United Pet Club
Chinook — a Mittel, Treu ergeben Hund breed originating in Vereinigte Staaten

Chinook

Der Chinook ist ein ergebener, fleissiger amerikanischer Schlittenhund, bekannt für sein sanftes Wesen und seine ruhige, willige Art.

Size
Mittel
Lifespan
12–15 years
Origin
Vereinigte Staaten
Temperament
Treu ergeben
Standard colors
Rot, Gold, Palomino und Rehfarben
Key Traits
Treu ergebenIntelligentArbeitsamFreundlichRuhig

Characteristics

Energy Level4
Trainability4
Good With Kids3
Good With Pets4
Grooming Needs2

Coat and grooming

How the Chinook coat is built, and what that means when you groom it.

Fellschichten
Doppeltes Fell
Fellstruktur
Plüschig
Fellänge
Mittellang
Haarwechsel
Saisonaler Fellwechsel

Grooming guidance

  • Kritisch: A Chinook should not be shaved.

    Die Unterwolle hält Hitze ebenso ab wie Kälte, und das Deckhaar schützt die Haut vor Sonne und Insektenstichen. Wird das ganze Fell abgeschoren, fällt beides weg. Es wächst oft lückenhaft, weich oder in anderer Farbe nach, und bei manchen Tieren kehrt das Deckhaar nie richtig zurück. Bürsten Sie die Unterwolle aus, statt sie abzuschneiden.

  • Hinweis: A Chinook drops its undercoat in heavy bursts.

    Die Unterwolle löst sich über einige Wochen in starken Schüben. Ein Unterwollharke oder ein Bad mit anschliessendem gründlichem Föhnen entfernt sie weit schneller als tägliches Bürsten. Das Fell kurz zu scheren ist dafür keine Abkürzung.

Chinook colors and patterns

What each club's breed standard says about every Chinook color and pattern. Point at a ruling to see the club's own wording.

Breed standards describe the Chinook in Rot, Gold, Palomino und Rehfarben. Standard patterns: Einfarbig.

Fell: rulings by club
Color or patternAKCUKC
RotStandardgemäss (“Gray Red”)Fehler
GoldStandardgemäss (“Red Gold”)Standardgemäss (“from light honey color to reddish-gold”)
PalominoStandardgemäss (“Palomino”)Fehler
RehfarbenStandardgemäss (“Tawny”)Standardgemäss (“tawny”)
SchwarzDisqualifizierend (“Black”)Fehler
GrauDisqualifizierend (“Gray & Tan”)Fehler
LohfarbenDisqualifizierend (“Black & Tan”)Fehler
ChamoisDisqualifizierend (“Buff”)Fehler
WeissDisqualifizierend (“White”)Disqualifizierend (“white dogs”)
AlbinoDisqualifizierendDisqualifizierend (“albinism”)
Patterns
EinfarbigStandardgemäss (“Tawny”)Standardgemäss (“tawny in color”)
LohzeichnungDisqualifizierend (“Black & Tan”)No ruling
Augen: rulings by club
Color or patternAKCUKC
BraunStandardgemäss (“any shade of brown”)No ruling
DunkelbraunStandardgemäss (“dark brown is preferred”)Standardgemäss (“dark brown eyes are preferred”)
BernsteinfarbenDisqualifizierendStandardgemäss (“lighter, amber eyes are acceptable”)
Nase: rulings by club
Color or patternAKCUKC
SchwarzStandardgemäss (“the leather is solid black”)Standardgemäss (“always solid black”)

What the rulings mean

Standardgemäss
Described by the club's breed standard.
Fehler
Named by the club's breed standard as a fault: the animal can be shown but is penalized.
Disqualifizierend
The club's breed standard disqualifies an animal of this color or pattern.

Color changes

How a Chinook's colors can change over its life.

  • Schwarzchanges toRostrot

    Fell · Mit dem Körperzustand · can change back

  • Schwarzchanges toGrau

    Fell · Fortschreitend

  • Schwarzchanges toBraun

    Fell · In der Sonne · can change back

  • Schwarzchanges toSchneenase

    Nase · Mit der Jahreszeit · can change back

  • Schwarzchanges toRosa

    Nase · Mit der Jahreszeit · can change back

Sources

Each ruling comes from the club's published breed standard or color list.

Über den Chinook

Der Chinook ist ein mittelgrosser amerikanischer Schlittenhund aus New Hampshire mit ruhigem, anhänglichem Wesen und ausgeprägter Arbeitsfreude.

Der Chinook ist ein mittelgrosser Arbeitshund, der in den USA als Schlittenhund und Familienbegleiter gezüchtet wurde. Er entstand Anfang des 20. Jahrhunderts in New Hampshire und zeigt ein falbfarbenes Fell, Hänge- oder halb aufrechte Ohren sowie einen kräftigen, athletischen Körperbau. Rüden erreichen eine Widerristhöhe von etwa 58 bis 69 cm und wiegen 25 bis 41 kg, Hündinnen bleiben etwas kleiner.

Die Rasse verbindet Zugkraft mit einem sanften Gemüt. Chinooks wurden gezüchtet, um Lasten über weite Strecken zu ziehen, weshalb sie über Ausdauer und einen beständigen Arbeitswillen verfügen. Gleichzeitig lebten sie eng an der Seite ihrer Halter und entwickelten eine starke Bindung an Menschen. Das Wesen ist ruhig, freundlich und auf den Menschen ausgerichtet, nicht scharf oder eigenständig.

Ein Chinook passt zu einem aktiven Haushalt, der ihm täglich Bewegung und regelmässigen Kontakt bietet. Er ist geduldig mit Kindern und meist verträglich mit anderen Hunden, blüht aber vor allem dann auf, wenn er fest ins Familienleben eingebunden ist und nicht über längere Zeit allein bleibt.

Chinook auf einen Blick
MerkmalDetail
HerkunftUSA (New Hampshire)
GrösseMittelgross
Lebenserwartung12 bis 15 Jahre
Gruppe / AufgabeSchlittenhund und Begleithund
Verträglich mitKindern, anderen Hunden, aktiven Familien

Für wen die Rasse geeignet ist

Der Chinook passt zu Haltern, die einen beständigen, anhänglichen Arbeitshund suchen und ihm täglich Beschäftigung bieten können. Konsequentes Training und enger Kontakt zahlen sich bei dieser Rasse aus. Weniger geeignet ist sie für Haushalte, die tagsüber meist leer stehen oder in denen regelmässige Bewegung nicht sichergestellt ist.

Geschichte des Chinook

Der Chinook entstand Anfang des 20. Jahrhunderts in New Hampshire: Arthur Treadwell Walden züchtete ihn als vielseitigen Schlittenhund und benannte ihn nach seinem Leithund.

Der Ursprung des Chinook liegt in Wonalancet, New Hampshire, wo Arthur Treadwell Walden die Rasse ab den frühen 1900er-Jahren aufbaute. Walden arbeitete als Schlittenführer und Frachtfuhrmann und suchte einen Hund, der die Zugkraft schwerer Frachthunde mit Schnelligkeit und einem ausgeglichenen Wesen verband. Die Rasse trägt den Namen eines seiner Leithunde, Chinook, geboren 1917.

Walden legte die Blutlinie an, indem er einen grossen, falbfarbenen Hund aus seinem Ausgangsbestand mit anderen Arbeitshunden kreuzte und danach gezielt auf Grösse, Fellfarbe und ein folgsames, sanftes Wesen weiterzüchtete. Die entstandenen Hunde wurden zum Schlittenziehen, für Frachttransporte und als Freizeit-Zughunde im Norden Neuenglands eingesetzt.

Chinooks waren an frühen Antarktisexpeditionen beteiligt. Hunde aus Waldens Zwinger unterstützten Ende der 1920er-Jahre die erste Antarktisexpedition von Admiral Richard Byrd, und der Leithund Chinook ging während dieser Zeit verloren, ein Ereignis, das bis heute zur Geschichte der Rasse gehört.

In der Mitte des 20. Jahrhunderts wäre die Rasse beinahe verschwunden: Der Bestand sank auf eine sehr kleine Zahl, bevor eine kleine Gruppe von Züchtern sie gezielt wieder aufbaute. Der American Kennel Club erkannte den Chinook im 21. Jahrhundert offiziell an, und die Rasse wurde zum Staatshund von New Hampshire ernannt.

Erscheinungsbild des Chinook

Der Chinook ist ein mittelgrosser, athletischer Hund mit falbfarbenem Doppelfell, breitem Kopf und Ohren, die hängend, stehend oder dazwischen getragen werden.

Der Chinook hat einen ausgewogenen, muskulösen Körperbau, der auf Ausdauer statt auf Masse ausgelegt ist. Der Rumpf ist etwas länger als hoch, die Brust ist tief, und die Rute wird in sanfter Kurve getragen. Der Kopf ist breit mit deutlichem Stop, und die dunklen Augen verleihen dem Hund einen wachen, freundlichen Ausdruck. Die Ohrenhaltung variiert innerhalb der Rasse: Manche Hunde tragen Hängeohren, andere stehen aufrecht, viele liegen dazwischen, und alle Formen sind zulässig.

Rassestandard im Überblick
MerkmalDetail
WiderristhöheRüden 61 bis 69 cm; Hündinnen 56 bis 64 cm
GewichtRüden 25 bis 41 kg; Hündinnen 23 bis 29 kg
FellMittellanges Doppelfell mit dichter Unterwolle
FarbenFalb, von blassem Honigton bis rötlichem Gold
AugenBraun bis bernsteinfarben, mandelförmig

Fell und Farben

Die typische Farbe ist Falb, von hellem Honigton bis zu einem tieferen, rötlichen Gold. Auf Fang, Ohren und den inneren Augenwinkeln zeigt sich oft eine dunklere Schattierung, und an Brust, Zehen und Unterseite können kleine weisse oder cremefarbene Abzeichen auftreten. Das Doppelfell besteht aus einer gröberen Deckschicht über einer weichen, isolierenden Unterwolle, die sich für kaltes Wetter eignet und saisonal wechselt.

Wesen des Chinook

Der Chinook ist ruhig, freundlich und anhänglich, bindet sich eng an seine Familie und kommt gut mit Kindern und anderen Hunden aus.

Der Chinook ist für sein ausgeglichenes, sanftes Wesen bekannt. Er baut eine enge Bindung zu seiner Familie auf und bleibt am liebsten in der Nähe seiner Menschen, was ihn zu Hause anhänglich macht, ihn aber auch belasten kann, wenn er über längere Zeit allein bleibt. Mit Kindern zeigt er sich geduldig und tolerant, und mit anderen Hunden ist er meist verträglich, ein Zug, der auf seine Geschichte als Hund im Schlittengespann zurückgeht.

Fremden gegenüber verhält sich die Rasse meist zurückhaltend statt aggressiv. Manche Chinooks wirken beim ersten Kontakt schüchtern und tauen erst auf, wenn sie eine neue Person eingeschätzt haben. Frühe und regelmässige Sozialisierung hilft einem schüchternen Hund, sich zu einem selbstsicheren erwachsenen Tier zu entwickeln.

Der Chinook ist intelligent und arbeitet gern mit seinem Halter zusammen statt gegen ihn. Er bellt selten und drückt sich eher über leise Laute aus als durch anhaltendes Bellen. Weil er sensibel reagiert, kommt er mit ruhiger, konsequenter Führung am besten zurecht.

Wesensmerkmale (1 = niedrig, 5 = hoch)
MerkmalBewertung
Anhänglichkeit5
Energie4
Trainierbarkeit4
Bellfreude2
Fellwechsel4

Pflege des Chinook

Der Chinook braucht tägliche Bewegung, wöchentliches Bürsten, das während des Fellwechsels zunimmt, und engen Kontakt zu seiner Familie.

Der Chinook ist eine Rasse mit mittlerem Pflegeaufwand. Im Zentrum stehen regelmässige Bewegung, routinemässige Fellpflege und Gesellschaft. Am glücklichsten ist er, wenn er eine Aufgabe hat und diese gemeinsam mit seiner Familie erledigen kann.

Fellpflege

  • Das Doppelfell etwa einmal pro Woche bürsten, um lose Haare zu entfernen und Verfilzung vorzubeugen
  • Während der beiden saisonalen Fellwechsel häufiger bürsten, wenn die Unterwolle ausfällt
  • Nur bei Bedarf baden, da häufiges Baden die Schutzschicht des Fells angreift
  • Krallen alle paar Wochen kürzen und Ohren auf Schmutz oder Feuchtigkeit kontrollieren
  • Zähne mehrmals wöchentlich putzen, um die Zahngesundheit zu unterstützen

Bewegung

  • Täglich mindestens 45 bis 60 Minuten Bewegung einplanen
  • Spaziergänge oder Läufe mit Beschäftigungen kombinieren, die den Zugtrieb der Rasse nutzen, etwa Wandern, Schlittenfahren, Zughundesport oder Skijöring
  • Denkspiele und Training einbauen, um den Kopf zu beschäftigen
  • Einen sicher eingezäunten Auslauf bieten, da die Rasse ausdauernd ist und sich gern draussen bewegt

Umgebung

Der Chinook verträgt kalte Temperaturen dank seines Doppelfells gut und geniesst Aktivitäten im Freien, ist aber ein Begleithund, der bei der Familie im Haus leben sollte. Ein Zuhause mit Garten liegt ihm mehr als eine kleine Wohnung mit wenig Auslauf, und er braucht regelmässigen Kontakt, statt vom Familienleben ferngehalten zu werden.

Ernährung des Chinook

Ein aktiver Chinook braucht ein vollwertiges Futter, das auf Lebensabschnitt und Arbeitspensum abgestimmt und in abgemessenen Portionen gefüttert wird.

Der Chinook kommt mit einem vollwertigen, ausgewogenen Futter für aktive mittelgrosse bis grosse Hunde gut zurecht. Da es sich um eine Arbeitsrasse handelt, hängt der Bedarf des einzelnen Hundes von Alter, Grösse und Bewegungspensum ab. Die Futtermenge sollte deshalb so angepasst werden, dass der Hund ein gesundes Gewicht hält, bei dem sich die Rippen ertasten, aber nicht sehen lassen. Hunde im intensiven Trainingseinsatz brauchen oft mehr Futter, während ein weniger aktiver Familienhund mit weniger auskommt, um eine Gewichtszunahme zu vermeiden.

Allgemeiner Fütterungsplan
LebensabschnittMenge pro TagMahlzeiten
Welpe (2 bis 6 Monate)Gemäss Etikette des Welpenfutters, nach Gewicht3 bis 4
Junghund (6 bis 12 Monate)Ca. 275 bis 385 g2 bis 3
ErwachsenCa. 275 bis 385 g2
Arbeitender HundErhöhen entsprechend dem Arbeitspensum2 bis 3
SeniorJe nach Aktivität reduzieren2

Leckerlis und Nahrungsergänzung

Leckerlis sollten höchstens etwa 10 Prozent der Tageskalorien ausmachen und sich für das Training eignen. Frisches Wasser muss jederzeit verfügbar sein. Ein Hund mit vollwertigem Fertigfutter braucht meist keine zusätzlichen Präparate; Gelenkpräparate oder andere Ergänzungen sollten vor allem bei aktiven oder älteren Hunden mit einem Tierarzt besprochen werden.

Gesundheit des Chinook

Der Chinook wird meist 12 bis 15 Jahre alt und gilt als robust, kann aber Hüftdysplasie, Augenerkrankungen und die rassetypischen Chinook-Krämpfe zeigen.

Der Chinook ist eine grundsätzlich robuste, langlebige Rasse mit einer typischen Lebenserwartung von 12 bis 15 Jahren. Verantwortungsbewusste Züchter untersuchen ihre Zuchttiere auf vererbbare Erkrankungen, was dazu beigetragen hat, die kleine Population gesund zu halten. Wie bei jeder Rasse hilft es, die häufigsten Probleme zu kennen, um sie früh zu erkennen.

Häufige Gesundheitsprobleme
ErkrankungAnzeichenHinweis
HüftdysplasieSteifheit, Hinken, Mühe beim AufstehenZuchttiere untersuchen lassen; Gewicht kontrollieren
AugenerkrankungenTrübung, SehveränderungenRegelmässige Augenuntersuchungen empfohlen
KryptorchismusNicht abgestiegener Hoden bei RüdenWird bei der tierärztlichen Untersuchung festgestellt
Chinook-KrämpfeKurze Episoden mit BewegungsschwierigkeitenRassespezifisch; bessert sich oft mit dem Alter
Haut- oder AllergieproblemeJuckreiz, FellveränderungenAuslöser mit dem Tierarzt abklären

Vorsorge

  • Grundimpfungen und Parasitenprophylaxe aktuell halten
  • Jährliche Vorsorgeuntersuchungen einplanen, bei Senioren häufiger
  • Ein schlankes Körpergewicht halten, um die Gelenke zu schonen
  • Zahnpflege durch Bürsten und Kontrollen sicherstellen
  • Einen Züchter wählen, der Hüften und Augen gesundheitlich testet

Training des Chinook

Der Chinook ist intelligent und arbeitswillig, weshalb er mit geduldigem, belohnungsbasiertem Training und früher Sozialisierung gut lernt.

Der Chinook ist intelligent, aufmerksam und bereit, mit seinem Halter zusammenzuarbeiten, was ihn zu einem kooperativen Schüler macht. Gleichzeitig ist er sensibel: Harte Korrekturen wirken meist kontraproduktiv und können einen schüchternen Hund noch zurückhaltender machen. Ruhiges, konsequentes, belohnungsbasiertes Training bringt das Beste in der Rasse hervor. Weil manche Chinooks Fremden gegenüber zurückhaltend sind, ist frühe und fortlaufende Sozialisierung mit neuen Menschen, Orten und Hunden wichtig, um einen selbstsicheren erwachsenen Hund heranzuziehen. Aufgrund seiner Arbeitsherkunft übernimmt er gern eine Aufgabe, und Beschäftigungen wie Zughundesport, Schlittenfahren, Agility oder Gehorsam bieten ihm ein sinnvolles Ventil.

Grundlagen

  1. Sozialisierung und sanften Umgang bereits im Welpenalter beginnen
  2. Zuerst Namenserkennung und einen zuverlässigen Rückruf trainieren
  3. Grundkommandos aufbauen: Sitz, Platz, Bleib und Aus
  4. Lockeres Laufen an der Leine üben, bevor Zughundesport dazukommt
  5. Trainingseinheiten kurz, positiv und häufig halten
  6. Eine Aufgabe oder Sportart einführen, sobald die Grundlagen sitzen

Zucht des Chinook

Chinooks erreichen die Zuchtreife mit etwa zwei Jahren, tragen rund neun Wochen und bringen mittelgrosse Würfe, die sorgfältige, frühe Sozialisierung brauchen.

Die Zucht von Chinooks erfordert Sorgfalt, weil die Rasse eine kleine Population und einen engen Genpool hat, was durchdachte Verpaarungen und Gesundheitstests wichtig macht. Züchter warten meist, bis die Hunde körperlich und geistig ausgereift sind, etwa im Alter von zwei Jahren, und bestätigen unauffällige Hüft- und Augenbefunde vor der Verpaarung. Hündinnen kommen etwa zweimal im Jahr in die Läufigkeit.

Die Trächtigkeit dauert rund 63 Tage. Die Wurfgrösse ist mittel, und weil die Welpen ein sensibles, menschenbezogenes Wesen erben, prägt der frühe Umgang und die Sozialisierung in den ersten Wochen massgeblich, wie selbstsicher der erwachsene Hund später wird. Verantwortungsbewusste Züchter verfolgen die begrenzten Blutlinien der Rasse, um die genetische Vielfalt zu erhalten und erbliche Probleme zu verringern.

Zuchtdaten
KennzahlWert
ZuchtreifeEtwa 2 Jahre
LäufigkeitEtwa zweimal jährlich
TrächtigkeitEtwa 63 Tage
Durchschnittlicher WurfEtwa 3 bis 6 Welpen
Absetzalter6 bis 8 Wochen

Chinook registrieren und Chip melden in der Schweiz

AMICUS deckt die Meldepflicht ab; das Gratis-Profil von United Pet Club haelt Ihren Hund der Rasse Chinook auch jenseits der Grenze auffindbar.

Einen Hund der Rasse Chinook in der Schweiz registrieren

Wer in der Schweiz mit einem Hund lebt, kennt AMICUS: Chip beim Tierarzt, Meldung in der nationalen Datenbank, bevor der Hund drei Monate alt ist oder den Halter wechselt. So weit das Gesetz, auch fuer Ihren Hund der Rasse Chinook. Was AMICUS nicht leistet, ist ein Eintrag, der im Ausland antwortet; genau dort setzt das Gratis-Profil von United Pet Club an. Registrieren Sie Ihren Hund in ein paar Minuten.

Der Chip Ihres Hundes ist seit dem dritten Monat gesetzt und gemeldet; dass seine Nummer auch ausserhalb der Schweiz zu Ihnen fuehrt, uebernimmt niemand fuer Sie. Melden Sie den Mikrochip gratis im Lebenszeitplan: alle Marken werden angenommen, ein Umzug wird kostenlos nachgefuehrt, und der Eintrag antwortet auf Scans rund um die Uhr. Eroeffnen Sie Ihr Gratis-Konto und schliessen Sie beides heute ab.

Wie registriere ich einen Hund der Rasse Chinook in der Schweiz?

Eroeffnen Sie gratis ein Konto bei United Pet Club, erfassen Sie die Angaben zu Ihrem Hund samt Foto und speichern Sie. Das Profil bleibt lebenslang gratis und ergaenzt die AMICUS-Meldung des Tierarztes.

Wie melde ich den Chip meines Hundes der Rasse Chinook an?

Erfassen Sie die 15-stellige Chipnummer mit Adresse und Telefonnummer in Ihrem Gratis-Konto. Der Lebenszeitplan nimmt jede Marke an und verrechnet fuer Nachfuehrungen nie etwas.

Ist der Chip fuer einen Chinook in der Schweiz Pflicht?

Ja: Jeder Hund muss gechippt und in AMICUS gemeldet sein, bevor er drei Monate alt ist oder den Halter wechselt. Der United-Pet-Club-Eintrag kommt gratis dazu, damit die Nummer auch im Ausland antwortet.

Was kostet die Registrierung eines Chinook?

Nichts, keinen Rappen. Profil, Chip-Meldung und alle Nachfuehrungen sind im Gratis-Lebenszeitplan enthalten.

Häufig gestellte Fragen zum Chinook

Häufige Fragen zu Grösse, Wesen, Pflegeaufwand, Lebenserwartung, Eignung und Verfügbarkeit des Chinook.

Wie gross wird ein Chinook?

Der Chinook ist ein mittelgrosser Hund. Rüden erreichen meist eine Widerristhöhe von 61 bis 69 cm und wiegen 25 bis 41 kg, Hündinnen sind mit 56 bis 64 cm und 23 bis 29 kg etwas kleiner.

Wie ist das Wesen des Chinook?

Chinooks sind ruhig, freundlich und anhänglich. Sie binden sich eng an ihre Familie, sind geduldig mit Kindern und meist verträglich mit anderen Hunden, können Fremden gegenüber aber zunächst zurückhaltend sein, bis sie aufgetaut sind.

Ist der Chinook pflegeleicht?

Der Pflegeaufwand ist mittel. Die Rasse braucht tägliche Bewegung, wöchentliches Bürsten, das während des Fellwechsels zunimmt, und regelmässige Gesellschaft. Die Fellpflege selbst ist unkompliziert, doch der Hund kommt schlecht damit zurecht, über längere Zeit allein zu bleiben.

Wie alt werden Chinooks?

Chinooks werden in der Regel 12 bis 15 Jahre alt. Ein gesundes Gewicht und ein Züchter, der auf Erbkrankheiten testet, unterstützen ein langes, gesundes Leben.

Ist der Chinook ein guter Familienhund?

Ja. Der Chinook ist sanft, tolerant und auf den Menschen ausgerichtet, was ihn für aktive Familien geeignet macht, die ihm Bewegung bieten und ihn eng ins Alltagsleben einbinden.

Ist der Chinook eine seltene Rasse?

Ja. Der Chinook ist eine seltene Rasse mit kleiner Population. Die Suche nach einem Welpen kann deshalb Zeit brauchen und läuft meist über einen engagierten Züchter und eine Warteliste.

Bellen Chinooks viel?

Nein. Die Rasse ist eher ruhig und drückt sich meist über leise Laute statt anhaltendes Bellen aus, was sie zu einem ruhigen Mitbewohner macht.

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