United Pet Club
Alaskan Malamute — a Gross, Anhänglich Hund breed originating in Vereinigte Staaten

Alaskan Malamute

Der Alaskan Malamute ist ein anhänglicher, kraftvoller arktischer Schlittenhund, bekannt für seine Stärke, Ausdauer und seinen freundlichen Rudelgeist.

Size
Gross
Lifespan
10–14 years
Origin
Vereinigte Staaten
Temperament
Anhänglich
Standard colors
Schwarz, Weiss und Grau and 4 more
Key Traits
AnhänglichLoyalVerspieltArbeitsamGesellig

Characteristics

Energy Level5
Trainability3
Good With Kids3
Good With Pets5
Grooming Needs2

Coat and grooming

How the Alaskan Malamute coat is built, and what that means when you groom it.

Fellschichten
Doppeltes Fell
Fellstruktur
Plüschig
Fellänge
Mittellang
Haarwechsel
Saisonaler Fellwechsel

Grooming guidance

  • Kritisch: A Alaskan Malamute should not be shaved.

    Die Unterwolle hält Hitze ebenso ab wie Kälte, und das Deckhaar schützt die Haut vor Sonne und Insektenstichen. Wird das ganze Fell abgeschoren, fällt beides weg. Es wächst oft lückenhaft, weich oder in anderer Farbe nach, und bei manchen Tieren kehrt das Deckhaar nie richtig zurück. Bürsten Sie die Unterwolle aus, statt sie abzuschneiden.

  • Hinweis: A Alaskan Malamute drops its undercoat in heavy bursts.

    Die Unterwolle löst sich über einige Wochen in starken Schüben. Ein Unterwollharke oder ein Bad mit anschliessendem gründlichem Föhnen entfernt sie weit schneller als tägliches Bürsten. Das Fell kurz zu scheren ist dafür keine Abkürzung.

Alaskan Malamute colors and patterns

What each club's breed standard says about every Alaskan Malamute color and pattern. Point at a ruling to see the club's own wording.

Breed standards describe the Alaskan Malamute in Schwarz, Weiss, Grau, Blau, Silber, Seal und Rot. Standard patterns: Einfarbig, Zweifarbig, Zobel, Agouti und Mantel.

Fell: rulings by club
Color or patternFCIAKCUKCKCKUSA
SchwarzStandardgemäss (“black”)Standardgemäss (“Black & White”)Standardgemäss (“black”)Standardgemäss (“black”)Standardgemäss (“black”)
WeissStandardgemäss (“all-white”)Standardgemäss (“White”)Standardgemäss (“all white”)Standardgemäss (“all white”)Standardgemäss (“all-white”)
GrauStandardgemäss (“light grey through intermediate shadings”)Standardgemäss (“Gray & White”)Standardgemäss (“light gray through the intermediate shadings”)Standardgemäss (“light grey through intermediate shadings”)Standardgemäss (“light grey through intermediate shadings”)
BlauNo rulingStandardgemäss (“Blue & White”)No rulingStandardgemäss (“Blue & White”)No ruling
SilberNo rulingStandardgemäss (“Silver & White”)No rulingStandardgemäss (“Silver & White”)No ruling
SealNo rulingStandardgemäss (“Seal & White”)No rulingStandardgemäss (“Seal & White”)No ruling
RotStandardgemäss (“shading of sable to red”)Standardgemäss (“Red & White”)Standardgemäss (“shadings of sable to red”)Standardgemäss (“shades of red”)Standardgemäss (“shading of sable to red”)
AlbinoNo rulingNo rulingDisqualifizierend (“albinism”)Nicht anerkanntNo ruling
Patterns
EinfarbigStandardgemäss (“the only solid colour allowable is all-white”)Standardgemäss (“the only solid color allowable is all white”)Standardgemäss (“the only solid color allowable is all white”)Standardgemäss (“only solid colour permissible is all white”)Standardgemäss (“the only solid colour allowable is all-white”)
ZweifarbigStandardgemäss (“white is always the predominant colour on underbody”)Standardgemäss (“Gray & White”)Standardgemäss (“always with white on the underbody”)Standardgemäss (“always with white on underbody”)Standardgemäss (“white is always the predominant colour on underbody”)
ZobelStandardgemäss (“sable”)Standardgemäss (“Sable & White”)Standardgemäss (“sable”)Standardgemäss (“Sable & White”)Standardgemäss (“sable”)
AgoutiNo rulingStandardgemäss (“Agouti & White”)No rulingStandardgemäss (“Agouti & White”)No ruling
MantelStandardgemäss (“the Malamute is mantled”)Standardgemäss (“the Malamute is mantled”)No rulingStandardgemäss (“heavy mantling of unbroken colour acceptable”)Standardgemäss (“the Malamute is mantled”)
GeschecktFehler (“broken colours extending over the body or uneven splashing are undesirable”)Fehler (“broken colors extending over the body or uneven splashing are undesirable”)Fehler (“broken color extending over the body in spots of uneven splashing is undesirable”)Fehler (“broken colour extending over body in spots or uneven splashings undesirable”)Fehler (“broken colours extending over the body or uneven splashing are undesirable”)
Augen: rulings by club
Color or patternFCIAKCUKCKCKUSA
BraunStandardgemäss (“brown”)Standardgemäss (“brown”)Standardgemäss (“brown in color”)Standardgemäss (“brown”)Standardgemäss (“brown”)
DunkelbraunNo rulingStandardgemäss (“dark eyes are preferred”)No rulingStandardgemäss (“dark eyes preferred”)No ruling
HellbraunNo rulingNo rulingNo rulingStandardgemäss (“in red and white dogs where light eyes are permissible”)No ruling
BlauDisqualifizierend (“blue eyes”)Disqualifizierend (“blue eyes”)Disqualifizierend (“blue eyes”)Fehler (“blue eyes highly undesirable”)Disqualifizierend (“blue eyes”)
Nase: rulings by club
Color or patternFCIAKCUKCKCKUSA
SchwarzStandardgemäss (“in all coat colours, except reds, ... black”)Standardgemäss (“in all coat colors, except reds, ... black”)Standardgemäss (“black”)Standardgemäss (“nose black”)Standardgemäss (“in all coat colours except reds, ... black”)
LeberbraunStandardgemäss (“brown is permitted in red dogs”)Standardgemäss (“brown is permitted in red dogs”)Standardgemäss (“in the red dogs, where brown pigment is acceptable”)Standardgemäss (“in red and white dogs when it is brown”)Standardgemäss (“brown is permitted in red dogs”)
Patterns
SchneenaseStandardgemäss (“the lighter streaked « snow nose » is acceptable”)Standardgemäss (“the lighter streaked "snow nose" is acceptable”)Standardgemäss (“snow nose is not a fault”)Standardgemäss (“pink streaked 'snow nose' acceptable”)Standardgemäss (“the lighter-streaked "snow nose" is acceptable”)

What the rulings mean

Standardgemäss
Described by the club's breed standard.
Fehler
Named by the club's breed standard as a fault: the animal can be shown but is penalized.
Disqualifizierend
The club's breed standard disqualifies an animal of this color or pattern.
Nicht anerkannt
The club does not accept this color or pattern for the breed.

Color changes

How a Alaskan Malamute's colors can change over its life.

  • Schwarzchanges toRostrot

    Fell · Mit dem Körperzustand · can change back

  • Schwarzchanges toGrau

    Fell · Fortschreitend

  • Schwarzchanges toBraun

    Fell · In der Sonne · can change back

  • Weisschanges toStichelschimmel

    Fell · Mit dem Alter · from 2 weeks

  • Blauchanges toDunkelbraun

    Augen · Mit dem Alter · from 2 weeks

  • Blauchanges toBraun

    Augen · Mit dem Alter · from 2 weeks

  • Blauchanges toHellbraun

    Augen · Mit dem Alter · from 2 weeks

  • Blauchanges toBernsteinfarben

    Augen · Mit dem Alter · from 2 weeks

  • Blauchanges toHaselnussbraun

    Augen · Mit dem Alter · from 2 weeks

  • Blauchanges toGelb

    Augen · Mit dem Alter · from 2 weeks

  • Schwarzchanges toSchneenase

    Nase · Mit der Jahreszeit · can change back

  • Schwarzchanges toRosa

    Nase · Mit der Jahreszeit · can change back

Alaskan Malamute: Herkunft, Wesen und Eigenschaften

Der Alaskan Malamute ist ein grosser arktischer Schlittenhund aus den USA, kraeftig und ausdauernd gebaut, mit einem anhaenglichen, geselligen Rudelwesen.

Der Alaskan Malamute ist ein grosser Arbeitshund, der in den arktischen Regionen Nordamerikas fuer den Transport schwerer Lasten ueber weite Strecken gezuechtet wurde. Er zaehlt zu den aelteren Schlittenhundetypen und wurde auf Kraft und Ausdauer gezuechtet, nicht auf Geschwindigkeit. Erwachsene Tiere tragen ein dichtes Doppelhaarkleid, eine tiefe Brust und kraeftige Knochen, was dem Malamute seine typische, quadratisch wirkende Statur verleiht.

Im Wesen ist der Malamute anhaenglich, verspielt und treu. Er wurde dafuer gezuechtet, im Team zu leben und zu arbeiten, darum ist er meist gesellig mit Menschen und entspannt im Umgang mit Hunden, die er kennt. Diese Rudelpraegung macht ihn zu einem schlechten Wachhund, denn die meisten Malamutes begruessen Fremde eher neugierig als misstrauisch.

Diese Rasse braucht eine Aufgabe, taegliche Bewegung und eine konsequente Fuehrung. Halterinnen und Halter, die Struktur, Auslauf und Zeit fuer die Fellpflege bieten, erhalten meist einen ausgeglichenen, gutmuetigen Begleiter.

Alaskan Malamute auf einen Blick
MerkmalAngabe
HerkunftVereinigte Staaten
GroesseGross
Lebenserwartung10 bis 14 Jahre
Gruppe / VerwendungArbeitshund, Frachtschlittenhund
VertraeglichkeitGut mit Familien und bekannten Hunden bei guter Sozialisierung; bei Kleintieren Aufsicht noetig

Fuer wen der Malamute geeignet ist

Der Malamute passt zu aktiven Haushalten mit Platz, Zeit fuer taeglichen Auslauf und Toleranz fuer starken saisonalen Fellwechsel. Am besten kommt er bei Halterinnen und Haltern zurecht, die kuehles Wetter und Bewegung im Freien schaetzen und frueh mit dem Training beginnen. Fuer Ersthundehalter, fuer heisse Klimazonen oder fuer eine kleine Wohnung ist er eine anspruchsvolle Wahl.

Geschichte und Herkunft des Alaskan Malamute

Der Alaskan Malamute wurde vom Volk der Mahlemut im Nordwesten Alaskas als Frachtschlittenhund gezuechtet und spaeter in den USA als eigene Rasse anerkannt.

Der Rassename geht auf die Mahlemut zurueck, ein Inupiaq-Volk, das am Kotzebue Sound im Nordwesten Alaskas lebte. Sie hielten grosse Schlittenhunde, um schwere Lasten zu ziehen, Vorraete zu transportieren und bei der Jagd ueber weite arktische Distanzen zu helfen. Geschaetzt wurden diese Hunde fuer ihre Zugkraft und Ausdauer bei extremer Kaelte, nicht fuer Renngeschwindigkeit.

Der Klondike-Goldrausch der spaeten 1890er-Jahre liess die Nachfrage nach Schlittenhunden in Alaska sprunghaft steigen. In dieser Zeit wurden viele einheimische Hunde mit eingefuehrten Hunden verpaart, was den Bestand an reinen Frachthunden verringerte und den urspruenglichen Typ unter Druck setzte.

Zu Beginn des 20. Jahrhunderts arbeiteten Zuechter in den USA daran, den Frachthundtyp wiederherzustellen und zu vereinheitlichen. 1935 anerkannte der American Kennel Club den Alaskan Malamute offiziell als Rasse und legte damit den modernen Standard fuer Groesse, Fell und Koerperbau fest.

Malamutes dienten als Pack- und Zugtiere bei Polarexpeditionen und bei Militaereinsaetzen in kalten Regionen. Nach dieser Arbeitsperiode blieb die Rasse vor allem als Begleithund und Freizeitschlittenhund erhalten, wobei sie Koerperbau und Fell ihrer frachtziehenden Vorfahren behielt. In der Schweiz vertritt die Schweizerische Kynologische Gesellschaft (SKG) als nationaler Dachverband die Rassehundezucht, auch fuer nordische Rassen wie den Malamute.

Aussehen und Rassestandard des Alaskan Malamute

Der Alaskan Malamute ist gross und schwer bemuskelt, mit dichtem Doppelfell, einer ueber dem Ruecken getragenen Fahne und breitem Kopf mit stehenden Ohren.

Der Malamute hat einen kraeftigen, kompakten Koerper, der auf Zugkraft ausgelegt ist. Die Brust ist tief, der Ruecken gerade und stark, und die Beine sind kraeftig bemuskelt mit grossen, gut gepolsterten Pfoten, die sich fuer Schnee eignen. Der Kopf ist breit mit maessigem Stop, der Fang ist kraeftig, und die Ohren stehen aufrecht und dreieckig. Die gut befederte Rute wird in lockerer Kurve ueber dem Ruecken getragen; im Ruhezustand kann der Hund damit bei Kaelte die Nase bedecken.

Rassestandard im Ueberblick
MerkmalStandard
GroesseRuden rund 64 cm; Huendinnen rund 58 cm Widerristhoehe
GewichtRuden rund 39 kg; Huendinnen rund 34 kg
FellDichtes Doppelfell: grobes Deckhaar ueber einer dichten, oeligen, wolligen Unterwolle
FarbenWeiss mit Grau, Schwarz, Sable oder Rot; das Gesicht traegt oft eine Kappe oder Maske
AugenMandelfoermig, braun; blaue Augen gelten im Rassestandard als Fehler

Fell und Farben

Die Unterwolle ist mehrere Zentimeter dicht und sorgt fuer Isolation, waehrend das laengere Deckhaar Wasser und Wind abweist. Zugelassen sind Farbtoene von hellem Grau ueber Schwarz und Sable bis zu Rottoenen, stets kombiniert mit Weiss an Unterseite, Beinen, Pfoten und Teilen des Gesichts. Die einzige zulaessige einfarbige Variante ist reinweiss. Die Abzeichen im Gesicht bilden entweder eine Kappe ueber dem Kopf oder eine Kappe mit zusaetzlicher Gesichtszeichnung, was vielen Malamutes ihren unverwechselbaren Ausdruck verleiht.

Wesen und Charakter des Alaskan Malamute

Der Alaskan Malamute ist anhaenglich, verspielt und treu, freundlich zu Menschen und bekannten Hunden, aber eigenwillig und kein zuverlaessiger Wachhund.

Der Malamute wurde fuer die Arbeit im Team und das enge Zusammenleben mit Menschen gezuechtet, was sich in seinem geselligen, anhaenglichen Wesen zeigt. Die meisten sind ihrer Familie zugetan und geniessen Gesellschaft. Fremden gegenueber zeigen sie sich eher herzlich als misstrauisch, weshalb sie trotz ihrer Groesse als Wachhunde ungeeignet sind.

Gegenueber anderen Hunden ist die Rasse meist sozial, wobei einzelne Tiere gegenueber gleichgeschlechtlichen Artgenossen bestimmt auftreten koennen. Fruehe Sozialisierung hilft dabei. Der ausgepraegte Jagdtrieb aus der Vergangenheit als Jagd- und Zughund bedeutet, dass viele Malamutes nicht gefahrlos mit Katzen, Kaninchen oder anderen Kleintieren zusammenleben; Kleintiere brauchen Aufsicht.

Der Malamute ist intelligent und eigenstaendig. Er lernt rasch, entscheidet aber oft selbst, ob sich ein Befehl lohnt, was ihn stur wirken laesst. Ausserdem ist er lautstark: Statt haeufig zu bellen, heult er und gibt eine Reihe von 'sprechenden' Lauten von sich. Malamutes brauchen viel Beschaeftigung und Zuwendung; ein gelangweilter oder unterforderter Malamute graebt, kaut oder versucht auszubrechen.

Wesensmerkmale (1 = niedrig, 5 = hoch)
MerkmalBewertung
Anhaenglichkeit5
Energie5
Trainierbarkeit3
Lautstaerke4
Fellwechsel5

Pflege und Fellpflege beim Alaskan Malamute

Der Alaskan Malamute braucht regelmaessiges Buersten des dichten Doppelfells, viel taeglichen Auslauf und eine kuehle Umgebung, um gesund und zufrieden zu bleiben.

Fellpflege

  • Das Fell mindestens zweimal woechentlich buersten, waehrend der beiden starken Fellwechselphasen im Jahr taeglich, wenn die Unterwolle ausfaellt.
  • Mit Unterwollrechen und Kardaetsche loses Haar entfernen und Verfilzungen hinter den Ohren und an den Beinen vorbeugen.
  • Nur alle paar Monate oder bei sichtbarer Verschmutzung baden, da sich das Fell weitgehend selbst reinigt.
  • Krallen alle paar Wochen kuerzen und die grossen Pfoten und Ballen auf Risse oder Fremdkoerper pruefen.
  • Zaehne mehrmals woechentlich putzen, um Zahnstein vorzubeugen.

Auslauf

  • Taeglich mindestens ein bis zwei Stunden Bewegung bieten, etwa lange Spaziergaenge, Wandern, Joggen oder Zugsport.
  • Aktivitaeten bei kuehlem Wetter wie Schlittenfahren, Gewichtsziehen oder Rucksackwandern entsprechen den Instinkten der Rasse.
  • An ruhigeren Tagen Denkspiele und Futterbaelle zur geistigen Auslastung einsetzen.
  • Bei Hitze auf anstrengende Bewegung verzichten und den Auslauf in warmen Regionen auf den fruehen Morgen oder Abend verlegen.

Umgebung

Der Malamute ist fuer Kaelte gebaut und kommt gut durch den Winter, kann bei Hitze aber rasch ueberhitzen und braucht dann Schatten, frisches Wasser und einen kuehlen Ruheplatz. Ein umzaeunter Garten mit hohem, grabsicherem Zaun passt zur Rasse, denn viele Malamutes graben gerne und sind gewandte Ausbrecher. Fuer lange Stunden allein oder fuer reines Wohnungsleben ohne ausreichend taegliche Bewegung ist er nicht geeignet.

Ernaehrung und Fuetterung des Alaskan Malamute

Der Alaskan Malamute braucht vollwertiges Futter mit ausreichend Eiweiss, dosiert nach Aktivitaet, da er bei zu wenig Bewegung schnell zunimmt.

Ein vollwertiges, ausgewogenes Futter fuer grosse Rassen, abgestimmt auf die Lebensphase des Hundes, bildet die Grundlage. Malamutes verwerten Futter effizient und brauchen oft weniger Kalorien, als ihre Groesse vermuten laesst. Die Futtermenge sollte abgemessen und so angepasst werden, dass Taille und Rippen gut fuehlbar bleiben. Arbeits- oder Schlittenhunde bei kalter Witterung brauchen deutlich mehr Futter als reine Familienhunde, waehrend ein wenig bewegter erwachsener Hund merklich weniger benoetigt.

Die Tagesmenge auf zwei Mahlzeiten aufteilen: das unterstuetzt die Verdauung und senkt bei dieser tiefbruestigen Rasse das Risiko einer Magendrehung. Frisches Wasser sollte jederzeit zur Verfuegung stehen, besonders rund um den Auslauf.

Allgemeine Fuetterungsrichtwerte (an Koerperzustand und Aktivitaet anpassen)
LebensphaseMenge pro TagMahlzeiten
Welpe (2 bis 6 Monate)Gemaess Angabe auf dem Welpenfutter fuer grosse Rassen, aufgeteilt3 bis 4
Junghund (6 bis 12 Monate)Rund 3 bis 4 Tassen2 bis 3
Erwachsen (Familienhund)Rund 3 bis 4 Tassen2
Erwachsen (Arbeitshund, kalte Witterung)Rund 4 bis 6 Tassen2
SeniorRund 2,5 bis 3,5 Tassen2

Leckerli und Nahrungsergaenzung

Leckerli sollten hoechstens etwa zehn Prozent der Tageskalorien ausmachen, um Uebergewicht zu vermeiden. Bei einem vollwertigen, ausgewogenen Futter sind meist keine Zusaetze noetig. Nahrungsergaenzungen fuer Gelenke, Haut oder Fell zuerst mit einer Tieraerztin oder einem Tierarzt besprechen, denn grosse Rassen reagieren empfindlich auf eine Ueberdosierung fettloeslicher Vitamine.

Gesundheit und Lebenserwartung des Alaskan Malamute

Der Alaskan Malamute wird meist 10 bis 14 Jahre alt und gilt als robust, neigt aber zu Hueftdysplasie, Augenerkrankungen und einigen erblichen Leiden.

Der Malamute ist insgesamt eine robuste Rasse mit einer Lebenserwartung von 10 bis 14 Jahren. Verantwortungsvolle Zuechter lassen die Zuchttiere auf die bekannten erblichen Erkrankungen der Rasse untersuchen, und die meisten Gesundheitsprobleme lassen sich bei frueher Erkennung besser behandeln. Als grosser, tiefbruestiger Hund traegt der Malamute zudem ein Grundrisiko fuer eine Magendrehung.

Haeufige Erkrankungen
ErkrankungAnzeichenHinweis
HueftdysplasieSteifheit, Hinken, Widerwillen beim Aufstehen oder RennenFehlbildung des Gelenks; Zuchttiere untersuchen, Gewicht kontrollieren
Erblicher grauer Star und andere AugenerkrankungenTruebe Augen, veraenderte Sehkraft, Anstossen an GegenstaendenJaehrliche Augenuntersuchung fuer die Rasse empfohlen
Chondrodysplasie (Zwergwuchs)Verkuerzte, gebogene Gliedmassen bei WelpenErblich; Gentest auf Anlagetraeger verfuegbar
SchilddruesenunterfunktionGewichtszunahme, Fellausfall, wenig EnergieDiagnose per Bluttest, Behandlung mit Medikamenten
MagendrehungAufgeblaehter Bauch, Wuergen ohne Erbrechen, UnruheLebensbedrohlicher Notfall bei tiefbruestigen Hunden

Vorsorge

  • Impfungen und Parasitenschutz aktuell halten.
  • Ein schlankes Koerpergewicht halten, um die Gelenke zu schonen.
  • Huefte- und Augenuntersuchungen einplanen, besonders vor einer Zucht.
  • Zwei abgemessene Mahlzeiten fuettern und nach dem Fressen auf anstrengende Bewegung verzichten, um das Risiko einer Magendrehung zu senken.
  • Jaehrliche Kontrollen beim Tierarzt einplanen, bei aelteren Hunden zweimal jaehrlich.

Erziehung und Sozialisierung des Alaskan Malamute

Der Alaskan Malamute ist intelligent, aber eigenstaendig, darum gelingt die Erziehung am besten frueh, konsequent und mit klaren Grenzen ueber Belohnung.

Der Malamute lernt schnell, wurde aber dafuer gezuechtet, unterwegs selbst zu entscheiden, darum befolgt er Befehle nicht einfach, um zu gefallen. Erziehung gelingt am besten konsequent, motivierend und bereits im Welpenalter begonnen. Kurze, abwechslungsreiche Uebungseinheiten halten die Aufmerksamkeit besser als lange Trainingsbloecke, und ein sicherer Rueckruf ist wichtig, weil Jagdtrieb und Wandertrieb der Rasse den Hund wegziehen koennen. Fruehe Sozialisierung mit Menschen, Hunden und Handling legt den Grundstein fuer das ausgeglichene erwachsene Wesen, fuer das die Rasse bekannt ist. In mehreren Schweizer Kantonen ist zudem ein obligatorischer Hundekurs fuer neue Halterinnen und Halter vorgeschrieben, was sich gut mit dem fruehen Trainingsbeginn beim Malamute verbinden laesst.

Grundlagen

  1. Sozialisierung und sanftes Handling beginnen, sobald der Welpe einzieht.
  2. Namensreaktion und Aufmerksamkeit aufbauen, bevor weitere Befehle folgen.
  3. Sitz, Platz und Bleib in kurzen, haeufigen Einheiten ueben.
  4. Einen zuverlaessigen Rueckruf zuerst im eingezaeunten Gelaende aufbauen, bevor der Hund ohne Leine laeuft.
  5. Lockere Leinenfuehrigkeit frueh ueben, denn ein erwachsener Malamute kann kraeftig ziehen.
  6. Eine Aufgabe wie Zugarbeit, Wandern oder Hundesport einfuehren, um Energie sinnvoll zu kanalisieren.

Zucht und Aufzucht von Alaskan-Malamute-Welpen

Alaskan Malamutes erreichen die Zuchtreife mit etwa zwei Jahren, bekommen nach rund neun Wochen Tragzeit vier bis acht Welpen und brauchen vorherige Gesundheitschecks.

Verantwortungsvolle Zucht beim Malamute beginnt mit gesundheitlich untersuchten Elterntieren, die koerperlich und im Wesen ausgereift sind. Zwar koennen Huendinnen frueher traechtig werden, doch Zuechter warten in der Regel bis etwa zum zweiten Lebensjahr, damit Ergebnisse zu Huefte, Augen und weiteren Untersuchungen vorliegen. Die Paarung richtet sich nach der Laeufigkeit der Huendin, die ueblicherweise etwa zweimal jaehrlich eintritt.

Die Tragzeit dauert rund 63 Tage. Ein Wurf umfasst typischerweise vier bis acht Welpen, groessere Wuerfe kommen vor. Die Huendin braucht in der spaeten Traechtigkeit und waehrend der Saeugezeit mehr und hochwertigeres Futter sowie einen ruhigen, warmen Wurfplatz.

Welpen kommen blind und taub zur Welt und sind in den ersten Wochen vollstaendig auf die Huendin angewiesen. Die Augen oeffnen sich nach etwa zwei Wochen, das Absetzen beginnt ab rund vier Wochen. Die Zeit zwischen der dritten und vierzehnten Lebenswoche ist das wichtigste Zeitfenster fuer die Sozialisierung: sorgfaeltiger Kontakt mit Menschen, Geraeuschen und sanftem Handling praegt einen selbstsicheren erwachsenen Hund. Welpen ziehen ueblicherweise ab der achten Woche in ihr neues Zuhause.

Zuchtdaten
KennzahlWert
ZuchtreifeEtwa 2 Jahre (nach Gesundheitschecks)
LaeufigkeitRund zweimal pro Jahr
TragzeitEtwa 63 Tage (rund 9 Wochen)
WurfgroesseEtwa 4 bis 8 Welpen
Augen oeffnen sichEtwa 14 Tage
AbsetzenEtwa 4 bis 7 Wochen
Abgabe ins neue ZuhauseAb der 8. Woche

Alaskan Malamute registrieren und Chip melden in der Schweiz

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Haeufig gestellte Fragen zum Alaskan Malamute

Haeufige Fragen zum Alaskan Malamute betreffen Groesse, Wesen, Pflegeaufwand, Lebenserwartung, Eignung und Herkunft.

Wie gross wird ein Alaskan Malamute?

Er zaehlt zu den grossen Rassen. Ruden erreichen eine Widerristhoehe von etwa 64 cm und wiegen rund 39 kg, Huendinnen sind mit rund 58 cm und rund 34 kg etwas kleiner.

Sind Alaskan Malamutes gut mit Familien und anderen Haustieren vertraeglich?

Mit Menschen ja: Die Rasse ist anhaenglich und gesellig, und die meisten kommen gut mit Kindern zurecht, wenn sie mit ihnen aufwachsen. Mit bekannten Hunden klappt das Zusammenleben meist, doch wegen des ausgepraegten Jagdtriebs brauchen Katzen und Kleintiere Aufsicht.

Ist der Alaskan Malamute pflegeaufwendig?

Er verlangt vergleichsweise viel Einsatz: ein bis zwei Stunden taeglichen Auslauf, regelmaessiges Buersten mit starkem saisonalem Fellwechsel, eine kuehle Umgebung und konsequentes Training. Fuer Ersthundehalter ist er anspruchsvoll.

Wie alt werden Alaskan Malamutes?

Die typische Lebenserwartung liegt bei 10 bis 14 Jahren. Gewichtskontrolle, Untersuchungen von Gelenken und Augen sowie regelmaessige Tierarztbesuche unterstuetzen ein langes, gesundes Leben.

Bellen Alaskan Malamutes viel?

Sie bellen weniger als viele andere Rassen, sind dafuer auf andere Art lautstark und heulen oder geben eine Reihe von 'sprechenden' Lauten von sich. Als Wachhunde eignen sie sich schlecht, da sie Fremden gegenueber meist freundlich sind.

Kann ein Malamute in einem heissen Klima oder in einer Wohnung leben?

Ein heisses Klima ist eine echte Herausforderung, weil das dichte Doppelfell die Ueberhitzungsgefahr erhoeht; Schatten, Wasser und kuehle Ruheplaetze sind dann unverzichtbar. Reines Wohnungsleben ohne ausgiebigen taeglichen Auslauf ist schwierig und wird generell nicht empfohlen.

Wo bekomme ich einen Alaskan Malamute her?

Malamutes sind bei Zuechtern erhaeltlich, die ihre Zuchttiere gesundheitlich testen lassen, sowie ueber rassespezifische Vermittlungsstellen. Wichtig ist eine Stelle, die auf Huefte, Augen und erbliche Erkrankungen untersucht und die Welpen sozialisiert.

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