United Pet Club
Berger de Picardie — a Mittel, Gutmütig Hund breed originating in Frankreich

Berger de Picardie

Der Berger Picard ist ein gutmütiger, urwüchsiger französischer Hütehund, bekannt für seinen lebhaften Geist, seine Intelligenz und seine treue Gesellschaft.

Size
Mittel
Lifespan
12–13 years
Origin
Frankreich
Temperament
Gutmütig
Standard colors
Grau und Rehfarben
Key Traits
GutmütigIntelligentLoyalEnergiegeladenAufmerksam

Characteristics

Energy Level5
Trainability3
Good With Kids3
Good With Pets5
Grooming Needs5

Coat and grooming

How the Berger de Picardie coat is built, and what that means when you groom it.

Fellschichten
Doppeltes Fell
Fellstruktur
Drahthaar, Rau
Fellänge
Mittellang
Haarwechsel
Geringer Haarverlust

Grooming guidance

  • Vorsicht: A Berger de Picardie coat should be hand-stripped rather than clipped.

    Ein Drahthaarfell soll an der Wurzel ausgezupft werden, sobald das Haar reif zum Lösen ist. Eine Schermaschine kappt es stattdessen auf halber Länge und lässt die weiche Unterwolle stehen. Das Ergebnis ist ein Fell, das schlaff und verblasst nachwächst; die wetterfeste Struktur kehrt erst zurück, wenn das Haar erneut getrimmt wird.

Berger de Picardie colors and patterns

What each club's breed standard says about every Berger de Picardie color and pattern. Point at a ruling to see the club's own wording.

Breed standards describe the Berger de Picardie in Grau und Rehfarben. Standard patterns: Einfarbig, Gestromt, Zobel und Dunkel gestromt.

Fell: rulings by club
Color or patternFCIAKCUKCKCKUSA
GrauStandardgemäss (“grey which generally remains dark”)Standardgemäss (“brindle may be any shade of base color from almost black to light grey or fawn”)Standardgemäss (“gray, gray-black, gray with black highlights, gray-blue, gray-red”)Nicht anerkanntStandardgemäss (“grey that generally remains dark”)
RehfarbenStandardgemäss (“fawn”)Standardgemäss (“Fawn”)Standardgemäss (“light or dark fawn”)Standardgemäss (“fawn”)Standardgemäss (“fawn”)
SchwarzDisqualifizierend (“black”)Disqualifizierend (“solid black”)Disqualifizierend (“pure black”)Nicht anerkanntDisqualifizierend (“black”)
WeissDisqualifizierend (“white”)Disqualifizierend (“solid ... white”)Disqualifizierend (“pure ... white”)Nicht anerkanntDisqualifizierend (“white”)
AlbinoNicht anerkanntNicht anerkanntDisqualifizierend (“albinism”)Nicht anerkanntNicht anerkannt
Patterns
EinfarbigStandardgemäss (“fawn”)Standardgemäss (“a clear or true fawn with no dark markings”)Standardgemäss (“light or dark fawn”)Standardgemäss (“fawn with or without dark overlay”)Standardgemäss (“fawn”)
GestromtStandardgemäss (“fawn brindle”)Standardgemäss (“Brindle”)Standardgemäss (“brindle”)Standardgemäss (“brindle”)Standardgemäss (“fawn brindle”)
ZobelStandardgemäss (“fawn with dark overlay”)Standardgemäss (“fawn charbonné (fawn with charcoal)”)Standardgemäss (“gray with black highlights”)Standardgemäss (“fawn with or without dark overlay”)Standardgemäss (“fawn with dark overlay”)
Dunkel gestromtStandardgemäss (“fawn brindle”)Standardgemäss (“Brindle”)Standardgemäss (“brindle”)Standardgemäss (“brindle”)Standardgemäss (“fawn brindle”)
HarlekinDisqualifizierend (“harlequin”)Disqualifizierend (“harlequin”)Disqualifizierend (“harlequin”)Nicht anerkanntDisqualifizierend (“harlequin”)
GeschecktDisqualifizierend (“pied”)Disqualifizierend (“pied”)Disqualifizierend (“pied”)Nicht anerkanntDisqualifizierend (“pied”)
GeflecktNo rulingDisqualifizierend (“spotted”)No rulingNicht anerkanntNo ruling
Augen: rulings by club
Color or patternFCIAKCUKCKCKUSA
BraunNo rulingStandardgemäss (“medium to dark brown”)Standardgemäss (“brown, with the darkness of the color varying with the color of the coat”)No rulingNo ruling
DunkelbraunStandardgemäss (“dark colour”)Standardgemäss (“darker eye color is preferred”)No rulingStandardgemäss (“dark, blending with coat colour”)Standardgemäss (“dark colour”)
HaselnussbraunStandardgemäss (“never lighter than hazel”)Standardgemäss (“never lighter than hazel”)Standardgemäss (“never lighter than hazel”)Standardgemäss (“never lighter than hazel”)Standardgemäss (“never lighter than hazel”)
HellbraunFehler (“eyes very light in colour”)No rulingNo rulingNo rulingFehler (“eyes very light in colour”)
BlauDisqualifizierend (“wall eye”)No rulingNo rulingNo rulingDisqualifizierend (“wall eye”)
GelbDisqualifizierend (“light eye tending to yellow”)Disqualifizierend (“yellow eyes”)No rulingNo rulingDisqualifizierend (“light eye tending to yellow”)
Nase: rulings by club
Color or patternFCIAKCUKCKCKUSA
SchwarzStandardgemäss (“always black”)Standardgemäss (“large, and always black”)Standardgemäss (“large and always black”)Standardgemäss (“nose large, black”)Standardgemäss (“always black”)

What the rulings mean

Standardgemäss
Described by the club's breed standard.
Fehler
Named by the club's breed standard as a fault: the animal can be shown but is penalized.
Disqualifizierend
The club's breed standard disqualifies an animal of this color or pattern.
Nicht anerkannt
The club does not accept this color or pattern for the breed.

Color changes

How a Berger de Picardie's colors can change over its life.

  • Schwarzchanges toSchneenase

    Nase · Mit der Jahreszeit · can change back

  • Schwarzchanges toRosa

    Nase · Mit der Jahreszeit · can change back

Über den Berger Picard

Der Berger Picard ist ein mittelgrosser französischer Hütehund mit zerzaustem Fell, gutmütigem Wesen und enger Bindung an seine Familie.

Der Berger Picard, auch als Picardie-Schäferhund bekannt, ist ein mittelgrosser Hütehund aus dem Norden Frankreichs. Sein raues, wetterfestes Fell, die von Natur aus aufrecht stehenden Ohren und ein leicht schelmischer Gesichtsausdruck geben ihm ein unverwechselbares Erscheinungsbild, das viele Halter als wach und verschmitzt beschreiben. Über Generationen hinweg arbeitete die Rasse auf den Höfen der Picardie, wo sie Schafherden trieb und bewachte.

Als Begleithund zeigt sich der Berger Picard gutmütig und anhänglich. Er baut eine enge Bindung zu seinen Menschen auf und behält aufmerksam im Blick, was um ihn herum geschieht. Die Rasse ist energiegeladen und braucht regelmässige Beschäftigung, wird aber im Haus ruhig, sobald ihr Bewegungsbedarf gedeckt ist. Loyalität und Intelligenz machen sie aufgeschlossen gegenüber vertrauten Personen, während sie Fremden gegenüber eher zurückhaltend bleibt.

Der Berger Picard ist und bleibt ein Arbeitshund. Bekommt er eine Aufgabe, tägliche Bewegung und die Nähe seiner Familie, verhält er sich meist gelassen und ist unkompliziert im Zusammenleben. Fehlt es an Beschäftigung oder geistiger Auslastung, kann er sich langweilen und unruhig werden.

Berger Picard auf einen Blick
MerkmalAngabe
HerkunftFrankreich (Region Picardie)
GrösseMittelgross
Lebenserwartung12 bis 13 Jahre
Gruppe/RolleHütehund
Verträglich mitFamilien, ältere Kinder, aktive Haushalte

Für wen sich die Rasse eignet

Der Berger Picard passt zu aktiven Haltern, die einen strukturierten Alltag und tägliche Bewegung bieten können. Er eignet sich gut für Familien, die viel Zeit zu Hause verbringen und einen Hund möchten, der am Familienleben teilnimmt. Menschen, die gerne trainieren, Hundesport betreiben oder lange Spaziergänge unternehmen, finden in der Rasse einen passenden Partner. Weniger geeignet ist sie für Haushalte, die lange abwesend sind, oder für alle, die sich einen ruhigen Schosshund wünschen.

Geschichte und Herkunft des Berger Picard

Der Berger Picard entstand als Hofhund in der nordfranzösischen Picardie und wurde nach einem beinahe vollständigen Bestandseinbruch im 20. Jahrhundert von Züchtern bewahrt.

Der Berger Picard stammt aus der Picardie im Norden Frankreichs, nahe der Grenze zum Pas-de-Calais. Über Generationen hinweg diente er als Hüte- und Treibhund, der Schaf- und Rinderherden bewegte und das Gehöft bewachte. Sein raues Fell und der robuste Körperbau waren dem kalten, feuchten Klima der Region angepasst.

Ende des neunzehnten Jahrhunderts wurde die Rasse in Frankreich erstmals auf landwirtschaftlichen Ausstellungen und Hundeschauen neben anderen französischen Hütehunden gezeigt. Für den grössten Teil ihrer frühen Geschichte blieb sie in erster Linie ein Arbeitshund auf dem Bauernhof statt eine einheitlich standardisierte Ausstellungsrasse, weshalb Aufzeichnungen aus dieser frühen Zeit nur lückenhaft vorliegen.

Die beiden Weltkriege trafen den Bestand hart, denn ein Grossteil der Kämpfe an der Westfront fand genau auf jenem Ackerland statt, auf dem die Rasse lebte und arbeitete. Die Zahlen sanken so stark, dass der Berger Picard beinahe verschwunden wäre. Nach dem Zweiten Weltkrieg bemühten sich französische Züchter darum, die verbliebenen Tiere zusammenzuführen und die Rasse aus einer kleinen Ausgangsbasis wieder aufzubauen.

Ausserhalb Frankreichs bleibt der Berger Picard bis heute selten. Erst in späteren Jahrzehnten gewann er international an Aufmerksamkeit und wird inzwischen von grossen kynologischen Verbänden anerkannt, darunter die Fédération Cynologique Internationale (FCI). In der Schweiz wird die Rasse über die Schweizerische Kynologische Gesellschaft (SKG) vertreten, auch wenn sie hierzulande nach wie vor nur von wenigen Liebhabern französischer Hütehunde gehalten wird.

Erscheinungsbild und Rassestandard des Berger Picard

Der Berger Picard ist mittelgross, mit rauem, wetterfestem Fell, von Natur aus aufrecht stehenden Ohren und einem wachen, ausdrucksstarken Gesicht.

Der Berger Picard ist ein schlanker, gut bemuskelter Hund von mittlerer Grösse, gebaut für Ausdauer und nicht für Masse. Sein Umriss ist rechteckig und etwas länger als hoch. Die von Natur aus aufrecht stehenden, breit angesetzten Ohren und die zerzausten Augenbrauen verleihen ihm einen wachen, aufmerksamen Ausdruck. Die Rute reicht etwa bis zum Sprunggelenk und trägt an der Spitze eine leichte Biegung.

Rassestandard im Überblick
MerkmalStandard
GrösseRüden 60 bis 65 cm, Hündinnen 55 bis 60 cm Schulterhöhe
GewichtRund 23 bis 32 kg
FellRaues, straffes, mittellanges Doppelfell
FarbenFalb und gestromt, in verschiedenen Schattierungen
AugenDunkel, oval, mit wachem Ausdruck

Fell und Farben

Das Deckhaar ist straff und rau, etwa 5 bis 6 cm lang, mit einer weicheren Unterwolle darunter. Diese Struktur lässt Wasser und Schmutz abperlen und verleiht der Rasse ihr zerzaustes, urwüchsiges Erscheinungsbild. Anerkannt sind die Farben Falb und Gestromt, von hellem Graufalb bis zu dunkleren Tönen, gelegentlich mit kleinen weissen Abzeichen an Brust oder Pfoten. Das Fell wird weder in Form geschnitten noch stark gestutzt; sein natürliches, leicht ungepflegtes Aussehen gehört zum Rassetyp.

Wesen und Charakter des Berger Picard

Der Berger Picard ist loyal, klug und energiegeladen, seiner Familie zugetan und Fremden gegenüber zurückhaltend, aber wachsam.

Der Berger Picard ist gutmütig und seiner Familie sehr zugetan. Er baut enge Bindungen zu den Menschen auf, mit denen er lebt, bleibt gerne in ihrer Nähe und nimmt am Alltag im Haus teil. Die Rasse ist intelligent und aufmerksam, bemerkt Veränderungen im Umfeld und eignet sich dadurch gut als Wachhund, ohne ein starker Kläffer zu sein.

Fremden gegenüber zeigt sich der Berger Picard anfangs oft zurückhaltend. Aggressiv ist er dabei in der Regel nicht, braucht aber Zeit, um Vertrauen zu neuen Personen aufzubauen, und profitiert von früher, fortlaufender Sozialisierung. Kindern gegenüber verhält er sich meist geduldig und verspielt, wobei er mit älteren Kindern, die einen aktiven Hund richtig einzuschätzen wissen, am besten zurechtkommt.

Mit anderen Haustieren kann ein gut sozialisierter Berger Picard friedlich zusammenleben, wobei sein hütehundtypischer Hintergrund sich gelegentlich in Jagen oder Anstupsen zeigt. Früher Kontakt mit anderen Tieren hilft dabei. Die Rasse hat eine sensible, mitunter dickköpfige Seite und reagiert auf ruhige, konsequente Führung deutlich besser als auf harte Korrekturen.

Merkmalsausprägungen (1 = niedrig, 5 = hoch)
MerkmalBewertung
Zuneigung5
Energie4
Trainierbarkeit4
Bellneigung2
Fellverlust2

Pflege und Haltung des Berger Picard

Der Berger Picard braucht mässige Fellpflege, tägliche Bewegung und beständige geistige Auslastung, um gesund und ausgeglichen zu bleiben.

Das Fell des Berger Picard ist vergleichsweise pflegeleicht, doch sein Bewegungs- und Beschäftigungsbedarf ist real. Das raue Fell stösst Schmutz von selbst ab und braucht kein häufiges Baden, verlangt jedoch regelmässige Pflege, um in gutem Zustand zu bleiben.

Fellpflege

  • Das Fell ein- bis zweimal pro Woche bürsten, um abgestorbene Haare zu entfernen und Verfilzungen vorzubeugen.
  • Das Fell gelegentlich von Hand auszupfen oder in Form bringen statt zu scheren, damit die charakteristische raue Struktur erhalten bleibt.
  • Nur baden, wenn der Hund wirklich schmutzig ist, da sich Schmutz aus dem Fell von selbst löst.
  • Die aufrechten Ohren regelmässig kontrollieren und reinigen, Krallen bei Bedarf kürzen.
  • Die Zähne mehrmals wöchentlich putzen, um die Zahngesundheit zu unterstützen.

Bewegung

  • Täglich mindestens ein bis zwei Stunden Bewegung bieten, mit Spaziergängen und freiem Auslauf.
  • Geistige Arbeit einbauen, etwa Trainingsspiele, Nasenarbeit oder hütehundtypische Aufgaben.
  • Hundesportarten wie Agility, Obedience oder Fährtenarbeit anbieten, die der Rasse gut liegen.
  • Unterforderung vermeiden, denn Langeweile kann zu Graben, Kauen oder Ruhelosigkeit führen.

Umgebung

Am wohlsten fühlt sich der Berger Picard in einem Zuhause mit sicher eingezäuntem Garten und einem Halter, der einen Grossteil des Tages anwesend ist. An unterschiedliche Wohnsituationen kann er sich anpassen, solange sein Bewegungsbedarf gedeckt wird, doch für langes Alleinsein ist er nicht geschaffen. Kühles, feuchtes Wetter verträgt er dank seines wetterfesten Fells gut. Wie alle Hunde in der Schweiz muss auch der Berger Picard bei der Wohngemeinde angemeldet und in der Hundedatenbank ANIS registriert werden, und je nach Kanton gelten weitere Vorschriften zur Hundehaltung.

Ernährung und Fütterung des Berger Picard

Ein Berger Picard gedeiht mit einer vollwertigen, ausgewogenen Ernährung, die auf seine Grösse und sein Aktivitätslevel abgestimmt und in festen Tagesportionen zugeteilt ist.

Der Berger Picard ist ein aktiver, mittelgrosser Hund und braucht eine vollwertige, ausgewogene Ernährung, die sein Energielevel und seine schlanke Muskulatur unterstützt. Ein hochwertiges Futter, das auf Lebensphase und Aktivität des Hundes abgestimmt ist, bildet meist die einfachste Grundlage. Die Portionen sind so anzupassen, dass der Hund ein gesundes Gewicht hält, wobei sich die Rippen gut ertasten, aber nicht sehen lassen sollten. Frisches Wasser sollte jederzeit zur Verfügung stehen.

Allgemeiner Fütterungsplan (individuell anpassen)
LebensphaseMenge pro TagMahlzeiten
Welpe (2 bis 6 Monate)Je nach Futter und Wachstumsphase3 bis 4
Junghund (6 bis 12 Monate)Ca. 250 bis 350 g2 bis 3
ErwachsenCa. 250 bis 350 g2
SeniorLeicht reduziert, abhängig von der Aktivität2

Leckerli und Nahrungsergänzung

Leckerli eignen sich gut fürs Training, sollten aber unter etwa zehn Prozent der Tageskalorien bleiben. Ein gesunder erwachsener Hund mit einer vollwertigen Handelsration braucht in der Regel keine zusätzlichen Nahrungsergänzungsmittel. Gelenkpräparate oder andere Zusätze nur nach Rücksprache mit dem Tierarzt geben. Futterumstellungen über mehrere Tage hinweg schrittweise vornehmen, um Verdauungsprobleme zu vermeiden.

Gesundheit und typische Erkrankungen des Berger Picard

Der Berger Picard gilt als robuste, gesunde Rasse mit einer Lebenserwartung von rund 12 bis 13 Jahren, wobei einige erbliche Erkrankungen vorkommen.

Der Berger Picard gilt allgemein als robuste, gesunde Rasse, was auch mit seiner Arbeitsherkunft und einem für die kleine Population relativ breiten Genpool zusammenhängt. Die meisten Hunde werden etwa 12 bis 13 Jahre alt. Wie bei jeder Rasse treten einige erbliche und altersbedingte Erkrankungen auf, weshalb verantwortungsvolle Züchter ihre Zuchttiere untersuchen lassen, um das Risiko zu senken.

Erkrankungen, die bei der Rasse gelegentlich vorkommen
ErkrankungAnzeichenHinweis
HüftgelenksdysplasieSteifheit, Hinken, Zögern beim SpringenRisiko sinkt durch Untersuchung der Zuchttiere
Progressive RetinaatrophieNachtblindheit, im Verlauf vollständige ErblindungDurch Augenuntersuchung feststellbar
Augenerkrankungen (allgemein)Trübungen, Veränderungen der SehkraftRegelmässige Augenkontrollen empfohlen
MagendrehungAufgeblähter Bauch, Unruhe, erfolgloses WürgenEin medizinischer Notfall

Vorsorge

  • Impfungen und Parasitenschutz routinemässig auf dem neuesten Stand halten.
  • Jährliche tierärztliche Kontrollen einplanen, bei älteren Hunden häufiger.
  • Welpen von Züchtern wählen, die auf Hüft- und Augenerkrankungen untersuchen.
  • Ein gesundes Gewicht halten, um die Gelenke zu schonen.
  • Regelmässige Zahnpflege betreiben und die Krallen kurz halten.

Erziehung und Sozialisierung des Berger Picard

Der Berger Picard ist klug und arbeitswillig, aber sensibel und eigenständig, weshalb er am besten auf konsequente, belohnungsbasierte Erziehung anspricht.

Der Berger Picard ist intelligent und lernt rasch, hat aber die eigenständige, mitunter dickköpfige Ader, die für Hütehunde typisch ist. Am besten arbeitet er mit einem Halter, den er respektiert und dem er vertraut. Die Rasse reagiert empfindlich auf Tonfall und Umgang, weshalb ruhige, konsequente, belohnungsbasierte Methoden weit bessere Ergebnisse bringen als Druck. Kurze, abwechslungsreiche Einheiten halten seine Aufmerksamkeit, während stures Wiederholen das Interesse schwinden lässt. Angesichts seiner natürlichen Zurückhaltung gegenüber Fremden ist frühe Sozialisierung wichtig.

Grundlagen

  1. Früh mit der Sozialisierung beginnen und den Welpen an Menschen, Orte und andere Tiere gewöhnen.
  2. Grundkommandos wie Sitz, Bleib, Komm und das Laufen an der Leine schon in jungen Jahren vermitteln.
  3. Trainingseinheiten kurz und abwechslungsreich halten, um Konzentration und Motivation zu erhalten.
  4. Richtiges Verhalten sofort mit Futter, Spiel oder Lob belohnen.
  5. Schrittweise zu anspruchsvolleren Aufgaben wie Agility, Hüten oder Fährtenarbeit übergehen.

Zucht und Aufzucht des Berger Picard

Die Zucht des Berger Picard erfordert Gesundheitsuntersuchungen, sorgfältige Verpaarung aus einem kleinen Genpool und aufmerksame Betreuung des Wurfs.

Berger Picards erreichen die körperliche Reife meist mit etwa 18 bis 24 Monaten, und verantwortungsvolle Züchter warten, bis ein Hund vollständig ausgewachsen und gesundheitlich untersucht ist, bevor sie ihn zur Zucht einsetzen. Da die Rasse eine kleine Population hat, ist eine sorgfältige Verpaarung wichtig, um die genetische Vielfalt zu erhalten und die Verbreitung erblicher Erkrankungen einzudämmen. Zuchttiere sollten auf Hüft- und Augenprobleme untersucht werden.

Die Trächtigkeit der Hündin dauert etwa 63 Tage. Die Würfe umfassen typischerweise wenige Welpen bis etwa sieben oder acht. Die Mutter bewältigt Geburt und erste Aufzucht meist gut, dennoch sollten Züchter die Geburt und die ersten Wochen aufmerksam begleiten. Welpen werden mit etwa sechs bis acht Wochen entwöhnt, und früher Kontakt sowie Sozialisierung in dieser Phase helfen, das ruhige, selbstsichere Wesen zu formen, für das die Rasse bekannt ist. Seriöse Züchter geben ihre Welpen an geeignete, aktive Haushalte ab und stehen auch danach für Fragen zur Verfügung.

Zuchtdaten
KennzahlWert
ZuchtreifeEtwa 18 bis 24 Monate
TrächtigkeitRund 63 Tage
Durchschnittliche WurfgrösseEtwa 4 bis 8 Welpen
Alter bei Entwöhnung6 bis 8 Wochen
GesundheitsuntersuchungHüft- und Augenuntersuchung empfohlen

Berger de Picardie registrieren und Chip melden in der Schweiz

AMICUS deckt die Meldepflicht ab; das Gratis-Profil von United Pet Club haelt Ihren Hund der Rasse Berger de Picardie auch jenseits der Grenze auffindbar.

Einen Hund der Rasse Berger de Picardie in der Schweiz registrieren

Wer in der Schweiz mit einem Hund lebt, kennt AMICUS: Chip beim Tierarzt, Meldung in der nationalen Datenbank, bevor der Hund drei Monate alt ist oder den Halter wechselt. So weit das Gesetz, auch fuer Ihren Hund der Rasse Berger de Picardie. Was AMICUS nicht leistet, ist ein Eintrag, der im Ausland antwortet; genau dort setzt das Gratis-Profil von United Pet Club an. Registrieren Sie Ihren Hund in ein paar Minuten.

Fuenfzehn Ziffern ohne aktuellen Eintrag nuetzen niemandem. Verknuepfen Sie die Nummer Ihres Hundes der Rasse Berger de Picardie gratis mit Ihrer Telefonnummer: United Pet Club akzeptiert jede Chipmarke, verrechnet keine Aktualisierungen und haelt die Karte weltweit abfragbar. Zuerst der Chip, dann das Konto, fertig.

Wie registriere ich einen Hund der Rasse Berger de Picardie in der Schweiz?

Eroeffnen Sie gratis ein Konto bei United Pet Club, erfassen Sie die Angaben zu Ihrem Hund samt Foto und speichern Sie. Das Profil bleibt lebenslang gratis und ergaenzt die AMICUS-Meldung des Tierarztes.

Wie melde ich den Chip meines Hundes der Rasse Berger de Picardie an?

Erfassen Sie die 15-stellige Chipnummer mit Adresse und Telefonnummer in Ihrem Gratis-Konto. Der Lebenszeitplan nimmt jede Marke an und verrechnet fuer Nachfuehrungen nie etwas.

Ist der Chip fuer einen Berger de Picardie in der Schweiz Pflicht?

Ja: Jeder Hund muss gechippt und in AMICUS gemeldet sein, bevor er drei Monate alt ist oder den Halter wechselt. Der United-Pet-Club-Eintrag kommt gratis dazu, damit die Nummer auch im Ausland antwortet.

Was kostet die Registrierung eines Berger de Picardie?

Nichts, keinen Rappen. Profil, Chip-Meldung und alle Nachfuehrungen sind im Gratis-Lebenszeitplan enthalten.

Häufig gestellte Fragen zum Berger Picard

Häufige Fragen zum Berger Picard betreffen seine Grösse, sein Wesen, den Pflegeaufwand, die Lebenserwartung, seine Eignung als Familienhund und seine Verfügbarkeit.

Wie gross wird ein Berger Picard?

Er ist ein mittelgrosser Hund. Rüden erreichen eine Schulterhöhe von etwa 60 bis 65 cm, Hündinnen etwa 55 bis 60 cm, bei einem Gewicht von meist 23 bis 32 kg.

Wie ist das Wesen eines Berger Picard?

Er ist gutmütig, loyal, klug und energiegeladen. Seiner Familie gegenüber ist die Rasse anhänglich und wachsam, Fremden gegenüber oft zurückhaltend, bis sie diese kennenlernt.

Ist der Berger Picard aufwendig in der Pflege?

Sein Fell ist ziemlich pflegeleicht und braucht nur wöchentliches Bürsten, doch die Rasse hat einen hohen Bewegungs- und Gesellschaftsbedarf. Am besten passt sie zu aktiven Haltern, die ihr täglich Beschäftigung und Zeit zu Hause bieten können.

Wie alt wird ein Berger Picard?

Die typische Lebenserwartung liegt bei etwa 12 bis 13 Jahren. Gute Ernährung, regelmässige tierärztliche Betreuung und ein gesundes Gewicht unterstützen ein langes, angenehmes Leben.

Eignet sich der Berger Picard für Familien?

Ja, er ist grundsätzlich ein guter Familienhund. Er ist geduldig und verspielt und kommt meist am besten mit älteren Kindern und aktiven Haushalten zurecht.

Sind Berger Picards leicht zu finden?

Nein, die Rasse ist relativ selten, vor allem ausserhalb Frankreichs. Wer einen Welpen sucht, landet bei einer seriösen Zucht häufig zunächst auf einer Warteliste.

Haart der Berger Picard stark?

Der Haarverlust ist moderat. Sein raues Doppelfell haart weniger stark als bei vielen anderen Rassen, und wöchentliches Bürsten hält lose Haare unter Kontrolle.

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