
Der Golden Retriever ist eine wunderbare Rasse, bekannt fĂĽr sein freundliches Wesen und seine Ergebenheit gegenĂĽber der Familie.
Wie das Fell des Golden Retriever aufgebaut ist und was das fĂĽr die Pflege bedeutet.
Kritisch: Ein Golden Retriever sollte nicht geschoren werden.
Die Unterwolle hält Hitze ebenso ab wie Kälte, und das Deckhaar schützt die Haut vor Sonne und Insektenstichen. Wird das ganze Fell abgeschoren, fällt beides weg. Es wächst oft lückenhaft, weich oder in anderer Farbe nach, und bei manchen Tieren kehrt das Deckhaar nie richtig zurück. Bürsten Sie die Unterwolle aus, statt sie abzuschneiden.
Vorsicht: Das Fell eines Golden Retriever verfilzt leicht.
Feines oder langes Haar verknotet unsichtbar am Fellgrund, wo sich die Filzknoten zusammenziehen und an der Haut ziehen. Gebürstet werden muss abschnittsweise bis auf die Haut, nicht nur an der Oberfläche.
Hinweis: Ein Golden Retriever stößt seine Unterwolle in starken Schüben ab.
Die Unterwolle löst sich über einige Wochen in starken Schüben. Ein Unterwollharke oder ein Bad mit anschließendem gründlichem Föhnen entfernt sie weit schneller als tägliches Bürsten. Das Fell kurz zu scheren ist dafür keine Abkürzung.
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Der Golden Retriever ist eine mittelgrosse bis grosse Jagdhunderasse aus Schottland, gezüchtet zum Apportieren von Wasserwild. Er ist bekannt für seinen freundlichen Charakter, das dichte goldene Fell und eine ausgeprägte Lernbereitschaft, die ihn als Familien- und Arbeitshund weit verbreitet hat.
In der Schweiz gehört der Golden Retriever zu den bekanntesten und am häufigsten gehaltenen Hunderassen. Die Schweizerische Kynologische Gesellschaft (SKG) führt ihn in der FCI-Gruppe 8 als Apportier-, Such- und Wasserhund.
Die Rasse entstand in Schottland in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts. Ziel war ein ausdauernder Jagdhund, der Wild sowohl im Wasser als auch im unwegsamen Hochlandgelände sicher apportieren kann, ohne die Beute zu beschädigen. Das Maul bleibt beim Tragen weich, auch nach langen Tagen im Feld.
Heute werden Golden Retriever vorwiegend als Familienhunde gehalten. Daneben sind sie im Einsatz als Blindenhunde, Assistenzhunde und Suchhunde weit verbreitet. Das Fell ist dicht, wasserabweisend und kommt in verschiedenen Gold- und Cremetönen vor. Ausgewachsene Tiere erreichen eine Schulterhöhe von 51 bis 61 cm und wiegen zwischen 25 und 34 kg.
| Merkmal | Details |
|---|---|
| Herkunft | Schottland (Entwicklung Mitte bis Ende 19. Jahrhundert) |
| Grösse | Mittelgross bis gross, 25 bis 34 kg |
| Lebenserwartung | 10 bis 12 Jahre |
| Gruppe / Funktion | FCI-Gruppe 8 / Apportierhund (Retriever) |
| Verträglich mit | Kindern, anderen Hunden und den meisten Haustieren |
Der Golden Retriever passt zu aktiven Haushalten, die täglich ausreichend Zeit für Bewegung und Gesellschaft aufbringen können. Wer ihn regelmässig stundenlang alleine lässt, riskiert Verhaltensauffälligkeiten durch Unterforderung. Für Ersthaltende ist die Rasse durchaus geeignet, sofern man bereit ist, den erheblichen Fell- und Beschäftigungsaufwand einzuplanen. Als Schutz- oder Wachhund taugt er nicht, und als pflegeleichter Hund für Berufstätige mit knappem Zeitbudget ebenso wenig.
Der Golden Retriever geht auf Zuchtversuche von Dudley Marjoribanks, dem späteren Lord Tweedmouth, auf seinem schottischen Gut Guisachan zurück. Er kreuzte einen gelben Retriever mit dem heute ausgestorbenen Tweed Water Spaniel; seine Zuchtbücher aus dem späten 19. Jahrhundert sind erhalten.
Das schottische Hochland war der Ausgangspunkt für die Entstehung des heutigen Golden Retrievers. Dudley Marjoribanks, der spätere Lord Tweedmouth, führte auf seinem Gut Guisachan nahe Inverness seit den 1840er Jahren detaillierte Zuchtaufzeichnungen, die bis etwa 1890 reichen. Diese Unterlagen ermöglichten es späteren Forschern, die Entstehungsgeschichte der Rasse nachzuvollziehen.
Als Ausgangspaarung diente ein gelber, welligfelliger Retriever namens Nous mit einer Tweed-Water-Spaniel-Hündin namens Belle. Der Tweed Water Spaniel, ein heute ausgestorbener Wasserhund aus den schottischen Grenzregionen, brachte seine Wassereignung und Ausdauer in die Linie ein. Spätere Einkreuzungen von Irish Setter und Bloodhound sind in den Aufzeichnungen dokumentiert.
Die Anforderungen der schottischen Jagdgüter waren klar: ein Hund, der in moorigem Hochlandgelände wie im kalten Wasser eines Flusses gleichermassen arbeiten konnte und erlegtes Wild unbeschadet zurückbrachte. Die Rasse war damit von Anfang an auf anspruchsvolle klimatische Bedingungen und schwieriges Gelände ausgelegt.
In Grossbritannien wurde der Golden Retriever erstmals um 1908 auf Ausstellungen gezeigt. Der Kennel Club erkannte ihn 1913 als eigenständige Rasse an, zunächst unter der Bezeichnung Retriever (Golden or Yellow). Der American Kennel Club folgte 1925. In der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts verbreitete sich die Rasse weltweit, als Arbeitshund wie als Familienhund.
Der Golden Retriever ist ein ausgewogener, kraftvoller Hund mit dichtem, wasserabweisendem Doppelfell in Gold- oder Cremetönen. Rüden erreichen 56 bis 61 cm Schulterhöhe, Hündinnen 51 bis 56 cm; das Gewicht liegt zwischen 25 und 34 kg.
Der Körperbau des Golden Retrievers ist harmonisch und auf Ausdauer ausgelegt. Der Rumpf ist etwas länger als hoch, die Brust tief. Der breite Kopf mit geradem Fang und freundlichem Gesichtsausdruck ist eines der charakteristischen Merkmale der Rasse. Die mittelgrossen, dicht anliegenden Ohren sind auf Höhe der Augen angesetzt. Die Rute wird waagerecht oder leicht nach oben getragen, aber nie über den Rücken eingerollt.
Inoffiziell unterscheidet man drei Typen: amerikanisch, britisch und kanadisch. Die Unterschiede liegen vor allem in Körperbau und Fellfarbe, nicht in der Zugehörigkeit zu verschiedenen Rassen. Britische Typen sind etwas kompakter gebaut und haben oft hellere, cremefarbene Mäntel. Amerikanische Typen sind tendenziell etwas hochläufiger mit kräftigem Goldton.
| Merkmal | Details |
|---|---|
| Schulterhöhe | Rüden 56 bis 61 cm; Hündinnen 51 bis 56 cm |
| Gewicht | RĂĽden 29 bis 34 kg; HĂĽndinnen 25 bis 32 kg |
| Fell | Dichtes Doppelfell, wasserabweisend, mit Behang; flach oder wellig |
| Farben | Alle Goldtöne und Creme; etwas Weiss an der Brust ist nach manchen Standards erlaubt |
| Augen | Mittel- bis dunkelbraun, weit auseinanderstehend, mit dunklem Lidrand |
Das Fell besteht aus zwei Schichten: einem weichen, dichten Unterhaar zur Wärmeisolierung und einem festeren Deckhaar, das Nässe abweist. Die Farbe reicht von hellem Creme bis zu sattem Gold. Rotbraune oder mahagonifarbene Töne sowie sehr helles, fast weisses Fell gelten nach den meisten Standards als nicht rassetypisch, kommen aber vor. Viele Welpen entwickeln ihre endgültige Fellfarbe erst im zweiten Lebensjahr, und der Behang an Beinen, Brust, Unterlinie und Rute ist häufig etwas heller als der übrige Körper. Das Fell haart das ganze Jahr über, mit ausgeprägten Schüben im Frühjahr und Herbst.
Golden Retriever sind ausgeglichen, freundlich und Menschen gegenüber grundsätzlich aufgeschlossen. Sie sind lernwillig und anhänglich, brauchen aber täglich Bewegung und Gesellschaft, um ausgeglichen zu bleiben.
Das Wesen des Golden Retrievers ist ruhig und ausgeglichen. Er ist seiner Familie sehr zugewandt und duldet kindliche Annäherungsversuche in der Regel geduldig. Fremden gegenüber ist er offen und freundlich, was ihn als Schutzhund ungeeignet macht. Mit anderen Hunden und mit Katzen, mit denen er aufgewachsen ist, versteht er sich in der Regel gut.
Die Rasse ist lernwillig und arbeitet gern mit Menschen zusammen. Goldens behalten oft bis ins zweite oder dritte Lebensjahr einen ausgeprägten Spieltrieb. Der Apportiertrieb bleibt das ganze Leben erhalten; viele Goldens tragen gerne Gegenstände im Maul, auch ausserhalb der Jagd.
Unterforderung zeigt sich häufig durch Kauen, Graben oder anhaltende Unruhe. Die Rasse bildet enge Bindungen und reagiert auf längeres Alleinsein teils mit Trennungsangst.
| Eigenschaft | Ausprägung |
|---|---|
| Zuneigung | 5 |
| Energie | 4 |
| Lernbereitschaft | 5 |
| Bellneigung | 2 |
| Haarung | 5 |
Golden Retriever brauchen täglich mindestens eine bis zwei Stunden Bewegung, regelmässige Fellpflege und enge menschliche Gesellschaft. In der Schweiz lassen sich Bewegungsbedürfnis und Haltungsalltag durch die vielfältigen Wander- und Freilaufflächen gut vereinen.
Das dichte Fell verträgt kühle Temperaturen gut, was den Golden Retriever für Wanderungen in voralpinen und alpinen Lagen geeignet macht. Im Sommer ist auf Hitzeschutz zu achten: Aktivitäten in den frühen Morgen- oder Abendstunden sind bei hohen Temperaturen sinnvoller als Ausflüge in der Mittagshitze. Während der kantonalen Wildschutzzeiten gelten in vielen Wäldern und auf Alpweiden Leinenpflichten, die konsequent einzuhalten sind.
Das Doppelfell haart das ganze Jahr über, stärker während des Fellwechsels im Frühling und Herbst.
Der Golden Retriever kann sowohl im Haus mit Garten als auch in einer Stadtwohnung leben, sofern der tägliche Auslauf gewährleistet ist. Er ist ein Familienhund und gehört ins Haus, nicht dauerhaft in einen Zwinger. Ein eingezäunter Garten ist eine Erleichterung, aber kein Muss. In der Schweiz regeln die Kantone die Hundehaltung eigenständig: Einige verlangen einen Sachkundenachweis (SKN), andere erheben eine Hundesteuer oder führen Vorschriften zu Leinenpflicht und Ausbildung. Die kantonalen Bestimmungen sind vor der Anschaffung zu prüfen.
Golden Retriever werden am besten zweimal täglich mit einer abgemessenen Portion eines vollständigen Hundefutters ernährt. Die Rasse neigt zur Gewichtszunahme, deshalb sollte die Futtermenge konsequent kontrolliert werden.
Für Golden Retriever eignet sich handelsübliches Fertigfutter (Trocken- oder Nassfutter) in der passenden Alterskategorie ebenso wie vom Tierarzt empfohlene Frisch- oder Rohfütterung. Erwachsene Hunde erhalten üblicherweise zwei Mahlzeiten pro Tag. Die Rasse nimmt leicht zu und ist anfällig für Übergewicht; deshalb sollte die Futterration abgemessen und nicht ad libitum verfüttert werden. Leckerlis fliessen in die tägliche Gesamtkalorienmenge ein. Für Welpen eignen sich Grossrassen-Welpenfutter mit angepasstem Calcium- und Energiegehalt, die ein gleichmässiges Wachstum unterstützen.
| Lebensphase | Menge pro Tag | Mahlzeiten pro Tag |
|---|---|---|
| Welpe (2 bis 6 Monate) | Ca. 1,5 bis 3 Tassen, nach Gewicht und Futterempfehlung | 3 bis 4 |
| Welpe (6 bis 12 Monate) | Ca. 2,5 bis 3,5 Tassen | 2 bis 3 |
| Erwachsener (1 bis 7 Jahre) | Ca. 2 bis 3,5 Tassen, je nach Aktivität | 2 |
| Senior (ab 7 Jahre) | Ca. 2 bis 3 Tassen, oft mit reduzierten Kalorien | 2 |
Leckerlis sollten nicht mehr als etwa 10 Prozent des täglichen Kalorienbedarfs ausmachen. Geeignete Optionen sind kleine Stücke gekochtes Fleisch ohne Gewürze, Rüebli oder kalorienarme Hundesnacks aus dem Fachhandel. Viele Haltende setzen Gelenksupplemente mit Glucosamin und Chondroitin sowie Omega-3-Fettsäuren ein. Allfällige Nahrungsergänzungsmittel sind vorab mit dem Tierarzt zu besprechen; ein Hund, der bereits vollständiges Futter erhält, braucht in der Regel keine zusätzlichen Vitamine.
Golden Retriever erreichen in der Regel ein Alter von 10 bis 12 Jahren. Die Rasse hat im Vergleich zu vielen anderen Rassen erhöhte Krebsraten und ist ausserdem anfällig für Hüft- und Ellbogendysplasie, Augenkrankheiten sowie Haut- und Ohrprobleme.
Die Lebenserwartung von Golden Retrievern liegt typischerweise bei 10 bis 12 Jahren. Die Rasse gilt grundsätzlich als robust, zeigt aber dokumentierte Häufungen bestimmter erblicher und erworbener Erkrankungen. Krebserkrankungen kommen bei Golden Retrievern deutlich häufiger vor als bei vielen anderen Rassen. Gelenk- und Augenerkrankungen sind ebenfalls verbreitet. Wer einen Welpen kauft, sollte auf Gesundheitsuntersuchungen der Elterntiere für Hüfte, Ellbogen, Augen und Herz achten, da dies die Wahrscheinlichkeit einiger dieser Probleme verringert.
| Erkrankung | Anzeichen | Hinweis |
|---|---|---|
| Hüft- und Ellbogendysplasie | Lahmheit, Steifheit, Bewegungsunlust | Erblich; durch Röntgenscreening der Zuchttiere erfassbar |
| Krebs (u. a. Hämangiosarkom, Lymphom) | Zubildungen, Schwäche, Gewichtsverlust, Kollaps | Höhere Inzidenz als bei vielen anderen Rassen |
| Erbliche Augenerkrankungen (Katarakt, PRA) | Trübe Linse, Nachtblindheit, Hindernisse berühren | Durch regelmässige Augenuntersuchungen feststellbar |
| Hypothyreose | Gewichtszunahme, Antriebslosigkeit, Fell- und Hautveränderungen | Dauertherapie mit täglicher Medikation möglich |
| Ohrentzündung (Otitis) | Kopfschütteln, Geruch, Kratzen an den Ohren | Hängeohren stauen Feuchtigkeit; regelmässige Reinigung wichtig |
| Hautallergien (Atopie) | Juckreiz, Rötungen, wiederkehrende Hotspots | Oft lebenslang; tierärztliche Begleitung nötig |
Golden Retriever gehören zu den lernwilligsten Hunderassen. Sie sprechen gut auf belohnungsbasierte Methoden an und profitieren von früher Sozialisierung sowie kurzen, regelmässigen Trainingseinheiten.
Golden Retriever sind ausgesprochen lernwillig und gehören bei Gehorsamkeitsübungen zu den reaktionsfreudigsten Rassen. Intelligenz, Menschenbezogenheit und Freude an Leckerlis erklären, warum sie als Blindenhunde, Assistenzhunde und Suchhunde weit verbreitet sind. Die Herausforderung liegt weniger in Widerspenstigkeit als im hohen Energiepegel junger Hunde: Anspringen, Ankauern und überschwängliche Begrüssungen sind die häufigsten Anfangsthemen. Harte Korrekturen sind kontraproduktiv; die Rasse zieht sich bei Druck zurück oder wird verunsichert.
Golden Retriever werden mit 6 bis 12 Monaten geschlechtsreif; verantwortungsvolle Züchter setzen Tiere aber erst nach abgeschlossenen Gesundheitsuntersuchungen mit etwa zwei Jahren ein. Die Tragzeit beträgt rund 63 Tage, Würfe umfassen durchschnittlich 6 bis 10 Welpen.
Golden Retriever erreichen die Geschlechtsreife im Alter von etwa 6 bis 12 Monaten. Verantwortungsvolle Züchter warten jedoch mit dem ersten Zuchteinsatz, bis das Tier körperlich und charakterlich ausgereift ist und alle geforderten Gesundheitsuntersuchungen abgeschlossen sind. Das ist in der Regel nicht vor dem zweiten Lebensjahr der Fall. Hündinnen kommen etwa zweimal jährlich in den Läufigkeitszyklus.
Die Tragzeit beträgt rund 63 Tage nach der Befruchtung. Würfe von 6 bis 10 Welpen sind typisch, es kommen aber auch kleinere und grössere Würfe vor. Die Welpen werden ab der dritten bis vierten Lebenswoche schrittweise ans Festfutter gewöhnt. Ab etwa acht Wochen können sie in ein neues Zuhause wechseln; zu diesem Zeitpunkt sind sie in der Regel entwöhnt, tierärztlich untersucht, erstgeimpft und entwurmt.
Die frühen Lebenswochen sind entscheidend für die spätere Charakterentwicklung. Gute Züchter halten die Welpen im Haushaltsumfeld auf und sorgen für vielfältige, positive Reize durch Menschen und Alltagsgeräusche.
| Merkmal | Wert |
|---|---|
| Geschlechtsreife | Ca. 6 bis 12 Monate |
| Empfohlenes Zuchtalter | Ab ca. 2 Jahren, nach Gesundheitsuntersuchungen |
| Läufigkeiten pro Jahr (Hündin) | Ca. 2 |
| Tragzeit | Ca. 63 Tage |
| Durchschnittliche Wurfgrösse | 6 bis 10 Welpen |
| Absetzalter | Ab ca. 3 bis 4 Wochen (schrittweise) |
| Abgabe der Welpen | Ab ca. 8 Wochen |
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Antworten auf typische Fragen zur Grösse, Haarung, Eignung mit Kindern, Lebenserwartung, Kosten und dem Haltungsaufwand eines Golden Retrievers.
Ausgewachsene Rüden erreichen eine Schulterhöhe von etwa 56 bis 61 cm bei einem Gewicht von 29 bis 34 kg. Hündinnen bleiben etwas kleiner: 51 bis 56 cm und 25 bis 32 kg. Es handelt sich um eine mittelgrosse bis grosse Rasse.
Ja, deutlich. Das dichte Doppelfell wechselt das ganze Jahr über, mit ausgeprägten Schüben im Frühjahr und Herbst. Wer sich einen Golden Retriever anschafft, sollte mit Haaren auf Möbeln und Kleidung rechnen und bereit sein, zwei- bis dreimal wöchentlich zu bürsten, täglich während des Fellwechsels. Die Rasse ist weder allergikerfreundlich noch pflegeleicht im Bereich Fell.
In der Regel gut. Die Rasse gilt als geduldig und sanft im Umgang mit Kindern und versteht sich meist auch mit anderen Hunden und mit Katzen, mit denen er aufgewachsen ist. Wie bei jedem Hund sollten Interaktionen mit Kleinkindern beaufsichtigt werden, und Kinder sollten lernen, den Hund respektvoll anzusprechen.
Die Lebenserwartung liegt in der Regel bei 10 bis 12 Jahren. Normales Körpergewicht, regelmässige Tierarztbesuche und Gesundheitsscreenings bei den Elterntieren können dazu beitragen, typischen Rassekrankheiten vorzubeugen oder sie früher zu erkennen.
Der Preis variiert je nach Züchter, Ahnentafel und Gesundheitsuntersuchungen der Elterntiere erheblich. Welpen von SKG-anerkannten Züchtern mit vollständigen Gesundheitsnachweisen kosten deutlich mehr als solche aus nicht registrierten Quellen. Dazu kommen laufende Kosten für Futter, Pflege, Versicherung und Tierarzt sowie die kantonal unterschiedliche Hundesteuer.
Er ist leicht zu erziehen und im Wesen ausgeglichen, aber er ist kein pflegeleichter Hund. Täglich 1 bis 2 Stunden Bewegung, regelmässige Fellpflege und viel menschliche Gesellschaft sind nicht verhandelbar. Wer den Hund oft und lange alleine lässt, wird Verhaltensprobleme bekommen.
Nein, die Rasse bellt wenig. Golden Retriever begrüssen Besucher eher freudig als abweisend. Übermässiges Bellen ist meistens ein Zeichen von Unterforderung oder zu wenig Bewegung, kein rassetypisches Merkmal.