
Braque du Bourbonnais
Der Braque du Bourbonnais ist eine vielseitige französische Vorstehrasse, bekannt für ihr freundliches Wesen, ihren Arbeitseifer im Feld und ihre Zuneigung zu Hause.
- Size
- Mittel
- Lifespan
- 13–15 years
- Origin
- Frankreich
- Temperament
- Freundlich
- Standard colors
- Weiss, Braun und Rehfarben
Characteristics
Coat and grooming
How the Braque du Bourbonnais coat is built, and what that means when you groom it.
- Fellschichten
- Einfaches Fell
- Fellstruktur
- Glatt
- Fellänge
- Kurz
- Haarwechsel
- Mässiger Haarverlust
Braque du Bourbonnais colors and patterns
What each club's breed standard says about every Braque du Bourbonnais color and pattern. Point at a ruling to see the club's own wording.
Breed standards describe the Braque du Bourbonnais in Weiss, Braun und Rehfarben. Standard patterns: Stichelschimmel.
| Color or pattern | FCI | AKC | UKC | KC |
|---|---|---|---|---|
| Weiss | Standardgemäss (“His white coat is entirely covered with fine brown or fawn ticking”) | Standardgemäss (“His white coat is entirely covered with fine brown or fawn ticking”) | Standardgemäss (“White, with fine brown or fawn ticking”) | Standardgemäss (“Fawn & White”) |
| Braun | Standardgemäss (“fine brown ticking (formerly called “wine dregs”)”) | Standardgemäss (“Chestnut”) | Standardgemäss (“fine brown or fawn ticking”) | Standardgemäss (“Liver & White”) |
| Rehfarben | Standardgemäss (“fawn flecking (formerly called “peach blossom”)”) | Standardgemäss (“Fawn”) | Standardgemäss (“fine brown or fawn ticking”) | Standardgemäss (“Fawn & White”) |
| Schwarz | Disqualifizierend (“Presence of black (hair or nose)”) | Disqualifizierend (“Presence of black (hair or nose)”) | Disqualifizierend (“Any black in coat”) | No ruling |
| Albino | Disqualifizierend | Disqualifizierend | Disqualifizierend (“Albinism”) | No ruling |
| Patterns | ||||
| Stichelschimmel | Standardgemäss (“An intimate mix of white and coloured hairs, giving an overall roan colour, is also accepted”) | Standardgemäss (“Ticked”) | Standardgemäss (“Overall roaning is also accepted”) | No ruling |
| Einfarbig | Disqualifizierend (“Coat entirely white”) | Disqualifizierend (“Coat entirely white”) | No ruling | No ruling |
| Color or pattern | FCI | AKC | UKC |
|---|---|---|---|
| Haselnussbraun | Standardgemäss (“hazel or dark amber depending on the colour of the coat”) | Standardgemäss (“hazel or dark amber depending on the colour of the coat”) | Standardgemäss (“Hazel or dark amber in color, depending on the coat”) |
| Bernsteinfarben | Standardgemäss (“hazel or dark amber depending on the colour of the coat”) | Standardgemäss (“hazel or dark amber depending on the colour of the coat”) | Standardgemäss (“Hazel or dark amber in color, depending on the coat”) |
| Hellbraun | Fehler (“Eyes too light”) | Fehler (“Eyes too light”) | Fehler (“Light eyes”) |
| Color or pattern | FCI | AKC | UKC |
|---|---|---|---|
| Leberbraun | Standardgemäss (“Its colour matches that of the coat”) | Standardgemäss (“Its colour matches that of the coat”) | Standardgemäss (“matches the coat in color”) |
| Schwarz | Disqualifizierend (“Presence of black (hair or nose)”) | Disqualifizierend (“Presence of black (hair or nose)”) | Disqualifizierend (“Black nose”) |
What the rulings mean
- Standardgemäss
- Described by the club's breed standard.
- Fehler
- Named by the club's breed standard as a fault: the animal can be shown but is penalized.
- Disqualifizierend
- The club's breed standard disqualifies an animal of this color or pattern.
Color changes
How a Braque du Bourbonnais's colors can change over its life.
Weisschanges toStichelschimmel
Fell · Mit dem Alter · from 2 weeks
Sources
Each ruling comes from the club's published breed standard or color list.
Über den Braque du Bourbonnais
Der Braque du Bourbonnais ist ein mittelgrosser französischer Vorstehhund mit freundlichem Wesen, ausdauerndem Jagdtrieb und starker Bindung an seine Familie.
Der Braque du Bourbonnais ist ein vielseitiger Vorstehhund aus Zentralfrankreich. Er zeigt Wild an und apportiert es, wobei er in einem gemässigten, methodischen Tempo arbeitet. Dieses Tempo passt eher zu Fussjägern als zu weiträumigen Feldprüfungen. Die Rasse bleibt gerne nahe beim Hundeführer und meldet sich häufig zurück. Dadurch eignet sie sich gut für Jäger, die einen Hund innerhalb der Schussdistanz bevorzugen.
Ausserhalb der Jagd zeigt sich der Bourbonnais anhänglich und menschenbezogen. Er bindet sich meist stark an einen Haushalt und bleibt lieber in der Nähe seiner Familie, statt über längere Zeit allein zu sein. Die Rasse ist intelligent und arbeitsfreudig und reagiert gut auf eine konsequente Erziehung.
Ausgewachsene Hunde sind mittelgross und eher auf Ausdauer als auf Geschwindigkeit gebaut. Das Fell ist kurz und pflegeleicht. Erkennungsmerkmal ist oft die von Natur aus kurze oder fehlende Rute, ein Merkmal, das bei vielen, aber nicht allen Tieren vorkommt.
| Merkmal | Angabe |
|---|---|
| Herkunft | Frankreich |
| Grösse | Mittelgross |
| Lebenserwartung | 13 bis 15 Jahre |
| Gruppe/Rolle | Vorstehhund (vielseitige Jagdhunderasse) |
| Verträglich mit | Familienmitgliedern, bei guter Sozialisierung auch Kindern; anderen Hunden nach Eingewöhnung |
Für wen sich die Rasse eignet
Die Rasse passt zu aktiven Haushalten, die täglich Bewegung und regelmässige Kopfarbeit bieten können. Sie eignet sich für Jägerinnen und Jäger, die einen nah arbeitenden Vorstehhund suchen, ebenso wie für engagierte Halterinnen und Halter, die den Bewegungsbedarf abdecken können. Für Personen, die viele Stunden ausser Haus sind, ist die Rasse weniger geeignet, da sie Alleinsein nur schlecht erträgt.
Wer sich in der Schweiz einen Hund zulegen möchte, sollte sich vorher bei der zuständigen kantonalen Stelle informieren: Mehrere Kantone verlangen von neuen Hundehalterinnen und Hundehaltern nach wie vor den Besuch eines Theorie- oder Praxiskurses. Rasseclubs, die der Schweizerischen Kynologischen Gesellschaft (SKG) angeschlossen sind, vermitteln Kontakte zu Züchtern und beraten zur Haltung dieser Rasse.
Geschichte und Herkunft
Der Braque du Bourbonnais stammt aus der Region Bourbonnais in Zentralfrankreich und zählt zu den älteren französischen Vorstehhundtypen; im 20. Jahrhundert entging er nur knapp dem Aussterben.
Die Rasse ist nach der historischen Provinz Bourbonnais in Zentralfrankreich benannt. Sie gehört zur Familie der Braques, den kontinentalen Vorstehhunden, die sich in Frankreich über mehrere Jahrhunderte entwickelten, um Fussjägern Feder- und Haarwild anzuzeigen.
Kurzrutige Vorstehhunde aus dieser Gegend werden bereits in älterer französischer Jagdliteratur erwähnt, und der Typ wurde mit der Region Bourbonnais in Verbindung gebracht, lange bevor es geregelte Zuchtbücher gab. Frühe Hunde schätzte man als praktische Jagdbegleiter, nicht als Ausstellungstiere.
Anfang des 20. Jahrhunderts entstanden in Frankreich ein Rasseklub und ein Rassestandard. Damit erhielt der Typ erstmals eine feste Beschreibung. Im Lauf des Jahrhunderts brach der Bestand stark ein, zeitweise blieben nur sehr wenige Vertreter übrig. Ein Grund dafür war die strenge Vorgabe zu Fell und Rute: Sie schränkte die Zuchtbasis ein.
In den 1970er-Jahren begann in Frankreich ein Wiederaufbau: Züchterinnen und Züchter bauten den Bestand neu auf und erweiterten die zugelassene Farbpalette. Später gelangte die Rasse auch in andere Länder, darunter die USA, wo sich Jägerinnen und Jäger zunehmend für einen nah arbeitenden, vielseitigen Vorstehhund interessierten.
Erscheinungsbild
Der Braque du Bourbonnais ist ein mittelgrosser, ausgewogener Vorstehhund mit kurzem Fell, getupfter Zeichnung in Falb- oder Lebertönen und oft von Natur aus kurzer Rute.
Der Braque du Bourbonnais ist ein kompakter, muskulöser Vorstehhund mittlerer Grösse. Der Körper ist etwas länger als hoch, mit gerader Rückenlinie und tiefer Brust, die seine Ausdauer für die Arbeit widerspiegelt. Der Kopf wirkt massvoll, mit eher breitem Schädel, sanftem Ausdruck und Ohren, die auf Augenhöhe ansetzen und nah an den Wangen hängen.
Ein besonderes Merkmal ist die Rute. Viele Hunde kommen mit einer von Natur aus kurzen Rute oder ganz ohne Rute zur Welt, andere werden mit voller Rutenlänge geboren. Der Rassestandard lässt die natürliche Kurzrutigkeit zu, und dieses Merkmal gehört zur traditionellen Identität der Rasse.
| Merkmal | Standard |
|---|---|
| Höhe | Etwa 48 bis 57 cm (19 bis 22 in) Schulterhöhe; Rüden grösser als Hündinnen |
| Gewicht | Etwa 16 bis 25 kg (35 bis 55 lb) |
| Fell | Kurz, fein und dicht; eng anliegend |
| Farben | Getupfte oder geflockte Zeichnung in Falb (verblasstes Lila) oder Leber (Pfirsichblüte und Weinhefe) |
| Augen | Haselnuss- bis dunkelbernsteinfarben, passend zur Fellfarbe; sanfter Ausdruck |
Fell und Farben
Das Fell ist kurz und liegt eng am Körper an. Das hält den Pflegeaufwand gering. Die Farbe ist das auffälligste Merkmal der Rasse. Der Grundton ist stark getupft oder geflockt. Dafür gibt es zwei traditionelle Bezeichnungen: eine falbfarbene Variante mit der historischen Bezeichnung verblasstes Lila und eine leberfarbene Variante mit den historischen Bezeichnungen Pfirsichblüte und Weinhefe. Reinweiss kommt bei der Rasse kaum vor, und die Tupfung gibt dem Fell sein typisches gesprenkeltes Erscheinungsbild.
Wesen
Der Braque du Bourbonnais ist freundlich, anhänglich und intelligent; er bindet sich eng an seine Familie und bleibt im Feld konzentriert und führig.
Der Braque du Bourbonnais verbindet ein ruhiges Wesen zu Hause mit einem starken Arbeitstrieb im Feld. Im Haushalt zeigt er sich sanft und anhänglich und baut eine enge Bindung zu seinen Menschen auf. Wächst er mit Kindern auf und wird er richtig an sie gewöhnt, kommt die Rasse in der Regel gut mit ihnen zurecht; drinnen verhält sie sich meist ausgeglichen statt aufgeregt.
Fremden gegenüber verhält sich die Rasse meist zurückhaltend, aber nicht aggressiv. Frühe Sozialisierung hilft ihr, auch in neuen Situationen sicher aufzutreten. Mit anderen Hunden ist sie meist gesellig, und viele Tiere leben nach sorgfältiger Eingewöhnung gut in Mehrhundehaushalten. Als Vorstehhund mit ausgeprägtem Jagdtrieb interessiert sie sich mitunter für Kleintiere und Vögel, weshalb eine Aufsicht bei kleineren Haustieren sinnvoll ist.
Die Rasse reagiert sensibel und am besten auf geduldige Führung. Harte Korrekturen können sie ängstlich oder verschlossen machen. Sie erträgt langes Alleinsein schlecht und neigt bei zu wenig Beschäftigung zu Unruhe oder unerwünschtem Verhalten.
| Merkmal | Wert |
|---|---|
| Anhänglichkeit | 5 |
| Energie | 4 |
| Erziehbarkeit | 4 |
| Lautstärke | 2 |
| Haarung | 2 |
Pflege und Haltung
Der Braque du Bourbonnais braucht viel tägliche Bewegung und Kopfarbeit, sein kurzes Fell macht die Pflege aber unkompliziert.
Fellpflege
- Das kurze Fell wöchentlich mit einem Gummistriegel oder einer Naturborstenbürste bürsten, um loses Haar zu entfernen.
- Nur baden, wenn der Hund schmutzig ist: Häufiges Waschen entzieht dem Fell die natürlichen Öle.
- Die Hängeohren regelmässig kontrollieren und reinigen, um das Infektionsrisiko zu senken, besonders nach Wasserkontakt oder dichtem Unterholz.
- Krallen alle paar Wochen kürzen und die Pfoten nach der Feldarbeit auf Schnitte oder Kletten prüfen.
- Zähne mehrmals pro Woche putzen.
Bewegung
- Täglich mindestens ein bis zwei Stunden Bewegung bieten, aufgeteilt auf mehrere Einheiten.
- Freilauf an einem sicheren Ort einplanen: Die Rasse ist auf ausdauernde Bewegung ausgelegt.
- Nasenarbeit, Apportieren oder Feldtraining beschäftigen zusätzlich den wachen Kopf dieser Arbeitsrasse.
- In Jagdhaushalten hält regelmässige Feldarbeit den Hund fit und ausgeglichen.
Umfeld
Die Rasse passt sich Haus- oder Landleben an, solange ihr Bewegungsbedarf gedeckt ist. Für lange Stunden allein oder einen bewegungsarmen Haushalt eignet sie sich dagegen nicht. Ein sicher eingezäunter Garten ist hilfreich, doch er darf nicht der einzige Auslauf des Hundes sein. Weil das Fell kurz ist, braucht der Hund Schutz vor Kälte und Nässe.
Ernährung und Fütterung
Als mittelgrosser Arbeitshund braucht der Braque du Bourbonnais ein auf seine Aktivität abgestimmtes Alleinfuttermittel, portioniert in festen Mahlzeiten für eine schlanke Kondition.
Der Braque du Bourbonnais braucht ein vollwertiges, ausgewogenes Futter, das zu Lebensphase und Arbeitspensum passt. Aktive Jagdhunde verbrennen während der Saison mehr Kalorien und brauchen dann oft mehr Futter, während weniger aktive Begleithunde sorgfältig portioniert werden müssen, damit sie nicht zunehmen. Statt Futter durchgehend bereitzustellen, sollten feste Portionen gefüttert werden. Die Menge richtet sich nach der Körperkondition: Die Rippen sollten gut tastbar, aber nicht sichtbar sein.
| Lebensphase | Menge pro Tag | Mahlzeiten |
|---|---|---|
| Welpe (2 bis 6 Monate) | Gemäss Produktangabe für Wachstum; häufige kleine Portionen | 3 bis 4 |
| Junghund (6 bis 12 Monate) | Gemäss Produktangabe, abnehmend Richtung Erwachsenenmenge | 2 bis 3 |
| Erwachsen (Begleithund) | Etwa 200 bis 300 g hochwertiges Trockenfutter, angepasst ans Gewicht | 2 |
| Erwachsen (Arbeit/Jagdsaison) | Erhöht entsprechend dem Energieverbrauch | 2 |
| Senior | Reduzierte Kalorien; Eiweiss für die Muskulatur beibehalten | 2 |
Leckerlis und Nahrungsergänzung
Leckerlis sollten nur einen kleinen Teil der Tageskalorien ausmachen und eher dem Training dienen als der freien Fütterung. Ein ausgewogenes Fertigfutter deckt den Nährstoffbedarf in der Regel vollständig, Nahrungsergänzung ist bei den meisten Hunden nicht nötig. Gelenk- oder Aufbaupräparate vorher mit einer Tierärztin oder einem Tierarzt besprechen, besonders bei stark arbeitenden oder älteren Hunden. Frisches Wasser muss jederzeit verfügbar sein, bei der Feldarbeit sollte der Hund häufig Wasser angeboten bekommen.
Gesundheit
Der Braque du Bourbonnais gilt als robuste Rasse mit einer Lebenserwartung von 13 bis 15 Jahren. Verantwortungsvolle Züchter testen dennoch auf einige bei Vorstehhunden bekannte Erkrankungen.
Der Braque du Bourbonnais gilt als robuste, gesunde Rasse. Ihr vergleichsweise breiter genetischer Hintergrund als Arbeitshund trägt dazu bei. Bei guter Pflege werden die meisten Hunde 13 bis 15 Jahre alt. Wie bei vielen mittelgrossen, aktiven Rassen können vereinzelt orthopädische Probleme und Ohrenprobleme auftreten; seriöse Züchter testen ihre Zuchttiere, wo entsprechende Untersuchungen verfügbar sind.
| Erkrankung | Anzeichen | Hinweis |
|---|---|---|
| Hüftdysplasie | Steifheit, Lahmheit, Zögern beim Springen oder Rennen | Züchter wählen, die die Hüften untersuchen lassen; Hunde schlank halten |
| Ohrenentzündungen | Kopfschütteln, Geruch, Kratzen an den Ohren | Hängeohren stauen Feuchtigkeit; nach Wasserarbeit reinigen und trocknen |
| Augenerkrankungen | Trübung, Sehveränderungen | Regelmässige Augenkontrollen erkennen Probleme früh |
| Haut- oder Fellempfindlichkeit | Reizungen, wunde Stellen | Nach der Feldarbeit kontrollieren; Kletten und Zecken entfernen |
Vorsorge
- Grundimpfungen und Parasitenschutz auf dem aktuellen Stand halten.
- Jährlich zur tierärztlichen Kontrolle, bei Senioren zweimal pro Jahr.
- Ein schlankes Gewicht schont die Gelenke.
- Ohren regelmässig reinigen und trocknen, besonders nach dem Schwimmen oder nasser Feldarbeit.
- Zahnpflege und Krallenschnitt als feste Routine einplanen.
Erziehung und Ausbildung
Intelligent und arbeitswillig lässt sich der Braque du Bourbonnais mit Geduld und positiver Bestärkung gut ausbilden und profitiert von frühem Kontakt zum Feld.
Der Braque du Bourbonnais ist intelligent, konzentriert und arbeitet gern mit seinem Hundeführer zusammen. Er lernt deshalb schnell und zuverlässig. Die Rasse reagiert sensibel und lernt mit Ermutigung schneller als unter Druck. Harte Führung lässt sie eher blockieren, als dass sie sich verbessert. Kurze, regelmässige Einheiten halten ihre Aufmerksamkeit und bauen verlässliche Gewohnheiten auf. Weil sie von Natur aus gern in der Nähe bleibt, entwickeln sich Rückruf und Feldarbeit bei ihr leichter als bei weiträumiger jagenden Rassen.
Grundlagen
- Früh mit der Sozialisierung beginnen und den Welpen mit Menschen, Orten und anderen Tieren bekannt machen.
- Zuerst Namenserkennung und einen zuverlässigen Rückruf aufbauen.
- Grundgehorsam ergänzen: Sitz, Bleib, Platz und Leinenführigkeit.
- Apportieren und Nasenarbeit einführen, um den Arbeitstrieb sinnvoll zu lenken.
- In Jagdhaushalten die Feldfertigkeiten schrittweise aufbauen, beginnend mit der Gewöhnung an Schussgeräusche und ersten Vorstehübungen.
- Einheiten kurz halten und mit einem Erfolg beenden.
Zucht
Verantwortungsvolle Zucht des Braque du Bourbonnais setzt auf gesundheitsgeprüfte Elterntiere, mittelgrosse Würfe und einen sorgfältigen Umgang mit Ruten- und Farbmerkmalen der Rasse.
Zucht mit dem Braque du Bourbonnais sollte nur mit gesundheitlich geprüften Elterntieren und einem klaren Verständnis des Rassestandards erfolgen. Hunde erreichen ihre körperliche Reife im Verlauf der ersten ein bis zwei Jahre, und Züchterinnen und Züchter warten in der Regel, bis eine Hündin vollständig ausgewachsen ist, bevor sie ihren ersten Wurf bekommt. Deckakt, Trächtigkeit und Geburt folgen dem üblichen Muster bei Hunden, wobei die Trächtigkeit rund neun Wochen dauert.
Die Würfe sind mittelgross. Weil die Rasse das Merkmal der natürlichen Kurzrutigkeit trägt, können in einem einzigen Wurf Welpen mit kurzer Rute, voller Rute oder ganz ohne Rute vorkommen. Züchterinnen und Züchter wählen die Verpaarungen sorgfältig, denn die Kombination bestimmter Kurzruten-Gene kann die Lebensfähigkeit des Wurfs beeinflussen. Auch Farbe und Tupfung werden im Hinblick auf den Standard berücksichtigt.
Die Aufzucht verlangt besondere Aufmerksamkeit für die frühe Sozialisierung. Hündin und Züchter fassen die Welpen häufig an, führen behutsam neue Reize ein und beginnen mit einer ersten Gewöhnung, bevor die Welpen meist ab der achten Woche in ein neues Zuhause wechseln. Diese frühe Prägung legt den Grundstein für das selbstbewusste, menschenbezogene Wesen, das an der Rasse geschätzt wird.
| Kennzahl | Wert |
|---|---|
| Geschlechtsreife | Etwa 12 bis 24 Monate |
| Trächtigkeit | Etwa 63 Tage (rund 9 Wochen) |
| Durchschnittliche Wurfgrösse | Etwa 4 bis 7 Welpen |
| Alter beim Absetzen | Etwa 6 bis 8 Wochen |
| Abgabealter | Ab etwa 8 Wochen, nach früher Sozialisierung |
Braque du Bourbonnais registrieren und Chip melden in der Schweiz
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Ist der Chip fuer einen Braque du Bourbonnais in der Schweiz Pflicht?
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Was kostet die Registrierung eines Braque du Bourbonnais?
Nichts, keinen Rappen. Profil, Chip-Meldung und alle Nachfuehrungen sind im Gratis-Lebenszeitplan enthalten.
Häufig gestellte Fragen
Häufige Fragen zum Braque du Bourbonnais betreffen Grösse, Wesen, Pflegebedarf, Lebenserwartung, Eignung und Verfügbarkeit.
Wie gross wird ein Braque du Bourbonnais?
Er ist mittelgross, misst etwa 48 bis 57 cm (19 bis 22 in) Schulterhöhe und wiegt rund 16 bis 25 kg (35 bis 55 lb), wobei Rüden grösser sind als Hündinnen.
Wie ist das Wesen der Rasse?
Zu Hause ist die Rasse freundlich, anhänglich und intelligent, im Feld konzentriert und arbeitsfreudig. Sie bindet sich eng an ihre Familie, verhält sich Fremden gegenüber meist zurückhaltend und kommt in der Regel gut mit anderen Hunden aus.
Ist der Braque du Bourbonnais aufwendig in der Pflege?
Die Fellpflege ist dank des kurzen Fells einfach, doch der Bewegungsbedarf ist hoch. Die Rasse braucht täglich ein bis zwei Stunden Auslauf sowie Kopfarbeit und verträgt langes Alleinsein schlecht.
Wie alt werden sie?
Bei guter Pflege und gesundem Gewicht liegt die typische Lebenserwartung bei 13 bis 15 Jahren.
Ist diese Rasse ein guter Familienhund?
Ja, für aktive Familien, die den Bewegungsbedarf abdecken können. Bei guter Sozialisierung ist die Rasse sanft zu Kindern und bleibt gern in der Nähe ihrer Menschen. Sie passt daher zu Haushalten, in denen oft jemand zu Hause ist.
Weshalb haben manche eine kurze Rute?
Die Rasse trägt das Merkmal der natürlichen Kurzrutigkeit. Welpen können mit kurzer Rute, ganz ohne Rute oder mit voller Rute zur Welt kommen. Die kurze Rute gehört seit jeher zur Identität der Rasse.
Sind sie leicht zu finden?
Ausserhalb Frankreichs ist die Rasse eher selten, gewinnt aber bei Jägerinnen und Jägern in anderen Ländern zunehmend Anhänger. Interessierte sollten sich an spezialisierte Züchter wenden und mit Wartezeit auf einen Wurf rechnen.
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