagen Tragzeit; Gesundheitstests der Elterntiere und frühe Sozialisierung sind für gesunde Welpen entscheidend.
Verantwortungsvolle Keeshond-Zucht beginnt mit gesundheitlich getesteten Elterntieren, die körperlich ausgewachsen und wesensfest sind. Züchterinnen und Züchter warten meist, bis ein Hund sein erstes Lebensjahr überschritten hat, und lassen vor der Verpaarung auf die in der Rasse bekannten Hüft- und Patellaprobleme testen. Hündinnen kommen etwa zweimal jährlich in die Läufigkeit. Nach erfolgreicher Verpaarung dauert die Trächtigkeit rund neun Wochen, und die Würfe fallen meist klein bis mittelgross aus.
Neugeborene Welpen sind dunkel und entwickeln ihre erwachsene graue, schwarze und cremefarbene Zeichnung erst in den folgenden Monaten. Sie werden ab etwa der dritten bis vierten Woche neben der Muttermilch zugefüttert und sollten mindestens bis zur achten Woche bei Wurf und Mutter bleiben, was die normale soziale Entwicklung unterstützt. Früher, behutsamer Kontakt mit dem Alltag im Haushalt trägt dazu bei, den freundlichen, selbstsicheren erwachsenen Hund zu formen, für den die Rasse bekannt ist. Wer eine Zucht plant, sollte Zeit, Kosten und die Verantwortung einrechnen, die Welpen an geeignete neue Halterinnen und Halter zu vermitteln. In der Schweiz sind zudem die Vorgaben der Tierschutzverordnung und die Registrierung der Welpen in der Hundedatenbank Amicus zu beachten, bevor sie ein neues Zuhause beziehen.
| Kennzahl | Wert |
|---|---|
| Geschlechtsreife | Etwa 1 Jahr, Verpaarung erst nach körperlicher Reife |
| Läufigkeiten pro Jahr | Etwa 2 |
| Tragzeit | Rund 63 Tage |
| Wurfgrösse | 3 bis 8 Welpen |
| Zufütterung | Etwa ab der 3. bis 4. Woche |
| Abgabe ins neue Zuhause | Ab der 8. Woche |
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Häufig gestellte Fragen
Häufige Fragen zum Keeshond betreffen seine Grösse, sein Wesen, den Pflegeaufwand, die Lebenserwartung, die Eignung für Familien und wie leicht sich die Rasse finden lässt.
Wie gross wird ein Keeshond?
Der Keeshond ist ein mittelgrosser Hund. Erwachsene Tiere erreichen eine Schulterhöhe von etwa 43 bis 46 Zentimetern und wiegen zwischen 16 und 20 Kilogramm. Das dichte Fell lässt den Hund oft grösser wirken, als er tatsächlich ist.
Wie ist das Wesen des Keeshond?
Keeshonden sind freundlich, anhänglich, klug und aufmerksam. Sie binden sich eng an die ganze Familie, kommen bei entsprechender Sozialisierung gut mit Kindern und anderen Tieren aus und bellen als geborene Wachhunde bereitwillig.
Ist ein Keeshond aufwendig in der Pflege?
Der Aufwand ist moderat. Die wichtigsten Punkte sind wöchentliches Bürsten, das während zweier starker Fellwechselphasen im Jahr zunimmt, rund eine Stunde tägliche Bewegung und genügend Gesellschaft, da die Rasse langes Alleinsein nicht mag.
Wie alt werden Keeshonden?
Die typische Lebenserwartung liegt bei 12 bis 15 Jahren. Regelmässige tierärztliche Kontrollen, ein gesundes Gewicht und die Wahl gesundheitlich getesteter Zuchtlinien unterstützen ein langes, gesundes Leben.
Sind Keeshonden gute Familienhunde?
Ja. Sie sind geduldig mit Kindern, akzeptieren andere Haustiere, wenn sie damit aufwachsen, und blühen auf, wenn sie am Familienalltag teilhaben dürfen. Für aktive Haushalte, die oft zu Hause sind, sind sie deshalb gut geeignet.
Bellen Keeshonden viel?
Das kann vorkommen. Die Rasse hat eine Geschichte als bellfreudiger Wachhund und meldet Besuch und ungewohnte Geräusche. Frühes Training eines Ruhesignals sowie genügend Bewegung und Gesellschaft halten das Bellen in einem vernünftigen Rahmen.
Sind Keeshonden leicht zu finden?
Der Keeshond ist eine anerkannte, aber eher seltene Rasse. Interessierte finden Welpen vor allem über spezialisierte Züchterinnen und Züchter sowie rasse-spezifische Vermittlungsstellen, nicht in grosser Zahl. Bei einer Züchterin oder einem Züchter mit Gesundheitstests ist mit Wartezeit zu rechnen.
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