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Australian Stumpy Tail Cattle Dog — a Mittel, Loyal Hund breed originating in Australien

Australian Stumpy Tail Cattle Dog

Der Australian Stumpy Tail Cattle Dog ist ein zäher, treuer Treibhund, bekannt für seine Aufmerksamkeit, Ausdauer und sein natürliches Geschick im Umgang mit Rindern.

Size
Mittel
Lifespan
13–15 years
Origin
Australien
Temperament
Loyal
Standard colors
Blau und Rot
Key Traits
LoyalAufmerksamArbeitsamIntelligentBeschützend

Characteristics

Energy Level4
Trainability4
Good With Kids3
Good With Pets4
Grooming Needs5

Coat and grooming

How the Australian Stumpy Tail Cattle Dog coat is built, and what that means when you groom it.

Fellschichten
Doppeltes Fell
Fellstruktur
Glatt
Fellänge
Kurz
Haarwechsel
Saisonaler Fellwechsel

Grooming guidance

  • Kritisch: A Australian Stumpy Tail Cattle Dog should not be shaved.

    Die Unterwolle hält Hitze ebenso ab wie Kälte, und das Deckhaar schützt die Haut vor Sonne und Insektenstichen. Wird das ganze Fell abgeschoren, fällt beides weg. Es wächst oft lückenhaft, weich oder in anderer Farbe nach, und bei manchen Tieren kehrt das Deckhaar nie richtig zurück. Bürsten Sie die Unterwolle aus, statt sie abzuschneiden.

  • Hinweis: A Australian Stumpy Tail Cattle Dog drops its undercoat in heavy bursts.

    Die Unterwolle löst sich über einige Wochen in starken Schüben. Ein Unterwollharke oder ein Bad mit anschliessendem gründlichem Föhnen entfernt sie weit schneller als tägliches Bürsten. Das Fell kurz zu scheren ist dafür keine Abkürzung.

Australian Stumpy Tail Cattle Dog colors and patterns

What each club's breed standard says about every Australian Stumpy Tail Cattle Dog color and pattern. Point at a ruling to see the club's own wording.

Breed standards describe the Australian Stumpy Tail Cattle Dog in Blau und Rot. Standard patterns: Einfarbig und Stichelschimmel.

Fell: rulings by club
Color or patternFCIAKCUKC
BlauStandardgemäss (“The dog should be blue or blue mottled”)Standardgemäss (“Blue”)Standardgemäss (“blue speckle or blue mottled”)
RotStandardgemäss (“Red Speckle”)Standardgemäss (“Red”)Standardgemäss (“red speckle or red mottle”)
WeissFehler (“White or cream coat colour”)Fehler (“White or cream coat colour”)Fehler (“Cream or white undercoat”)
CremeFehler (“White or cream coat colour”)Fehler (“White or cream coat colour”)Fehler (“Cream or white undercoat”)
AlbinoNicht anerkanntNicht anerkanntDisqualifizierend (“Albinism”)
Patterns
EinfarbigStandardgemäss (“blue or blue mottled, whole coloured”)Standardgemäss (“Blue”)No ruling
StichelschimmelStandardgemäss (“blue mottled”)Standardgemäss (“Blue Mottled”)Standardgemäss (“blue speckle or blue mottled”)
LohzeichnungDisqualifizierend (“Tan markings”)Disqualifizierend (“Tan markings”)Fehler (“Tan markings”)
Augen: rulings by club
Color or patternFCIAKCUKC
DunkelbraunStandardgemäss (“of dark brown colour”)Standardgemäss (“of dark brown colour”)Standardgemäss (“dark brown in color”)
Nase: rulings by club
Color or patternFCIAKCUKC
SchwarzStandardgemäss (“Black, irrespective of the colour of the dog”)Standardgemäss (“Black, irrespective of the colour of the dog”)Standardgemäss (“always black, regardless of the color of the individual dog”)
LeberbraunFehler (“Brown or flesh coloured nose”)Fehler (“Brown or flesh coloured nose”)No ruling
RosaFehler (“Brown or flesh coloured nose”)Fehler (“Brown or flesh coloured nose”)No ruling

What the rulings mean

Standardgemäss
Described by the club's breed standard.
Fehler
Named by the club's breed standard as a fault: the animal can be shown but is penalized.
Disqualifizierend
The club's breed standard disqualifies an animal of this color or pattern.
Nicht anerkannt
The club does not accept this color or pattern for the breed.

Color changes

How a Australian Stumpy Tail Cattle Dog's colors can change over its life.

  • Weisschanges toStichelschimmel

    Fell · Mit dem Alter · from 2 weeks

  • Lohzeichnungchanges toSattelzeichnung

    Fell · Mit dem Alter · from 6 to 156 weeks

  • Schwarzchanges toSchneenase

    Nase · Mit der Jahreszeit · can change back

  • Schwarzchanges toRosa

    Nase · Mit der Jahreszeit · can change back

Sources

Each ruling comes from the club's published breed standard or color list.

Über den Australian Stumpy Tail Cattle Dog

Der Australian Stumpy Tail Cattle Dog ist ein robuster australischer Hütehund mit viel Ausdauer, wachem Wesen und angeborenem Rindertrieb, dazu der charakteristische kurze oder fehlende Schwanz.

Der Australian Stumpy Tail Cattle Dog ist eine mittelgrosse Arbeitsrasse, die in Australien für das Treiben von Rindern über weite Strecken und durch unwegsames Gelände gezüchtet wurde. Der Körperbau ist kompakt und quadratisch, ausgelegt auf Ausdauer statt auf Tempo. Seinen Namen verdankt er dem natürlichen Stummelschwanz, der bei vielen Linien schon bei der Geburt kurz ist oder ganz fehlt.

Es handelt sich um einen klassischen Arbeitshund. Er ist seinem Halter treu ergeben, intelligent und schutzbereit und reagiert wachsam auf jede Bewegung in seiner Umgebung. Bei der Arbeit bleibt er nah am Vieh und treibt die Rinder mit gezielten Bissen in die Fersen voran. Ausserhalb der Arbeit bleibt er aufmerksam und zeigt sich gegenüber Fremden zurückhaltend.

Der Stumpy Tail wird oft mit dem Australian Cattle Dog verwechselt, ist aber eine eigenständige Rasse mit eigenem Standard, einer schlankeren Linie und dem typischen Stummelschwanz. Er passt zu aktiven Haltern, die ihm täglich Auslauf und eine sinnvolle Aufgabe bieten können.

Steckbrief
MerkmalAngabe
HerkunftAustralien
GrösseMittelgross
Lebenserwartung13 bis 15 Jahre
Gruppe / EinsatzHütehund, Rindertrieb
Geeignet fürErfahrene, aktive Halter, ältere Kinder, Arbeitsbetriebe

Für wen er sich eignet

Die Rasse passt zu Haushalten, die Beschäftigung, klare Strukturen und Platz bieten. Sie fühlt sich auf einem grossen Grundstück, bei aktiven Familien und bei Haltern, die konsequent trainieren, wohl. Für eine kleine Stadtwohnung oder für Halter, die lange abwesend sind, eignet sie sich weniger, weil sie Auslauf, geistige Beschäftigung und eine klare Aufgabe braucht.

Geschichte und Herkunft

Der Australian Stumpy Tail Cattle Dog entstand im Australien des 19. Jahrhunderts aus der Kreuzung von Hütehunden mit dem Dingo, um Rinder über die weiten Stationen im Landesinnern zu treiben.

Die Rasse stammt aus Australien, wo Siedler im 19. Jahrhundert Hunde brauchten, die Rinder über weite, trockene und unwegsame Landstriche treiben konnten. Aus Grossbritannien importierte Hütehunde kamen mit der Hitze, den Distanzen und den halbwilden Rindern nur schlecht zurecht. Die Züchter suchten nach einem robusteren, eigenständigeren Arbeitshund.

Die ersten australischen Rinderhunde entstanden aus der Kreuzung von Hütehunden mit dem einheimischen Dingo. Dadurch gewannen sie Hitzeresistenz, Ausdauer und einen ruhigen, körpernahen Treibstil, der eher zum Vortreiben von Rindern als zum Zusammentreiben von Schafen passt. Aus dieser Grundlage entwickelten sich zwei verwandte Typen: einer mit vollständiger Rute und einer mit natürlichem Stummelschwanz oder ganz ohne Rute.

Die stummelschwänzige Linie entwickelte sich mit der Zeit zu einer eigenen Rasse. Rindertreiber schätzten sie für die Arbeit vor und rund um die Herde, das Halten von Vieh und die langen Tagesdistanzen. Der natürliche Stummelschwanz galt als prägendes Merkmal und wurde in den Arbeitslinien gezielt weiterselektioniert.

Später wurde die Rasse mit einem eigenen Standard offiziell vom Australian Cattle Dog abgegrenzt. Im 20. Jahrhundert gingen die Bestände zurück, weil sich die Arbeitsmethoden veränderten, und engagierte Züchter setzten sich für die Erhaltung und Stabilisierung des Typs ein. Bis heute ist die Rasse selten und wird vor allem von Arbeitsbetrieben und Liebhabern gehalten.

Erscheinungsbild und Rassestandard

Ein mittelgrosser, quadratisch gebauter und muskulöser Hund mit kurzem, wetterfestem Doppelfell, Stehohren und natürlichem Stummelschwanz, gesprenkelt in Blau oder Rot.

Der Australian Stumpy Tail Cattle Dog ist mittelgross und quadratisch gebaut, die Rumpflänge entspricht ungefähr der Widerristhöhe. Der Körperbau ist muskulös und auf Ausdauer und Wendigkeit ausgerichtet, nicht auf Masse. Der Kopf ist keilförmig, die Stehohren sitzen hoch und wirken wachsam. Das prägende Merkmal ist die Rute, die von Natur aus kurz ist oder ganz fehlt. In der Schweiz ist die Schweizerische Kynologische Gesellschaft (SKG) als FCI-Mitglied für die Anerkennung des Rassestandards zuständig.

Rassestandard im Überblick
MerkmalAngabe
GrösseRüden etwa 46 bis 51 cm; Hündinnen etwa 43 bis 48 cm
GewichtEtwa 16 bis 23 kg
FellKurzes, dichtes, wetterfestes Doppelfell
FarbenBlau oder blau gesprenkelt; rot gesprenkelt
AugenOval, dunkelbraun, wacher Ausdruck

Fell und Farben

Das Deckhaar ist kurz und derb, darunter liegt eine dichte Unterwolle, die vor Witterung und rauem Gelände schützt. Es gibt zwei Hauptfarbschläge: Blau, einschliesslich blau gesprenkelter Varianten, und Rot gesprenkelt. Die Sprenkelung ergibt ein gleichmässig getupftes Bild über den ganzen Körper. Das Fell ist pflegeleicht und wechselt saisonal. Anders als beim Australian Cattle Dog verlangt der Standard weder lohfarbene Abzeichen noch die grossen Kopfflecken jener Rasse.

Wesen und Charakter

Der Stumpy Tail ist treu, intelligent und schutzbereit, eng an seinen Halter gebunden, Fremden gegenüber zurückhaltend und mit ausgeprägtem Arbeits- und Wachtrieb.

Der Australian Stumpy Tail Cattle Dog ist treu, aufmerksam und arbeitsfreudig. Er bindet sich eng an seinen Halter und meist an eine einzelne Bezugsperson oder eine kleine Familie. Im eigenen Haushalt zeigt er sich ausgeglichen und aufmerksam auf Signale. Fremden gegenüber bleibt er zurückhaltend und wachsam und schlägt bei ungewohnten Vorkommnissen an.

Von Natur aus ist die Rasse schutzbereit und revierbewusst und eignet sich deshalb gut als Wachhund. Sie kommt gut mit älteren Kindern zurecht, die sie respektieren, kann aber aufgrund ihres Treibinstinkts versuchen, rennende Kinder oder andere Tiere durch Zwicken in die Fersen zu lenken. Frühes Training kann dieses Verhalten eindämmen. Gegenüber anderen Hunden kann sie dominant auftreten, weshalb eine frühe Sozialisierung wichtig ist.

Es handelt sich um einen intelligenten, eigenständig denkenden Hund, ein Erbe seiner Vergangenheit als Treibhund. Er braucht eine Aufgabe, tägliche Beschäftigung und eine konsequente, aber faire Führung. Ohne genügend Auslauf und geistige Beschäftigung wird er schnell gelangweilt und entwickelt unerwünschte Verhaltensweisen.

Wesensmerkmale (1 = niedrig, 5 = hoch)
MerkmalWert
Anhänglichkeit4
Energie5
Erziehbarkeit4
Bellfreude2
Fellwechsel3

Pflege und Alltag

Die Fellpflege ist unaufwendig, doch die Rasse braucht viel täglichen Auslauf und geistige Auslastung; am wohlsten fühlt sie sich mit Platz und einem aktiven Tagesablauf.

Fellpflege

  • Das Fell wöchentlich bürsten, um lose Haare und Schmutz zu entfernen.
  • Während des saisonalen Fellwechsels, wenn die Unterwolle ausfällt, häufiger bürsten.
  • Nur bei Bedarf baden, da das Fell Schmutz von selbst gut abstösst.
  • Krallen regelmässig kontrollieren und kürzen, Ohren sauber und trocken halten.
  • Zähne mehrmals wöchentlich putzen, um die Zahngesundheit zu fördern.

Bewegung

  • Täglich mindestens 60 bis 90 Minuten Bewegung einplanen.
  • Spaziergänge oder Läufe mit freiem Auslauf an einem sicheren Ort kombinieren.
  • Aufgaben wie Hüten, Apportieren, Agility oder Gehorsamsübungen einbauen.
  • Intelligenzspielzeug und Trainingsspiele zur geistigen Auslastung nutzen.
  • Lange Zeiten in Zwinger oder Wohnung ohne Auslauf vermeiden, das führt zu Frustration.

Umfeld

Die Rasse gedeiht auf einem grösseren Grundstück oder in einem Haus mit sicher eingezäuntem Garten und einem aktiven Haushalt. Dank ihrer Herkunft und ihres Fells verträgt sie Hitze und Arbeit im Freien gut. An ein Leben in der Agglomeration kann sie sich nur gewöhnen, wenn Auslauf und Beschäftigung täglich sichergestellt sind. Für kleine Wohnungen oder Haushalte, in denen sie über längere Zeit allein bleibt, ist sie nicht geeignet.

Ernährung und Fütterung

Eine aktive, mittelgrosse Rasse, die eine ausgewogene, auf ihren hohen Energiebedarf abgestimmte Ernährung in abgemessenen Portionen braucht, um Übergewicht zu vermeiden.

Der Australian Stumpy Tail Cattle Dog braucht eine vollwertige, ausgewogene Ernährung mit genügend Eiweiss und Energie für einen aktiven Arbeitskörper. Füttern Sie ein hochwertiges Futter, das auf Lebensphase und Aktivitätsgrad des Hundes abgestimmt ist. Arbeitshunde mit hoher täglicher Belastung brauchen mehr Kalorien als Hunde in ruhigeren Haushalten; richten Sie die Portionen deshalb nach dem Körperzustand und nicht nach einer festen Menge. Frisches Wasser sollte jederzeit verfügbar sein, besonders bei Hitze.

Fütterungsrichtwerte (an Aktivität und Körperzustand anpassen)
LebensphaseMenge pro TagMahlzeiten
Welpe (2 bis 6 Monate)Gemäss Angabe auf der Packung, aufgeteilt3 bis 4
Junghund (6 bis 12 Monate)Etwa 250 bis 350 g Trockenfutter2 bis 3
ErwachsenEtwa 200 bis 300 g Trockenfutter2
SeniorEtwa 180 bis 250 g Trockenfutter2

Leckerlis und Nahrungsergänzung

Leckerlis sollten höchstens etwa 10 Prozent der Tageskalorien ausmachen; kürzen Sie die Hauptmahlzeit entsprechend. Eine ausgewogene Vollnahrung deckt den Nährstoffbedarf in der Regel vollständig ab, sodass gesunde Hunde keine Nahrungsergänzung benötigen. Sprechen Sie vor der Gabe von Gelenk- oder Hautpräparaten mit einer Tierärztin oder einem Tierarzt, besonders bei Arbeits- oder Seniorhunden.

Gesundheit und Lebenserwartung

Eine grundsätzlich robuste Rasse mit einer Lebenserwartung von 13 bis 15 Jahren; zu den möglichen Problemen zählen Taubheit sowie vererbte Augen- und Gelenkerkrankungen.

Der Australian Stumpy Tail Cattle Dog ist robust und langlebig; die typische Lebenserwartung liegt bei 13 bis 15 Jahren. Seine Vergangenheit als Arbeitshund hat ihn gesund und widerstandsfähig gehalten. Wie viele Rassen trägt er eine kleine Zahl erblicher Erkrankungen in sich, weshalb verantwortungsvolle Zuchtbetriebe ihre Zuchttiere entsprechend testen lassen. Hörtests sind verbreitet, weil in einzelnen Linien Taubheit vorkommen kann.

Mögliche Erkrankungen
ErkrankungAnzeichenHinweis
Angeborene TaubheitKeine Reaktion auf Geräusche, ein oder beide Ohren betroffenBAER-Hörtest erkennt betroffene Welpen
Progressive RetinaatrophieNachtblindheit, fortschreitender SehverlustDNA-Test und Augenuntersuchung verfügbar
HüftgelenksdysplasieSteifheit, Hinken, Widerwille gegen BewegungHD-Auswertung der Zuchttiere senkt das Risiko
PatellaluxationHüpfender Gang, zeitweise Lahmheit der HinterbeineSchweregrad unterschiedlich, teils ist eine Operation nötig

Vorsorge

  • Impfungen und Parasitenschutz stets auf dem aktuellen Stand halten.
  • Jährliche Tierarztkontrollen einplanen, bei Seniorhunden häufiger.
  • Ein schlankes Körpergewicht halten, um die Gelenke zu schonen.
  • Zähne durch regelmässiges Putzen und Kontrollen pflegen.
  • Welpen von gesundheitlich getesteten Elterntieren wählen.

Erziehung und Sozialisierung

Die Rasse ist intelligent und lernt schnell, bleibt aber eigenständig; frühes, konsequentes und belohnungsbasiertes Training zusammen mit breiter Sozialisierung wirkt am besten.

Der Australian Stumpy Tail Cattle Dog ist intelligent und lernt rasch, doch seine Vergangenheit als Treibhund macht ihn eigenständig und zu einem Hund, der gerne selbst entscheidet. Am besten kommt er mit einem Halter zurecht, der konsequent, ruhig und klar auftritt. Das Training sollte im Welpenalter beginnen und sich über das ganze Hundeleben fortsetzen. Kurze, abwechslungsreiche Einheiten halten seine Aufmerksamkeit besser als lange, sich wiederholende Übungen.

Sozialisierung ist für diese Rasse besonders wichtig, weil sie Fremden gegenüber von Natur aus zurückhaltend ist und anderen Hunden gegenüber dominant auftreten kann. Früher, positiver Kontakt mit Menschen, Tieren und verschiedenen Umgebungen fördert einen ausgeglichenen erwachsenen Hund. Der Treibinstinkt sollte frühzeitig kanalisiert werden, damit der Hund nicht nach rennenden Kindern, Joggern oder Fahrzeugen schnappt.

Wer sich in der Schweiz zum ersten Mal einen Hund anschafft, informiert sich am besten vorgängig über die kantonalen Vorschriften. Die gesamtschweizerische Pflicht zum Sachkundenachweis mit Theorie- und Praxiskurs wurde 2017 aus der Tierschutzverordnung gestrichen, doch einzelne Kantone wie Genf verlangen von neuen Hundehaltern weiterhin einen obligatorischen Kurs.

Grundlagen

  1. Zuerst Namensreaktion und Blickkontakt aufbauen.
  2. Die Grundkommandos festigen: Sitz, Platz, Bleib und Herankommen.
  3. Lockeres Laufen an der Leine in reizarmer Umgebung üben.
  4. Ein Ruhesignal oder einen festen Ruheplatz für Entspannung zu Hause einführen.
  5. Den Treibinstinkt gezielt auf Spielzeug, Apportieren oder Hütespiele lenken.
  6. Jedes Kommando an neuen Orten mit steigender Ablenkung festigen.

Zucht und Aufzucht

Die Zucht setzt auf gesundheitlich getestete Elterntiere und ein stabiles Wesen; Hündinnen bringen nach rund neun Wochen Tragzeit meist vier bis sechs Welpen zur Welt.

Verantwortungsvolle Zucht des Australian Stumpy Tail Cattle Dog stellt Gesundheit, Wesen und Arbeitstauglichkeit ins Zentrum. Zuchttiere sollten vor der Verpaarung auf ihr Gehör getestet und auf Augen- und Hüfterkrankungen untersucht werden. Weil die Rasse selten ist, achten Zuchtbetriebe zusätzlich auf genetische Vielfalt und vermeiden enge Inzucht. In der Schweiz führt die Schweizerische Kynologische Gesellschaft (SKG) das Zuchtbuch für anerkannte Rassen und stellt die Ahnentafeln aus.

Hündinnen sind bei der ersten Verpaarung in der Regel körperlich ausgereift, meist nach der zweiten Läufigkeit, wenn sie ausgewachsen und im Wesen gefestigt sind. Die Tragzeit beträgt rund 63 Tage. Ein Wurf umfasst typischerweise vier bis sechs Welpen, wobei dies von Hündin zu Hündin unterschiedlich ausfällt.

Der natürliche Stummelschwanz wird vererbt, weshalb Zuchtbetriebe die Verpaarungen sorgfältig planen: Werden zwei Träger des Stummelschwanz-Merkmals verpaart, kann dies den Wurf beeinflussen. Welpen brauchen aufmerksame Aufzucht mit früher Sozialisierung und behutsamem Umgang ab den ersten Wochen, denn diese frühen Erfahrungen prägen Selbstvertrauen und Ausgeglichenheit im Erwachsenenalter.

Zuchtdaten
KennzahlWert
GeschlechtsreifeEtwa 6 bis 12 Monate
Empfohlenes Zuchtalter (Hündin)Nach der zweiten Läufigkeit
TragzeitEtwa 63 Tage
Durchschnittliche Wurfgrösse4 bis 6 Welpen
AbsetzalterEtwa 6 bis 8 Wochen

Australian Stumpy Tail Cattle Dog registrieren und Chip melden in der Schweiz

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Nichts, keinen Rappen. Profil, Chip-Meldung und alle Nachfuehrungen sind im Gratis-Lebenszeitplan enthalten.

Häufig gestellte Fragen

Häufige Fragen zum Australian Stumpy Tail Cattle Dog drehen sich um Grösse, Wesen, Pflegeaufwand, Lebenserwartung, Eignung als Familienhund und Verfügbarkeit.

Wie gross wird ein Australian Stumpy Tail Cattle Dog?

Er ist eine mittelgrosse Rasse. Rüden erreichen etwa 46 bis 51 cm Widerristhöhe, Hündinnen etwa 43 bis 48 cm, das Gewicht liegt meist zwischen 16 und 23 kg.

Wie ist das Wesen dieser Rasse?

Er ist treu, intelligent, arbeitsfreudig, aufmerksam und schutzbereit. Er bindet sich eng an seinen Halter, bleibt Fremden gegenüber zurückhaltend und hat einen starken Arbeits- und Wachtrieb.

Ist diese Rasse pflegeleicht?

Die Fellpflege ist einfach, das kurze Fell braucht nur wöchentliches Bürsten. Anspruchsvoll sind Auslauf und geistige Beschäftigung, denn der Hund braucht täglich 60 bis 90 Minuten Aktivität und eine sinnvolle Aufgabe.

Wie alt wird ein Australian Stumpy Tail Cattle Dog?

Die typische Lebenserwartung liegt bei 13 bis 15 Jahren. Mit guter Pflege, passender Ernährung und Gesundheitsvorsorge bleiben viele Hunde bis ins hohe Alter aktiv.

Eignet er sich als Familienhund?

Er passt zu aktiven, erfahrenen Haushalten und kommt gut mit älteren Kindern zurecht, die ihn respektieren. Wegen seines Treibinstinkts kann er nach rennenden Kindern schnappen, weshalb frühes Training und Aufsicht wichtig sind.

Worin unterscheidet er sich vom Australian Cattle Dog?

Er ist eine eigenständige Rasse mit eigenem Standard. Der Stumpy Tail hat von Natur aus einen kurzen oder fehlenden Schwanz, eine schlankere, quadratische Linie und weder die lohfarbenen Abzeichen noch die Kopfflecken des Australian Cattle Dog.

Ist die Rasse leicht zu finden?

Nein. Sie ist selten und wird vor allem von Arbeitsbetrieben und Liebhabern gehalten, weshalb Wartelisten bei engagierten Zuchtbetrieben normal sind.

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