
Der Bolognese ist eine charmante, flauschige Begleitrasse, bekannt für ihre tiefe Zuneigung und ihre ergebene Bindung an ihre Menschen.
Wie das Fell des Bologneser aufgebaut ist und was das für die Pflege bedeutet.
Vorsicht: Das Fell eines Bologneser verfilzt leicht.
Feines oder langes Haar verknotet unsichtbar am Fellgrund, wo sich die Filzknoten zusammenziehen und an der Haut ziehen. Gebürstet werden muss abschnittsweise bis auf die Haut, nicht nur an der Oberfläche.
Hinweis: Ein Bologneser muss alle paar Wochen geschnitten werden.
Dieses Fell wächst immer weiter, statt auszufallen, und muss daher alle paar Wochen geschnitten werden. Lässt man es wachsen, verfilzt es dicht an der Haut und schließt Feuchtigkeit, Schmutz und Wärme ein.
Der Bologneser ist ein kleiner weißer Begleithund aus Italien mit unter 4 kg Gewicht, bekannt für ruhige Zuneigung und enge Bindung an seine Menschen.
Der Bologneser ist eine kleine Begleithunderasse aus Norditalien. Er gehört zur Familie der Bichons, einer Gruppe kleiner weißer Hunde, zu der auch Bichon Frisé, Malteser, Havaneser und Coton de Tuléar zählen. Seinen Namen trägt die Rasse nach der Stadt Bologna. Ein Bologneser erreicht etwa 25 bis 30 cm Widerristhöhe und wiegt rund 3 bis 4 kg. Sein einlagiges Fell besteht aus weichem weißem Haar, das in lockeren Flocken über den Körper fällt.
Dies ist ein ruhiger, ausgeglichener Begleiter und kein umtriebiger Schoßhund. Der Bologneser bindet sich eng an einen Haushalt und bleibt am liebsten den Tag über in der Nähe seiner Menschen. Er ist anhänglich, sanft und in kurzen Schüben verspielt, mit einem gleichmäßigen Wesen, das zu ruhigen Zuhausen passt. Die täglichen Ansprüche sind bescheiden: kurze Spaziergänge, etwas Spiel und regelmäßige Fellpflege, damit das Haar nicht verfilzt.
Die Rasse ist so stark auf Menschen bezogen, dass dies ihre Haltung prägt. Ein Bologneser, der lange allein bleibt, kann ängstlich werden. Deshalb passt er zu Menschen, die oft zu Hause sind oder den Hund mitnehmen können.
| Merkmal | Angabe |
|---|---|
| Herkunft | Italien |
| Größe | Zwergrasse (etwa 3 bis 4 kg) |
| Lebenserwartung | 12 bis 14 Jahre |
| Gruppe/Aufgabe | Begleithund (Bichon-Typ, Zwerghund) |
| Verträgt sich mit | Familien, Senioren, ruhige Haushalte, andere Tiere |
Der Bologneser passt zu Menschen, die einen kleinen, energiearmen Begleiter suchen und einen guten Teil des Tages zu Hause verbringen. Er eignet sich gut für die Wohnungshaltung, für Senioren und für Ersthundehalter, die zur Fellpflege bereit sind. Schlecht passt er zu Haushalten, in denen der Hund den Großteil des Tages allein wäre, oder zu Haltern, die einen sportlichen Hund mit hohem Bewegungsdrang wünschen.
Der Bologneser entwickelte sich in Norditalien als aristokratischer Schoßhund und war vom Renaissance-Zeitalter an ein geschätztes Geschenk unter Europas Adel.
Der Bologneser stammt von den kleinen weißen Hunden des Bichon-Typs aus dem Mittelmeerraum ab, einer Gruppe, deren Wurzeln bis zu den Schoßhunden rund um das antike Mittelmeerbecken zurückreichen. Die Rasse selbst nahm in Norditalien Gestalt an und ist nach der Stadt Bologna benannt, wo sie als eigenständiger Begleithundtyp begründet wurde.
Während der Renaissance war der Bologneser ein Hund der italienischen Höfe. Adlige hielten diese kleinen weißen Hunde als Gefährten und tauschten sie als Geschenke von hohem Rang. Die Rasse taucht in Gemälden der Zeit auf, darunter Werke von Künstlern wie Tizian. Das belegt ihre Präsenz in den wohlhabenden Haushalten jener Epoche.
Über mehrere Jahrhunderte wurde der Bologneser an Königshäuser und Aristokraten in ganz Europa verschenkt und erreichte Höfe in Spanien, Frankreich und anderswo. Sein Wert lag in seiner Rolle als Gefährte und nicht in einem Arbeitszweck. So blieb er an die begüterten Schichten gebunden, die sich einen rein zierenden Hund leisten konnten.
Mit dem Niedergang des höfischen Lebens ging auch die Rasse zurück und verschwand im 20. Jahrhundert beinahe ganz. Engagierte Züchter in Italien und einigen anderen Ländern bauten den Bestand in den Jahrzehnten nach dem Zweiten Weltkrieg wieder auf. Der Bologneser ist bis heute selten und wird vor allem von Liebhabern und Begleithundhaltern gehalten, nicht als weit verbreitete Familienrasse.
Der Bologneser ist ein kleiner, quadratisch gebauter weißer Hund mit einlagigem, weichem, kaum haarendem Fell, das in charakteristischen lockeren Flocken herabhängt.
Der Bologneser ist ein kompakter, quadratisch gebauter Zwerghund. Das bedeutet, seine Körperlänge entspricht etwa seiner Widerristhöhe. Das auffälligste Merkmal ist das Fell: eine einzelne Lage weichen weißen Haars, das in offenen, lockeren Flocken über den ganzen Körper einschließlich des Kopfes fällt. Der Eindruck ist flauschig und leicht zerzaust, nicht glatt oder frisiert. Die Augen sind rund, dunkel und weit auseinander gesetzt, der Ausdruck ist wach und sanft. Die Rute liegt über dem Rücken gebogen.
| Merkmal | Standard |
|---|---|
| Größe | Etwa 25 bis 30 cm (Rüden etwas größer) |
| Gewicht | Etwa 3 bis 4 kg |
| Fell | Einlagig, lang, weich; fällt in lockeren Flocken; keine Unterwolle |
| Farben | Reines Weiß |
| Augen | Rund, dunkel, weit auseinander gesetzt |
Der Rassestandard verlangt ein Fell von reinem Weiß. Das Haar ist fein und wächst ununterbrochen. Deshalb wird der Bologneser oft als haararm beschrieben. Dem einlagigen Fell fehlt eine dichte Unterwolle, sodass die Struktur weich und offen bleibt. Weil das Haar weiterwächst und von selbst kaum ausfällt, bilden sich ohne regelmäßiges Bürsten leicht Verfilzungen. Viele Halter halten das Fell in einem kürzeren Schnitt, um die Pflege zu erleichtern.
Der Bologneser ist anhänglich, sanft und ergeben, bindet sich stark an seinen Haushalt und verhält sich im Haus meist ruhig und leise.
Der Bologneser ist ein ausgeglichener, anhänglicher Begleiter. Er bindet sich eng an seine Familie und bleibt gern in ihrer Nähe, oft folgt er seinem Halter von Raum zu Raum. Familienmitgliedern gegenüber ist er sanft und offen liebevoll, und er genießt kurze Spielphasen zwischen langen Ruhepausen. Im Haus ist die Rasse allgemein ruhig und nicht so umtriebig oder fordernd wie manche anderen kleinen Hunde.
Fremden gegenüber ist der Bologneser anfangs meist zurückhaltend, nicht nervös oder scharf. Frühe, behutsame Sozialisierung hilft ihm, neue Menschen anzunehmen und sich an unbekannten Orten einzugewöhnen. Die Rasse versteht sich in der Regel gut mit anderen Hunden und mit Katzen, besonders wenn sie damit aufwächst. Die geringe Größe und das milde Wesen machen ihn zu einer vernünftigen Wahl für Haushalte mit mehreren Tieren.
Das wichtigste Merkmal, auf das man sich einstellen sollte, ist seine Bindung an Menschen. Ein Bologneser, der lange allein bleibt, kann Trennungsangst entwickeln, die sich durch Winseln, Unruhe oder Bellen zeigt. Der Rasse geht es mit Gesellschaft am besten, und sie reagiert gut auf einen vorhersehbaren Tagesablauf.
| Merkmal | Bewertung |
|---|---|
| Anhänglichkeit | 5 |
| Energie | 2 |
| Erziehbarkeit | 4 |
| Lautfreudigkeit | 3 |
| Haaren | 1 |
Der Bologneser braucht häufiges Bürsten gegen Verfilzungen, mäßige tägliche Bewegung und ständige Gesellschaft und eignet sich gut für die Wohnungshaltung.
Der Bologneser ist eine Rasse mit mäßigem Pflegeaufwand. Sein Hauptanspruch ist die Fellpflege, denn das weiche einlagige Fell verfilzt ohne regelmäßige Aufmerksamkeit. Der Bewegungsbedarf ist gering, und die Rasse fühlt sich auch in kleinen Wohnungen wohl, solange sie Gesellschaft hat.
Der Bologneser gedeiht im Haus und passt sich gut an Wohnungen an. Er ist nicht für die Außenhaltung oder für lange Stunden allein gemacht. Ein ruhiges Zuhause, in dem einen großen Teil des Tages Menschen anwesend sind, passt der Rasse am besten.
Der Bologneser braucht eine kleine tägliche Ration Alleinfutter, aufgeteilt auf zwei Mahlzeiten, mit sorgfältiger Portionskontrolle, da die Rasse leicht zunimmt.
Füttern Sie den Bologneser mit einem vollwertigen und ausgewogenen Hundefutter für kleine Rassen oder Zwergrassen. Da der Hund klein ist, fallen die täglichen Mengen bescheiden aus, und die Portionen sollten abgemessen und nicht zur freien Aufnahme bereitgestellt werden. Die Rasse kann schnell zunehmen. Zusätzliches Gewicht belastet die Gelenke und verkürzt die gesunden Jahre. Passen Sie das Futter an den Lebensabschnitt des Hundes an und regeln Sie die Menge so, dass eine sichtbare Taille und leicht tastbare Rippen erhalten bleiben.
| Lebensabschnitt | Menge pro Tag | Mahlzeiten |
|---|---|---|
| Welpe (2 bis 6 Monate) | Etwa 60 bis 120 g | 3 bis 4 |
| Welpe (6 bis 12 Monate) | Etwa 80 bis 120 g | 3 |
| Erwachsen | Etwa 80 bis 120 g | 2 |
| Senior | Etwa 60 bis 120 g | 2 |
Leckerlis auf höchstens etwa 10 Prozent der täglichen Kalorien beschränken und auf die Tagesration anrechnen. Die meisten Bologneser mit vollwertigem Futter brauchen keine Ergänzungsmittel; fragen Sie vor jeder Gabe einen Tierarzt. Frisches Wasser sollte immer verfügbar sein.
Der Bologneser ist allgemein gesund mit 12 bis 14 Jahren Lebenserwartung, kann aber zu Patellaluxation, Augenerkrankungen und Zahnerkrankungen neigen.
Der Bologneser ist eine allgemein gesunde Rasse mit einer üblichen Lebenserwartung von 12 bis 14 Jahren. Als kleiner Hund ist er für mehrere bei Zwergrassen verbreitete Erkrankungen anfällig, besonders an Knien, Augen und Zähnen. Der Kauf bei Züchtern, die ihren Bestand untersuchen lassen, und regelmäßige tierärztliche Vorsorge senken das Risiko für vererbte und vermeidbare Probleme.
| Erkrankung | Anzeichen | Hinweis |
|---|---|---|
| Patellaluxation | Übersprungene Schritte, zeitweiliges Lahmen der Hinterhand | Häufig bei Zwergrassen; reicht von mild bis operationsbedürftig |
| Progressive Retinaatrophie | Nachtblindheit, nachlassendes Sehvermögen | Vererbt; DNA- und Augenuntersuchungen helfen Züchtern, sie zu vermeiden |
| Katarakt | Getrübtes Auge, Sehverlust | Kann altersbedingt oder vererbt sein |
| Zahnerkrankung | Zahnstein, Mundgeruch, lockere Zähne | Häufig bei kleinen Hunden; durch Zahnpflege beherrschbar |
| Persistierender Ductus arteriosus | Herzgeräusch, geringe Energie | Ein angeborener Herzfehler in manchen Linien |
Der Bologneser ist intelligent und lernbereit und lässt sich mit sanften, konsequenten, belohnungsbasierten Methoden gut erziehen, doch die Stubenreinheit kann Geduld erfordern.
Der Bologneser ist aufgeweckt und aufmerksam, und sein starker Wunsch, bei seinen Menschen zu sein, macht ihn empfänglich für die Erziehung. Er lernt den Grundgehorsam bereitwillig und kann sich Kunststücke aneignen. Die Rasse ist sensibel, deshalb schlagen harte Korrekturen fehl und erzeugen einen zurückgezogenen oder ängstlichen Hund. Kurze, gut gelaunte Einheiten halten seine Aufmerksamkeit besser als langes Üben. Wie bei vielen Zwergrassen kann die Stubenreinheit länger dauern und profitiert von einem festen Ablauf und häufigen Gängen nach draußen. Frühe Sozialisierung an Menschen, Orte und andere Tiere baut das Selbstvertrauen auf, das die Rasse braucht, um sich in neuen Situationen zurechtzufinden.
Der Bologneser ist eine seltene Rasse mit kleinen Würfen von einem bis vier Welpen nach etwa 63 Tagen Tragzeit; verantwortungsvolle Zucht beruht auf Gesundheitsuntersuchungen.
Der Bologneser erreicht die Geschlechtsreife mit etwa 6 bis 12 Monaten, doch verantwortungsvolle Züchter warten mit der Verpaarung, bis ein Hund körperlich und geistig ausgereift ist, meist um das zweite Lebensjahr. Hündinnen werden in der Regel zu einem geplanten Läufigkeitszyklus mit einem untersuchten, passenden Partner verpaart. Die Tragzeit dauert ab der Empfängnis etwa 63 Tage. Die Würfe sind klein, meist ein bis vier Welpen. Das ist ein Grund, warum die Rasse selten bleibt und warum gut gezüchtete Welpen schwer zu finden sein können.
Das Werfen erfordert bei einer Zwergrasse wegen der geringen Größe von Mutterhündin und Welpen genaue Beobachtung, und manche Geburten brauchen tierärztliche Unterstützung. Neugeborene sind winzig und anfällig für Auskühlung und Unterzuckerung. Sie brauchen daher einen warmen, sauberen Wurfbereich und in den ersten Wochen häufige Überwachung. Die Welpen bleiben während des frühen Sozialisierungsfensters bei Mutter und Wurfgeschwistern und ziehen meist mit etwa 8 bis 12 Wochen in ihr neues Zuhause. Ethische Zucht beruht darauf, die Elterntiere auf die bekannten Knie-, Augen- und Herzerkrankungen der Rasse zu untersuchen und die Welpen mit früher Gewöhnung im Haus aufzuziehen.
| Kennwert | Wert |
|---|---|
| Geschlechtsreife | Etwa 6 bis 12 Monate |
| Empfohlenes Zuchtalter | Um 2 Jahre (voll ausgereift) |
| Tragzeit | Etwa 63 Tage |
| Übliche Wurfgröße | 1 bis 4 Welpen |
| Absetzalter | Etwa 6 bis 8 Wochen |
| Abgabealter | Etwa 8 bis 12 Wochen |
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Häufige Fragen zum Bologneser betreffen Größe, Wesen, Fellpflege, Lebenserwartung, Eignung und wie leicht die Rasse zu finden ist.
Er ist eine Zwergrasse und erreicht ausgewachsen etwa 25 bis 30 cm Widerristhöhe bei einem Gewicht von rund 3 bis 4 kg.
Anhänglich, sanft und ergeben. Er bindet sich eng an seinen Haushalt, bleibt im Haus ruhig und ist Fremden gegenüber meist zurückhaltend, bis er sie kennt.
Der Bewegungsbedarf ist gering, doch das weiche einlagige Fell verfilzt leicht und muss mehrmals pro Woche gebürstet und regelmäßig gebadet oder vom Hundesalon versorgt werden. Die Rasse braucht zudem beständige Gesellschaft.
Meist 12 bis 14 Jahre. Den Hund schlank zu halten, bei Zahn- und Tierarztvorsorge aktuell zu bleiben und auf Knie- und Augenprobleme untersuchte Tiere zu wählen, unterstützt ein langes Leben.
Ja. Seine geringe Größe, wenig Energie und ruhige Art passen zu Wohnungen, Senioren und Ersthundehaltern, sofern einen großen Teil des Tages jemand zu Hause ist.
Nein. Er hat ein einlagiges Fell mit geringem Haaren und wird oft als haararm beschrieben, doch das Haar wächst weiter und braucht regelmäßige Pflege gegen Verfilzungen.
Sie sind selten. Die Würfe sind klein und es gibt vergleichsweise wenige Züchter, daher setzen sich künftige Halter oft auf eine Warteliste, um einen gut gezüchteten Welpen zu bekommen.